Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Angel-A
Angel-A oder: Lügen haben kurze Beine, Models lange Lange war es still um Luc Besson als Regisseur. Sechs Jahre sind ins Land gezogen seit der Johanna von Orléans-Verfilmung The Messenger: The Story of Joan of Arc. Er klatschte unterdessen seinen Namen Carpenter-mässig auf alle möglichen Kung- und Knallfilme wie Yamakasi, Wasabi, Taxi 2 und 3 und die beiden Transporter-Kracher. Aber selber auf dem Regiestuhl nahm er nicht mehr Platz. Mit Angel-A meldete er sich im Dezember 2005 in seiner Heimat zurück. Finanziell ging es so-la-la im Weihnachtsgeschäft, trotz des in Frankreich sehr beliebten Komikers Jamel Debouzze (Le fabuleux destin d'Amélie Poulain) in der Hauptrolle. Künstlerisch ist der Film typisch Besson und doch ein bisschen anders zugleich. Sein langjähriger Kamerakamerad Thierry Arbogast fängt die menschenleeren Pariser Sehenswürdigkeiten ein. Wofür man im realen Leben ein ganzes Osterwochenende vertändeln muss, sieht man in Angel-A innerhalb von neunzig Minuten: Ohne Pissegestank im Métro-Untergrund, dafür aber nur in schwarz-weiss. Man kann nicht alles haben. Am meisten erinnert das dänische Model Rasmussen an frühere Werke Bessons. Nur schwer wieder erkennbar nach ihrem Debüt als Gespielin von Rebecca Romijn mit Goldschlangen umwobenem Torso in Femme Fatale wirkt sie wie eine Mélange aus früheren Frauenfiguren in Besson-Filmen. Da blitzt manchmal die Killermaschine Nikita auf. Dann ist sie sinnlich wie eine erwachsen gewordene Mathilda, die Freundin von Léon. Und immer wieder zeigt sich diese leicht belämmerte Sexyness, wie man sie von Milla Jovovich kennt. Tatsächlich wirkt Rie Rasmussen wie ein Klon der ukrainischen Ex-Frau Bessons mit blond gefärbten Haare und Beinen so lang, wie die im Giraffengehege. Das mag für viele (männliche) Wesen das Eintrittsgeld wert sein. All die anderen werden sich für die It's a wonderful Life-Story mit der simplen Message "Du sollst nicht Lügen!" nach einem witzigen Filmbeginn wahrscheinlich erst dann wieder erwärmen, wenn Angela die Flügel wachsen. Sowas wird man am selben Startdonnerstag, dem 25. Mai 2006, aber auch in X-Men: The Last Stand zu sehen bekommen. In Farbe und Englisch. |
einen engel sollte man haben! dieser film ist einfach wunderbar! schöne bilder, hervorragende cast, witzig-gefühlvolle und bissige dialoge, der film bietet alles. besson scheint eine neue muse gefunden haben, denn rie entspricht genau dem milla-typ, gross, schlank, ätherische ausstrahlung. passt. worüber man nachdenken kann, ist Spoiler zum Lesen Text markieren
auf keinen fall verpasen! ps: "du sollst nicht lügen" das ist sicher eine wichtige aussage des filmes, aber da ist noch mehr. die ganze sache von wegen respektiere und liebe dich selbst, sonst wird es auch kein anderer tun wird im film wirklich gekonnt in die story gewoben, ohne dabei je trivial zu werden.
[Editiert von Ghost_Dog am 2006-05-27 17:19:30] |
Naja, ein Remake von 'It's a Wonderful Life' ohne die Höhepunkte. War enttäuscht. Ausser das Meister Besson wiedermal aufzeigt auf welchen Frauentyp er wirklich steht, wird eine eher langweilige Story heruntergeraspelt. |
ein total schöner, sinnlicher, ruhiger, amüsanter, unterhaltsamer und schöner film!! für mich ein Must-see movie!! okay nicht nur wegen Rie Rasmussen nein auch nur schon die ganze schwarz/weiss Atmosphäre macht den Film sehenswert und eindrücklich....mit total schönen aufnahmen von Paris!! Aber auch die guten dialöge und amüsanten "Bösewichte" unterhalten!! |

