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Sliver oder: Guck ma'


Nach Basic Instinct war klar, dass Sharon Stone zur damaligen Zeit die heisseste Frau auf der Leinwand war. Und das sie keine Scham hatte, sich nackt zu zeigen, wurde hemmungslos vermarktet. Kaum eine Rolle ohne Nacktszene oder sonstigem erotischen Schwubeldubel. In Sliver ist das nicht anders. Auch hier wird fröhlich ekstatisch gewippt und mit William Baldwin hat man ihr sogar noch einen (noch) knackigeren Mann als Michael Douglas zur Seite gestellt.

Die Geschichte der eigentlich recht schüchternen Frau, die neues Selbstwertgefühl durch rhythmisches Stossen erhält, vermag auf den ersten Blick vielversprechend sein, entpuppt sich aber bei genauerem Hinsehen als Spannerfilm mit mässig interessanter Rahmenhandlung. Die Geheimnisse werden zu schnell gelüftet, die Frage nach dem Täter schlussendlich auf erbärmliche Weise beantwortet und Sharon Stone kennt man nach Basic Instinct fast in- und auswendig.

Was neben dem lauen Mördergeschichtchen und dem Spannen durch Kameras jedoch durchaus positiv auffällt, ist der Soundtrack. Hier fallen vor allem die Stücke von UB40 (kultiges Remake von "Can't help falling in Love"), Massive Attack ("Unfinished Sympathy") und Enigma auf. Alle sehr passend eingesetzt und mehrere Male zu hören. Die Compilation macht sich auch heute noch sehr gut im CD-Regal.

Fazit: Sliver versucht auf der Welle der freizügigen und mysteriösen Filme zu reiten, fällt aber schnell mal auf den harten Boden der Realität zurück und entpuppt sich als teils lahmer, teils leidlich spannender Kriminalfilm, der mit erotischen Szenen angereichert wurde, damit man nicht einschläft. Nacktszenen hin, Spannerkameras her. Zu einem wirklich guten Thriller brauchts doch ein bisschen mehr, als ein kapuzentragender Mörder.

Natürlich will man bei einem solchen Film auch ein Making-of sehen und wie genau die Rammelszenen gefilmt wurden. Tja, nix wars. Denn die vorhandene DVD entpuppt sich als Leerlauf in Sachen Extras. Ausser dem vielfältigen Angebot an Untertiteln hat die Disc leider keine Features aufzuweisen. Wenigstens ist der Ton gelungen und die coolen Songs fetzen schön durch die Lautsprecher. Ist ja auch was, oder?

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muri's Wertung: 2.5 Sterne

na die gute hat einen iq von 154, ein beleg dafür dass die floskeln von blond und dummm etc. wirklich welche sind...
PS. habe entspannt gespannt ;)

papp's Wertung: 3.0 Sterne

Zitat papp (2006-04-15 18:38:44)

na die gute hat einen iq von 154, ein beleg dafür dass die floskeln von blond und dummm etc. wirklich welche sind...
PS. habe entspannt gespannt ;)

Na, dann ist sie ja im Club mit Madonna (+140) / General Schwarzkopf (~170) und Billie Clinton (+180 (was ich nicht ganz glauben kann...doppelt so viel wie der Schorsch UU Bush)):d:d

Markus' Wertung: 3.0 Sterne

ciccilione, schwarzie und "ich hab nicht inhaliert" haben nie nen richtigen test gemacht...

papp's Wertung: 3.0 Sterne

Zitat papp (2006-04-18 19:42:52)

ciccilione, schwarzie und "ich hab nicht inhaliert" haben nie nen richtigen test gemacht...

Ja, aber man konnte es doch über den SAT ableiten, oder? Früher war das glaub ich so (wurde aber in den 90ern geändert)....

Markus' Wertung: 3.0 Sterne


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