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Beitrag Astérix et les Vikings

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Astérix et les Vikings oder: Aha, ein Stadmensch!


Seit sich 1951 die beiden Comiczeichner Albert Uderzo und René Coscinny trafen, lieferten sie mehrere Comicserien an diverse Verläge. Meist zeichnete der Erstere und textete der Zweitere und 1959 "erfanden" sie die Geschichten rund um ein kleines Gallierdorf, dass sich der römischen Besatzung widersetzte und sich mit vom Dorfeigenen Medizinmann einen Zaubertrank brauen liess, der ihnen ungeahnte Kräfte verlieht. Was mit Kurzgeschichten anfing, entwickelte sich schnell zu einer weltbekannten Comicreihe, zu Zeichentrick- und Realfilmen und sogar zu einem Freizeitpark in Frankreich. Nun kommt mit Asterix und d'Wikinger eine Adaption des Comics "Asterix und die Normannen" als Schweizer Mundartfassung in die Kinos.

Mundart ist lässig. Wenn es nicht zu sehr auf die Kleinkinder zielt und man auch mal Ausdrücke hört, die auf der Strasse gang und gäbe sind. In Asterix und d'Wikinger ist das glücklicherweise so. Da fragt Obelix ungeniert "Wotsch au ä Wildsau?" oder man hört "Mäitli sii isch en Scheiss". Das freut nicht nur die Kleinsten der Zuschauer, sondern auch die etwas Grösseren und bringt beide zum herzhaften Lachen. Und genau das gefällt an diesem leider etwas kurzen Trickfilm. Es ist lustig. Echt. Und sogar die Synchronstimmen passen perfekt.

Neben all den guten Synchronisationen ist ganz klar Mike Müller als Obelix heraus zu heben. Mit seinem Dialekt, der direkten Aussprache der Dinge und den witzigsten Sprüchen ist er klar der Held des Ensembles. Ausserdem sind die verschiedenen Dialekte durchaus hörenswert, vor allem wenn Sandra Studer im breitesten St.Galler-Deutsch eine Wikingerfrau gibt.

Die Geschichte an sich ist natürlich den fleissigen Comiclesern bekannt und deshalb sprüht der Film nicht vor Überraschungen. Aber man kriegt, was man erwartet. Die Zeichnungen sind gelungen, die Animationen flüssig und wenn der Stadtbub zu den (gecoverten) Klängen von "Eye of the Tiger" sein Training beginnt, dann unterhält das tadellos.

Fazit: Asterix und d'Wikinger ist ein Kinderfilm, der allerdings trotz (oder gerade wegen) der Mundartfassung auch für erfahrene Fans der Gallier einen Besuch wert ist. Solide und gute Unterhaltung für die ganze Familie. Denn das was der Junior blöd findet, passt dem Papi und das Töchterchen quietscht vergnügt, während Mutti sich schmunzelnd in den Kinosessel drückt. Ja, der Film geht auf. Kein Überfilm, aber das konnte man auch nicht erwarten.

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muri's Wertung: 4 Sterne

Für Dialekte sind die Asterix-Trickfilme ja schon immer gut gewesen. Die DVDs der alten Filme haben ja allesamt noch eine germanischen Dialekt drauf (Bayrisch / Kölsch / Berlinerisch / Hessisch)... Eine wirklich gute Idee.

Das dieser Streifen auf CH-Deutsch ist, finde ich mal eine Abwechslung. Andere Filme würde ich effektiv lieber sehen, wenn sie ebenfalls in Dialekt gesprochen wären...(Underworld 2 in Bärndütsch / Blade 3 in Walliserditsch und Azumi in Basler-Dihtsch). Tja, aber das wird wohl nichts v:d:d

Markus' Wertung: 1.0 Sterne

mel brooks "silent movie" soll es sogar in kisuaheli geben ...

papp's Wertung: Noch nicht bewertet

Absolut lieblose Verwertung einer beliebten Lizenz. Das ist ja grauenhaft was hier aufgetischt wird. Bei Namen wie SMS kommt mir die Galle hoch und die Songs im Film sind einfach nur deplatziert! Wo blieb die bekannte Asterix Melodie? Wo die guten Witze?

Auch die verfremdung der Figuren hat mich gestört. Seit wann (abgesehen von seinem Hinkelstein-Unfall) ist Miraculix ein verwirrter alter Mann der nur Falschinformationen von sich gibt?

Die CH-Synchro bezeichne ich als ungenügend. Aber ist natürlich klar wenn man bei den Synchronsprecher einfach darauf geachtet hat, wer prominent ist und der Comic-Figur am ähnlichsten sieht.

Für mich der absolute Tiefflieger ist Mike Müller. Der Mann hat überhaupt kein Talent um Obelix eine Stimme zu geben. Ein zwei Mal war es dann noch so schlecht abgemischt, dass man nicht einmal verstanden hat was er sagen wollte.

Positiv war Edward Piccin als Grautvornix, das hat super gepasst - auch wenn ihm Drehbuch viel Müll stand "hi guys"!

sj's Wertung: 1.0 Sterne

Och. Im grossen Kanton gibt's den Film mit Nora statt Viola. v
http://www.moviemaze.de/media/trailer/2623/asterix-und-die-wikinger.html

rm's Wertung: Noch nicht bewertet


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