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Anaconda oder: Was schleicht den hier durch Nacht und Wind


Eine Mission, ein paar Monster, viel Dschungel, Wasser und ein paar Opfer. Das sind die Komponenten für einen Monster Film. Anaconda gehört in diese Kategorie und hat, wen wundert's, genau diese Bestandteile.

Nach einem kurzen Intro, das die Mitglieder der Expedition vorstellt, die alle irgendwie aus der Klischeekiste entsprungen sind, dümpelt die Crew bereits auf den Flüssen des Amazonas herum. So kommt es auch, dass sie nach relativ kurzer Zeit den von Jon Voight sehr gut gespielten Sarone aufgreifen, von da aus entwickelt sich die Story sehr linear. Wer sich mit Filmen wie Jurassic Park 3 oder ähnlichen auskennt, wird es kaum überraschen, wenn wieder einer der Gruppe ins Gras beisst: Wie es im Handbuch geschrieben steht, agieren die Mitglieder der Expedition klassisch dumm und machen alle Fehler, die nötig sind, um sich umzubringen.

Die Schauspieler, die rückblickend ein erstaunlich gut besetztes Ensemble bilden, geben sich redlich Mühe. Letztendlich können aber nur Jon Voight in seiner Reinkarnation von Captain Ahab, auf der Suche nach Mobby Dick und der Ultracoole Ice Cube einigermassen in der Rolle überzeugen. Sie treiben auch die Story voran während die andern eher kreative Untätigkeit an den Tag legen. Sie sind zwar anwesend, kämpfen sich aber nur durch schlechte Dialoge und werden auch rasch gleichgültig.

Zur Qualität von Anaconda: Trotz des Alters, sind die Special - Effekte ganz ordentlich, sehen aber oft recht verwaschen und grob hineinkopiert aus. Was aber positiv auffällt, ist der anfänglich ansprechende Soundtrack, der dann aber in den Gruselsequenzen zu zurückhaltend bleibt und nur für wenig Spannung sorgt. Zusätzlich haben sie sich mit Blood and Gore sehr zurückgehalten, so bleibt Anaconda visuell für einen Monsterfilm eher schwach.

Fazit: Anaconda ist ein mässig spannender und routinierter Monsterstreifen, der weder in der Story noch mit den Schauspielern wirklich Überraschungen bietet. Die Schockmomente zünden selten und wegen seiner berechenbaren Handlung verschenkt er sehr viel Atmosphäre. Ein lascher Monsterfilm, den man auch kurz darauf wieder vergessen hat.

DVD: Die Standardversion, die ich getestet habe, verfügt über ein akzeptables Bild, das aber auch mit Schnee überzogen ist, die Abmischung bleibt etwas zu leise. Special Features sind nicht vorhanden.

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db's Wertung: 2.5 Sterne

Meine Hochachtung. Eine Anaconda-Review und nicht einmal wird J-Lo erwähnt. ;)

Und warum erscheint in der Darstellerliste einer, der die Stimme der Anaconda spricht? Redet das Viech im Film?

rm's Wertung: Noch nicht bewertet

tja weils da nicht wirklich viel zu erzählen gibt :d sie gibt sich redlich mühe, aber ansonsten bleibt sie so ausdruckslos wie der ganze Rest.

und nö das Schlängelchen spricht nicht, war wohl einfach für die Soundeffekte zuständig.

db's Wertung: 2.0 Sterne

herrlicher trash...

pb's Wertung: 2.0 Sterne

John Voight in seiner Paraderolle :d:d

Markus' Wertung: 2.0 Sterne

jeder hat seine schwarzen flecken in der filmographie... :d

pb's Wertung: 2.0 Sterne

I'm loving it. Die Fortsetzung Anacondas kommt da nicht ran.

muri's Wertung: 4.0 Sterne

diesen film fand ich so grottig. schon nur die schlange alleine...

Ghost_Dog's Wertung: 1.0 Sterne


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