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Beitrag Howl's Moving Castle - Hauru no ugoku shiro
Howl's Moving Castle - Hauru no ugoku shiro oder: Märchenzeit der Extraklasse Über Hayao Miyazaki braucht man nicht mehr viele Worte zu verlieren. Klassiker wie Mononoke Hime oder Spirited Away sind Pflicht für jeden Animationsfreund und mit KazeNoTaniNoNaushika hat er bereits mit seinem Erstling gezeigt, dass er einfach die Nummer Eins im Bezug auf fantastische Animationsfilme ist. Mit Howls Moving Castle, das 2006 für einen Oscar nominiert ist, kommt jetzt der nächste Streich der Ghibli-Studios auf DVD und reiht sich nahtlos in die träumerischen und hervorragenden Werke des "Walt Disney des Ostens". Die Geschichte fängt relativ einfach an, wird aber mit der Zeit immer verzwickter. Anfänglich sind die Rollen von Gut und Böse klar verteilt, werden aber mit der Laufdauer des Filmes immer mehr verschwommen. Das mag die jüngsten Zuschauer etwas (über-)fordern, bringt aber dem Film den nötigen Inhalt und macht die Geschichte um Liebe, Hass, Verzweiflung und Vergebung erst so richtig interessant. Die Figuren sind, wie wir es aus dem Ghibli-Werken gewohnt sind, grandios gezeichnet und der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt. Da verwandelt sich der Zauberer in einen Feuervogel, der niedliche Feuerdämon stiehlt die Herzen der Zuschauer und die Bösewichte kommen als schwarze, halbflüssige Dinger daher. Dazu gibt es ein herrliches Schloss mit magischen Türen und eine Vogelscheuche, die sich als Überraschung entpuppt. Was soll man zu Howls Moving Castle schon grossartig sagen, als ein lautes "Bravo". Knapp zwei Stunden wird der Fan von Fantastischem unterhalten, ohne jemals das Gefühl zu haben, dass sich das Ganze in die Länge ziehen würde oder doch bald mal wieder etwas mehr Action gezeigt werden soll. Es hat von allem. Und das mehr als genug. Howls Moving Castle ist ein Pflichtkauf für jeden Freund animierter Bilder und schönen Geschichten. Kaufen, kaufen, kaufen! Die DVD kommt in einer 2-Disc-Edition daher, dessen Cover dem Film nicht gerecht wird. Da hätte man sicher etwas Farbigeres nehmen können, als das dunkle Schloss vor halbhellem Hintergrund. Dafür sind die Extras, ebenfalls wie gewohnt, sehr ausführlich und interessant. Das Storyboard gibts zum kompletten Film. Man wird sich kaum die ganzen zwei Stunden mit Zeichnungen beschäftigen, aber für einen kurzen Blick ist das wirklich interessant. Wie die Computeranimationen liefen und auf was alles geschaut wurde, zeigt ein separates Feature. Interviews mit Autor und dem Regisseur der englischen Übersetzung folgen. Danach gehts zu Pixar. Jawohl, genau. Meister Hayao Miyazaki besucht seine Kollegen in Amerika und bringt Geschenke mit. Neben viel Gesprächsmaterial sind es vor allem die Büros von Pixar, die immer wieder einen speziellen Eindruck machen. Der Abschluss macht eine Reihe von TV-Spots zu Howls Moving Castle, sowie natürlich allen anderen, grossen Ghibli-Filmen. |
Solider Streifen. Kommt meines Erachtens aber nicht an die Qualitäten von Mononoke Hime oder Spirited Away heran. Der Feuerdämon ist brilliant und wirklich einfallsreich. Doch der Schluss kam mir etwas zu 'oh weh. Wir haben nur noch 5 Minuten um die ganze Sache aufzulösen' vor. |
Zitat Markus (2006-03-04 17:26:01)
Kann ich in etwa so unterschreiben (inkl. der Feuerdämon). Gut, aber nicht Ghiblis bzw. Miyazakis bestes Werk (für mich ist Laputa immer noch unerreicht). [Editiert von El Chupanebrey am 2011-01-14 00:37:54] |
Zitat El Chupanebrey (2011-01-14 00:30:52)
Wie heisst der Film eigentlich auf Spanisch? (1:1 könnte etwas kritisch sein) |
Zitat Markus (2011-01-14 12:32:20)
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