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Beitrag The Hills have Eyes
The Hills have Eyes oder: Radioaktivität, nein Danke! Bereits 1977 verfilmte Wes Craven die Geschichte der Mutanten in der Wüste, an deren Existenz eigentlich die Menschheit selber Schuld ist. Durch Atomversuche wurde das Gebiet verseucht und Missgeburten waren die Folge davon. Im Remake, dass nun also der heutigen Generation das Fürchten beibringen soll, hat der gute Mann zwar noch einen Produzententitel, aber sonst nicht mehr viel mit dem Film an sich zu tun. Diese Neufassung hats dann auch in sich und wird vor allem Gelegenheits-Horror-Gucker durchaus entzücken können. Vorausgesetzt man zuckt nicht gleich zusammen, wenn ein bisschen Blut spritzt. Die Geschichte erinnert stark an Wrong Turn. Die unheimlichen Bösewichte, die Nagelschnur und das Gemetzel. Da ja allerdings die Originalfassung von The Hills have Eyes früher war, kann man davon ausgehen, dass das Abgucken eher umgekehrt war. Auch von anderen Filmen wird schamlos geklaut. The Texas Chainsaw Massacre wäre ein weiterer Kandidat. Und genregeprüfte Gucker werden sicher noch die eine oder andere zusätzliche Referenz entdecken. In einem Film dieser Sorte sind Spannung, Gemetzel und das berühmte Quentchen Humor sicherlich wichtige Attribute. In The Hills have Eyes ist vom Ersten nur bedingt was vorhanden, vom Zweiten gibt es schöne Beispiele und das Dritte wird wohl unabsichtlich passiert sein. Denn bis der Film einmal Fahrt aufnimmt, dauert es eine ganze Weile. Wenn die Bedrohung dann aber sichtbar wird, geht schön die Meuchelpost ab. Da muss man bei einigen Szenen schön ruhig bleiben und den Puls im Auge behalten. Und wenn der Held (ja, es gibt tatsächlich einen) nach jedem erfolgreich erlegten Mutanten in Begleitung von oppulentem Klassiksound wieder aufsteht und man ihm seine Wut ansieht, dann lacht der Kenner und fiebert der Laie. Schön, dass sich der Film in solchen Szenen selber nicht zu bierernst nimmt. Davon hats im restlichen Film genug. Die Schauspieler sind alte Bekannte. Einer aus X-Men 2, eine aus Lost, einer aus A Cinderella Story und ein fast unkenntlicher aus Land of the Dead. Auch Billy Drago darf kurz mittun, wird aber vollkommen verbraten. Und das im wahrsten Sinne des Wortes ;) Fazit: The Hills have Eyes ist ein solider und eigentlich recht gut unterhaltender Horrorfilm, der kein Klischee auslässt und in dem selten einer auf Anhieb stirbt. Auch kann man in der Zeit in der ein Gegner sich umdreht, weil er ein Geräusch gehört hat, ein paar Meter rennen und in ein Auto hechten, ohne dass es der andere merkt. Wen solche, für mich persönlich recht witzigen, Sachen nicht stören, der wird hier spannende und teilweise recht harte Minuten erleben. Ein grosser Wurf ists nicht geworden, aber (nicht nur für Fans des Genres) auf alle Fälle einen Blick wert. |
Zu diesem Thema wurden insgesamt 21 Beiträge geschrieben.
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Hills have Eyes - Erst Zombies jetzt Mutanten Tja das war wohl nichts mit meiner Vorfreude, den besten Schocker seit Texas Chainsaw Massacre ankündigen zu können, denn Hills have Eyes kann nicht an die hohen Erwartungen herankommen, die ich an den Film hatte. Nachdem der Streifen vor allem in den News war, weil ihm die Bewerter, das "Rated R" verweigerten, weil er zu intensiv war. Genau genommen die Szene als die Familie im Wohnwagen angegriffen wird, und deshalb musste er umgeschnitten werden. Ich persönlich fand, dass man den Film ruhig auch in der ganzen Länge hätte zeigen können, denn diese Szenen gehören zu den Highlights des Streifens. Hills have Eyes kommt sehr schnörkellos daher und zeichnet schon von Anfang an das Bild des linearen Schockers, der sich gar nicht bemüht grosse überraschende Storywendungen hineinzubringen. Die Familie ist in der Wüste, das ist die Situation, keine Spiele, keinen überraschenden und konstruierten Schluss, jedoch gibt es während des Filmes immer wider kleine und grössere Überraschungen. Die Schauspieler, die für einen Horrorfilm erstaunlich solide agieren unterstützen die eigentlich gute Qualität des Filmes, entsprechen aber auch dem Horrorklischee: Dekoration, Nervensäge, Frischfleisch und noch etwas fürs Auge. Was mir vor allem zugesagt hat, dass Hills have Eyes nicht auf lustig macht, sondern ein ernsthafter solider Horrorfilm darstellt und nicht auf so genannte 08/15 Teenieschocker macht, die immer nach dem gleichen Schema vorgehen. So kommt der Streifen auch sehr realistisch daher und zögert auch nicht abgetrennte Gliedmassen, Blood and Gore zu zeigen, haltet es aber in dem Rahmen, dass es nicht lächerlich wirkt. So wird der Film vor allem gegen den Schluss recht intensiv, wenn die Hauptdarsteller gegen ihre Peiniger zurückschlagen. Klingt sehr positiv und hätte auch nichts dagegen gehabt, eine bessere Wertung zu geben, aber dafür hat der Film auch seine Mankos. Einerseits braucht er enorm lange bis es wirklich losgeht. Obwohl hie und da Herzinfarktmomente eingestreut sind, geschieht lange nichts. Wenn dann die ersten Attacken starten, geben sie dem Gegner viel zu früh ein Gesicht, was dem ganzen etwas das Mystische nimmt und verschenken später viel Atmosphäre da es primär am Tag abläuft. Was aber vor allem das Problem ist an Hills have Eyes sind die vielen Déjà Vues. Irgendwie erinnert er von Anfang an beinahe 1:1 an andere Horrorstreifen. So kam es mir jedenfalls vor, dass Texas Chainsaw Massacre, From Dusk Till Dawn und Wrong Turn mehr als nur Pate gestanden hatten. Genau genommen ist es ja ein Remake, trotzdem trübt der "das hab ich doch schon mal gesehen" Reflex recht viel. Fazit: Hills have Eyes hat einige längen, erfindet das Genre sicher nicht neu und bietet eine einfache Geschichte. Obwohl er in gewissen Szenen richtig aufblüht und auch zeigt, wie man soliden und intensiven Horror machen kann, kann er die Spannung nicht aufrechterhalten und verschenkt unnötig viel Atmosphäre. Wer noch nicht so bewandert ist auf dem Horrorgenre wird sicher mehrere sehr brutale und realistische Momente erleben die recht auf den Magen gehen können. Horrorfans könnte der Film allerdings zuwenig neues bieten und so wird es auch eher zur Routine. |
Zitat Skynet (2006-02-26 10:27:06)
ich denke, dass aja mit seinem vorgängerfilm "high tension" das tcm remake bereits übertroffen hat, von demher beinhaltete meine hoffnung eher, dass er seine eigene vorgabe noch übertreffen kann! wes craven hat ja angekündigt, dass die fans die nc-17 fassung schon noch zu sehen bekommen, vielleicht wird die dvd eher dem entsprechen, was sich die fans erhofften...aber zuerst werde ich ins kino gehen! wo hast du den film schon gesehen? |
Zitat machine (2006-02-26 14:27:32)
High Tension habe ich eben noch nicht gesehen, aber werde ich sicher noch nachholen, nur läuft mir die DVD in den Läden nicht über den Weg, werde sie wohl bestellen müssen. Sicher könnten die Minuten die geschnitten werden mussten, noch mehr aus Hills Have Eyes herausholen, wie ich auch geschrieben habe. Denn die zusätzliche Suspense würde ihm guttun. So könnte er wenigstens die Hänger zwischendurch, die Déjà Vues und das unglückliche Setup gegen Ende etwas überspielen. Aber wie gesagt schlecht ist er sicher nicht. Es war ein Specialscreening. [Editiert von Skynet am 2006-02-26 14:49:43] |
Wieder mal ein Film, wo man auf die Unrated DVD warten muss. [Editiert von Zombiepolizist am 2006-02-26 14:51:35] |
nein, also das war nix. nicht nur war das movie streckenweise langweilig. die stereotypischen charakter handeln richtig doof und gemäss 0815 horrormovie-strickmuster. neben einer inzwishcen veralteten ausgangslage (atomversuche, jaja) fehlt der geschichte überall fleisch an den knochen. mit den blutigen effekten alleine ists halt schon nicht gemacht. daneben erinnern viele szenen an andere horrormovies, es scheint als hätten die drehbuchautore schamlos zusammengeklaut (Wrong Turn, Texas Chainsaw Massacre) ein paar gute momente hat der film dann aber doch. so ist der soundtrack fetzig und mitunter das beste am film. auch vielversprechend: der vorspan und der polizeichef aus Monk als harter dad. die unfreiwillige komik, besonders der unkaputtbare "held", rettet das movie vor dem total blutigen ende... |
Zitat Zombiepolizist (2006-02-26 14:50:40)
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Zitat Skynet (2006-02-26 14:43:49)
den musst du dir wirklich anschauen...für mich der beste film zusammen mit house of 1000 coprses, den das genre in diesem jahrtausend hervorgebracht hat! sehr düstere atmosphäre, sehr glaubhafte darsteller (bspw. philippe nahon (menschenfeind) als killer), extrem harte effekte aus der schmiede von kultperson giannetto de rossi...viele anspielungen auf ältere meisterwerke, wie z.b. einer sehr spannenden wc-szene ala maniac und alles andere was man sich von einem guten schocker erwartet! ausser etwas hat mich beim erstem mal ansehen gestört...aber darauf will ich jetzt nicht eingehen, da ich nicht spoilern möchte...aber ansonsten ein horrorschocker wie man ihn sich lange erhofft hat!! http://www.laserzone.ch/dvd/detail/1603325.htm?RID=DEA hier findest du die uncut-version zu einem sehr annehmbaren preis! am besten gleich bestellen |
den film würde ich mir nicht noch ein zweites mal ansehen. zu wenig gute momente, zu einseitig, zu langweilig... das beste ist das fetzige intro, das mein interesse zwar geweckt hatte, dieses jedoch durch den rest des films bitter enttäuscht wurde. abgesehen von den netten "from zero to hero" szenen, wo der junge, dööfige papi zur kampfmaschine wird, empfand ich den film als dümmlich, öde und mein blick wanderete mehrmals auf meine uhr (= *gähn*). horror-splatter-movies dürfen doch auch spannend sein, oder etwa nicht?! |
Ausschnitt aus dem Mutantenschocker: Trailer: Interview mit Aaron Stanford (Dooug) Interview mit Alexandre Aja (Regisseur) Interview mit Wes Craven online Altmeister Wes Creaven äussert sich über das Remake seines Filmes. Wie er den Regisseur unterstützt hat, und warum er Alexandre Aja ausgewählt hat. |
sehr schwacher film. EInfach dumm und langweilig. [Editiert von HEMAN am 2006-04-02 11:15:38] |
Ich bin ehrlich gesagt echt enttäuscht...hab was wesentlich besseres erwartet. Am Anfang war der Film noch ok, aber dann war die Handlung immer dämlicher, klischeehaft wie in vielen Horrorfilmen eben, wie, dass zum Beispiel natürlich der Vater es schafft sein Baby zu retten, nachdem er tausendmal eine draufbekommen hat und am Ende noch von einem liebenswerten Mutanten gerettet wird(dämlich... |
The Hills have Eyes, oder die notgeile atomverseuchte Inzuchtfamilie... [Editiert von Son Goku am 2006-06-02 22:07:07] |
Soeben gab Fox-Warner bekannt, dass es keinen Schweizer Start von The Hills have Eyes geben wird. Die einzige Möglichkeit, den Film in der Schweiz zu sehen, wird das Neuchâtel International Festival du Film Fantastique (NIFFF) bieten. Die diesjährige Ausgabe findet vom 3.-9. Juli 2006 statt. |
Zitat rm (2006-06-07 15:46:37)
gibts schon eine programmübersicht? |
The hills have eyes ist einfach nur genial!! Hier ist sind tolle Bilder und Video Clips zu der Unrated http://dvd.ign.com/articles/711/711981p1.html [Editiert von melbone am 2006-06-21 22:33:44] [Editiert von melbone am 2006-06-21 22:34:16] [Editiert von melbone am 2006-06-22 00:49:00] |
Wieder mal guter Horror mit einem netten Szenario. Leider sind die Protagonisten wieder mal dümmer als ein Stück Brot, was extrem nervt, aber das teils echt derbe ableben der einzelnen Personnen entschädigt für vieles. Schluss endlich aber nix anderes als Fast-Food Horrr! |
Es tut weh die Familie sterben zu sehen. Dafür ist es sehr schön, wenn die Missgeburten dran glauben müssen. Es macht Spass diesen Film zu gucken. |
Bin nicht der grosse Horror-Kenner oder Experte und habe das Orginal nicht gesehen. Aber mir hat der Film mehr als nur gut gefallen. Spannung, Brutalität und Schockfaktor sind alle vorhanden. Was mir weniger gut gefallen hat, war der Anfang der zuviele längen aufweiste. |
Nun am Anfang war's ganz ein lustiges Idylle und nur bei den Hunden packte mich das "Hoffentlich nicht" Gefühl. ;) Es geht wirklich eine Weile bis mal was passiert, doch so kann man wenigstens ein bisschen mit den Charakteren mitfühlen und sie beinahe ein wenig kennenlernen. Das ist lange nicht mehr in jedem Film so. Die Wohnwagenszene hat mich dann doch geschockt, wahrscheinlich weil ich alles mit Vergewaltigung verabscheue. Ab da hab ich mir wirklich gewünscht, dass die Mutanten zur Hälle fahren! Hoffnung hatte ich nicht... ich dachte es wäre ein genretypisches Ende: Spoiler zum Lesen Text markieren
Den Rest fand ich eigentlich noch rasant und gut gemacht... ausser dem "netten" Mutantchen. Das war ein wenig zuviel des Guten. Spoiler zum Lesen Text markieren
überraschender war, als ich annahm. |
Einer der wenigen modernen Horrorfilme, die mich sehr intensiv in den Kinosessel gedrückt haben. Aja toppt Wes Cravens alten Terrorklassiker in allen Belangen. Ein dichter Spannungsbogen, beklemmende Atmosphäre trifft auf harte Gewaltaus - brüche. Im Kern geht es um zwei Familien! Eine aus der behüteten Zivilisation und eine andere aus einer vergangen Dekade, die vertrieben wurden und mit den Schäden der Atomtests zu kämpfen haben. Der Film ist nicht nur ein neues Remake oder irgendein blutiges Gemetzel, sondern ein subversives Statement über Atom - politik, Versuche und die Zerstörung und Entzweiung ganzer Familien. Neben den vielen blutigen Momenten, gelingen Aja auch zerbrechliche Augenblicke, die man so selten in einem Horrorfilm erleben durfte. |

