Forum Movies - Reviews: DVDs & Blu-rays
Beitrag Lost in Space
Lost in Space oder: wie kommen wir da bloss wieder raus Lang ists her, da flimmerte eine TV-Serie gleichen Namens über die Bildschirme und machte aus einer vielversprechenden Ausgangslage eine sehenswerte Reihe von Episoden, die man sich ohne weiteres auch heute noch angucken kann. Und wie immer, wenn sich Menschen in unerforschtes Territorium begeben müssen, ist die "Schweizer" Familie Robinson vertreten. Das war natürlich auch beim Hollywood-Aufguss von 1998 der Fall, obwohl die Schweiz nie erwähnt wird.... Hier floppte man allerdings an den Kinokassen, so dass eine mögliche Fortsetzung bis heute in den Schubladen der Macher liegen blieb. Die Story der Familie, die sich mit internen Problemen, sowie mit externen Bedrohungen befassen muss, ist keinesfalls neu oder revolutionär. Allerdings hätte man mit dem engagierten Cast ein wenig mehr Tiefe und Charakter erwarten können, welche man leider überhaupt nicht zu sehen kriegt. Da vergisst zwar der Vater regelmässig die Aktionen seines Sohnes, da ist die Jungmannschaft keinesfalls froh über die Tatsache dass sie ihre Freunde und Schule verlassen müssen und da knisterts zwischen der älteren Tochter und dem Militärkopf. Aber so richtig abgeschlossen wird keine der angesprochenen Situationen. Überhaupt macht der Film keinen fertigen Eindruck. Ohne zuviel vom Schluss verraten zu wollen, aber wenn der Abspann läuft (und man das herrliche Theme von "Apollo Four Fourty" zu hören kriegt) hat man das Gefühl, dass noch was kommen soll, ja sogar muss. Der Film spielt mit der Erwartung einer Fortsetzung, die man ja bekanntlich bis heute nicht realisiert hat. John Hurt gibt den Vater solide, aber nicht speziell gut. Matt LeBlanc, bekannt aus Friends, hat ein paar gute Sprüche auf Lager, bleibt aber sonst sehr blass. Ebenso wie die weiblichen Darsteller, die trotz bekannten Namen zu Nebenfiguren verblassen. Bösewicht Gary Oldman ist noch die interessanteste Rolle, auch wenn man von ihm in solchen Charakteren noch ein bisschen mehr erwarten darf. Was schön daherkommt, sind die Spezial-Effekte. Sei es die Raumschiffe, die Gefechte im Weltall, die Bilder von selbigen oder die Ausstattungen allgemein. Auch die Feuer- und Bumm-Szenen sind gelungen und sogar die achtbeinige Bedrohung kommt gut an. Was jedoch völlig verpatzt wurde, ist das kleine (und extrem nervige) Äffchen und das Finale mit dem mutierten Feind. Da tun die Augen richtig weh. Fazit: Lost in Space ist aufgeblasen, nichtssagend und mit fortschreitender Dauer des Filmes auch immer langweiliger. Zwar versucht man, das Finale mit einem Twist noch interessanter zu machen, scheitert aber an der Tatsache, dass es zuviel Aufmerksamkeit des Zuschauers verlangt und halt einfach ungenügend und blöd rüberkommt. Viel Lärm um nichts? Naja, um fast nichts. Denn zwischendurch vermag sogar die einfache Story zu interessieren. Nur besteht dieses Interesse leider nicht durch den ganzen Film. Die vorliegende DVD hat leider nur Durchschnitt in Sachen Features zu bieten. Über die Akteure kann man sich anhand von Texttafeln orientieren, wer denn nun die Leute sind und wo sie schon überall mitgespielt haben. In Lost in Space wimmelts von Spezialeffekten. In einem etwas viertelstündigen Extra wird dazu mehr erzählt und demonstriert. Ein 20-minütiges (und NUR auf Deutsch abspielbares) Making-of bringt uns hinter die Kulissen des Films und ist das typische Filmchen, das man gern für Werbezwecke verwendet. Wie die Zukunft aussieht und wie man heute darüber denkt, zeigt eine kurze Dokumentation, die auch ein paar kritische Töne anschlägt. Zwei Musikvideos stehen ebenfalls noch zur Auswahl, wobei vor allem dasjenige von "Apollo Four Fourty" gut reinfährt. Deleted Scenes, die glücklicherweise aus dem Film rausgelassen wurden und verschiedene Trailer runden das Angebot ab, von dem man inhaltlich mehr hätte erwarten dürfen. |
yep, das war nix... William Hurt? hui, der hatte auch schon feinere Rollen. aber das beste am film ist die tolle musik von bruce broughton!!! |
Lost in Space habe ich damals im Kino gesehen und fand ihn eigentlich gar nicht so übel, inzwischen schaut man den Film eben auch mit anderen Augen an und erkennt auch die restlichen Schwächen die bisher noch nicht aufgefallen sind, aber so schlecht finde ich ihn trotzdem immer noch nicht. Die von Krisen geschüttelte Familie ist nachvollziehbar, wer hätte schon gern, von allem bekannten in den Weltraum gerissen zu werden und das wird auch gut dargestellt. Dazu kommt Maj. Don West (Matt LeBlanc) der die Familie zu ihrem Ziel kutschieren soll. Wäre ja alles gut wenn der Saboteur Gary Oldman nicht das ganze System sabotieren würde und die so genannte "Serie von unglücklichen Events" ausgelöst wird. So stolpert die Familie von einer Krisensituation in die Nächste, strandet zuerst im unbekannten Weltraum, stürzt dann noch auf deinem Planeten ab und dann kommen noch das Problem der Risse in der Zeit dazu. Klingt spannend, unterhält durchaus wirkt aber auch zwischendurch sehr Konstruiert und vor allem beim Finale sieht man deutlich wie sie an einem guten Schluss herumgebastelt haben. Die Plotlöcher und die Deletet Scenes, die etwa einen Eindruck geben wie er hätte sein sollen, sprechen Bände. Die Schauspieler agieren irgendwie wie in einem Puppentheater. Major West spielt krampfhaft den Macho und geht mit seinen billigen Anmachungen eher auf den Geist. "wollen wir die Unterhosen Tauschen" ist etwa kreativer als sein ganzes Repertoire. Wie auch immer, jedenfalls sind die Gegenargumente der einzig freien Frau umso unterhaltsamer und ich gönnte ihm jedenfalls jede Niederlage. Der Rest des Cast spielt ihre Rollen solide, steif und ausser Gary Oldman, der zwar etwas übertrieben herumhampelte überzeugte mich keiner wirklich. So hmm klingt enorm negativ sind auch die Punkte die am meisten Auffallen. Das Abenteuer der Robinsons ist aber ansonsten wirklich interessant, jedes Set das sie Antreffen ist anderst und sehr gut gebaut und so entwickelt sich richtig das Gefühl eines Abenteuers. Obwohl die Special Effekte zwar überzeugen, wirken sie aber irgendwie Steril und vor allem bei den Computeranimierten Charakteren wie bei dem Affen etwas Texturarm. So nervend fand ich das Tier jetzt nicht. Die Restlichen Szenen sind purer Poppkorn Augenschmaus, weder Realistisch noch logisch aber sieht toll aus und ist auch mit dem Soundtrack gut unterlegt. Fazit: Zwischendurch etwas langfädige Geschichte, etwas Klischeelastig, aber sicher ein gelungenes Weltraumabendteuer das der etwas jüngeren Generation durchaus noch Freude bereiten könnte. Ein Popkronfilm mit seinen üblichen Schwächen und einem etwas pseudokomplizierten Schluss aber ansonsten durchaus einen Blick wert. |
die typen hätten sich lieber ganz im weltall verirrt... und das ohne noch zuschauer zu belästigen btw: hier sieht man mal wider, woran serienstars ausser clooney wohl immer leider werden: leblanc nimmt man einfach gar nix mehr ab, niemand will joey als waghalsigen raumschiffpilot die welt retten sehn, i hab immer gedacht, i sei in ner friends folge, in der joey wiedermal fürn scheiss film vorspricht, omg! |
Als ich mir damals einen DVD Player gepostet hab (da waren die Teils noch alle im dreistelligen Betrag angesiedelt...) hab ich imr als erste DVD Lost in Space gekauft. Die Code 1 DVD hat mit tonnenweise Extras und toip Qualität erzeugt und ich hatte Wochenlang Freude daran. Mittlerweile hat sich meine Begeisterung für dieses Werk jedoch deutlich gesenkt. Aber beim ersten Mal im Kino mit 16/17 fand ich den sowas von geil und war in Lacey Chabert verknallt |
Ganz nettes Filmche, aber für die Action die drin enthalten ist, leider viel zu kurz. Ich beziehe mich auf die VHS Version... alles passiert viel zu schnell, folgt zu dicht aufeinander - vielleicht gibts ne Special edition auf DVD in der das ein wenig ausgewogener ist. Leider gibts nur zwei einhalb Darsteller die eine gewisse Persönlichkeit haben - einmal der Böse Gary Oldman, der dies aber meiner Meinung ein wenig zu theatralisch spielt. Dann noch die ewig rumprotestierende jüngere Tochter von Prof. Robinson.... ist mir irgendwie sympathischer als alle anderen, und der Kleine, der aber ein wenig überbegabt gegenüber den Geschwistern wirkt. Hätt man da ein Dreistundenfilmchen draus gemacht, dann wärs immer noch genug, vielleicht auch ein wenig mehr Handlung und ein paar etwas durchdachtere Dialoge hineingepackt. Als der manipulierte Roboter das Raumschiff demoliert, hätt man sich dessen Monolog gänzlich sparen können und es hätte an der STelle deutlich glaubhafter gewirkt. In einigen Stellen hätt man ein paar ruhigere Szenen einbauen können, die Spannung wäre trotzdem erhalten geblieben. Auf ner Skala von 1-5 würd ich ihm in seiner aktuellen Form ne 3+ geben, und vom Schnitt her wäre noch deutlich mehr herauszuholen gewesen. Vielleicht kommt ja irgendwann mal ein zweiter Teil. |
Event Horizon light! ^^ |

