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Factotum oder: Chinaski = Bukowski


Auch wenn man sehr wenig über Charles Bukowski weiss, was sein Alter Ego Chinaski in Facotum so treibt, entspricht den Erwartungen. Er wird vielleicht nicht ganz so gut ausgesehen haben wie Matt Dillon, aber der norwegische Regisseur Bent Hamer (Kitchen Stories) trifft die alkoholkranke Misere, die der amerikanische Autor im gleichnamigen Buch quasi biographisch schilderte, gut.

Es ist eine langsam erzählte Geschichte über nicht gerade das spannendste Leben. In dieser Hinsicht erinnert der Film sehr an das Kino eines Jim Jarmusch. Wenig überraschend hat Produzent Jim Stark beim ewigen Indiefilmer sein Handwerk erlernt. Das Pärchen im Film ist aber sehr liebenswürdig geraten, Lili Taylor wie immer goldig und einige von Hanks Taglöhnerjobs äusserst amüsant.

Bukowski selbst nannte Kunst eine langweilige Sache, die mit Stil betrieben wird. So liesse sich auch Factotum zusammenfassen. Er hat zudem mit 90 Minuten genau die richtige Länge und endet halbwegs happy.

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rm's Wertung: 3.5 Sterne

http://imdb.com/title/tt0092618/combined

papp's Wertung: Noch nicht bewertet


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