Forum Movies - Reviews: DVDs & Blu-rays
Beitrag Screamers
Screamers oder: Alles Gute kommt von unten! Screamers - oder "Tödliche Schreie" lehnt sich an die Geschichte "Variante Zwei" von Philip K. Dick an, dem einflussreichen Science-Fiction Autor, der auch die Basis für Filme wie Blade Runner oder Total Recall bot. Screamers erzählt die Geschichte vom Kampf gegen Maschinen, welche zwar anfänglich eine gute Unterstützung sind, sich dann aber selbst für die "Guten" zu einer tödlichen Gefahr entwickeln. Screamers hält sich nicht lange mit einem Intro auf. Nach einem kurzen Rolltext, der die Situation beschreibt und wie es dazu gekommen ist, sind wir schon im Kommandobunker auf Sirius B und sehen zu wie einer der gegnerischen Soldaten in Stücke geschnitten wird. Ja es geht rau zu in Screamers und spätestens als sich der Commander und sein Kollege auf den Weg machen um die Friedensverhandlungen abzuwickeln, entfaltet Screamers seine ganze Stärke. Die Screamers haben sich nämlich seit ihrer Einführung vor mehreren Jahrzehnten enorm weiter entwickelt und schon sehr bald merken die Soldaten, dass in der Kriegswüste noch viel tödlichere Gefahren lauern als bloss Strahlung. Durch neue Tarnmethoden sind die Screamers kaum mehr zu entdecken und die Soldaten stehen vor dem Dilemma, dass sie nicht mehr wissen, wem sie überhaupt trauen können. Screamers schafft es, diese beklemmende Atmosphäre von Anfang bis Ende aufrecht zu erhalten. Immer diese Ungewissheit, wem kann man vertrauen, wer ist jetzt ein Killer und vor allem, wie kann man sich gegen die Killerroboter schützen, baut eine enorme spannung auf. Gut differenzierte Charaktere steigern dies zusätzlich und sobald man sicher ist, den Schuldigen gefunden zu haben, wird man wieder überrascht. Wenn auch die Spannung und die Atmosphäre ausgezeichnet sind, enttäuscht Screamers in der Umsetzung. Die schlechte Spezialeffekte und die billigen Sets sind meilenweit von einer Qualität entfernt, die man von einem Kinofilm erwarten kann und siedelt sich höchstens auf einer schlechten B-Movie-Qualität an. Das gleiche gilt auch für die Schauspieler. Keine überragenden Glanzleistungen, aber durchaus solide in den verschiedenen Rollen. Am ehesten ist Screamers noch mit Pitch Black zu vergleichen. Low Budget, mässige Schauspieler aber ausgezeichnete Spannung und beklemmende Atmosphäre. Fazit: Ein Film, den man durchaus als Geheimtipp unter den Science Fiction Filmen einstufen darf, jedoch weder in der Umsetzung noch im Bereich der Schauspieler wirklich überragende Resultate abliefern kann. Dafür kann er mit einer äusserst beklemmendne Atmosphäre, einer grossartigen Endzeitstimmung und einem gut ausgearbeiteten Szenario überzeugen, was einiges wieder wett und Screamers bis zum schluss spannend macht. Die DVD kommt leider sehr karg daher und verfügt ausser den verschiedenen Tonspuren, guter Ton und Bildqualität, Kapitelanwahl und ein paar Filmographien über nichts Weltbewegendes. |
hmhmhm, ich fand den film einfach obertrashig und saumässig gespielt. pitch black war um weiten besser. |
Jup, kann mich dem Urteil anschliessen. |
Ganz okay. Hat mich aber nicht vom Stuhl gehauen. |
Jooahhhh war irgendwie schon als er erschien veraltet ;o) Mfg Wasii |
also wenn er mit pitch black verglichen werden soll war pitch black um einiges besser! irgendwie war da ein guter ansatz aber wohl zuwenig story zum einen und eine schlechte umsetzung zum anderen. da hilft auch peter weller nichts. |
Ganz netter SciFi-Streifen. Die Stimmung des Films, die angesprochene Ungewissheit ob ein Mensch auch wirklich noch ein Mensch ist, fand ich gut. Die Machart ist trashig, könnte aber schlimmer sein. Der Vergleich mit Pitch Black hinkt, da man bei Budgetfragen und technischer Machart ein Unterschied von 5 Jahren nicht einfach ausser Acht lassen sollte. |
Ups - hatte Teil2 gesehen und bewertet, nicht Teil 1... Tschuldigung =) [Editiert von V8 Power am 2010-01-31 13:58:20] |

