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Beitrag Star Wars: Episode III - Revenge of the Sith
Star Wars: Episode III - Revenge of the Sith oder: The Dark Side clouds everything- SPOILER für Neulinge Leider gehöre ich nicht zu jener glücklichen Generation, die die Sternensaga von Anfang an im Kino erleben durfte. Nichtsdestotrotz hat sie mich in den Neunzigerjahren zum Filmgeek mutieren lassen und absolut in ihren Bann gezogen. Ja, ich bin einer der Actionfigürchen zu Haue rumstehen hat, weiss wie der Rancorwärter mit vollem Namen heisst und wofür man sonst noch so alle belächelt wird von Leuten, die diese Leidenschaft nicht teilen und immer wieder fragen, wie es denn Mister Spock ginge. Und, nein, ich lebe nicht mehr im Keller meiner Eltern. Auch die Prequel Trilogie halte ich, entgegen verbreiteter Meinung, als einen Erfolg und eine würdige Vorgeschichte zu den Klassikern aus den 70ern und 80ern. Klar, kein Fanboy ohne Gemecker: Grevious könnte toller sein, die Riesenechse ist nicht nötig, Vaders Frankenstein Szene ist etwas zu viel und Sifo Dyas aus Episode II wird nicht einmal mehr erwähnt. Doch dies sind die üblichen Schönheitsfehler und die Probleme, wenn man sich diesen Film schon seit Jahren selbst im eigenen Kopf gemacht hat. Doch der Streifen berührt und überrascht mit seiner Dunkelheit. alle Schauspieler haben sich um Längen verbessert und die Effekte sind, wie immer Top-Notch und kaum mehr irritierend. Die Szene in der die Jedi ausgerottet werden hat mir Tränen in die Augen getrieben und der erste Atemzug Vaders liess mich eine Gänsehaut verspüren. So hat Lucas meine Erwartungen, die nun wirklich immens waren, erfüllt wenn nicht sogar übertroffen und der Film wird mich noch viele Jahre regelmässig begleiten. Ich weiss, was ihr jetzt denkt, eigentlich sinnlos, wenn so ein StarWars-Fanboy und Lucas-Anbeter einen Film reviewt, der für ihn mehr als nur ein Film ist und ich gebe euch Recht. Hier geht es um die DVD und in den nächsten Abschnitten werde ich genaustens auf die enthaltenen Special-Features eingehen. Bild und Ton dieser THX-zertifizierte DVD sind, wie auch ihre Vorgänger, Referenzmaterial für jeden Heimkinobesitzer. Auch an Features wird nicht gegeizt. Der Audiokommentar ist verhätnismässig lagweilig im Vergleich zu den vorherigen DVDs, enthält aber einige witzige Anekdoten. Within a Minute zeigt auf eindrückliche Weise, wie viel Arbeit und Kunsthandwerk in nur einer Minute Film steckt. 910 Leute haben an der vorgestellten Sequenz aus dem Lichtschwert Duell zwischen Anakin und Obiwan gearbeitet und Produzent Rick MacCallum führt den Zuschauer durch die verschiedenen Arbeitsprozesse. Mit ihren 78 Minuten erreicht die Dokumentation schon fast Spielfilmlänge und ist nicht nur für Sternenkrieger Pflichtprogramm, sondern für alle, die sich für modernes Filmemachen interessieren. Schon alleine dieses Feature rechtfertigt den Kauf der DVD, ob man den Film nun mag oder nicht. Für mich ist das erstaunlichste, wie perfekt diese Riesenproduktion des Filmes organisiert wurde. Wie man all diese Teams koordinieren kann, ist etwas ziemlich unvorstellbares und beeindruckend anzusehen. Etwas weniger ausführlich, doch ebenso interessant sind die Web-documentaries, die einigen Fans bereits über starwars.com bekannt sein dürften, wo sie während der Produktion zum sehen verfügbar waren. Schön sie hier alle ohne Ladezeiten ansehen zu können und einen chronologischen Überblick über die Dreharbeiten zu bekommen. 15 5-minütige Mini-Dokumentationen gibt es hier zu entdecken. The chosen one mag inhaltlich nicht viel Neues bringen. Das Beiträgchen erklärt noch einmal Anakins Geschichte und sein Fall zu der dunklen Seite. Auffallen dürfte den Fans jedoch, dass bei einem Ausschnitt aus Episode 1 die wirklich grässliche, zu grüne Yoda Puppe durch den neuen CGI Yoda ersetzt wurde. Etwas für die Episode 1 Special Edition It's all for real zeigt die Arbeit des Stunt-Koordinators Nick Gillard und nachdem die Messlatte mit den anderen Specials so hoch gesetzt wurde, fällt dieser Teil beinahe etwas zu knapp aus. Das ganze Promo-Paket darf bekanntlich auch nicht fehlen. Trailer, Musik Video, Poster, TV Spots und eine umfangreiche Fotogallerie können begutachtet werden und eine X-Box Demoversion des neuen Games kann durchgezockt werden. Das Interessanteste für Fans werden jedoch die Deleted Scenes sein, die alle mit einer persönlichen Einführung von George Lucas geschmückt sind. Grevious slaughters a Jedi zeigt mehr Action für die Eröffnungssequenz, die zu Recht nicht mehr im Film enthalten ist, da sie deutlich zu viel unangebrachten Humor enthält. So unterhalten sich Obiwan und Anakin zum Beispiel mit Zeichensprache, was peinlich wirkt. A stirring in the Senate jedoch, hätte ich gerne auf der Leinwand gesehen. Eine junge Mon Mothma bespricht mit Padmé und einigen anderen Senatoren die ernste Lage der Republik, und legt dadurch die ersten Grundsteine für die Rebellenallianz. Diese Gedanken werden in Seeds of the Rebellion vorgeführt, wo Rebbelen den Plan zu einer Petition schmiegen um den Kanzler einzuschränken und in Confronting the Chancellor, wo Padme ihre Bedenken persönlich beim Kanlzer anbringt. Diese Szenen sind interessant für die politische Geschichte des Star Wars Universus, doch hätten den Film wohl etwas zu sehr in die Länge gezogen. A Plot to destroy the Jedi ist eine Szene, die im Film an eine andere Stelle und Location geschoben wurde, und auf die ich nicht weiter eingehen möchte. Drei Jedis diskutieren über die Zukunft des Rates. Exile Dagobah. Die kurze, nostalgische Szene wäre schön zu sehen gewesen. Yoda landet auf dem Sumpfplaneten und guckt wehmütig aus der Wäsche. Doch Produzent Rick MacCallum ist sich schon fast sicher: "Wenn George weiter mit seinen Filmen herumbastelt, wird die Szene vielleicht wieder einmal in den Film eingeführt". Also: DVD kaufen! Basta! |
auch wenn uns lucas films nicht mag ["onlinemedien erhalten kein material"]: der film als teil der ganzen saga gesehen ist ein must have! |
Jep ganz grosses Kino, jetzt fehlt nur noch ne fette Box mit allen 6 Teilen. |
hab den film gestern zum dritten mal gesehn und auch diesmal blieb kein auge trocken bei mir! |
er hat nach wie vor seine schwächen und stärken. beim bonusmaterial haben mir vor allem die Konspirationssitzungen der zukünftigen rebellen gefallen. die hätten vor allem der blassen natalie portman und ihrer rolle gut getan. nach wie vor die dämmlichste szene: Spoiler zum Lesen Text markieren
soooo kitschig! aber zweifelsohne die beste der episoden I-III, ich würde eine 4.5 zücken. |
Star Wars Episode III: Revenge of the Sith - Every Beginning has an End.... So nachdem George Lucas das Vorspiel in den Episoden 1 und 2 anscheinend genossen hat, waren die Erwartungen für den eigentlichen Höhepunkt um so grösser. Jetzt, nachdem ich die DVD mit Verknüpfung zu allen anderen gesehen habe, muss ich die Wertung aufbessern. Revenge of the Sith ist der dunkelste von allen drei und das ist auch gut so. Keine verträumten Liebesszenen mehr und sicher nicht ein sorgloses herumtollen auf der Wiese vor den Wasserfällen. Es herrscht Krieg und obwohl man überhaupt keine Orientierung hat, wo genau was geschieht, dominiert der Krieg und der Tod. Anakin spielt zwar nicht besser, doch mit viel bös gucken und etwas Make up wird auch aus ihm ein würdiger Sith Lord. Amidala wird dezent auf der Seite parkiert und dient neben dem Grund für Anakin nur noch dazu, einige rührende Szenen zu zeigen. Die eigentliche Story konzentriert sich darauf, wie Anakin letztendlich Darth Vader wird was auch sehr gut eingefädelt ist. Obwohl natürlich alles recht rudimentär gehalten wurde und kaum wirkliche Tiefe erreicht, sind die Dialoge im vergleich zu den vorherigen Episoden durchaus gelungen und macht es durchaus interessant, wie der Imperator den loyalen Anakin langsam einlullt und auf die Dunkle Seite lockt. Was auch noch positiv aufgefallen ist, dass sie die Dialoge sogar soweit ausgefeilt haben, dass man noch einige Male schmunzeln musste und mit R2D2 haben sie natürlich den Clown in den ersten Szenen gefunden. C3PO beschränkt sich auf wenige Auftritte und das ist auch gut so. Die Handlung selber bietet wie die anderen Filme zwei grosse Perlen und das ist die einleitende Massenschlacht und das Finale Duell zwischen Anakin und Obi Wan. Im verlauf des Filmes werden zwar einige weitere Schlachten angerissen, doch nichts erreicht die Intensität der Schlacht am Ende des zweiten Teiles. Dafür werden viele Orte besucht, um auch zu demonstrieren, wie sie die Technologien perfektioniert haben und beeindruckende Szenerien darstellen können. Fazit: Revenge of the Sith ist ein holpriger Streifen, der nach Star Wars Verhältnissen, sehr viel Geschichte in recht kurzer Zeit erzählen und dabei trotzdem die üblichen CGI-Orgien abfackeln will. Ein Konzept das hier nur Teilweise aufgeht und etwas weniger Klotzen hätte auch nicht geschadet. Dennoch ist er mit Abstand der beste Teil der jungen Trilogie und inszeniert den Pfad zur dunklen Seite genau so gut wie die Schlachten dazwischen. Dennoch hätten sie die Rolle von Yoda zusammenstreichen sollen, dafür mehr Gewicht auf Amidala setzen, denn die Yoda-Kämpfe sind und bleiben absolut lächerlich. 4.5 |
Wie lange wird die Kuh Star Wars eigentlich noch gemolken? |
Zitat El Chupanebrey (2007-06-17 17:13:05)
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Und so eine Weltraumkuh gibt viiiiiieeeeeeeel Milch. |
Red Letter Media Review von Episode III |

