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Beitrag The Hitchhiker's Guide to the Galaxy

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The Hitchhiker's Guide to the Galaxy oder: Der ultimative Anhalter-Guide!


Nein, weder Buch noch vorgängige TV-Serien waren mir bis zur 2005er Verfilmung bekannt und ich weiss nicht ob dabei was verpasst habe, denn Hitchhiker's Guide to the Galaxy ist einfach herrlich. Eine unglaublich spassige Angelegenheit mit den skurrilsten Weltraum-Charakterten seit Mel Brooks' Spaceballs, aber auf einem ganz anderen Humorniveau. Very British indeed! Eigentlich gab es so viel zu entdecken in dem Film, dass eine einmalige Durchschau kaum reichen dürfte. Vom kompletten, Tee trinkenden Anti-Helden, zum manisch depressiven Roboter, über die herrlich verbeamteten Vogonen, die in ihrem Bürokratiewahn doch so oft an unsere nördlichen Nachbarn erinnern oder an tolpatschige, übereifrige Gemeindeangestellte in unseren so geliebten Wohnortsverwaltungen und der hach so wunderbar zu berechnenden Hochtechnologie und ihren irrwitzigen, unerklärlichen Auswirkungen. Köstlich!

Hitchhiker's Guide to the Galaxy ist teilweise so abstrus, dass man sich die Hand vor den Kopf schlagend ein Schmunzeln und mehr nicht verkneifen kann. Als nicht obligatorische Lachwurz ist das schon erstaunlich, wenn es auch nicht der Qualität per se entspricht. Aber was die Story von Douglas Adams anbelangt, so ist sie zumindest filmisch ein Knaller, wenn ich sie auch literarisch nicht beurteilen kann. Dass man auch noch die glückliche Hand bewies, eine saubere Darstellerriege zusammenzutrommeln, trägt zum Gelingen des Projekts ebenso viel bei wie die recht gelungenen Spezialeffekte - und dazu zähle ich auch die echten Charaktere, Puppen und der Verzicht auf ge-CGI-te Vogonen. Jim Henson sei Dank.

Aber es ist ohne Zweifel diese Abstrusität, die sich durch den ganzen Film zieht, die so umwerfend treffend ist und eine volle Ladung Unterhaltung garantiert ohne an Tempo zu verlieren. Wahrlich ein Volltreffer, dieser Reiseführer durch die Weiten des Alls, der uns zwei definitive Weisheiten bescherrt: Delphine sind klüger als Menschen und ein Frotté-Handtuch ist das wichtigste Utensil in Space!

Extras: Die DVD-Ausstattung ist enttäuschend. Ein allzu kurzes Making Of, drei deleted scenes und zwei weitere Szenen, die wohl lustig sein sollten und den Eindruck vermitteln "komm, lass und noch was für die DVD-Extras drehen!". Nun, wer dann noch Lust hat, darf zu "Thanks for all the Fish" seine Stimmsicherheit beweisen. Was das Bild anbelangt, ist die DVD ein wenig enttäuschend. Häufiger ist Rauschen zu sehen. Die Farben sind zwar kräftig und kontrastreich, aber irgendwie scheint hier nicht das möglichste getan worden zu sein um einen absolut sauberen Transfer hinzulegen. Toll ist dagegen die Tonspur, die mit viel Dynamik und Surround-Effekten überzeugen kann. Insgesamt ist die DVD-Präsentation eine verpasste Chance eines definitiven Releases (der uns dann wohl noch ins Haus steht...).

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pb's Wertung: 5 Sterne

Vorneweg, ja ich kenne das Buch und ich habe es NICHT gelesen. Vielleicht habe ich auch deshalb eine andere Ansicht, als Leute die den Film gesehen und das Buch gelesen haben. THGTTG ist für mich Mindfuck, Sci-Fi, Abenteuer, Fantasy, Komödie, Drama und Gruselgeschichte in einem einzigen Film. Die Schauspieler, allen voran Martin Freeman und Sam Rockwell (Ich liebe diesen Kerl) haben die Sache tiptop im Griff und sorgen dafür, dass man sich trotz vielen anderen 'nicht-menschlichen' Dinger, trotzdem noch in die Geschichte identifizieren kann. Gut, Identifikation ist wohl ein wenig weit hergeholt. Trotzdem fühlte ich mich mit Martin Freemann verbunden und genoss sein Reise. Der Aufbau der Erde beispielweise wird mir wohl ewig im Kopf bleiben, so ungewöhnliche und zugleich unglaublich schöne Szenen. THGTTG ist ein grossartiges Werk voller Überraschungen und einem dicken Boden. Vielschichtig und bedrohlich genauso, wie unglaublich komisch und trotz allem nichtssagend.

yan's Wertung: 6.0 Sterne


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