Forum Movies - Reviews: DVDs & Blu-rays
Beitrag Rebel without a cause
Rebel without a cause oder: Gel und Kamm dabei? Über James Dean zu sinieren würde den Rahmen dieses Reviews sprengen und ausserdem weiss ja wirklich jeder, dass er mit seinem Porsche verunfallt und somit auf tragische Weise am 30. September 1955 im Alter von 24 Jahren verschieden ist. Überhaupt, sind alle drei Hauptdarsteller von Rebel without a Cause eines unnatürlichen Todes gestorben. Einer, wie erwähnt, bei einem Autounfall, Nathalie Wood ertrank 1981 und Sal Mineo wurde ermordet. Zufall oder ein Fluch über dem Film? Diese und andere mysteriösen Tatsachen umgeben nicht nur diesen Film, sondern auch die Person von James Dean, der mit seinem Motto "Live fast, die young" zum Vorbild und Idol einer ganzen Generation geworden ist. Die Ohnmacht, die Langeweile und die Vewirrtheit der Teenager wird in Rebel without a Cause zum Hauptthema gemacht. Die jungen Menschen wissen nicht, was sie im Leben erreichen wollen und leben dasselbige ziellos vor sich hin. Ablenkungen wie Mutproben oder Strassenkämpfe sind an der Tagesordnung. Dazu kommen Elternteile, die ebenso einen machtlosen Eindruck machen und nicht die Führer und Lehrer ihrer Kinder sind, die sie eigentlich sein sollen. Mit diesem Bild im Hintergrund hat Regisseur Nicholas Ray einen Film geschaffen, der auch heute nichts von seiner Aktualität eingebüsst hat. Vielleicht sind die Tätigkeiten der Jugendlichen anders geworden, aber grundsätzlich gibt es immer noch zu viele Menschen, die nicht wissen, was sie mit ihrem Leben anfangen sollen. Der Film lebt natürlich vom Mysterium eines James Dean. Er improvisiert, er lebt und atmet diese Rollen des rebellischen jungen Mannes, der sich über alles hinwegsetzt und seinen eigenen Weg sucht. Die Zigarette baumelt cool im Mundwinkel, die Frisur sitzt perfekt und sein trauriger Blick in die Kamera vermag auch heute noch zu fesseln. Seine Partner stehen ihm in nichts nach. Obwohl sie nicht ganz die Intensität und die Hingabe des Hauptdarstellers erreichen, passt das Bild, das sie abgeben, hervorragend zum Film und der Geschichte. Eine Geschichte, die dramatischer kaum sein kann und den Glanzzeiten Hollywoods entspringt. Heute würden sich die Kinobesucher die Finger lecken, wenn solche Dramen zu sehen wären. Fazit: Rebel without a Cause ist ein starker Film, auf den man sich einlassen muss. Eigentlich in Schwarz/Weiss gefilmt und nachträglich coloriert, spricht die Geschichte ein Thema an, das einem nicht mehr aus dem Kopf geht. Die Rollen sind optimal besetzt, die Autos megacool und das Filmfinale an Dramatik kaum zu überbieten. Wer gute Augen hat, wird sogar noch den Easy Rider Dennis Hopper in einer kleinen Nebenrolle entdecken. Aber das hätte ich ohne Hinweise auf den verschiedenen Fanseiten nie und nimmer bemerkt.... Die DVD bietet auf der ersten Disc, zusammen mit dem Film, einen Audiokommentar, der in solchen Geschichten mehr als nur interessant ist. Dazu noch den originalen Trailer. Auf Disc Zwei gehts dann dokumentarisch heftig zur Sache. Den Anfang macht eine Dokumentation über den Mythos James Dean, in der Kollegen, Freunde und Schauspielkollegen wie Nathalie Wood oder auch Sammy Davis Jr. zu Wort kommen und welche die Tragik dieses Rebellen wiedergibt. Das nächste Feature ist ein Bericht (ca. 35 Minuten) über den Film und die Darsteller drin. Screen- und Garderobentests (ziemlich witzig) sind ebenfalls abrufbar, ebenso wie nicht verwendete Szenen (ohne Ton) und ein Blick hinter die Kameras. Ton und Bild kommen gut daher. Der Ton (im Original) ist sauber und klar. Das Bild hat ein paar Flackereien, was aber sicherlich dem Alter zu zuschreiben ist. |
...insofern der "kritiker" damit gebauchpinselt wird.andernfalls wird er deinen kommentar nämlich löschen, seinen text editieren und so tun als sei nichts gewesen... |
Mangels Chefredaktion und Lektorat sind deine Dienste eben hochgeschätzt, papp. |
...und schlecht honoriert... |
Aber hallo. Du bist auf der gleichen Salärstufe wie ich! |
Zitat papp (2005-10-24 12:03:00)
Dein Input wurde zur Kenntnis genommen und der Text entsprechend angepasst. |
bierernste texte über wandelbäumchen verfassen |
Zitat papp (2005-10-24 13:26:09)
und jetzt aber bitte back2Topic |
Der Film wurde überhaupt nicht nachträglich koloriert. Wie kommt man denn auf sowas? |
The movie was originally to be shot in black and white, and some scenes had already been filmed that way, when the studio decided to switch to color. The official explanation at the time was that Twetieth Century Fox, which owned the Cinemascope process, had ordered that all films shot in the process had to be in color, but some also believe that Warners ordered the switch to head off comparisons with Blackboard Jungle (1955) and because James Dean's increasing popularity gave the film more prestige.(imdb) |
Zitat papp (2005-10-31 08:35:12)
|
gross ist des mannes kraft - wenn er mit dem hirne schafft |

