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Beitrag Matchmaker - Auf der Suche nach dem koscheren Mann
Matchmaker - Auf der Suche nach dem koscheren Mann oder: Jüdin sucht Bäcker Bei Matchmaker handelt es sich in erster Linie eigentlich um einen Dokumentarfilm. Gabrielle Antosiewicz will anhand von drei verschiedenen Familienportraits dem Zuschauer das Judentum etwas näher bringen. Ihr ist eine realitätsnahe Berichterstattung enorm wichtig, und daher bringt sie sich zu deren Unterstreichung gleich noch selber mit in den Film ein. Sie will aufzeigen, wie schwer es junge, jüdische Frauen haben den richtigen Mann zu finden. Die dokumentierten Familien lassen einen ziemlich tiefen Einblick in ihr Privatleben zu und so bekommt der Zuschauer einen sehr umfangreichen Eindruck von der Lebensweise jüdischer Familien in der Schweiz. Man erfährt, dass jüdische Frauen ihr Haar ganz kurz tragen müssen, um aber in der Gesellschaft nicht aufzufallen, einfach eine Perücke tragen. Oder einmal im Jahr muss die ganze Wohnung gründlich gereinigt werden und da wird schon mal der Schlauch gezückt und von Decke bis Fussboden alles so richtig abgespritzt. Oder es stellt sich heraus, dass es spezielle Läden für koschere Lebensmittel gibt: Vom Fleisch über Käse bis hin zur absolut koscheren Schokolade - wie es sich für schweizerische Verhältnisse natürlich auch gehört. Der Film war sehr lehrreich und doch keine typische Doku. Entgegen dem normalen Dokumentarfilm ist es Gabrielle allerdings gelungen, durch ihre Suche nach dem koscheren Mann und die sehr offenherzige Berichterstattung der dokumentierten Familien, viel Unterhaltungswert zu schaffen. Das verleiht dem Film einen fliessenden und sehr ansprechenden Charakter. Allerdings muss aber auch gesagt sein, dass es eine Fernsehproduktion ist und bleibt - eher unpassend für Grossleinwand und Popcorn. |
sidney lumet hat mal einen thriller mit ner streng gläubigen chassidim familie in ny gedreht.melanie griffith, als harter cop, verliebt sich in nen orthodoxen beau.http://www.imdb.com/title/tt0105483 |
Ich denk bei dem Titel in erster Linie an The MatchMaker, in dem die wunderbare Janeane Garofalo für einen Präsidentschaftskandidaten nach Irland reisen muss, um Ahnenforschung zu betreiben, damit er dank irischen Wurzeln à la Kennedy besser bei den Wählern ankommt. |
war das der film wo der irische ehevermittler verblichen ist und der ein extrem kitschiges happyend hatte? |
Über 3'000 Zuschauer nach einer Kinowoche und dem Lunchkino, und praktisch jede 19-Uhr-Vorstellung im Zürcher Movie 1 ausverkauft *yeah* Er lohnt sich also wirklich |
Zitat poolpage (2005-11-04 16:59:51)
Das glaube ich dir gerne! Bei uns in Luzern ist der Film leider nur zu unmöglichen Zeiten gespielt worden (11.15 AM MORGEN)...hätte ihn mir gerne angesehen. Die Vorschau hat einen sehr interessanten Eindruck gemacht. Na ja, da bleibt zu hoffen, dass das Schweizer Fernsehen den bald bring! |
Ja, in Luzern ist er wegen mangelnder Resonanz rasch runtergerutscht. Das Publikum ist leider ohnehin ziemlich Zürich-lastig, die anderen Städte mögen nicht mal annähernd daran heran... Dafür hat er (hauptsächlich dank Zürich) diese Woche die 10'000er-Grenze geknackt. Auch gut |
Wo wohnen wohl die Menschen mosaischen Glaubens hauptsächlich? |
...erfolgreichster CH-Dokfilm 2005 (hat gerade ncoh gereicht vor Sylvester |
Gestern im TV gesehen und hängen geblieben. Leider (Vampire Bats sei Dank Lustig, informativ, für unsereins komisch und sehr sympathisch. Bravo! |
hatte durchaus seine witzigen, oft entlarvenden momente, auch den ein oder anderen hänger. |

