Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag The Legend of Zorro
The Legend of Zorro oder: Where's your little Tequilaworm? Immer wieder gibt es Filme, die Genres neu beleben, welche Jahre (oder gar Jahrzehnte) lang scheinbar keine Zuschauer mehr ins Kino lockten. The Mask of Zorro verschaffte somit 1998 dem Abenteuerkino mit Degen und Säbel zum Comeback und der Figur des Vaters aller Superhelden, eine eindrucksvolle und vor allem erfolgreiche Rückkehr auf die grossen Leinwände. Damals spielte Anthony Hopkins den väterlichen Lehrer, der seine Maske an den Jungspund Antonio Banderas weiterreichen konnte. Die Fortsetzung The Legend of Zorro spielt zehn Jahre später. Wie schon im ersten Teil wird uns eine schöne, familientaugliche Abenteuergeschichte vor herrlicher Kulisse präsentiert. Anfänglich wird mehr auf die komödiantischen Elemente der Darsteller gesetzt, während es dann gegen Ende doch recht heftig und actionreich zur Sache geht. Die Konversationen zwischen Zorro und seinem Pferd, die in solchen Rollen hervorragend zur Geltung kommende Mimik von Antonio Banderas und natürlich die immer wieder nett anzusehende Catherine Zeta-Jones versprechen viel und erfüllen die Erwartungen an einen solchen Film in der ersten Hälfte mehr als genug. Nicht gefallen hat mir der Hollywood-typische Schluss, den die Macher schon im ersten Teil irgendwie nicht so schön hingekriegt haben. Ausserdem vermag man diesem Zorro einiges zuzutrauen, aber wenn er mit dem Pferd (reitend) auf einen fahrenden Zug springt, dann ist das doch etwas sehr weit hergeholt. Ebenso hat es mal wieder einen französischen Bösewicht, dessen Akzent halt auch hier wieder sehr gewöhnungsbedürftig ist. Der verbrecherische Prügelknabe ist mit der Zeit langweilig und die Grundgeschichte bietet leider nicht viel Neues. Somit lebt der Film hauptsächlich vom gut gelaunten und herrlich agierenden Antonio Banderas, der hier sein ganzes Machismo und den spanischen Stolz präsentieren darf, und seiner Partnerin Catherine Zeta-Jones, der man zwar den spanisch angehauchten Akzent nicht so recht abnehmen will, die aber optisch klar das Highlight des Filmes darstellt. Fazit: The Legend of Zorro ist abenteuerliches Familienkino, das beschwingt daherkommt und gute Laune verbreitet. Zwar sind weiterhin die üblichen Hollywoodschwächen vorhanden, aber wenn man die Rollen mit so optimal passenden Akteuren wie hier besetzt, wird auch an der Kinokasse nicht mehr viel schief gehen. Ob Alejandro de la Vega seine Maske seinem Lausbuben-Sohn weitergeben kann, wird wohl eine Frage der Einspielergebnisse sein. Die Chancen dafür stehen aber nicht schlecht. |
Zu diesem Thema wurden insgesamt 18 Beiträge geschrieben.
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wer die legende vor allen anderen sehen möchte, wir verlosen tickets für die beiden vorstellungen in Bern und Zürich. gerüchte zufolge gibts zum apéro noch einen kleinen snack! olé! |
Zitat muri (2005-10-11 07:43:00)
das erinnert mich an einen sketch von mittermeier. [hohe stimme]actionfilm? blöööd! unrealistisch![/hohe stimme] dagegen fand ich die völlig unnötigen saltos dauernd und die peitschen-jump-acts geradezu realistisch ;) |
Für mich war die Story einfach viel zu dünn, dafür fand ich die Dialoge echt witzig. Habe schon bei vielen Komödien weit weniger gelacht. So bekamm ich Action mit Komödie! Man muss halt nur das gute darin suchen [Editiert von idonofrio am 2005-10-27 03:36:26] |
Ein bisschen Off-Topic, aber Martin Campbell gab zu verstehen, dass diese Fortsetzung nur entstanden sei, weil sie viel Zeit damit verbrachten, eine gute Geschichte zu schreiben/verfilmen (ich bin immer mehr gespannt auf 007 Casino Royale). Ich sah mir den Streifen am Weekend an und fand ihn leider schlechter als den Vorgänger. Der alternde "Zorro/Diener" (A. Hopkins) hatte eine Klasse, die Banderas einfach nicht bieten kann. [Editiert von GeMenRe am 2005-10-27 15:18:08] |
Das einzige, was mich mit Zorro verbindet ist mein Fasnachtskostüm aus meinen Kindertagen. Da schwang ich auch meinen Mantel und Degen beim Schul-Karneval. Bringt mich das der Filmfigur aber näher? Nö! Storymässig hat mich der film nicht gekitzelt. Die Gags hingegen waren gut (Catherine als paffende und hustende Pfeifenraucherin). Die streitenden, zickigen Eheleute machten ihre Sache recht gut, der kleine Spross Joaquin stahl aber den Grossen die Show mit seinen Charme und Talent. Die Brand-Szene bzw. das animierte Feuer fand ich schlecht. Es mag für die einen unterhaltend sein, für die anderen nicht. Sorry, bin nicht so ein Fan von dieser Sorte Film. Ein paar mal gelacht, gibt einen Pluspunkt. Ph-Wert des Films: weder sauer noch basisch... neutral! |
Die erste Hälfte war etwas zäh. |
Und wieder einmal die Frage: Wenn ich ins Kino gehe, um mir einen Film anzusehen, was erwarte ich dann? Bei Märchen will ich verzaubert werden, bei Dramen mitleiden und... nun, bei Mantel-und-Degenfilmen will ich mitfiebern und mich ärgern, dass ich selbst nie Mantel und Degen schwingen kann. Dann will ich einen Helden sehen, der Held ist. Keine politisch korrekten Sachen, sondern ein bisschen Glorifizierung, Pathos und alles nicht zu ernst.Mich stört es nicht, wenn er auf den fahrenden Zug springt, immerhin ist er ja der Held. Da erwarte ich, dass zum Schluss im Sonnenuntergang weggeritten wird. Da will ich wie Little-Zorro sein, der auf die Drohung: "Wenn Zorro dich sieht, ritzt er dir ein "Z" in deinen Hintern" mit leuchtenden Augen antwortet: "Wirklich?" (Der Kleine allein war schon das halbe Eintrittsgeld wert.) Klar schwingt er sich wie Spidermann herum, aber er besäuft sich auch, wenn er Liebeskummer hat. Gut so. Und Banderas spielt glühend, da half sicher auch das spanische Blut. Er harmoniert wunderbar mit Frau Jones, es ist eine Lust, beiden zuzusehen. Ich habe bekommen, was ich erhofft habe und deshalb bin ich zufrieden. |
Na ja, begeistert war ich nicht gerade von diesem Film. Er ist viel zu kitschig und die Story ist ein Bischen schwach. Aber so ist Zorro halt. Und ich war nie ein Zorro-Fan und werde wol auch nie einer werden. |
wirklich guter film. hab mich köstlich amüsiert. der bösewicht ist wiedermal n franzmann. naja... banderas und jones passen wirklich zu einander, die chemie stimmt. er ist der perfekte macho, sie eine der atemberaubendsten frauen der welt (was die wohl am opa douglas findet?!) macht spass den beiden zu zusehn. die sotry ist leider etwas flach, aber das stört nicht sonderlich. was mich hingegen sehr gestört hat: die unsäglich schlechten szenen, als zorro mit dem pferd auf den eisenbahnwaggons rumturnt. total hirnlos und sieht erst noch schlecht aus. IGITT! die nitroglyzerin sache hingegen ist gut.
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Unterhaltsam, aber sicher nicht mehr. |
Unterhaltsam, genau das richtige Wort |
naja hab die ersetn 10 min verpasst.kam zuspät zum film.und später bin ich fast eingeschlafen.ziemlich langweilig.ok paar gute kampfszene aber sonst...nicht mein ding |
Der Film weckt in mir Kindheits-Erinnerungen an die alte schwazr-weiss Serie, die anno-dazumal im Fernsehen lief. Der Film will ja nur unterhalten, und ich habe mich köstlich amüsiert. |
naja, war wohl ein netter Versuch die Story weiter zu führen, aber irgendwie erreicht er nie ein besseres Niveau als das eines schlechten Sequels. Familienkriesen, uncharismatische Gegner und ein 08/15 Plot, den man schon in Wild Wild West viel unterhaltender gesehen hat. Fazit: Unnötiges Hochglanzsequel, pompös inszeniert aber genauso inhaltslos, öde und voraussehbar. Mein Tipp: Mask of Zorro anschauen und diesen da vergessen... |
der film kann nach meiner meinung mühelos unterhalten. |
Das war ein unötiger schlechter misserabler Film abgesehen jetzt mal von der Story, den Schauspielern, der Filmmusik, der Kamera, der Spannung und der Action. Ein sehr guter Film den man mit der Familie schauen kann. |
Zitat budget5 (2007-08-03 13:54:01)
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