Forum Movies - Reviews: DVDs & Blu-rays
Beitrag House of Wax
House of Wax oder: Kein Film übers Auto waschen Tja, wenn Hollywood nichts mehr in den Sinn kommt, dann produziert man entweder Sequels, Prequels oder Remakes. House of Wax ist natürlich eine neue Fassung des Originals von 1953, in dem der unvergessene Vincent Price seine Opfer einwachsen durfte. Nun kramte man diesen Klassiker des Horrorgenres wieder aus, besetzte ihn zuerst (!) mit dem It-Girl Paris Hilton und scharte dann eine Gruppe junger Filmstars um sie, mit der Hoffnung, an den Kassen auch gross einzuschlagen. Im Amerika spielte dieser Grusel-Thriller die Kosten zwar knapp wieder ein, aber beispielsweise kam der Film in der Schweiz gar nie in den Kinos. Wenn man über House of Wax spricht, dann redet man von Klischees und jungen Menschen, die sich genau so verhalten, wie man es in einem Horrorfilm nicht machen soll, wir es aber immer wieder gerne sehen. Man rennt fröhlich in den Keller, wenn der Killer hinterher jagt oder lässt den vermeintlich toten Bösewicht einfach liegen um danach erstaunt fest zu stellen, dass der gar nicht wirklich das Zeitliche gesegnet hat. Ebenso verliert man Handys, man lässt Videokameras abhanden kommen und wenn man erstmal in Unterwäsche da steht, darf man getrost drauf wetten, dass sofort was grusliges und völlig unerwartetes geschieht. Hey, aber so schlecht ist der Film gar nicht. Dass da keine Schauspielgötter am Werk sind, weiss man spätestens, wenn nach ca. 45 Minuten die Metzelei, Rennerei und Schreierei los geht. Vorher versucht man zwar, die Jungs und Mädels ein bisschen zu erforschen, aber solche Sachen will in einem Horrorfilm nun wirklich keiner sehen, oder? Der Film entpuppt sich als wirklich gruslige Angelegenheit und wer schon einmal in einem Wachsmuseum war, wird sich sicher auch schon vorgestellt haben, dass die angeschaute Figur auf einmal mit den Augen blinzelt. Eine Horrorvorstellung, nicht? Und genau mit dieser Stimmung arbeitet der Film gut und unterhält deswegen durchaus passabel. Natürlich wurde im Vorfeld nur von Paris Hilton gesprochen. Das sei "ihr" Film und sie würde ja so perfekt in die Rolle passen, die sie spielt. Nun, abfallen tut sie, gegenüber ihren Kollegen, in keinster Weise. Und wenn sie nach 73 Minuten (filmisch) von uns geht, dann hat sie ihre Schuldigkeit getan. Und das ist gut so. Wer aber herauszuheben ist, wäre Brian Van Holt in einer Doppelrolle als Bösewicht(er), von denen einer schon wirklich zum fürchten aussieht. Die aus 24 bekannte Elisha Cuthbert hat ein paar schöne Folter- und Splatterszenen, bleibt aber ebenfalls auf bescheidenem Niveau. Fazit: Ja, ich hab mich amüsiert. Ja, ich hab mich gegruselt und Ja, ich fand den Twist am Ende gut. House of Wax ist ein Spassgrusler, der ein wenig Zeit braucht, bis er loslegt, dann aber mit vollem Geschütz auffährt. Kein Meilenstein des Kinos und auch nicht wirklich ein Super-Duper-Film, aber zum gruseln zu Zweit vor dem TV gibt es wahrlich schlechtere Filme als diesen. Die DVD ist schön vollgepackt mit Features, rund um das House of Wax. Ein kommentierter B-Roll und einige Szenen mit Sprüchen der Darsteller startet die Tour durch die Extra-Features. Wie die Special-Effects mit diesen Wachsfiguren gehandhabt wurde und warum man eine ganze Stadt aufbauen wollte, erklären die weiteren zwei Kurzberichte. Ein kurzes Gag-Reel (dauert ca. 3 Minuten) soll die lustige Stimmung am Set beschreiben, ist aber kaum zum schmunzeln. Eine alternative Startsequenz, die gfürchig daherkommt, wäre ebenfalls abzurufen. Produzent Joel Silver erzählt uns kurz und verdammt witzig, was die Produktionsfirma schon alles für Filme gemacht hat. Nicht erschrecken, am Ende... Den Schlusspunkt setzt der amerikanische Trailer, der wirklich gut Lust auf den Film macht. |
Ich muss sagen, ich war wirklich auch positiv überrascht vom Film... Paris Hilton schlägt sich also wirklich gut, schauspielerisch ;) Sonst kann ich mich nur muri's Fazit anschliessen... gruess pitsch |
jaja, die serienlandschaft vereinigt sich. gilmore girls meets 24. und das it-girl. sie musste sich wohl nicht gross bemühen, eine rolle zu spielen, und das ausziehn vor kameras machte ihr ja noch nie probleme. sie darf dafür auch einen originellen tod zelebrieren. leider geht das ganze aber erst nachunglaublichen 50 minuten richtig los. zudem ist dunkel zwar ganz nett, aber ich möchte doch mehr sehen als in diesem streifen. n bissel mehr licht hätte nicht geschadet. der twist am schluss hatmir gefallen. ps: elisha sieht an manchen stellen irgendwie genau so aus wie die olle kirsten dunst. |
Meiner Meinung hat Paris in House of Wax nicht gerade gut gespielt, aber es war ihre erste Rolle (glaub ich) und ihre Kollegen haben grosteils auch nicht besser gespielt als sie. |
House of Wax- mit Wachs kann man sich nicht nur rasieren Der 5. Horrorsprössling von Dark Castle Entertainment . Nachdem sie mit Ghost Ship einen enorm laschen Grusler abgeliefert haben, folgt jetzt House of Wax und haben dabei enorm tief in die Klischeekiste gegriffen. Wer sich nur etwas auskennt auf dem Horrorbereich, wird schon nach wenigen Minuten merken, um was es geht. Wie es schon Filme wie Texas Chainsaw Massacre, Wrong Turn oder Hills have Eyes vorgemacht haben, fahren ein paar Freunde über eine "Abkürzung" irgendwo ins Gemüse hinaus und wie es so kommt, sind plötzlich Autos kaputt. Tjaaa, was danach folgt ist nicht schwer zu erraten, natürlich wartet jemand auf die Jungens und Mädels und die Party kann beginnen. So symbolisch wie es tönt, so ist es auch, innert kürzester Zeit hätte ich den Film wechseln können und es wäre nicht wirklich aufgefallen. Genauso symbolisch ist auch die Bezeichnung eines Horrorfilms. Durch den Rockigen Soundtrack verwehrt sich der Slasher jeder Atmosphäre und auch sonst hält sich der Streifen sehr mit Schockeffekten zurück, zeigt aber genügend, um nicht Blutleer zu wirken. Wenigstens hat es neben den laschen Todessequenzen noch zwei drei nette Bu-Momente. Obwohl der ganze Aufbau des Streifens uralt ist, muss ich zugeben war die Idee mit dem Haus aus Wachs doch noch etwas anderes als das normale, und bot auch gegen Ende des Filmes einige Visuell sehr coole aufnahmen, wo man natürlich auch nicht fragen durfte, kriecht man wirklich noch in flüssigem wachs herum? Zu den Schauspielern. "mit Paris Hilton perfekt besetzt" steht auf der DVD-Box. Jep stimmt genau. Bis sie ihren nur halb so spektakulären Abgang hat wie erwartet, tut sie genau das, was sie in den Klatschspalten auch macht. Sie kann kaum die Kleider auf dem Leib behalten. Die anderen spulen die Horrorroutine ab, laufen schreiend und stolpernd in der Gegend herum. Wenigstens mag Elisha Cuthbert noch den Film tragen und bietet genau das, was sie auch aus 24 kann. Fazit: House of Wax ist absoluter Fast-Food-Horror, der sich recht gut neben Wrong Turn schlägt, aber weit von "schockierend" weg ist, denn bis auf das Szenario bekommt man nicht viel bösartiges zu sehen und hätte durchaus noch mehr Gore haben können. Das einzige was ihn wirklich vom Absturz bewahrt ist, dass er durchaus noch Spass macht, nachdem man die ersten Abschalt-Reflexe überstanden hat. 3,5 für noch etwas Spass und Spannung. |
Da ich nur schlechtes hörte (aber wie wohl viele Jungs Paris sehen wollte), hab ich mir den Film dann doch angesehen und ich wirklich für gut befunden... und ja, Paris ist einfach ne heisse Frau und mehr "actress" musste sie für so einen Film nicht aus dem Pudertäschchen zaubern... war solide und Spoiler zum Lesen Text markieren
Ganz solider Film also. =) |
Zitat V8 Power (2007-01-10 22:20:03)
das würde ich sofort unterschreiben... wenn "heiss" durch "dumm" und "frau" durch "pute" ersetzt wird... |
Zitat gargamel (2007-01-11 07:53:20)
pute?! Da kämen mir vorher noch ganz andere Worte in den Sinn |
erstens schreiben und lesen hier viele kinder [Editiert von gargamel am 2007-01-11 09:17:40] |
Grusel, vermischt mit Komödie, jede Menge gutaussehende, junge Leute und ein Schuss Erotik... Nach negativer Kritik und kleiner Erwartung war ich im Grossen und Ganzen doch ganz zufrieden mit dem Film! Paris' Rolle wurde ganz auf ihre Talente angepasst: hübsch aussehen, Personen mit Kameras entweichen, Striptease, Männergeschichten und Abgang der beeindruckt... |
House of Wax bietet genau dass was er will. Ein 0815 Teenie-Horrorstreifen mit ein paar Schockmomenten und durchschaubarer Story. Schauspielerisch wird hier niemand gross gefordert. Deswegen muss auch niemand die Frau Hilton hochloben, die sowiso nichts kann. Spoiler zum Lesen Text markieren
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