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Beitrag La Marche de l'Empereur

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La Marche de l'Empereur oder: eisiges Kaiserreich


Mit La Marche de l'Empereur haben Regisseur Luc Jacquet und sein Team einen Dokumentarfilm geschaffen, der sich nahtlos in die Reihe von Werken wie Deep Blue oder Genesis einreiht: ein bildgewaltiges Leinwanderlebnis, das insbesondere durch seine visuelle Ästhetik beeindruckt und fesselt. Jacquets Film hat dabei nicht nur wunderschöne Landschaftsaufnahmen der Antarktis zu bieten, sondern profitiert auch davon, dass der Pinguin gleichzeitig ein sowohl elegantes wie auch drolliges Tier ist - ein echter Sympathieträger.

Die Voraussetzungen für einen unterhaltenden Dokumentarfilm sind also bereits rein optisch gegeben. Im Gegensatz zum stark auf das Visuelle fokussierten Deep Blue erzählt La Marche de l'Empereur aber auch eine zusammenhängende Geschichte und webt zahlreiche Informationen in die Erzählung ein. Die Story der Kaiserpinguine ist dabei so schön und beeindruckend wie auch berührend und manchmal traurig.

Getragen wird die Erzählung nicht nur durch die Stimme des Sprechers (in der englischen Version sympathisch gesprochen von Morgan Freeman), sondern in grossem Masse auch durch die einfühlsame Musik von Emilie Simon - und durch den Mut zu Pausen, in denen weder der Erzähler noch die Musik zu hören sind, sondern nur die Pinguine selber. Die (nach menschlicher Interpretation) klagenden Laute einer Pinguin-Mutter, welche vor ihrem toten Jungtier steht, sind so traurig und intensiv, wie es wohl keine Musik der Welt hätte imitieren können.

Ausgezeichnet ist auch die Kamerführung. Beeindruckend sind dabei besonders jene Aufnahmen, die einzelne, miteinander interagierende Tiere in den Fokus nehmen: Das frisch vereinte Pinguinpaar beim gegenseitigen Kennenlernen; die schwierige Ei-Übergabe vom Weibchen zum Männchen; der erste Kontakt des frischgeschlüpften Kückens mit seinem Vater. Die Szenen sind enorm berührend, manchmal geradezu intim.

La Marche de l'Empereur ist ein wunderbarer und berührender Naturfilm über die Kaiserpinguine und ihren aussergewöhnlichen Lebensort, dabei weder beschönigend, noch belehrend. Tierfreunden, aber auch beispielsweise Bildgourmets, sei er deshalb wärmstens empfohlen. Für jene, die nach dem Kinobesuch gerne mehr zum Thema Kaiserpinguine und Antarktis erfahren möchten, lohnt sich zudem ein Klick auf die sehr informative offizielle Website.

» Die komplette Filmkritik lesen

rs' Wertung: 5.5 Sterne

Ein gelunger Dokumentar Film. Atemberaubende Bilder - aber auch faszinierende Tiere!!! Unglaublich was die alles durchstehen müssen.

clark_kent's Wertung: 5.0 Sterne

Wunderbarer Naturfilm. Die Vermenschlichung tut dem Film (fast) keinen Abbruch. (teilweise wird etwas übertrieben)
Es gibt sehr berührende Szenen und auch solche, die wirklich im Herzen wehtun, so zum Beispiel die Seeleopraden oder die erfrorenen Pinguine...

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Aber das gute Ende entschädigt einen für Verluste während des Films.


Ansehen!

[Editiert von El Chupanebrey am 2007-06-11 16:23:07]

El Chupanebrey's Wertung: 5.0 Sterne

Ich hab mir den Streifen gestern mal angesehen. Muss sagen, dass ich enttäuscht war.

Klar, sind es hübsche Bilder aber ein Planet Earth oder The Blue Planet spielen einfach in einer höheren Liga. Und Morgan Freeman als Narrator war auch eher mau.

Ich gebe dem Film deshalb aufgerundete 3 Sterne.

Markus' Wertung: 3.0 Sterne


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