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Beitrag The Life and Death of Peter Sellers
The Life and Death of Peter Sellers oder: Mehr als nur Clouseau! Schräg. So könnte man diese Art Biografie von Regisseur Stephen Hopkins umschreiben. Schräg war aber auch Peter Sellers, als Mensch und als Schauspieler. Schräg waren seine Rollen und seine Eskapaden als Star, aber auch schon davor. Dies fängt Hopkins wirklich gekonnt ein. Die kleinen Erzählerrollen, in die Geoffrey Rush alias Peter Sellers alias XY schlüpft, unterstreichen die kantige, fast krankhaft mehrschichtige Persönlichkeit. Trefflich. Ein absoluter Zungenschnalzer, nicht nur für Sellers-Fans, sind die Film-im-Film Sequenzen, sei es Dr. Strangelove, The Pink Panther oder Casino Royal, die da genüsslich und wundervoll authentisch gezeigt werden, und daran angeknüpft die ganz hervorragende Leistung von Geoffrey Rush in der Rolle des britischen Komikers. Dazu gesellen sich ein toll aufspielender John Lithgow als Blake Edwards, eine fein besetzte Miriam Margolyes und viele weitere kleine Parts, die die Grössen des Filmbusiness wiedergeben. Die Umsetzung ist optisch ebenso gelungen wie klanglich, wo Songs aus der Zeitperiode passend eingesetzt werden und Richard Hartley originale Filmmusiken und seine eigenen Kompositionen arrangiert. The Life and Death of Peter Sellers ist ein köstlicher Film, der einem abstruse Seiten eines Schauspielers eröffnet, den man gemeinhin als tolpatschigen Inspector Clouseau kennt. Keine Biografie im eigentlichen Sinne und ein Verwunderung hervorrufendes Ankratzen einer privat mehr als umstrittenen Persönlichkeit, die sich öffentlich nie vom Komödianten trennen konnte, obwohl er es verbissen versuchte. Und schliesslich als Privatperson scheiterte, weil er sich von äusseren Einflüssen nie lösen konnte. Extras: Fast 15 Minuten zusätzliches, teils interessant anzusehendes, teils glücklicherweise geschnittenes Bildmaterial (deleted scenes) und ein kurzes, wenig Aufsehen erregendes Making Of. Die Audiokommentare geben zusätzliche, historische Einblicke. Der Bildtransfer ist hervorragend. Tolle Farbsättigung und Schärfe. |
Hammerstreifen über einen genialen Schauspielers (aber ein A-Loch eines Menschen). Der Dr. Strangelove-Mittag war ja einfach nur brilliant! |
yep! ist absolut ein film für filmliebhaber! |

