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Beitrag In Bed - En la cama

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In Bed - En la cama oder: Intime Momente im Bett


Die sehr nahe und bewegte Kamera lässt uns teilhaben an der grossen Intimität der beiden. Wir erleben ihren ersten Orgasmus zuerst im Off, dann tauchen wir mit den beiden unter die Bettlacken, sehen Haut und Haar, riechen den Geruch der beiden Körper. Die vielen Einstellungen aus den verschiedensten und unmöglichsten Winkeln unterstützt die fragile Begegnung. Die Bilder werden bis ins Abstrakte fragmentiert. Mit Farbkontraste und dem Spiel mit dem Spiegel unterstützt die Kamera die verschiednen Seiten von Mann und Frau, die immer mehr zum Thema wird.

Der zweite Spielfilm, des sehr jungen chilenischen Regisseurs Matías Bize fesselt vor allem durch die grosse Nähe der Figuren. Bize arbeitet sehr nahe und direkt mit seinen Schauspieler. Er hat auch in seinem ersten Spielfilm Sabato mit der Schauspielerin Blanca Lewin gedreht Die Dialoge des Filmes sind sehr sorgfältig gewählt: Der Rhythmus, der durch die Worten und das Schweigen der beiden Figuren entsteht, lässt es zu, dass wir über eigenen Begegnungen und Gefühle reflektieren können. Die Einheit von Ort und Zeit hilft uns, nahe bei den Figuren zu bleiben. Daniela und Bruno sind in dem Motelzimmer frei von Verpflichtungen und Zwänge. Wir geniessen es, so nahe mit dabei sein zu können.

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Romana's Wertung: 5 Sterne


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