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Dead Meat oder: La vache qui ne rit plus


Der Saal war ausverkauft, bei der Vorführung von Dead Meat am 5. Internationalen Festival des Fantastischen Filmes in Neuchâtel (NIFFF) und das Publikum schien begeistert. Der Autor kann diese Begeisterung aber beim besten Willen nicht teilen. Dieser billig produzierte Zombiestreifen kommt ohne eine einzige auch nur ansatzweise interessante Figur aus.

Die amateurhaften Schauspieler stolpern 90 Minuten über Stock und Stein und treffen immer wieder auf schlecht geschminkte Zombies, die weder unheimlich noch besonders amüsant sind. Am Anfang mögen die Splatterszenen noch ihren Reiz haben (so wird zum Beispiel ein Staubsauger sehr originell eingesetzt), doch als sich in der zweiten Hälfte des Streifens die Sonne aus dem Staub macht, werden die Kämpfe dank den schlechten Lichtverhältnissen unübersichtlich und damit auch uninteressant.

Eine grossartige Geschichte ist bei einem Genrefilm dieser art ja bekanntlich nicht zu erwarten, doch hier wird das Minimum vom Minimum geboten. Weder über die Charaktere, noch die Seuche erfahren wir Details und so geht jegliche Hoffnung auf Spannung flöten. Wahrscheinlich aus Budgetgründen, taucht nur ein einziges Mal eine Zombiekuh auf. Gerne hätte ich mehr von den Viechern gesehen. Man stelle sich vor wie amüsant ein Film über mutierte Kühe hätte werden können. Stattdessen wird man mit einem unterdurchschnittlichen Standart-Zombiefilm gelangweilt, der schnell in Vergessenheit gerät und wohl kaum zum Kultklassiker avancieren wird. Bleibt zu hoffen, dass uns Land of the Dead dieses Jahr etwas besser versorgen wird.

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ma's Wertung: 0.5 Sterne


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