Forum Movies - Reviews: DVDs & Blu-rays
Beitrag Sky Captain and the World of Tomorrow
Sky Captain and the World of Tomorrow oder: Experiment fast gelungen! Die Bluescreen-Technik (bzw. das Bluescreen-Verfahren) ist ein Verfahren, bei dem Schauspieler ohne Hintergrund vor einer dunkelblauen Wand aufgenommen werden. Mittels eines Gelbfilters wird diese in der Aufnahme unterdrückt und gleichzeitig wird eine Aussparungs-Maske für einen getrennt aufgenommenen Hintergrund angefertigt. Beide Filme werden anschliessend montiert. Warum ich das erwähne? Ganz einfach, für die Dreharbeiten zu Sky Captain and the World of Tomorrow mussten die Schauspieler nicht ein einziges Mal das Studio verlassen, obwohl die Geschichte die Helden von New York bis in den Himalaya führt. Die Schauspieler standen einfach vor einer blauen (oder auch grünen) Wand, sprachen mit Mikrophonköpfen (um die Köpfe der nachträglich eingefügten Tiere zu simulieren) und sassen in Flugzeugattrappen. Wenn man dieses Wissen als Basis für den ganzen Film nimmt, wird man zugeben müssen, dass diese Aufnahmen halt schon extrem cool sind. Die grossen Roboter, die skurrilen Tiere, die herrlichen Bauten oder auch die Landschaften, die herrlich gelungen am Computer entstanden sind. Wird das die Zukunft des Filmes sein? Wird man in künftig nicht mehr in der Welt herumreisen müssen, um geeignete Drehorte zu finden? Wird man ganze Filme bald in einer grossen Halle produzieren können? Die Zukunft wird's uns zeigen. Dieser Film hier ist aber ein grosser Schritt in diese Richtung. Zumal man auch Archivmaterial von längst verstorbenen Schauspielern (Alec Guinness) verwendete und sie passend in die Handlung einschob, ohne dass der Zuschauer gross was davon merkte. Doch so sehr mir die Effekte, das Deko und die Hintergründe auf gefallen haben, die eigentliche Geschichte kommt überhaupt nicht auf Touren. Da fehlt die gewissen Spannung, der Reiz, die Intensität. Zu schnell werden die Hauptcharaktere auf die Reise geschickt, zu bald haben sie das Rätsel gelöst und steuern (leider) unaufhaltsam aufs Happy-End zu. Dazu kommen bescheidene schauspielerische Leistungen, die ebenfalls kaum überzeugen können. Allen voran Jude Law, der hier demonstriert, dass er lieber solche Filme wie Alfie drehen sollte, anstatt den Superhelden mimen. Denn das fällt ihm sichtlich schwer. Einzig Giovanni Ribisi hinterliess einen ansprechenden Eindruck. Und das sich Bai Lings Talent auf die Erwähnung ihrer zahlreichen Liebhaber und dem zeigen eines Brustnippels an der Berlinale beschränkt, beweist sie ebenfalls in diesem Film. Fazit: Sky Captain and the World of Tomorrow ist ein Experiment, dass optisch als gelungen betrachtet werden kann, dass aber inhaltliche Schwächen zeigt und sich schlussendlich als ungenügend entpuppt. Der interessierte Filmfan bekommt zwar viele Seitenhiebe auf bekannte Klassiker zu sehen, wird aber mit der Dauer des Filmes auch zugeben müssen, dass man wohl eher ein Special-Effect weglassen hätte sollen und sich dafür mehr Gedanken über die Geschichte hätte machen können. Im Grossen und Ganzen überzeugen also die Effekte und die Machart des Films, während die eigentliche Geschichte zu durchschnittlich und unspektakulär ist, um ihr auch nur ansatzweise eine genügende Punktzahl zu vergeben. Die DVD besticht vor allem durch ihre diversen Audiokommentare, welche von Regisseur, Designer, Digital-Effects-Mann oder auch Supervisors besprochen sind. Dazu gibt es ein sehr ausführliches Making-of, welches auch einen Blick hinter die Kulissen freigibt und die Geschichte des Filmes vom Comic zum endgültigen Werk betrachtet. Das ganze ist in 2 Teile gesplittet, wobei das gesamte Feature ca. 50 Minuten dauert. Einen kurzen, ca. 8 minütigen Einblick in die Bauten, die Kunst und den Look des Filmes kann man ebenfalls anwählen. 2 entfernte Szenen und ein Gag-Reel bringen den Zuschauer einerseits näher an die Figuren heran und andererseits natürlich zum schmunzeln. Der Original-Film, Dauer 6 Minuten, schliesst das DVD-Angebot ab. |
was soll ich sagen? |
Mir hat der Streifen ganz gut gefallen. Ein wirklicher 1930er-SCI-Film...Cheesy Story, cheesy characters aber wirklich todwitzig. Wirklich Schade, dass der Film nicht bei uns in den Kinos lief. |
nun ja. das ganze bluescreen-cgi-blurry-zeugs war die ersten paar minuten noch hübsch, aber so spätestens in der hälfte des filmes beginnen die augen langsam aber sicher zu tränen... nicht der story wegen, sondern wegen der künstlichen unschärfe |
Opptsich sicherlich eine Augenweide. Der Retro 30er-Jahre Style kombiniert mit ein bisschen moderner Sci-Fi ist wahrlich mal eine Abwechslung. Die Unschärfe ist leider eine tatsache, aber im Anbetracht der vielen optischen Spielereien, stört es wenig. Die Geschichte ist wirklich gut, die Jokes allesamt brav aber dennoch witzig. Das einzige was stört ist... Spoiler zum Lesen Text markieren
. Ansonsten ein wirklich gutes Movie. |
Irgendwie hab ich den Film im Kino verpasst. Warum auch immer! |
Zitat menge_r (2005-06-15 15:52:37)
Lief auch nicht in den Schweizer Kinos.... |
naaaja. die optik macht wirklich viel her, das zeug sieht so retro-future-mässig aus. aber auch irgendiwe immer n bissel unscharf... die story ist blabla und es findet auch kein richtiger showdown statt. dafür ist der schluss witzig, bzw. der oneliner von law. das gesicht von paltrow ist auch nice. und die drei wetter taft frisur von paltrow macht auch eindruck ;) nichts weltbewegendes, aber wegen der etwas abgedrehten optik mal n blick wert...
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dröges blue/greenscreen wischiwaschi, öde story, langweilig. |
Zitat pb (2006-03-24 09:21:31)
Ach komm, pb...er hat das Flair der 40er-Jahre Sci-Fi's, weshalb ich ihn nicht soooo schlecht finde |
der film ist hammer. absolut witzig und cool gemacht. ungewöhnlich halt... die konversationen zwischen law und paltrow sind allesamt der hammer! mir hats jedenfalls sehr laune gemacht! |
Zitat Markus (2006-03-24 09:55:14)
das flair haben flash gordon und ähnlicher trash. oder die wunderbaren horrormonsterfilme wie Formicula und Tarantula. Sky Captain verliert das ganze flair im computerdesign...! alles wirkt steril und gekünstelt. ich fand's einfach... die musik von edward shearmur aber war wirklich gut! |
Was nützt eine schöne Optik, wenn der Rest des Ganzen den Bach runter geht? *aufTarantulafreu* |

