Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Bin jip
Bin jip oder: Ein wortloses Wunder Ein fetter Töff mit einem sehr wortkargen Mann drauf: Der Schreck ist gross zu Beginn von Bin-Jip! Man fürchtet erstmal, einen Film über das koreanische Pendant vom Typen aus The Brown Bunny durchstehen zu müssen. Doch Tae-Suk, der "Trickdieb", ist nur schon wegen seiner Einbruchsmethode die interessantere Figur. Seine heimlichen Besuche erlauben den Einblick in die verschiedensten koreanischen Wohnungen - von europäisch angehaucht bis traditionell eingerichtet. Die angerissene Geschichte zu Ende zu bringen wird dann ein bisschen schwieriger. Ein "Gschpänsterli-Spielen" ist Kim Ki-Duks Weisheit letzter Schluss. War am Ende alles nur geträumt? Da es sich um einen Kunstfilm handelt, ist die Interpretation verlangt. Bei Bin-Jip ist sie einfach: Wir sind alles leere Häuser und warten darauf, dass jemand mit dem richtigen Schlüssel in unser Leben tritt, und uns befreit. Das erklärt aber nicht warum in Bin-Jip mehr Grossaufnahmen von nackten Füssen zu sehen sind als im Gesamtwerk von Quentin Tarantino. Trotzdem ist es ziemlich beeindruckend, wie man in einen Film, bei dem die beiden Hauptdarsteller fast kein Wort sprechen, hineingezogen werden kann. |
ein wirklich sehr schöner Film, fast ohne Dialog.. hat mich recht begeistert, ich hatte weder Erwartungen noche eine Ahnung vom Filmtitel als ich ich von andern ins Kino geschleppt wurde |
Naja, bin wohl etwas spät mit dem Kommentar, aber besser zu spät als nie. Dieser Film ist für mich ein absolutes highlight, ein Traum, ein Augenschmaus, Balsam für die Seele! Ich kann nicht mal wirklich erklären, warum er mir so gut gefallen hat. Alles miteinander macht es wohl aus. Ich brenne förmlich darauf, die DVD zu kaufen. Und es wäre für mich ein halber Weltuntergang, wenn man keine produzieren würde crank |

