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Beitrag 7 Zwerge - Männer allein im Wald

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7 Zwerge - Männer allein im Wald oder: Es kann nur 7 geben!


Nachdem alle Ostfriesenwitze bildlich in Filmen wie Otto-der Film und dessen Fortsetzungen verewigt wurden, war es nun Zeit für den Komiker mit schütterem Haar, einen Märchenfilm zu realisieren. Otto Waalkes sammelte sich die Creme de la Creme der RTL-Komödianten um sich und versuchte, eine Geschichte zu erzählen, die jeder kennt. Dass es dabei nicht langweilig werden soll, dafür sorgen die illusteren Gäste, deren Aufzählung hier nur einen kleinen Platz einnehmen soll. Man darf sich auf Auftritte von Harald Schmidt, Helge Schneider, Christian Tramitz, Tiefflieger Atze Schröder oder Rüdiger Hoffmann freuen. Manche Auftritte sind gelungen, andere weniger. Was man auch für den ganzen Film als Vorabfazit benutzen kann. Denn so viele Witzchen, die da geschossen kommen, können unmöglich lustig sein. Aber immerhin zünden ein paar.

Zu den Schauspielern gibt es nicht viel zu sagen. Jeden kennt man aus irgendeiner "die nervigsten Sowieso"-Show oder sonst im Freitäglichen Spätprogramm auf RTL oder Sat1. Wer mit diesem Humor etwas anfangen kann, der wird hier den Film seines Geschmacks sehen. Denn jede Figur, macht genau das, was man von ihr verlangt. Der Narr ist Atze pur, Otto hampelt als "Bubi" im Film rum, Rüdiger Hoffmanns "Ja, Hallo erstmal" wird ebenfalls gezeigt, wie auch die extrem nervös machende Art von Mirco Nontschew. Was ist nur aus dem geworden. Der war doch mal so verdammt lustig...

Die "seriösen" Schauspieler versuchen drum ebenfalls der vermeintlich witzigen Garde beizutreten. Bei Heinz Hoenig klappt das gar nicht. Er geht, als eigentlicher Anführer, richtiggehend im Getümmel der Witzchenmacher unter. Die Hagens sind okay. Die Jüngste sieht am besten aus, die Mutter betreibt gnadenloses "Overacting" und die Grossmutter ist nur kurz zu sehen.

Fazit: "7 Zwerge" reiht sich ein, in die deutschen Komödien und Blödelfilme, nimmt aber hinter dem Wixxer und dem (T)Raumschiff Suprise einen hinteren Rang ein. Lustig ist er allemal und zum lachen gibt's immer etwas. Auch wenn von 10 Gags 7 verpuffen, hab ich mich gut unterhalten und konnte bei manchen Szenen (erstaunlicherweise meist bei Martin Schneider) so richtig laut losbrüllen. Also, wer nicht zuviel erwartet, kann sich den Film ungeniert anschauen. S'gab schon miesere Filme aus dem grossen Kanton. Und davon grad ein paar.

Die DVD bietet Zwergen-Extras en masse. Angefangen vom obligaten Audiokommentar, finden sich vor allem auf der zweiten Disc zahlreiche Extras. Seien es Interviews (zwischen 2 und 4 Minuten lang) mit so ziemlich allen Darstellern, eine Menge von Trailern und Teasern oder schöne Posterentwürfe. Dazu gibts ein Making-of ("Dawn of the Dwarves"), welches dem Zuschauer einen schönen Blick hinter die Kulissen ermöglicht und in dem man den Aufbau des Waldes in einer Halle beobachten kann. Natürlich hats auch Szenen dabei, die nicht verwendet wurden und das Gag-Reel ist auch recht witzig. Vor allem natürlich, wenn die kleinen Episoden mit den Trompetern kommen. Abschliessend gibt es noch ein Musikvideo anzugucken, welches aber weder musik- noch videotechnisch überzeugen mag. Ein Alternatives Ende (Otto erzählt) und die Möglichkeit, weitere Extras im DVD-Rom-Feature abzurufen, runden das volle Programm ab.

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muri's Wertung: 3 Sterne


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