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Beitrag Warriors of Heaven and Earth - Tian di ying xiong
Warriors of Heaven and Earth - Tian di ying xiong oder: Nix crouching, aber dafür was hidden Um das gleich mal klar zu stellen: Ich mag asiatische Filme. Ich weinte bei Crouching Tiger Hidden Dragon, schwelgt in den Farben von Hero und war begeistert von House of the Flying Daggers. Dieser Film hätte gut in die Reihe gepasst... wenn er nicht so sterbenslangweilig wäre. Die ersten drei Viertelstunden habe ich nicht verstanden, wer wer ist und weshalb er mit dem und die und so weiter. Gut, als ich endlich mal soweit alles geschnallt hatte, kam auch endlich die Auflösung, was die Karawane eigentlich transportiert. Das war noch eindrücklich. Nur danach ging es wieder fade weiter. Die Gefährten türmen, treffen auf Ans Leute, einer stirbt, die Gefährten türmen etc. pp. Ihr seht, die Story ist nicht sonderlich einfallsreich. Bis der Schluss dann endlich kam, war ich schon fast eingeschlafen. "Ach ja, da sterben noch ein paar, schön *gähn*." Ich hätte mich ja nicht beschwert, wenn wenigstens die Schwertkämpfe speziell gewesen wären. Von den genannten Filmen her bin ich schon verwöhnt. Oder wenn es wenigstens eine richtige Liebesgeschichte gäbe. Ich weiss bis jetzt nicht, was die Tochter des Generals eigentlich in diesem Film sollte. Es gab auch keine so bombastische Aufnahmen, dass man wenigstens in den Landschaftsbildern schwelgen konnte. Kurz: Langweilig, nichts Besonderes. Die DVD hat immerhin etwas zu bieten. Der Film kann in chin., en, fr, de, it gesehen werden und dazu gibt es noch 7 Untertitelsprachen. Echte Fans ziehen sich das natürlich mit dem chinesischen Originalton und deutschen Untertiteln rein. Die Untertitel sind auch genauer in der Uebersetzung als die Synchronisation. Trailer wie üblich. Ein Videoclip zu dem wunderschönen Lied "Warriors of Peace" von der chinesischen Sängerin Joling Tsai. Als kleines Schmankerl gibt es ein halbstündiges Making of, in der man mehr über die Figuren, das Training der Schauspieler und die Filmarbeiten erfährt. Interessant übrigens: Der Mönch im Film wurde von einer Frau dargestellt, die als persönliches Opfer ihre Haare schneiden musste. Das war nicht einfach für sie. Aber ehrlich: wenn ich es mir nicht hätte ansehen müssen, das Making of wäre mir schnurz egal gewesen, nach dem Film wollte ich gar nix mehr über darüber wissen. Für Hardcorefans des Genres vielleicht was, ich war eindeutig zu oft gelangweilt. Hoffentlich gibt es keine Fortsetzung. |

