Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Hostage
Hostage oder: Geiselnahme im Dreierpack Habt ihr schon einmal einen schlechten Film mit Bruce Willis gesehen? Abgesehen von The Whole Ten Yards kann ich mich an keinen erinnern. In diese erfolgreiche Reihe gliedert sich auch Hostage ein und zeigt einen überzeugenden und grossartigen Willis, der einerseits knallhart sein kann und andererseits seine verwundbare Seele offenbart. In Hostage geht es primär um Schuld, Verantwortung und die enorme nervliche und seelische Anspannung, unter der sich Polizisten befinden. Der Film zeigt, dass der Beruf auch Narben hinterlassen kann und es eben doch nicht nur immer so spassig zu und her geht, wie man anhand der coolen Cops mit Sonnenbrille, die man beispielsweise in S.W.A.T vorgesetzt bekommt, denken könnte. Der Streifen ist ein nervenzerreissender Thriller mit viel Feuer, Geschiesse und Leichen. Er vermag die Spannung, die er von Anfang an aufbaut, fortlaufend zu steigern und bis am Schluss zu halten. Teilweise erinnert er an Panic Room, mit einer fast vollständigen Beschränkung auf den Schauplatz "Haus", welches durch seine ausgeklügelten Sicherheitsvorrichtungen zu einer regelrechten Mausefalle wird, in die niemand rein und aus der niemand raus kann. Der einzige Kritikpunkt ist das Ende, welches ein wenig überkombiniert ausgefallen (Wo kriegt Smith plötzlich die Waffe her?) und absolut typisch für einen Hollywood-Film ist. Ein Kinogang lohnt sich aber auf alle Fälle. |
Zu diesem Thema wurden insgesamt 18 Beiträge geschrieben.
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Ein typischer Bruce Willis Film, mehr kann man eigentlich nicht dazu sagen *g* Nur zum Schluss hätte ich noch eine Frage, das hab ich nicht so ganz geschnallt: Spoiler zum Lesen Text markieren
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Mir hat der Film auch sehr gut gefallen. Für mich wirkte der Film zudem irgendwie künstlich grotesk bzw. extrem unwirklich oder als ob man einen Albtraum beobachten würde und nicht einen bodenständigen Action-Thriller, was er eigentlich ist. |
ich fand den film einfach genial er hatte action und trotzdem hatte ich das gefühle das er sich auch etwas psychisch auf mich eiwirkte |
Solider, ernster Thriller. Die drei Eindringlinge erinnern an Panic Room und Bruce Willis darf mehr zeigen, als bloss den Cowboy, der alles mit links rettet. Witzig übrigens, dass die Filmtochter von Bruce Willis' Charakter auch seine Tochter im realen Leben ist. Hat mir gut gefallen. Hätte mir aber ein wenig mehr Auflockerung zwischendurch gewünscht. Wenn man aus diesem Film einen "Die Hard"-Ableger gemacht hätte, wär ich enttäuscht gewesen. So knallts und bummsts mal wieder schön in den Kinos und auch die Brutalität, mit dem gegen Ende des Filmes hantiert wird, passt IMO gut zur Geschichte. |
Nach der ersten 30 Minuten glaubt man an einen Knaller. Schlussendlich war ich aber enttäuscht. Haarsträubend vorallem das Ende. |
Mir hats gefallen. Bruce Willis überzeugt in seiner Rolle vollkommen, der Rest der Schauspieler spielt ebenfalls solide. Äktschn und Drama gibts anna_lucky: Spoiler zum Lesen Text markieren
[Editiert von 'gollum' am 22 Mrz 2005 08:27:50] |
Es war wohl nicht einfach einen Film mit so vielen "Hauptfiguren" zu erzählen. Mir hat der Film über grosse Strecken sehr gut gefallen. Dass der Film eher plump und ohne Überraschung endet, war für mich eine Enttäuschung. Auch einige Szenen fand ich überdramatisiert (der Psycho bewegt sich wie ein Alien durch den Lüftungsschacht). Der Score hat mir übrigens sehr gut gefallen obwohl ich ihn, zum Film, sehr unpassend fand. 3.5 Sterne die ich auf 4 Aufrunde weil es nie langweilig wurde. |
also mal ernsthaft: bruce willis gab sein bestes, ihm kann ich keine schuld für diesen misserablen film geben...aber der rest ist schrott! spannung kommt in diesem komplett unlogischen wirr warr selten auf und wenn doch wird sie durch die unnötige action gleich wieder fort geweht. und der schluss setzt dem ganzen noch die krone auf! es gab selten einen film bei dem ich das eintrittsgeld so bereut habe wie bei diesem müll! |
...typischer Bruce Willis Film... |
ach was, die anfangs-animation sah sehr cool aus und die ersten fünf minuten waren doch tatsächlich spannend... |
Hätte das Teil nichts so einen kitschigen Schluss, gäbs die volle Punktzahl von mir. Bruce rockt einmal mehr! Ne typische Bruce-Rolle wo wieder mal seine Familie entführt wird. Passiert ja praktisch in jedem Bruce Willis Streifen. Die Geschichte ist hart, die Szenen teils recht brutal und die Gedankenvorgänge sind teils sehr gut rübergebracht mit Hilfe von typischen Symbolszenen wie den blutigen Händen, Mars Fingerzeig usw. Zudem fand ich das Haus sehr beeindruckend. Im Endeffekt, ein sehr gradliniger Geiselstreifen ohne grosse Überraschungen und einem Madness-Bruce, wie man ihn kennt. |
echt ein genialer film, der von a bis z zu unterhalten weiss! ich geb dem 5 punkte - schluss anders und er hätte 6 verdient! |
Haben wir den gleichen Film gesehen? Ich fand die ersten fünf Minuten spannend und danach stark sinkend auf Level einer durschnittlichen TV Episode. Alles wirkte so aufgesetzt und bitteschön, weshalb immer dieses Blicke tauschen und geheimnisvolle Gefasel, als ob er den Geiselnehmer kennen würde oder als ob noch mehr hinter der Geschichte stecken würde, was dann so kurz eingeschoben wurde, aber dann natürlich nicht aufgelöst wurde... Irgendwie ging das Budget aus und der Film bekam noch einen Schluss versetzt oder das Drehbuch verlor auf irgend einem Rastplatz auf der Autobahn 50 Seiten in der Mitte... |
tja spannend bis aufs letzte fand ich ihn auch nicht, aber unterhaltsam! |
für mich leider nur durchschnittskost - unterhalten habe ich mich vor und nach dem kino damals besser |
du sollst dich im kino ja auch nicht unterhalten. das stört nur das andere publikum |
Hostage - Ei wo is mei Family Bruce Willis, kann auf eine sehr farbige Filmgeschichte zurückblicken. Von kommerziellen wie Armageddon zu eher Speziellen wie 12 Monkeys bis zu unterhaltenden wie Die Hard. Dazwischen gab es auch einigen Schrott. Die neuste Produktion nennt sich Hostage und erzählt die Geschichte von einer, man kann's erraten, Geiselnahme in einem Hochsicherheitswohnhaus. Drei Jugendliche verbarrikadieren sich im Haus haben drei Geiseln und schlagen ohne ihr Wissen enorme Wellen, die auch das FBI auf den Plan rufen. Zuerst habe ich in Hostage ein ganz normaler Linearer Actionthriller erwartet, der Willis wieder einmal als Held zeigt und er routiniert die Situation cool mit ein paar Sprüchen löst. Ich wurde allerdings überrascht, Hostage enthüllt sich als sehr dichter Thriller, der es schafft ein sehr spannendes und Atmosphärisch dichtes Szenario zu schaffen, das gleichzeitig auf mehreren Gleisen fährt. Während die Geiseln im Haus festgehalten werden, will eine dritte Partei an eine CD heran die sich im Haus befindet und erpresst Willis mit dem Leben seiner Familie, dass er diese CD beschafft. So gerät er in die missliche Lage, sich aus der kleinen Dorfbullen-Position wieder als Kommander der Operation in Aktion zu treten. So wird das Szenario viel realistischer und stellt Willis nicht als der Überheld dar, sondern als ein normaler Bulle mit seinen eigenen Problemen, diese sind zwar etwas Klischeelasting trotzdem heben sie den Film von den normalen Actionstreifen ab. Hostage baut anfänglich sehr linear auf, wird dann im Verlauf immer dichter und verzweigter was auch etwas Mitdenken erfordert. Allerdings hat er auch enorme Qualitätsschwankungen. Während sich die Spannung anfänglich nur sehr langsam aufbaut und auch lange nicht ausgenützt wird, blüht der Film gegen Ende regelrecht auf und zeigt erst dann sein ganzes Potential, obwohl dann der Schluss eher einen zweischneidigen Eindruck hinterlässt. Die Kameraführung ist sehr packend geraten und holt aus vielen Szenen das optimale heraus, vor allem die Feuerszenen gegen Ende sind zwar etwas aufgesetzt aber auch eine Augenweide. Die Schauspieler der alten Generation geben sich gewohnt Routiniert und auch Willis zeigt eine solide Leistung. Der sonstige Cast passt gut in ihre Rollen, selbst die Geiseln wie auch die Geiselnehmer überzeugen in ihren Darstellungen. Obwohl mir die Brüder mit der Zeit immer mehr auf den Geist gingen überzeugte der kalte Leader im Hintergrund durchaus. Wird aber viel zu plakativ zum Monster hochgepusht gegen Ende. Fazit: Ein packender und routiniert inszenierter Action Film, der mehr Dichte aufweisst als viele und um einiges mehr bietet als zuerst angenommen. Durchaus einen Blick wert und für Bruce Willis Fans ein muss, für die Action-Fans eine Empfehlung. |

