Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Elektra
Elektra oder: Koitus Interruptus Böse, böse Werbekampagne! Elektras Bauchnabel steht im Zentrum und viel mehr als Jennifer Garner in hautengen Lederhosen wird nicht gezeigt. Sie ist der Grund für das Spin-off aus dem Daredevil-Streifen, den ich mir bis jetzt erspart habe. Yep, das bekommt man dann auch. Looks do kill! Jennifer Garner ist Elektra. Ihr Gesicht verbindet die Härte einer Kriegerin mit der Zerbrechlichkeit eines Püppchens. Ihre Lippen formen sich so, als würde sie ständig den phonetischen F-Laut bilden wollen. F wie "Fi#§%+*. Sie stolziert auch von den Schlachtfeldern, als wäre es ein Laufsteg, auf dem der Krieg mit Hinternwackeln gewonnen wird. Ihre Katzenhaftigkeit, ihr plötzliches Erscheinen, ihre Fähigkeiten mit dem Schwert. Das alles ist gut und recht und das zeigen ja auch die ersten fünf Filmminuten, die als Teil der bösen Werbekampange im Internet anzuschauen sind. Was die Werbekampagne jedoch verschweigt, ist die 13-Jährige Abby und ihren Papi. Mit guten Grund. Sogar Elektra weiss, dass dies nicht gut ist. Einmal beklagt sie sich im Film auch gleich selber. Als sie die beiden mit dem Offroader durch die Gegend kutschiert, mault Elektra, sie sei doch keine "Soccer Mum". Aber genau wie eine dieser Vorstadtmütter aus den USA kommt sie einem vor. Das Mami einer 13-Jährigen, die im Laufe des Films zu einer Mini-Elektra mutiert, die irgendwelche Kampfkettchen, die sie bei E-Bay ersteigert hat, schwingen darf. In diesen Momenten ist Elektra nur noch ein Girl-Power-Film im schlechtesten Power-Puff-Sinn. Das wollen alle, die auf die Werbekampagne hormonell reagiert haben, nicht sehen. Lieber ein bisschen mehr Bösewichte, wie die zwei Ninja, die sich in grünen Staub auflösen können. Oder die drei, die im Wald für Radau sorgen. Ich nenn sie mal die Klone von Michael Clarke Duncan und Kelly Hu, weil sie genau so aussehen. Die Action ist ziemlich cool. Aber Elektra soll nicht knutschen. Vor allem nicht den Papi von Abby. Wieder weiss Elektra selber, dass sie Gugus macht. Es fühle sich seltsam an, sagt sie. Ja, Du Zwetschge! Dare-Devil ist Dein fester Freund. Und auch wenn er mal von Ben Affleck gespielt wurde, heisst das noch lange nicht, dass Du Dich an irgendjemand anderen ranmachen sollst. Ach Gott. Elektra vergleicht man am besten mit Coyote Ugly. Da wurden auch die Männer mit weiblichen Attributen auf dem Poster ins Kino gelockt und bekamen dann eine Geschichte vom Landei, das MusicStar werden möchte, aufgetischt. Elektra hält nur zur Hälfte, was die Werbekampagne verspricht. Der Rest ist Teeniekram. Da wäre man am liebsten blind wie Elektras Meister, der von Terence Stamp irgendwie lachhaft verkörpert wird. |
Zu diesem Thema wurden insgesamt 24 Beiträge geschrieben.
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Nachdem du Razzies-Gewinner Catwoman 4 Sterne gegeben hast und es für diesen Superheldenfilm noch einen Stern weniger gibt befürchte ich schlimmes... Wird wohl kein Film für mich sein |
trailer sieht super aus [Editiert von 'cHoco' am 02 Mrz 2005 20:11:56] |
in den usa abgeschifft... |
Vorweg: Jennifer Garner war durch Daredevil verpflichtet dieses Spin-Off zu drehen. Ihr Ex Michael Vartan hat dann in einem Interview gesagt, dass sie vom Film nicht sehr begeistert sei. Man kann's ihr nicht verübeln. Es wäre schön, wenn eine begabte Schauspielerin wie Garner mal ein richtig gutes Drehbuch bekommen würde, wo sie ihre Fähigkeiten voll ausschöpfen könnte. |
wollte jetzt mal wissen, wann elektra eigentlich spielt. vor oder nach daredevil? hab den film gesehen, der geht ja ab wie zäpfchen, nähmlich ins klo... naja alle die schon bei ALIAS spitz werden, werden diesen film lieben... na egal wenigstens wieder 1,5h meines lebens vorbei.... Mein Tipp: Geld spahren, Bilder auf outnow.ch anschauen, dann hat mans gesehen. [Editiert von 'gianni-gt' am 29 Mrz 2005 22:36:58] |
Der Trailer war cool. Die Effekte versprachen vieles und wenns dann noch geile Verprügeleien gibt, kann eine Comicverfilmung praktisch nicht schlecht sein, oder?.... NUR dummerweise hat man 95% der coolen Szenen im Trailer gesehen und der Film ist echt für die Füchse. Erstmal wird nur gelabert und angedeutet. Zwar wars cool, den Jason Isaacs am Anfang zu sehen. Das war er doch, oder?... Aber dann gabs *schnarch* pur. Wenn mal geprügelt wurde, wars innnerhalb von 2 Minuten wieder vorbei. Bis die Typen aus Mortal Kombat kamen. YES, da schlägt das Comic-Herz schneller. Ein tätowierter Typ, dessen Tattoos lebendig werden. Ein schwarzer Bär, dem auch Gewehrkugeln nix anhaben können. Ein Schuss von Frau, deren Küsse tödlich sind und mittendrin ein übernatürlich schneller, asiatischer Kämpfer. So, die Action kann also beginnen... Denkste... Die Fighter werden so schnell vernichtet, wie sie aufgetaucht sind und unsere Elektra kann wieder ihre Vergangenheit bewältigen. *doppelschnarch*. Spass gemacht haben mir die wenigen Effekte, der Auftritt von Cary-Hiroyuki Tagawa, dem vielbeschäftigten "Shang Tsung" aus Mortal Kombat, den ich immer wieder gerne sehe. Der Rest ist forgettable und präsentiert sich als erschreckend schwache Comicverfilmung, die mich nie begeistern konnte. |
Kann mich nur muri anschliessen - schön, Dich kennengelernt zu haben :) Zwei Anmerkungen: [Editiert von 'gollum' am 06 Apr 2005 08:25:30] |
nun ja. das gibt aufgerundete 3 sternchen. 2 davon für die hauptdarstellerin, die eine gute figur macht (leider nicht viel mehr) die "mortal kombat" typen wären eigentlich auch ganz ok. tatoo ist eine gute idee, auch mrs death und der riese ist nett. doch warum... ... verpuffen alle gegner nach ihrer niederlage zu einer grünen wolke? |
och, doch 3? ich staune! oder waren die erwartungen soooo tief? |
Zitat pb (2005-04-06 09:31:52)
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okay... |
geht das nur mir so oder findet ihr auch elektra sieht in daredevil besser aus? |
Hmmm naja. Es war ein recht druchschnittlicher Film. Gute Actionszenen, Cgi-Effekte, aber irgendwie auch nichts besonderes. Es sind sogar teilweise "Schockelemente" enthalten, doch ich glaube das lag am Kino, denn die Lautsärke war viel zu stark aufgedreht worden, sodass jedes Schwerterschwingen in den Ohren "kratzte". |
Jetzt hat Outnow.ch auch schon zweideutige Witze nötig... |
Ich fand den Film ziemlich cool! Sehr actiongeladen und geile Effekte. Die kleine Abby macht ihre sache super, finde ich! |
ja, ich kann mich nur anschliessen. story ist ein bisschen platt, |
die gangart, die der film zu beginn anschlägt, wäre wrklich fesselnd! da rummst es und elektra darf sich katzengleich durch die gegner fetzen. 1a. die kampfszenen bleiben auch gut, und die obergegner mit ihren esoterisch angehauchten fähigkeiten machen spass. garner passt hier und die rolle hätte so viel potential... aber eben, wie schon gesagt wurde, dann kamen abby und ihr vater. musste ein spinoff vom spinoff ermöglicht werden? die kleine abby is ja praktisch die jüngere variante der guten elektra. und die lovestory sollte auch ned sein. erstaunlich ist , dass das spinoff hier um längen besser ist als der unterirdisch schlechte daredevil. |
Was zur Hölle war das? Ist wohl eine der schlechtesten Comic-Verfilmungen ever (und das heisst weiss Gott was)... Fliegende Menschen mit dummen Dialogen...OMG! |
Zitat Markus (2007-06-03 22:31:03)
Dass du dir den Film nach so vielen vernichtenden Kritiken überhaupt noch anschaust masochistische Ader |
Zitat db (2007-06-03 22:40:08)
Tja ---> Gott sei Dank gibts ja den allmächtigen FF-Button |
Zitat Markus (2007-06-03 23:26:59)
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seeeehhhhhr schlecht. |
Ich bin eigentlich ein Riesen Fan von Marvel und DC und mit einem Seitenblick zu solchen...nun ja sagen wir Lahmen filmen wie Fantatic Four und den letzten Ablegern der Spidy und X Men reihe ist Elektra eigentlich ganz Lustig. Es zeichnet sich eben Momentan ein Trend zu Ideenleeren und Platten Storys durch die mit den Vorgängern nicht mehr Mithalten können. Allerdings stört der Eindruck den die "Kämpfe" gegen die Megatruppe mit sich bringt schon sehr. Das ganze Erinnert mehr an ein Computerspiel als an den Versuch einen Film voran zu treiben. Zumal besonders der Abgang von Tattoo ist dermassen Lachhaft das man sich eigentlich fragt wozu zum Teufel man die Heinis überhaupt ins Drehbuch gepackt hat? Zu mehr als Pausenfüller taugen die ja eh nichts hätten sie lieber einen guten geschickt. Insgesamt schöner Film für den Abend aber einen Fan vermag es nicht gerade vom Hocker zu reissen
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