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Beitrag Saving Private Ryan

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Saving Private Ryan oder: Vermisst wird der kleine Matt...


Ein überwältigender, grausamer und trotzdem menschlicher Film. Die ersten 30 Minuten sind gefüllt mit diesen Schlachtszenen am Strand. Man sieht abgetrennte Gliedmassen und rausquillende Gedärme. Nichts für schwache Nerven. Dann geht der Film eher ruhig weiter, um schliesslich in der grossen Schlacht mit den deutschen Panzern zu enden. Die Figuren werden von den Schauspieler sehr sympathisch und glaubhaft gespielt, es ist jedesmal ein Verlust, wenn wieder einer stirbt. Ich bin ja kein grosser Tom Hanks Fan, aber wie er diesen Captain Miller spielt, diesen zerrissenen Mann, dessen Hände im Krieg zittern, das ist sehr beeindruckend. Die grosse Frage des Filmes ist: Wo findet man in einem Krieg Anstand? Meine Antwort: In diesen Figuren. Vielleicht ist der Film einigen zu patriotisch, so ein typisch amerikanischer Hurra-Film halt. Das ist so. Besonders der Brief von Lincoln verursachte mir Schluckauf, so sehr troff dieses Schreiben vor Moralin. Da hätte Spielberg noch etwas mehr Tiefe reinbringen können. Die Schauspieler zeigen auf jeden Fall ihr Bestes.

Die Special-DVD ist vollgepackt mit Informationen in 24 Sprachen. Man erhält eine "Einführung in den Film", worin der Regisseur Steven Spielberg bekennt, dass er von dem Thema des 2. Weltkrieges besessen ist. Dennoch ist dieser Film etwas völlig anderes als "Schindlers List". Ein "Blick in die Vergangenheit" erzählt von den Recherchen, den Dokumentationen die gesehen und die Veteranen die gesprochen wurden. In "Miller & Einheit" erfährt man die Überlegungen zu den Besetzungen der Rollen. Das "Boot Camp" ist besonders unterhaltsam. Die Schauspieler mussten an einem 10 tägigen Trainingscamp teilnehmen, wo sie den Umgang mit Waffen und das Leben eines Soldaten kennenlernten. Im Dreck kriechen, durch Regen wandern, in kleinen Zelten übernachten, keine leichte Sache. Captain Dye kannte wohl keine Gnade, doch so konnten die Schauspieler mitfühlen, was diese Figuren damals durchgemacht haben.

In der "Produktion von Saving Private Ryan" erfährt man einiges über die Kulissen, die Kostüme und die Kameraführung. Für rund 1000 Komparsen mussten passende Uniformen bereitgestellt werden, die natürlich auch abgetragen und gebraucht aussehen sollten. In "Die Neuerschaffung von Omaha Beach" sieht man die Computereffekte, von denen es im Film allerdings ziemlich wenige gibt. Die Strandszenen wurden übrigens in Irland gedreht, da es für die französische Küste strenge Auflagen gibt.

Im "Musik & Sound" erfährt man etwas über die Vertonung des Filmes und die "Hymne for the Fallen", dem Theme der Geschichte. Der Film bekam von Veteranen Komplimente, weil die Geräusche der Schüsse und Panzer so echt tönen. Ein Schlusswort rundet die DVD ab.

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nwe's Wertung: 4 Sterne

die ersten 20+ minuten der normandie-landung gehören mit zum besten in sachen 2. weltkrieg im kino. dermassen packend und realistisch in szene gesetzt, visuell und tontechnisch vom feinsten. ich habe an der pressevisionierung leute erlebt, die aus dem kino gingen...
darüberhinaus weiss der film mit tollen darstellern zu beeindrucken. natürlich haftet dem film auch ein ganzes stück patriotismus an, unumgänglich bei der thematik des filmes.

pb's Wertung: 6.0 Sterne

Es gibt nun wirklich Filme über den zweiten Weltkrieg, welche sich deutlich mehr im Patriotismus Schlamm wälzen. Meiner Meinung nach visualisiert Saving Private Ryan ganz einfach die Grausamkeit der damaligen Schlachten, und Menschen, welche damit besser oder schlechter umgehen konnten. Natürlich ist die Truppe unter Miller ein wenig den üblichen Stereotypen nachempfunden (Der Jude, der Christ, der Italo, der Grünschnabel und der Treue Kumpan). Aber anders hätte man das ganze wirklich nicht lösen können. Und wem das ganze zu einfach ist guckt am besten Band of Brothers. 10 Stunden Krieg.

lonelywriter's Wertung: 6.0 Sterne

Saving Private Ryan brachte den WKII wieder in die Wohnzimmer zurück. Viele sind dem wieder gefolgt, aber nur wenige kamen an diese Qualität heran. Viele davon wurden 1:1 in der Game-Industrie abgekupfert andere sind irgendwelche Antikriegsfilme.

Direkt inspiriert ist ja Band of Brothers, der grosse Bruder von Saving Private Ryan. Dieser hat genau der gleiche Realitätsfaktor und ist genauso eindrücklich, nur geht dieser etwas mehr unter die Haut als Ryan, da dieser 10 Stunden geht.

SPR beginnt eindrücklich und erschlagend, D-Day in seiner edelsten Form. Soldaten werden zerhackt, gesprengt, erschossen abgefackelt und mit einem gewaltigen Gore-Anteil auf den Strand tapeziert. Habe selten so viel Blut und Eingeweide in einer so kurzen Zeit in einem Kriegsfilm gesehen (Splatterfilme fallen weg) Trotz allem wirkt es unfreiwillig komisch, jedenfalls wirkt der schwarze Humor recht mit, wenn ein Soldat seinen abgerissenen Arm wieder aufhebt, oder die Brenenden Soldaten aus den Bunkern Springen.

Etwas später macht sich ein Grüppchen auf den Weg um den letzten überlebenden Sohn einer Familie zu suchen, die bereits 3 Söhne verloren hat. Habe inzwischen noch ein paar andre Filme angesehen und irgendwie errinnerte mich das ganze auch an der Schmale Grat, immer wieder die Monologe der Soldaten, jeder erzählt etwas von seiner Geschichte und viele fragen sich über den Sinn und Zweck des ganzen. Dazwischen geht der penetrant betende Sniper und der völlig unfähige Apim tödlich auf die Nerven. Der Film hat nach dem nonströsen Einstieg einen gewaltigen Hänger wo sich die ganze Suchaktion abspielt. Erst gegen Schluss kommt wieder etwas Spannung auf.

Von dem Patriotischen her ist es noch gegangen. Die Soldaten haben ihre Mission, die müssen sie ausführen, und das Militär kann sich nicht noch einmal leisten, dass eine Frau alle 4 Söhne verliert. Es gab ja auch Echt eine Familie die alle 4 Söhne verloren hat, welche auf dem gleichen Schiff stationiert waren. Das griff der Film wieder auf. Hier wurde auch betont, dass man nicht für die Flagge starb, sondern für den Mann rechts von dir und darum kam es auch zur Brückenszene.

Summa Summarium ein realitischer Kriegsfilm, mit etwas vielen Dialogen und etwas wenig Action, aber ansonsten Recht gut aber bei weitem kein Antikriegsfilm. Sicher einen Blick Wert für alle die sich etwas für das WKII Thema interessieren.

db's Wertung: 5.0 Sterne

Es wundert, dass die Soldaten durch all den Patrioten-Schleim noch so gut laufen können.

Meine Güte. Die arme Mutter hat schon soooo viele Söhne verloren. Nein, dann darf sie ihren letzten und kleinsten Buben nicht auch noch verlieren. Ich könnte mich stundenlang übergeben.

Was soll'n der Käse? U.S. Army macht auf Heilsarmee. Hätte nur noch gefehlt, dass D-Day eigentlich nur für Private Ryan gemacht wurde.

Die Eingangsszene ist zwar imposant aber der ganze Pathos vom aufopfernden Capt. 'ich bin ein ganz doll lieber Lehrer' ertränkt elendiglich die ganze Geschichte.

Der olle Stefan hat wiedermal ganz super in die Kacke gelangt.

[Editiert von 'markus' am 24 Jul 2005 20:56:34]

Markus' Wertung: 1.0 Sterne

Der Film hat einige beeindruckende Bilder die sehenswert sind. Doch wenn es um die Story um Ryan selbst geht muss ich Markus zustimmen. Ich glaube die Alliierten hatten während der Invasion einige wichtigere Dinge zu tun als einzelne Soldaten zu finden und heimzubringen.
Das ein ganzer Trupp inklusive eines Captain! dafür abgestellt wurde... na ja. Das ist wohl eher kontraproduktive Kriegführung. Für den Private gingen schliesslich der Captain und noch ein paar andere Jungs drauf. Hàtten die sowas den ganzen Krieg lang gemacht, hätte ich mich gewundert wenn die US Army für den Marsch auf Berlin noch Soldaten übrig gehabt hätte.
Na ja, hauptsache das Ganze war patriotisch und nochmals patriotisch und es wurde wieder mal gezeigt, dass Amerika ihre eigenen Leute nicht im Stich lässt. Die US Army hat ein Herz aus Gold.

navi_t's Wertung: 3.0 Sterne

Anscheinend war das ein altes Review habe es etwas umgeschrieben.... 8)

db's Wertung: 5.0 Sterne


verlohren hat


in dieser parodie warens nicht die ohren ;)

http://www.atomfilms.com/af/content/atom_102

papp's Wertung: 3.0 Sterne

http://forums.scindex.com/imagehosting/2045442d2915e6d12.gif

:d:d

Die N00b!

Markus' Wertung: 1.0 Sterne

Habe eine Seite mit vielen Infos zum Film gefunden:
http://www.sproe.com/index.html

Zombiepolizist's Wertung: 6.0 Sterne

Saving Private Ryan gehört zu meinen Lieblingsfilmen. Noch nie sah ich so einen realistischen Kriegsfilm. Ein Film der aufzeigt, dass der zweite Weltkrieg die Hölle war.

Der Film fängt schon fulminant an. Die Schlacht an der Normandie ist brilliant. Sowieso die ganze Inszinierung verdient einfach nur die höchste Punktzahl. Die Kriegszenen allgemein gehen unter die Haut. Da hat Spielberg kein Mitleid. Das Blut spritzt Literweise herum und Körperteile werden abgeschossen. Die Schauspieler haben mir auch sehr gut gefallen. Jeder einzelne hat genügend Tiefe in den Charakter. So dass man mit allen mitfiebern konnte. Die Kameraführung ist etwas vom besten was ich je gesehen habe. Extrem realistisch gefilmt. Die Zuschauer fühlen sich direkt in den Film hineinbezogen.

Nunja der Streifen ist dramatisch, tragisch und macht sehr nachdenklich. So muss ein Kriegsfilm sein, der kompromisslos schildert wie die Leute diese Zeit erlebt haben.

[Editiert von ()=() am 2009-01-03 12:18:13]

()=()'s Wertung: 6.0 Sterne

mit gruss an die extrem gmerkigen und geistig wiffen ami-tv-zuschauer:

Although Steven Spielberg reduced the color saturation of the movie by 60% for artistic reasons, both major American satellite providers (DirecTV and Dish) and numerous cable TV providers turned up the chroma gain to re-enhance the color saturation to normal-looking levels when broadcasting the movie. They did this because on the first day or two of the movie's broadcast run, their customer service centers were swamped with calls from viewers complaining that something was wrong with the color.
Quelle: imdb.com

pb's Wertung: 6.0 Sterne

Ist der BESTE KRIEGSFILM ALLER ZEITEN! Ich empfehle es allen weiter, die gerne brutale Kriegsfilme schauen ;) :dAUSGEZEICHNETER FILM. SPIELBURG ÜBERTRIFFT SICH SELBST :d

SplinterCellMarco00's Wertung: Bewertung gesperrt

Zitat SplinterCellMarco00 (2006-12-06 14:22:16)

SPIELBURG ÜBERTRIFFT SICH SELBST :d


Die Playmobil-Spielburg?

[Editiert von thatssno am 2006-12-06 14:54:17]

thatssno's Wertung: 5.0 Sterne

Neben "Brotherhood" für mich der beste Kriegsfilm aller Zeiten!!

10/10!!

Murikov's Wertung: 5.0 Sterne

Einen besseren Kriegsfilm gibts einfach nicht.
Dieser Film verdient die Bezeichnung "Meisterwerk"

nick*'s Wertung: 6.0 Sterne

Für mich der beste WW2 Film den es gibt. Sackstarcke Szenen am Strand der Normandie. Sehr realistisch!! Zudem Gute Schauspieler gute Spannung während des ganzen Films!!

Wirklich ein starcker Film welcher sich die 5 Oscars wirklich verdient hat!!

Le-Chiffre's Wertung: 6.0 Sterne


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