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Beitrag Lemony Snicket's A Series of Unfortunate Events
Lemony Snicket's A Series of Unfortunate Events oder: Die tausend Gesichter des Jim Carrey Obwohl die Geschichte eigentlich traurig ist, habe ich doch einige Male so richtig gelacht. Brad Silberling ist eine Mischung aus Spannung, Ernsthaftigkeit und Humor gelungen, die man sich gerne anschaut. Wer Jim Carrey und seine übertriebenen Grimassen normalerweise nicht besonders mag, dem sei Entwarnung gegeben. In diesem Film passen sie nämlich herrlich dazu. Die drei Kinder spielen natürlich und überzeugend und vor allem die Zwillinge, die Sunny verkörpern, sind zum totlachen. Einzig der schöne Jude Law kann in diesem Film ausser seiner Stimme nichts von sich zum Besten geben. Kriegt aber andererseits so die Chance zu zeigen, dass er nicht nur Talent zum Schauspielern hat, sondern auch als Erzähler tauglich ist. Deshalb: Schaut euch den Film unbedingt im Original an. In Amerika sind die Bücher von Daniel Handler, dem Autor, der sich hinter dem Pseudonym Lemony Snicket versteckt, schon längst ein ähnlicher Kult wie Harry Potter. Bei uns soll nun die Filmversion zumindest ein wenig Popularität schaffen. Das Problem ist aber die Einordnung des Filmes in eine Kategorie, was viele Leute davon abhalten könnte, ihn sich anzusehen. Ist es nun ein Kinderfilm oder doch eher eine Abenteuergeschichte? Blamiert man sich, wenn man sich den Film zusammen mit seiner Liebsten/seinem Liebsten ansieht? Ich sage, es ist kein ausschliesslicher Kinderfilm (zumindest genauso wenig wie Harry Potter einer ist) und darum, gebt ihm eine Chance, denn ihr könntet echt positiv überrascht werden. Und: als Zückerchen wartet noch der Gastauftritt einer äusserst bekannten Gestalt aus Hollywoods Starriegen auf euch. |
Zu diesem Thema wurden insgesamt 26 Beiträge geschrieben.
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horror? kommt ganz draufan wie alt du ist. der film ist in etwa so harmlos wie ein harry potter streiffen |
Zitat th (2005-01-19 14:05:01)
CINEMA hat so etwas gesagt... |
*hmmm*, nix mit "ich bin die Alternative zu Potter" oder "grusel, grusel*. Lemony Snicket entpuppt sich als One Man Show von Jim Carrey, den ich persönlich sogar in den Hampelmannrollen mag. Er ist es denn auch, der den Film auf immerhin durchschnittliches Niveau hebt. Aber irgendwie hätte ich mehr Präsenz seiner Figur erhofft. Der Film ist weder besonders lustig, noch besonders spannend, geschweige denn besonders interessant. Es fehlt bei allen Attributen noch eine oder zwei Schippen und das tut der Geschichte nicht gut. Ich hab mich ab der Elfe am Anfang köstlich amüsiert. Zugegeben. Aber was dann kommt ist weder Fleisch noch Vogel. Will man gruseln (Schlange), will man unterhalten (verrückte Figuren), will man berühren (Waisenkinder-Schicksal)? Ich weiss es nicht. So wurde ich leider enttäuscht und konnte mich nur bedingt unterhalten lassen. Jim Carrey Verwandlungen sind aber gelungen und er ist, bei allem Blödsinn den er macht, halt wirklich ein richtig guter Komödiant. Fortsetzung wird wohl nicht lange auf sich warten lassen. |
Und wieder muss ich muri widersprechen |
Also, gruslig finde ich ihn auch überhaupt nicht. Aber, ich muss sagen, ich hab mich widererwarten köstlich amüsiert im Kino. Der Film ist zwar völlig abgedreht und vorhersehbar, aber ich fand ihn trotzdem sehr komisch. Vorallem die Kulissen und Kostüme haben mir extrem gefallen. Hätte dem Film fast 5.5 Punkte gegeben (natürlich nur im Hinblick darauf, dass es ein Kinderfilm ist), doch der Schluss hat mich sehr enttäuscht. Dieser Brief, der da kam fand ich furchtbar. Ich hasse solche Schlüsse. Die haben so was pseudosentimentales und belehrendes an sich. Mag ich nicht. Deshalb nur ein "gut". |
Schon wieder ein Film bei dem ich die guten Kritiken nicht verstehen kann. Carey spielt zwar toll und auch die Leistung von Meryl Streep hat mir gefallen doch sonst gab es ja nicht viel tolles an dem Film. Das beginnt schon bei den drei Kinder, von meinen Vorredner noch gelobt, muss ich deren Schauschpieltalent arg in Frage stellen. Die Eltern sind tod - angesehen hat man es den dreien nicht. Das Schlimmste am ganzen Film, und noch schlimmer, dass er dafür für den Oscar nominiert wurde, sind die Special Effects: grottenschlecht. Zudem hat man diese Effekte auch die ganze Zeit eingesetzt. Einmal sieht man wie man das "Baby" versuchte zu ver-CGI-len was total missglückte. Aber auch sonst sieht man bei vielen Szenen den Einsatz von Special Effects (Schlagen die überall herumkriechen). Schwach war auch der Effekt als sie mit dem Auto vor dem Haus vom Onkel Monty vorfuhren. Da war alles (Auto + Umgebung) mit dem Computer gemacht und sah total kitschig aus Für mich ein "naja" Film, gut fand ich den überhaupt nicht. |
Zitat sj (2005-02-09 21:22:54)
Da geb ich dir vollkommen recht. Die waren echt nicht gut. Aber die Kulissen (sprich die Häuser) waren ja hammerhaft. |
Zitat milwen (2005-02-09 22:27:09)
Was meinst du genau? Das Hausdesign? die Inneneinrichtung? Die schlechten Special Effekte haben mich wohl zu stark abgelenkt ;) |
Nein, die Häuser allgemein. Das von Snicket, das von Motny und auch das von de Tante (Meryl Streep) sind super Häuser, finde ich. |
Der Film ist sehr gut gemacht. Alles war gut.. naja... der Film selber (Story) hat mich nicht besonders angesprochen. |
ich fand den film genial. +märchenhaft hm, ich find gar keine minusse |
Also ich war auch ziemlich begeistert. |
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@cat_BK_2
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es gibt etwa 8 bücher oder so und ich habe alle bücher gelesen und fand super übersetzt vom buch zum film |
Zitat cat_BK_2 (2005-07-09 17:48:45)
» Haben Sie sich schon über eine Fortsetzung geeinigt? Ich habe Handler am 13. Januar getroffen. Er ist mit seinem elften Buch schon halb fertig. Jim Carrey wurde von Paramount schon für weitere Teile verpflichtet. Ich bin für alles offen. Mich hat vor allem fasziniert, dass wir eine handgemachte Welt geschaffen haben. Wir haben alle Drehorte, egal ob innen oder aussen, als echte Sets aufgebaut und nicht im Computer erzeugt. Wenn also das Drehbuch stimmt und Jims Terminkalender es zulässt, dann ist ein Sequel sehr gut möglich. |
- delete me - [Editiert von Skynet am 2005-12-23 00:30:27] |
A Series Of Unfortunate Events als gruselig oder ähnliches zu bezeichnen ist irgendwie unangebracht. Auf eine Art erinnerte mich der Film an Big Fish. Man nehme ein Hauptdarsteller (in diesem Fall 3) und schickt sie auf eine wunderbare Reise in eine völlig überdrehte Welt in der keine Szene der anderen gleicht, kein Charakter normal ist und jedes Mal die Frage aufwirft was kommt als nächstes. In dem Fall muss ich sagen gebt dem Film eine Chance, Jude Law führt uns sehr gut und auch originell durch die Geschichte blendet in taktischen stellen aus und führt und so das ganze Abwechslungsreich macht. Nach einem trickfilmartigen Intro geht die Reise los, die uns an viele unmögliche Orte bringt und viele Abendteuer zeigt die auch voll gepackt sind mit Jim Carrey. Das Gummigesicht aus the Mask gibt sich auch ordentlich Mühe und beweist wieder einmal, Schauspielern kann er, obwohl er es immer übertreibt. Die anderen spielen ihre Rollen solide, bleiben aber nicht wirklich in Erinnerung. Meistens wirken sie recht hölzern oder gehen wie im Fall von Meryl Streep eher auf die Nerven, aber das war wohl auch ihre Aufgabe. Die Kinder selber wirken anfänglich zwar etwas hölzern und emotionslos geben sich aber reichlich Mühe die Szene zu treffen, was auch mehr oder weniger gelingt. Zu dem Visuellen. Leider leider der grösste Schwachpunkt des Filmes. Was bringt ein ausgezeichnetes Design und Fantasievolle Sets, wenn das ganze zerstört wird von völlig unausgereiften unscharfen und schlecht zusammenkomponierten Special Effects? Genau, nichts! Immer wieder störte ich mich an den schlechten Effekten unscharfen beinahe mit Weichzeichner durchsetzen Szenen und so verlor der Film viel an seiner Wirkung. Fazit: Ein durchaus interessanter Film, der leider auf der Visuellen Seite enorm viel verschenkt hat und oft mit Übertriebenem Schauspielern nervt, aber ansonsten eine vielseitige und kurzweilige Reise in eine Welt die uns bisher unbekannt ist und auch interessant ist sie zu erkundigen. |
Eine ganz schlimme Geschichte von 3 Waisen-Kindern... |
[Editiert von filmchefchen am 2010-12-28 20:54:31] |
Zitat filmchefchen (2006-05-06 12:29:20)
Solche Elemente sind natürlich schon im Buch (absichtlich) extrem überzeichnet. Ich denke man sollte zuerst die Bücher lesen und sich danach über die schöne Umsetzung freuen. |
Ich hoffe auch auf eine Fortsetzung aber diesem Erfolg den er hatte... |
Zitat henker
Ich habe zwar die Bücher nie gelesen, doch ich kann mir gut denken, dass der Film sie gut umgesetzt hat. Die "Ach nein, die armen Knirpse"-Szenen sind glücklicherweise nicht allzu häufig, so kann man sich an der ganzen Schrägheit des Films erfreuen. Es ist klar, der Film ist die grosse Jim Carrey-Show. Zugegeben, er macht seine Sache wirklich gut. Und die Grimassen sind eine Prise Ironie, die, so denke ich, das Buch, aber auch den Film auszeichnen. Olaf: Vielleicht liegts daran, dass ich diesen Witz im Prinzip schon kenne, da er in einer "Stan & Ollie"-Folge vorkommt.
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Endlich hab ich den Film auch gesehen und siehe da: Der beste Jim Carrey Film nach Trueman. |

