Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag The Phantom of the Opera
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Aus etlichen Bühneninterpretationen und noch mehr Filmen sollte ja die Geschichte des liebeskranken Phantoms den meisten geläufig sein. Insofern war der Anspruch auf Spannung relativ gering, was mich umso mehr dazu brachte, auf die akustische und visuelle Umsetzung des Romans von Gaston Leroux zu achten. Um's vorneweg zu nehmen: Es war gut. Die Bilder sind wunderschön, die Oper liebevoll gestaltet und die Garderobe der Akteure ist der Hammer. Joel Schumacher hat sich recht ins Zeug gelegt, und auch die nicht besonders bekannten Schauspieler machen ihre Sache gut. Desweiteren ist es amüsant, wie eine so kleine Maske ein so hässliches Gesicht so schön machen kann. Musiktechnisch ist das ganze auch recht interessant, schliesslich werden fast alle Konversationen gesungen. Da Andrew Lloyd Webber den Stoff schon in den achziger Jahren produzierte, waren die meisten Stücke schon gegeben, wurden aber selbstverständlich neu arrangiert. Heraus kam dabei ein pompöser Orchestersound, der jedoch ab und zu mit modernen Elementen, zum Beispiel einem fetten Gitarrenriff, verziert ist. Zusammenfassend ist das Phantom der Oper ein sehenswertes Musical, auch wenn die Geschichte ab und zu bisschen harzig vonstatten geht. Kein Tiefgänger, aber man wird nett unterhalten. |
Zu diesem Thema wurden insgesamt 26 Beiträge geschrieben.
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Ich war letzten Sonntag an der Vorpremiere im Metropol in Zürich und hatte einige Erwartungen an den Film, zu Recht nach zwei sehr interessanten Trailern und einem Bühnenstück das kumuliert über 3 Milliarden Dollar eingespielt hat. Gross war dann auch der Schock nach der ersten Hälfte: Was uns Zuschauern da aufgetischt wurde war ein heilloses Chaos! Gerald Butler (Phantom) ist ein völliger Missgriff - sogar in Tomb Raider spielte er seine Rolle besser und das will was heissen! Emelie Rossum ist etwas besser obwohl sie sich mit etwa zwei verschiedenen Gesichtsausdrücken sich durch den Film ringt (Augen auf, Augen zu) und unfähig scheint "ihrer" Christine eine überzeugende Charaktertiefe einzupflanzen. Ihr Charakter versteht es auf einzigartige Weise sämtliche logische Schlüsse zu ignorieren, den gesunden Menschenverstand komplett auszuschalten und wie ein dummes Lamm von Liebhaber zu Liebhaber zu "switchen". Hier zeigt sich auch was für eine unglaubliche Leistung Nicole Kidman in Moulin Rouge erbracht hat. Einzig Minnie Driver kann als italienische Diva ganz überzeugen. Der Schnitt ist lustlos und sorgt meist dafür, dass man als Zuschauer aus dem Film herauskatapultiert wird anstatt sich mit irgendeiner Person zu identifizieren. Die zweite Hälfte war besser (Kronleuchterszene) wenn auch immer noch gröbere Schnitzer und die 140 Minuten Spielzeit das Kinoerlebnis sehr trübten. Ja die Kostüme sind schön, ja das Set Design ist gelungen und ja auch die Musik überzeugt (Diese kann man hier aber nicht unbedingt dem Film gutschreiben) aber zu vieles ging daneben. Der Film versucht regelrecht pompös und sogar fast episch zu wirken und dabei regelrecht ins lächerliche abdriftet. Drei Sterne gibt's trotzdem aber diese Musicalverfilmung bleibt weit hinter "Chicago" und dem Genre-ersten "Moulin Rouge" zurück. Schade eigentlich. |
Am Mittwoch besuchte ich die Vorpremiere im Cinemax Abaton B! |
und wenn man die songs nicht "geil" findet? |
Dann würde ich den FIlm nicht anschauen, da etwa 75 % der Handlung gesungen ist. |
Die Ausschnitte von der dt. Synchronfassung im TV sind ziemlich übel. Da man deutsch hört und englisch sieht, geht es sich nie aus mit der Lippensynchronität. @ spotlesspixel |
urks, das hab ich glatt vergessen, die singen in der D-Synchro deutsch? oje, na dann viel spass... |
@rm: mit genreersten hat spottlesspixel wohl eher gemeint, dass es sich um den besten musical-film handelt, eher weniger das es der erste war ;) was mich angeht, werde mir das teil bestimmt auch angucken gehen, auch wenn mich das ding mit der deutschen sprache in zusammenhang mit den lippen schon etwas schockiert hat. |
The Phantom of the Opera oder Wie filme ich ein Theater so, dass es der Leinwand nicht würdig ist Vorneweg gebe ich spotlesspixel völlig recht. Was mich am meisten störte ist die einfallslose Nutzung des Mediums Film. Völlig unnötig waren diese ewigen schwarz/weiss Szenen. Die eine am Anfang ist gut und stimmt genial in den Film ein. Im weitern Verlauf sind sie jedoch sehr störend. Kann mir jemand verraten, wieso der alte Herr ins Swarowski Schaufenster schaut. (Ausser dem Aspekt des Product Placements) Spoiler zum Lesen Text markieren
"Perhaps we may chase away the ghost of so many years ago..." gefolgt von der Metamorphose der Oper unterlegt mit einer Musik, dass man den Wind der LFE im Gesicht spührt. Der Absolute Höhepunkt des Films. Später fehlte es an guten Kamerafahrten, Übergänge und SFX. Ein grosses PLUS ist die 5.1 Abmischung, was den Film zu einem DVD-Kandidaten macht, jedoch zum auditiv nutzen. Aus diesen Gründen gibt es für diesen Film eine Mischwertung: |
irgendwie war der film zwar schön ausgestattet,aber die die schauspieler waren alle fehlbesetzt.. |
Oh, Korben Dallas strikes back |
also wegen der fehlbesetzung. ich weiss nicht ob's schon jemandem aufgefallen ist, aber im film wird noch recht viel gesungen. und operngesang, kein heavy metal gegrunze. ;) das schränkt doch die auswahl des casts schon mal recht ein. emmy rossum ist zb ausgebildete opernsängerin, das rechtfertigt meiner meinung nach schon vieles. ich schau mir nämlich lieber zwei stunden eine oper mit einer mittelmässigen schauspielerin an die dafür geil singt. wobei ein john travolta der schlecht spielt und schlecht singt vielleicht das non-plus-ultra gewesen wäre. :p |
Stimmt. Trotzdem gibt es sicher auch Opernsängerinen, welche mehr Talent besitzen. Sarah Brightman z.B. hatte im Videoclip damals auch ihr schauspielerisches Können bewiesen. |
Also ich fand Phantom super und hab ihn schon zweimal gesehen. Vielleicht find' ich ihn so genial weil ich das Musical nicht kenne... |
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vielleicht schliesse sie so auf ihre art freiden miteinander? |
Mir hat der Film gut gefallen. Nicht so gut wie Moulin Rouge, aber deutlich besser als Chicago (wobei ich aber sagen muss, dass mir Chicagos Handlung nicht so gefällt). Kostüme und Machart fand ich auch super schön, genauso wie den Gesang. Auch ich hätte mir eine andere Christine (auch wenn sie sehr hübsch ist und toll singen kann) gewünscht. Denn mir ging der "ewig erstaunte Ausdruck" auf ihrem Gesicht, schon bald auf den Keks. Ein bisschen verwirrend war das Ganze aber, wenn 3 Schauspieler auf einmal gesungen haben. Da ich den Film in der englischen Version gesehen habe mit deutschem Untertitel, bin nicht so nachgekommen wann wer was sagt (oder singt)... Zum Ring: Spoiler zum Lesen Text markieren
Würde diesen Film jedem weiterempfehlen der Musicals mag. |
Was den Ring anbelangt, so müsste ich den Film nochmals sehen um mich genauer darüber äussern zu können. Ich bezweifle jedoch, dass es dieser ist. Am Grab liegt er ja an die Rose geschnürt. Spoiler zum Lesen Text markieren
Meine Meinung bleibt, die sw Szenen, abgesehen von der ersten, sind überflüssig, stören die Stimmung und das Schaufenster war Product Placement der schlechten Art. |
und wer ist die alte frau am anfang bei der vsteigerung? |
Zitat anna111 (2005-01-16 17:29:14)
So wie ich das verstehe ist das die Tocher von Mme Giry. Weil sie selbst (Mme Giry) wäre ja zu alt. |
(q)So wie ich das verstehe ist das die Tocher von Mme Giry. Weil sie selbst (Mme Giry) wäre ja zu alt.(q) |
Habe mir den Film grade auf DVD angesehen, und mir fiel auf ,dass das Phantom "mit" schwarzhaarig ist und "ohne" blond.. Warum??! Spoiler zum Lesen Text markieren
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Zitat Eibi (2005-09-13 22:34:25)
wenn du die szene von don juan schaust, wo christine dem phantom die maske wegnimmt siehst du, dass er eine perücke trägt. wenn du die szene langsam laufen lässt, kannst du sehen wie die perücke mit der maske "verschwindet" |
Tut mir leid soll keine Beleidigung an jemanden sein, doch über gewisse Beiträge muste ich shcon lachen, ach was, ich kam kaum mehr zum Luft hohlen! Zitat: Spoiler zum Lesen Text markieren
^ Zitat: Manya Filmrollenstapler Also ich fand Phantom super und hab ihn schon zweimal gesehen. Vielleicht find' ich ihn so genial weil ich das Musical nicht kenne...
Zitat: bug Set-Bimbo The Phantom of the Opera oder Wie filme ich ein Theater so, dass es der Leinwand nicht würdig ist Vorneweg gebe ich spotlesspixel völlig recht. Was mich am meisten störte ist die einfallslose Nutzung des Mediums Film. Völlig unnötig waren diese ewigen schwarz/weiss Szenen. Die eine am Anfang ist gut und stimmt genial in den Film ein. Im weitern Verlauf sind sie jedoch sehr störend. Kann mir jemand verraten, wieso der alte Herr ins Swarowski Schaufenster schaut. (Ausser dem Aspekt des Product Placements) Spoiler zum Lesen Text markieren
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Also ich finde den Film genial und auch die Musik ist einfach fantastisch. Auch die deutsche Vertonung finde ich gelungen. Wobei ich nicht verstehen kann, dass man sich darüber aufregt, dass es nicht snychron ist, denn das geht nicht anders. Man musste ja die Originallieder des Musicals und auch deren Übersetzung übernehmen und konnte den Text deshalb nicht den Lippen anpassen. Aber daran sollte man sich bei diesem tollen Film nicht stören. Und im Grunde ist alles an dem Film logisch, wenn man es genau betrachtet! |
nun gut, ein musical-fan bin ich nicht wirklich. trotzdem hat mich das phantom der oper immer wieder angezogen... schumachers version fürs kino hat denn auch seine ganz grossen stärken in der ausstattung und der inszenierung. die musik bleibt geschmacksache. persönlich war ich sehr angetan von den rassigen stücken und natürlich vom haupthema, während mir die ruhigen passagen dann doch etwas mehr abverlangten. alles in allem eine gelungene sache, die in hi-def eine wirklich tolle figur macht! (nebenbei: fragwürdige altersfreigabe ab 6 jahren - geits no guet???) |

