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Beitrag The Manchurian Candidate

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The Manchurian Candidate oder: Völlig absurd: Ein gehirngewaschener Präsident!


Denzel Washington ist zurück. Nach Filmen wie Much Ado About Nothing, The Pelican Brief (Die Akte) und Philadelphia, welche heute noch in guter Erinnerung sind, konnte man seither keine wirklichen Verbesserungen in seinem Schauspiel feststellen und in Washingtons Resumé sammelten sich auch paar Durchhänger an (z. B. Remake von The Preacher's Wife). Doch nach Training Day (1991) kam Man On Fire und Denzel Washington ist wieder was er war: erste Sahne. Und das kann er mit The Manchurian Candidate nur bestätigen. Sehenswert.

Nach einem Jahr TV-Serie-Pause ebenfalls zurück ist nach Adaption und The Hours (2002) Meryll Streep. Trotz Adaption habe ich aufgrund des Trailers zu diesem Film von ihr nicht viel erwartet, wurde aber positiv überrascht. Überhaupt ist das Schauspiel in The Manchurian Candidate ein Vergnügen. Besonders Liev Schreiber mag man die Rolle als Vizepräsidentschaftskandidat gönnen. Negativ fällt eigentlich nur Jon Voigt auf. Nicht weil er schlecht spielt, sondern weil er sich einfach schon sehr lange nicht mehr verbessert.

The Manchurian Candidate ist recht kritisch. Auch bezüglich der finanziellen Wahlkampfunterstützungen in den USA. Wenn man Fahrenheit 911 und Outfoxed (über den stark politisierenden Nachrichtensender 'Fox News') gesehen hat und noch ein bisschen weiterspinnt, kann man zum Thema "Wie kaufe/mache ich mir einen amerikanischen Präsidenten" einige Parallelen zu The Manchurian Candidate finden. Interessant.

Was ich an The Manchurian Candidate besonders schätze, weil man das beim Hollywoodfilm selten sieht, ist, dass man hier merkt, wie hier der Film an sich im Vordergrund stand. Nicht offensichtlich wie so oft, die Verkaufszahlen, nicht einzelne Schauspieler, die sich zu profilieren versuchen, sondern das gemeinsame Ziel einen tollen Film zu machen. Ohne das genau sagen zu können, schreibe ich diesen Verdienst mal Regisseur Jonathan Demme, welcher 1991 mit The Silence Of The Lambs brillieren konnte. Nicht nur bei der Schauspielerführung, sondern ganz allgemein hat er hier sehr gute Arbeit geleistet. Lobenswert. Zum Schluss noch was zum Ton. Bei The Manchurian Candidate fällt mal wieder auf, wie stark ein guter Score das Bild unterstützen kann. Zudem kommt zu Beginn und am Schluss des Films ein Soundtrack zum Zug, welcher ebenfalls viel zur Stimmung beiträgt. Die Neu-Interpretation von "Fortunate Son" (Orginal von CCR) durch Wyclef Jean ist das Zückerchen am Schluss. Yeah!

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pf's Wertung: 5 Sterne

Hab den Film gestern gesehen. Ich gebe ein knappes gut. Er hat gute Ansätze bin aber der Meinung man hätte mehr draus machen können. Viele werden den Film wohl nur als durchschnittlich anschauen.
Erstaunt war ich aber auch wegen dem deutlich kritischen Bezug zu Wahlkampfspendenthema.

BTW: In den Credits gibts am Schluss noch einen Lacher


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Hairstylisten von Denzel:d

Filmo's Wertung: 4.0 Sterne

kann nicht verstehen, iweso der überall so mehr als grosszügig positive wertungen erhalten hat!
und von wegen komplizierter plot... ROFL. einfacher gestrickt gehts ja keum. jedem is spätestens nach ner viertelstuden klar, wer genau dahinter steckt etc.
war irgendwie streckenweise mehr als langweilig. charaktere werden kurz vorgestellt, um sie dann aber nicht richtig in die story zu integrieren.

hat wohl n grosses potential, langweilt aber auf grosser strecke. total überbewertet.

lusitger nebeneffekt: das wahlprozedere und die aussagen der politiker tönen fast wie im real life ;)

Ghost_Dog's Wertung: 2.0 Sterne

Stimmt, der Film ist (zu) schnell durchschaut. Ausserdem gibt es immer wieder Stellen im Film, die fragwürdig sind - z.B. die superaufdringliche Verkäuferin, die sich so um den Major bemüht, obwohl sie kaum je mehr als zwei Worte mit ihm gewechselt hat - da muss man doch einfach misstrauisch werden, auch wenn sie noch so lieb guckt. Oder der Kajak-Senator, der zwar weiss, dass mit dem zukünftigen Vize-Präsi was nicht stimmt, aber dennoch überhaupt nicht argwöhnisch ist, als der plötzlich in seinem schicken Outfit in den See hinauswatet.

Trotzdem fand ich den Film spannend und gut inszeniert, die Vermischungen zwischen Traum, Realität und Erinnerungen gefielen mir. Zur Spannung trägt meiner Meinung nach auch sehr Liev Schreibers Leistung bei - Mann kann der gucken :-) Auch Denzel Washingtons Spiel fand ich recht überzeugend, überzeugender als sein Killer in "Man On Fire". Meryl Streep ebenfalls nicht übel, wenn mir ihre Rolle mit ihrer Superfürsorglichkeit mit der Zeit etwas auf den Keks ging. Charmant fand ich Bruno Ganz als Delp, aber musste er unbedingt jeden zweiten Satz mit "..., man" abschliessen?

Alles in allem hats mir gut gefallen. Insbesondere die Parallele zum realen Polit-Geschehen.

gollum's Wertung: 4.0 Sterne

Ich muss mich Ghost_Dog anschliessen.
Ich hatte mir nach den guten Vorschuss Kritiken einfach mehr erhoft.

Ich bekam während dem Film nie einen Bezug zu den Figuren...sie waren mir schlicht egal.

Die Story war zu langatmig und durchschnittlich.

cinefan2001's Wertung: 3.0 Sterne

OSCARWüRDIGER Film!!
Glanzleistungen aller schauspieler(schreiber,streep,washington),
und sehr dichter atmospährischer thriller der alte schule...ohne grosse explosionen und effekte,..
unsere filmchefchen stehen mehr auf explosionen..etc

Korben Dallas' Wertung: Bewertung gesperrt

Oh man, das ist Wahlkampf!!!! ein Lehrvideo für jeden Demokraten :d

Wer hinter dem Ganzen steckt ist meiner Meinung nach schon im Trailer ersichtlich, aber das macht den Film nicht schlechter. Der Film verliert dadurch aber keineswegs an Spannung. Denzel Washington spielt leider weniger dominant als sonst, was dem Film noch besser getan hätte.

Chemic's Wertung: 5.0 Sterne

Spannender und unterhaltsamer Thriller mit guten Darstellern. Leider fand ich die Story manchmal etwas zu durchschaubar.

()=()'s Wertung: 4.0 Sterne


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