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Beitrag Open Range

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Open Range oder: Come to where the Flavour is....


Wenn Kevin Costner in einem Genre zuhause ist, dann sicherlich im Western. Er scheint sich inzwischen von Pferden, Colts und Saloons am wohlsten zu fühlen und das merkt man den jeweiligen Filmen auch durchaus an. Hier präsentiert er mit Open Range einen weiteren Film dieser Sorte, wobei die Geschichte eigentlich da angesiedelt ist, als die echten Cowboys nur noch Nebendarsteller waren und die verschiedenen Gegenden sich in Richtung Zukunft orientierten.

Wenn man die ersten Minuten so betrachtet, denkt man sich im Werbespot für Zigaretten. Weites Land, grosse Rinderherden, einsame Cowboys, Lagerfeuer und Kartenspiele. Wer würde nicht gern sein Stadtleben für ein solches Erlebnis eintauschen. Keine Sorgen, ob der Lohn ausbezahlt wird, ob man genug zu essen im Kühlschrank hat oder ob man heute wohl noch eine Waschmaschine voll dreckiger Wäsche starten kann. Da wars noch anders. Regnets? Man steht unter. Hat man kein Essen mehr? Man reitet in die nächste Stadt. Stinkt man? Ist egal, gebadet wird eh nur einmal im Monat. Tja, so waren sie, die Marlboro-Männer auf ihren Rössern.

Natürlich hat jede der Hauptfiguren ein Kreuz zu tragen, das währen der Dauer des Filmes zu erzählen versucht wird. Natürlich sind die Helden dieses Westerns keineswegs Freunde von Menschen und ebenso natürlich müssen sie sich genau deshalb in eine Stadt begeben, Freunde suchen und gegen ein übles Pack schiessen. Dass dazu noch die Liebe kommt, mag in die WildWestromantik passen, tut aber der Geschichte nicht unbedingt gut.

Schauspielerisch sticht vor allem Robert Duval hervor. Er, der knorrige, erfahrene aber eigentlich grundehrliche Mann, muss auf seine alten Tage nochmals den Westernhelden rauslassen. Und das obwohl er sich eigentlich schon lange mal niederlassen wollte. Kevin Costner ist ansprechend, da die Chemie mit seinem Partner absolut vorhanden ist. Die Nebenrollen sind mit bekannten Gesichtern besetzt. Annette Bening kennt man als Frau von Warren Beatty oder aus Filmen wie American Beauty oder Mars Attacks. Diego Luna ist grad in The Terminal im Kino zu sehen und Abraham Benrubi dürften TV-Fans aus Serien wie Emergency Room oder Parker Lewis kennen.

Fazit: Wahrlich kein Meisterwerk, dieser Film. Aber durchaus ansehbar und vor allem landschaftlich gelungen. Leider hält die Geschichte nicht so richtig, was sie verspricht und der Film wird zunehmend dunkler und uninteressanter, je länger die Geschichte voranschreitet. Dennoch, in der Zeit wo der Zuschauer praktisch nur noch schnelle Actionfilme, Katastrophenabenteuer oder vertrickfilmte Kartenspiele zu Gesicht bekommt, ist Open Range durchaus eine Alternative.

Die DVD kommt als Doppel-Edition daher und hat auf der zweiten Disc eine Menge Extras zu bieten. Nach einer kurzen Begrüssung von Kevin Costner himself, geht's dann auch gleich los. Neben den üblichen Verdächtigen wie Trailers, Spots und Deleted Scenes, hat der Fan hier vor allem das gelungene Feature über die wahren Helden des Westens zu beachten. Eine schöne Doku, gesprochen von Kevin Costner, zeigt, wies damals wirklich war und mit was für Problemen diese Jungs wirklich zu kämpfen hatten. Ebenfalls interessant ist die Deutschlandpremiere, wobei mir da vor allem der Song im Hintergrund absolut die Haare zu Berg stehen liess...Nicht fehlen darf natürlich das Storyboard zum Film. Ein herrliches Musikvideo zu den Dreharbeiten wurde von Costners damaligen Freundin (und heutigen Frau) erstellt und weiss ebenfalls zu überzeugen. Stimmungsvolle DVD zu einem stimmungsvollen Film.

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muri's Wertung: 3.5 Sterne

Fürr mich eines der Highhlights des Jahres. DuCall ist toll, Regie ist toll, Gecshichte ist spannend. Unbedingt ansehen!

ma's Wertung: 6.0 Sterne

endlich dazu gekommen, den film zu geniessen.
schön. einfach schön. ein western der guten alten schule ohne heute übliche sekundenschnitte oder ethno geklotze.

lang aushaltende aufnahmen, schöne bilder, perfekte stimmung und ein ganz toller Robert Duvall. ein klassischer western der sich nahtlos in neu-western à la Silverado und Wyatt Earp einreihen kann.

pb's Wertung: 5.0 Sterne


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