Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Der Untergang
Der Untergang oder: Hitlers letzte Tage Produzent Bernd Eichinger finanzierte als Leiter der Constantin Film die unterschiedlichsten Arten von Filmen: Derb-deutsche Komödien (Manta, Manta und Ballerman 6), amerikanische Horrorfilme (Resident Evil) und Kassenschlager (Der bewegte Mann). Auch wenn Der Untergang nicht seine erste "ernste" Produktion ist, will der Film nicht so richtig in sein Resumé passen. Ein Film mit Hitler als zentraler Figur, von Deutschen gedreht, mit deutschen Schauspielern vor der Kamera ist aber ein kalkulierter Tabubruch, der durchaus im Sinne eines Produzenten vom Schlage Eichingers sein kann. Der Hype in Deutschland, das haben die letzen Wochen gezeigt, war garantiert. Sogar der normalerweise sehr schweigsame Bruno Ganz bequemte sich zu Interviews bei Beckmann und Maischberger. Ausserhalb Deutschlands ist bei diesem Thema auch für Schlagzeilen gesorgt. Et Voilà. Schon hat man einen Film von dem viele reden, bevor sie ihn gesehen haben. Das kann Eichinger nur recht sein. Zumal er sich auch gerne im medialen Rampenlicht sonnt. Die moralischen Skrupel, die Der Untergang als Film auslöst, liegen in der Tatsache, dass er die menschliche Seite des Diktators zeigt. Hitler knutscht seine Freundin. Hitler ist charmant zu seiner hübschen Sekretärin. Hitler spielt mit der Schäferhündin Blondi. Hitler isst Pasta. Hitler, der verblödet. Trotz all diesen alltäglichen Szenen kommt man niemals auf die Idee Hitler "Dölf" zu nennen. Die Farbstifte, die er bei seinen Wutausbrüchen im Sitzungszimmer rumschleudert und seine antisemitischen Sprüche lassen das wegen seiner Krankheit ansatzweise aufkommende Mitleid leicht wieder vergessen. Hitler verkörperte auch in den letzten zwölf Tagen seines Lebens das personifizierte Böse, das keine Menschlichkeit zuliess. Bruno Ganz ist ein gruslig-faszinierender Hitler. Gestik, Sprache und Aussehen des Schweizers lassen Hitler auf der Leinwand zum Leben erwecken. Das ist grosse Schauspielkunst, wie man es auch beim ganzen Ensemble, welches das Beste aus verschiedenen deutschen Schauspielgenerationen vereint, notieren kann. Das Renommee der Schauspieler zeigt sich auch dadurch, dass ein anderer Schweizer Mime vom Kaliber eines Mathias Gnädingers, eine stumme Sitzrolle von wenigen Minuten einzunehmen gewillt war. Bei aller Schauspielkunst verleihen die vielen Figuren dem Film aber seine grösste Schwäche. Er wird auch mit einigermassen gutem Vorwissen über den Zweiten Weltkrieg ein bisschen unübersichtlich. Bernd Eichinger hat sein Drehbuch auf die historische Skizze des Hitlerbiographen Joachim Fest und die Tagebuchaufzeichnungen von Traudl Junge basiert. Beides sind sehr lesenswerte Bücher, die die Zeit im Bunker auf das genaueste schildern. Alle Dialogszenen und Personen sind so nach besten historischen Wissen durch Augenzeugenberichte belegt. Weil nun aber jede noch so unwichtige Figur auch im Film ihren Auftritt hat, verliert man leicht den Überblick. Man kennt die Herren Goebbels und Speer und Himmler im Normalfall. Aber bei Botschafter Hewel, Reichsleiter Bormann und Fegelein, dem Schwager von Eva Braun und vielen mehr muss ich trotz braven Aufpassens in den Geschichtslektionen passen. 91 Darsteller insgesamt geben sich in Der Untergang die Ehre und alle sind irgendwie wichtig. Nicht mal bei der Hauptfigur ist sich der Film sicher, ob es sich um Hitler handelt, um den sich alles dreht, oder Traudl Junge, aus deren Sicht wir das Geschehen geschildert bekommen. Mit Prof. Schenck, dem Arzt und Peter, dem Kindersoldat, bekommt der Zuschauer auch einen Einblick in den Schrecken in den Strassen von Berlin ausserhalb des Bunkers. Das ist sicher für ein Gesamtbild der Katastrophe wichtig und vor allem die Szenen mit dem Jungen sind sehr gut gelungen und erinnern an die Werke von Steven Spielberg, der das Leid of auch aus der Sicht von Kindern geschildert hat. Hier kann Regisseur Oliver Hirschbiegel (Das Experiment) mit seinen Bildern gut mit andere WW2-Grossproduktionen mithalten. Aber die Frage bleibt vor allem beim Prof. Hatte es bei einer Länge von mehr als zwei Stunden, diese Figur wirklich gebraucht? Und irgendwie fehlt einem am Ende ein Lehre, die man aus dem Film ziehen könnte. Weil man nur das Ende des Regimes sieht, kommt kein Gefühl des "Nie wieder Krieg" oder ein "Wehret den Anfängen" auf. Der Untergang ist, vor allem wenn man die Bücher zum Film kennt, eine detailgetreue und sehr reelle Bebilderung von Fakten. Originalaufnahmen von Traudl Junge, aus der Doku Im toten Winkel - Hitlers Sekretärin geben dem Film eine Klammer, die dem Film eine Erkenntnis geben will, die der Film alleine nicht zustande bringt. Ein sehr interessanter Film, der zu Recht kontrovers diskutiert wird. Aber warum es diesen Film braucht, ist zumindest mir nicht ganz klar. |
Zu diesem Thema wurden insgesamt 49 Beiträge geschrieben.
Um die Übersicht zu verbessern sind ältere Beiträge eingeklappt und versteckt.
bin der meinung dass es mindestens alle 10 jahre so einen film braucht josef stalin udssr 1934-1939 13mio in gulags oder sofort exekutiert wenn man sich diese tabelle so ansieht ist wohl klar dass verfilmtes unrecht länger in der erinnerung bleibt. |
Das Verschissene an diesem Film ist, ist dass es sp geschehen ist. |
Zitat RogerM (2004-09-24 12:21:13)
|
Zitat gargamel (2004-09-24 13:37:52)
Ich meine nicht die Details des Filmes, sondern ich meine die Tatsache, dass ein kranker Mann wie Hitler an die Macht kommen konnte und "sein Ding" durchziehen konnte. |
na gut, aber das ist ja nicht gerade neueste information, das wusste man doch schon seit einem weilchen... seit etwa 60 jahren... andererseits ist's vielleicht doch nicht so verbreitetes wissen, denn wie sonst könnten parteien wie die npd oder die dvu (oder auch die svp) solchen zulauf haben... und dann gibt's ja auch noch andere staaten, die sich von einer kriminellen führungsriege in einen krieg hetzen lassen, menschenrechte mit den füssen treten und mithilfe einer gigantischen propagandamaschinerie regiert bzw. manipuliert werden... [Editiert von 'gargamel' am 24 Sep 2004 14:34:25] |
@papp: auf deiner liste vermisse ich: 1994 ruanda: in 100 tagen 1 mio tote... soviele tote pro zeiteinheit hat a.h. nicht mal zu seinen besten zeiten geschafft. wen's interessiert, hier ein artikel aus der "monde diplomatique" (eine zeitung, die ich jedem politisch interessierten menschen nur ans herz legen kann): [Editiert von 'gargamel' am 24 Sep 2004 14:58:38] |
ruanda betreffend gibt es widersprüchliche angaben Die internationale Gemeinschaft, die einen geplanten und angekündigten Völkermord nicht verhindert hatte, sah nun abermals zu, wie sich die Tragödie fortsetzte. Sieben Monate später wurde in Zaire Staatschef Mobutu, den Frankreich bis zum Schluss unterstützte, von Laurent Désiré Kabila und dessen ruandischen und ugandischen Verbündeten gestürzt. In diesem neuen Krieg, der sich bis 1998 hinzog, verfolgten die Ruander flüchtende Interahamwe-Mitglieder und machten sich nebenbei, gemeinsam mit ihren ugandischen Verbündeten, an die kongolesischen Bodenschätze. Zu den etwa eine Million Toten des Völkermords kamen nun drei Millionen Tote in Kongo hinzu. Auch sie sind weitgehend vergessen. Aber auch sie sind Opfer des Krieges, der Jagd auf Bodenschätze und der unausgesprochenen Konkurrenz zwischen Frankophonen und Anglophonen um die Vorherrschaft im Herzen Afrikas. |
Ein nicht rundum guter Film. Bruno Ganz als Hitler macht natürlich Freude und auch die anderen Hauptdarsteller (vor allem der Typ, der Goebbels spielt) bringen es weitgehend. Dänzlich überflüssig sind derweil manche Nabenhandlungsstränge, wie der des Doktors oder der des Jugens. Auch konnte die Bunker-Stimmung nicht so richtig zu Zuge kommen, da man dann doch immer wieder etwas an die frische Luft kam. Fazit: Ein Film, der sich mutigerweise spät-reuhiges Besserwissertum spart, leider aber nicht besonders gut ist. Vielleicht weil er etwas zuviel will und weil "Authentizität" im Bezug auf diese Figuren weniger zum Ausdruck bringen kann, als es der treffendste Hitler-Umsetzer in seinem Meisterwerk 'The Great Dictator' bereits vor 60 Jahren getan hat. |
@papp: du hast schon gemerkt, dass dein link zu einer gekürzte version desselben artikels führt wie meiner, oder..? ich krieg die m.d. auch als beilage, allerdings zu meiner wochenzeitung... |
kann sein dass ich mich irre aber die erscheinungsabstände, der beilage,sind nicht gleichmässig,hab mich schon gefragt ob der verlag die überschüssige auflage auf die art verteilen wollte? auf der andern seite macht die zeitung(tageblatt)reklame damit dass abonnenten das ding zusätzlich erhalten. mir persönlich gefallen die photos ,bilder ,graphiken von jeweils nem andern vielversprechenden künstler(in) am besten. [Editiert von 'papp' am 26 Sep 2004 21:57:14] [Editiert von 'papp' am 26 Sep 2004 23:56:25] |
ulrich mathes ,der den goebbels sehr überzeugend rüberbringt ,hat kurz [Editiert von 'papp' am 27 Sep 2004 23:45:00] |
vom inhalt her tönt dieser film recht gut, denn ich interessiere mich für alles was mit dem 2. weltkrieg zu tun hat... |
ich ging mit gemischten gefühlen ins kino, um mir diesen film anzuschauen. man hört im vorfeld sehr viel die kritik, das der darsteller, bruno ganz, hitler zu sehr von seiner menschlichen seite spielt. nach dem ich den film gesehen habe, kann ich von meinem standpunkt aus sagen, das diese kritik nicht berechtig ist. klar wurden szenen von der familie von hitler, also seiner frau und seiner kinder gezeigt. das einzige, was ich wirklich als "menschlich" empfunden habe, ist die tatsache, das hitler seine frau vor dem selbstmord geheiratet hat. man sieht ihn aber nie mit seinen kinder, seinem hund oder seiner frau liebevoll umgehen. was mich aber erschreckt hat, ist die wirklich sehr gute schauspielerische leistung von bruno ganz. ich habe selten einen hitler film gesehen, wo ein schauspieler adolf hitler so gut verkörpert hat, dazu trägt sicherlich auch die tatasache dazu, das die änhlichkeit mit adolf hitler schon fast gespenstisch ist. was ich jedoch als etwas störend empfunden habe ist, das am anfang des filmes die handlung doch recht schnell voran geht und die letzten zwei drittel des filmes sich "nur" mit dem thema beschäftigt, wie hitler sich selbst eingstehen muss, das es keine möglihckeit mehr gibt, den krieg zu gewinnen und sich dann in den selbstmord rettet mit seinen kindern, seiner frau und seinem hund. mein fazit: es ist ein film, welcher sicherlich sehenswert ist und für alle, welche sich für den mythos hitler und dem zweiten weltkrieg interessieren, ein muss ist. ich werde mir sicherlich die dvd kaufen, wenn diese auf dem markt erscheinen wird. es ist ein film, den man nicht so einfach im nebenbei sehen kann, sondern der zum nachdenken anregt und zu diskussionen führt. auch als nicht deutscher sich mit dieser materie zu befassen und zu sehen, zu welchen grausamkeiten ein mann mit seinen helfern fähig ist und wie gleichgültig hitler doch sein eigenes volk war, erschreckt mich doch sehr. der film zeigt auch schön, was hitler für ein mann war. das er die menschen sehr gut manipulieren konnte und viele ihm hörig waren und bis in den tod folgten. diese selbstlose aufgabe für einen menschen, mit einer vision, welche unrealistisch ist, macht mich persönlich sehr nachdenklich. auch die tatsache, das hitler als mensch in der zeit des unterganges nicht mehr herr seiner sinne war und die realität nicht wahr haben wollte, wurde sehr gut dargestellt. |
hitler,kinder????? |
Wieso hatte Hitler nur ein Ei? Wer sagt da, Hitler hätte keine Kinder. Ich habe aber ein Foto, auf dem sind gleich zwei Kinder zu sehen und sie gleichen ihm und Eva wie aus dem Gesicht geschnitten. Es stimmen viele Details wie Kinn, Stirn und vor allem die Augen. Ausserdem war bei den Nazis alles geheim und ob er Kinder hatte oder nicht und wo sie hin sind, werden wir vielleicht nie erfahren. Wer garantiert überhaupt, dass die Kinder, die im Film zu sehen sind und nach offizieller Lesart Göbbels Kinder waren und nach offizieller Lesart umgebracht wurden, tatsächlich nicht von Hitler waren und tatsächlich umgebracht wurden. Es könnten ja auch die Kinder von Eva Braun und Adolf Hitler gewesen sein und mit Herrn und Frau Fegelein ausgeflogen worden sein. Es gab ja einen Tunnel von der Reichskanzlei zum Flughafen Tempelhof und es gab und gibt auf der ganzen Welt Nazis. Die Spuren sind längst verwischt. Niemand sucht noch nach der Wahrheit. Selbstgefällige Historiker haben längst wissenschaftlich festgestellt, dass die Nazis ausgestorben sind. |
liebes prinzchen,für revisionistische hirngespinste gibt es diesbezügliche |
Prinzchen, Du hast den hier vergessen. -> Internetzugang in Klappsmühlen? Ja oder Nein? |
Zitat rm (2004-10-07 13:14:00)
|
Dieser Film hat mir sehr gefallen weil(vor allen Bruno Ganz)die Schauspieler sehr gut spielen,das alles eigentlich sehr realistisch wirkt und am Meisten weil dem deutschen Film entlich wieder einmal ein grosser Wurf gelungen ist.Ich hoffe er wird mindistens für den besten aussländischen Film(an der Oscar-night 05) nominiert! |
Zitat Prinzchen (2004-10-07 06:15:12)
|
Ich hoffe er wird mindistens für den besten aussländischen Film(an der Oscar-night 05) nominiert! Hoffe ich auch!! Hoffe das Bruno Ganz ganz viele Auszeichnungen erhählt!! den Respekt vor seiner Rolle und seiner Darbietung!!! Finde jeder halbwegs vernünftige jugendlicher/erwasener Mensch soll dieser Film sehen, den eindrücklich ist er sicher! |
Sehr interessant, endlich mal etwas gegen die einseitige Sicht der üblichen NS Filme zu sehen zu bekommen. Gänzlich interessiert war ich irgendwie anfangs an dem Film nicht, dennoch hat er mich getroffen. Pompös wie ein üblicher Hollywood Schinken, der aber immer aus anderer Seite gedreht wird, kommt er an diese locker ran und ist darüber hinaus noch intelligent. Trotzdem ist der Hauptteil auf den Bunker gerichtet, was ein absolutes anderes Sehen zeigt. Ganz spielt seine Rolle ausgezeichnet, fast schon wie schizophren hin und hergeschaukelt von den Ereignissen, genial. Die Sicht der Sekretärin habe ich aber nie nachvollziehen können, obwohl dieser Film auf ihren Beschreibungen basiert. Was mich leider etwas ermüdet hat war die Länge des Films und die Szenen mit dem Arzt, wo ich auch den lustigen Fehler mit dem Penicilin entdeckte. Ansonsten habe ich den Schluss mit dem einblenden der Sekretärin schlecht gefunden, was ich jetzt im Nachhinein als ich Sophie Scholl gesehen habe, passend fand. Jedenfalls ein Film für die Geschichtsstunde und für alle Schüler, Lehrer, Studenten Proffesoren, jedermann. Damit man nicht zu einseitig wie Amerika abstumpft und auch etwas europäisch denkt.(ich hoffe das hat jetzt keiner falsch verstanden da ich selber aus einem der Länder(Polen) die am meisten unter den Nazis gelitten hat stamme.) |
Habe soeben den Film gesehen. WOW! Ich kann nur sagen, dass dieser Streifen wohl zum besten Material über den zweiten Weltkrieg gehört. Und all die Leute, welche immerzu gemault haben, dass es doch nicht sein könnte, dass man Hitler von der 'anderen' Seite zeigt, dennen sei mal gesagt: Der parkinson kranke Österreicher war sichtlich nicht mehr bei Trost (naja, war er das jemals??). Bruno Ganz'Leistung war brilliant. Dieser Film sollte jeder Schulklasse weltweit vorgeführt werden. |
|
@max cady, meld dich bitte dringenst mal per mail bei mir (th@outnow.ch), du hast aufs oscar-gewinnermail noch nicht geantwortet! |
@Max: Hast du den Film überhaupt gesehen? Die Deutschen als Helden? WAS??! Meinst du dort, als sie beginnen Zivilisten aufzuhängen oder dort wo die Generäle sich besaufen, weil der Führer nicht begreifen will, dass es zu Ende ist? Und 'der arme alte Kauz' der dem Grössenwahnsinn verfallen ist und jeden der ihn verrät erschiessen lässt. |
"The Downfall" ("Der Untergang") is another rewriting of history, in this case Hitler's last days in his funeral bunker. |
]Natürlich ist es so geschehen,die Leute werden sich bestiemt nichts aus den fingern saugen. |
Ich kann mir nicht vorstellen,das ein normal denkender Mensch Adolf Hitler als einen armen alten man sehen kann,oder gar mitleid mit ihm haben kann. (ausser die Nazis natürlich soviel zu normal denkender Mensch) Selbst wen man kein Hintergrundwissen hat,belegen alleine seine Zitate im film das der man absolut skrupellos war,und ihm das Volk egal war mehr noch das er wollte das es zu Grunde geht. Zu sagen das es auf deutscher Seite Helden gegeben hat muss absolut nicht heissen das man sie verharmlost sondern das es manschen gegeben hat die über dem ganzen Wahn gestanden haben. |
Mathias Gnädinger verrät der Weltwoche, warum er eine stumme Rolle hatte im Film.
|
Also Hut ab von der Schauspielerischen Leistung von Bruno Ganz!!! Habe selten so einen Schauspieler gesehen der sich mit mehr als 150% Prozent in seine Rolle hineinversetzen konnte. |
Gewisse Kommentare hier sind einfach nur zuuuuuuu ^^ Da geh ich nicht weiter drauf ein... einfach herrlich! *LachträneausAugewisch* Der Film ist absolut super und ein Schweizer in einer Überrolle! BRAVO! Selten habe ich eine solche Darbietung gesehen! Packend inszeniert und überhaupt nicht "überbevölkert". Nun ja, ich bin froh gibt es noch gute Filme und das ist einer der Wenigen davon! |
Zitat V8 Power (2006-11-01 23:48:41)
dafür verteilst du deine 6 sterner allerdings sehr freigiebig... in deiner bewertungsliste hats doch einige filme, bei denen das label "perfekt" zumindest zweifelhaft ist... (matrix 2 & 3, last boyscout, armageddon, ect.) |
Zitat gargamel (2006-11-02 08:27:20)
Das ist korrekt und ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit! Bin grad über die Bücher gegangen und das war wirklich ein ziemlich dummes "Bewertverhalten". Habs grad aktualisiert und dabei bleibts jetzt auch. ;) |
Auch wenn "der Untergang" stellenweise wirklich Langweilskost bietet, hat der Film wirklich eine bedrohend echte Atmosphäre, die ich bisher auch nur in wenigen Filmen gesehen hab. Ist ein toller Film! 8/10!! |
Zitat Murikov (2007-01-29 17:57:06)
langweilig? |
Nun ja, stellenweise passiert ja wirklich nicht viel, deshalb die kleinen Minuspunkte... |
Zitat Murikov (2007-01-30 18:55:39)
naja, also der untergang ist ja sicher alles andere als ein actionfilm und wenn du die dialoge und geschehnisse im bunker als nicht viel geschehen bezeichnest, dann hattest du schon falsche erwartungen. ich hätte auch komplett ohne die aussenmomente leben können, hätte dem film einen noch interessanteren touch verliehen. |
Nicht schlecht! Gut gemacht. [Editiert von SplinterCellMarco00 am 2007-04-27 07:57:48] |
Zitat SplinterCellMarco00 (2007-04-24 12:18:43)
Ein Drama über die letzten 2 Wochen von A. Hitler und Action sehen wollen? Das ist etwa so, als würde man einen John Woo Film nur wegen der Realitätsnähe und Charaktertiefe schauen... |
|
Zitat rm (2004-09-20 22:30:00)
Der Untergang ist ein stimmig inszenierter Film über die letzten Tage von Adolf Hitler, besonders viel Action kann man da nicht erwarten (Gell, SplinterCellMarco00!). Bruno Ganz spielt den Führer meisterhaft, doch das ist ein Stück weit auch das Problem des Films. Es ist alles so auf Hitler ausgerichtet, dass man immer enttäuscht ist, wenn eine Szene mit ihm zu Ende ist. Ausserdem fängt der Film nach Hitlers Tod an, etwas zu verflachen. Logisch, ohne Bruno Ganz! Dennoch ist der Film sehr beeindruckend und die Schauspieler sind top. Meine Favoriten: Ulrich Matthes als Joseph Goebbels: Auch wenn ich den Schauspieler vorher nicht kannte, im Untergang ist Matthes der Nazi aus dem Bilderbuch, der gegen Ende sogar noch kurz in einen Gewissenskonflikt gerät. Auch vom Aussehen her: Goebbels pur! Ulrich Noethen als Heinrich Himmler: Auch wenn er nur einen kurzen Auftritt hatte, Noethen machte alles aus seinem schauspielerischen Potenzial! Juliane Köhler als Eva Braun: Köhler hat die fanatische Hitler-Verehrerin sehr gut rübergebracht. Sie ist einem während des Films abwechselnd sympathisch und unsympathisch. Das Beängstigende an diesem Film (wohl das einzige) ist, dass es Zeiten gibt, wo einem Hitler sympathisch ist, er einem sogar Leid tut, das hat der Drehbuchschreiber sehr gut hinbekommen! Ein optisches Problem bleibt allerdings: Das gibt eine abgerundete 4,5. [Editiert von El Chupanebrey am 2007-09-01 13:50:08] |
Zitat El Chupanebrey (2007-09-01 13:21:29)
DAS IST VERRAT AN MEINER PERSON! |
Zitat Markus (2007-09-01 13:27:55)
[Editiert von El Chupanebrey am 2007-09-01 13:52:42] |
Zitat El Chupanebrey (2007-09-01 13:51:48)
C'mon! Im Film. DER Spruch von Hitler |
Zitat Markus (2007-09-01 13:55:07)
Dennoch ist mein persönliches Lieblings Führer-Geschrei im Film: Jaja, am Ende eines jeden Drehtages muss Ganz ein Mords-Halsweh gehabt haben.
|

