Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Man on Fire
Man on Fire oder: Schwarz sieht blond, dann rot Die eine Hälfte von Man on Fire ist Unterhaltung in bester Léon-Manier. (Der Reno-Léon nicht der gleichnamige Film von VanDamme). Als das kleine Mädchen und der Brummelbär, der in ihrer Nähe auftaut, sind Dakota Fanning und Denzel Washington unschlagbar. Zwar ist Fanning, der heisseste Hollywood-Star im Primarschulalter (Sie hat gerade für Spielbergs Remake von War of the World unterschrieben), als Pita fast ein bisschen zu altklug. Aber das tut dem Spass beim Geschiche lernen und dem Schwimmunterricht für die Schulmeisterschaften keinen Abbruch. Der komplett in Mexiko gedrehte Film will uns leider aber auch noch seinen Schauplatz näher bringen. Neben der Tatsache, dass Taxis in Mexico City alles hellgrüne VW-Käfer zu sein scheinen, die sich unglaublich gut machen im Filmbild, lernen wir auch noch von den Entführungsserien. Pitas verschwinden ist deshalb unausweichlich und von da an geht der Film nur noch bachab. "Revenge is a dish best served cold", sagt Creasy da frei nach den Klingonen. Da wir uns aber in einem Tony Scott-Film befinden, hiesse es besser "served cut and with a lot of colourful images". In der zweiten Hälfte, geht es vor allem darum, wie man die schlimmsten Folterungen in das coolste Bild setzt. Wenn in diesem Film korrupte Polizeiärsche (der Begriff ist mit bedacht gewählt, denn eine Bombe wird tatsächlich rektal eingeführt in Man on Fire) in die Luft gesprengt werden, verkommt alles, was nicht mit der Produktion von geilen Bildern zu tun hat, zur Nebensache. Wer steckt hinter der Entführung? Lebt Pita noch? Ist Mickey Rourke hässlicher als Marc Anthony hässlicher als Christopher Walken? Ob man das dann "brutal stylish" nennt oder "stylishe Brutalität" hängt vom eigenen Filmgeschmack ab. Wer ersteres denkt, wird sich am fast zweieinhalb Stunden dauernden Streifen freuen können. Zarteren Gemütern wären neunzig Minuten schon zuviel des Guten. |
also ich habe den Film erst kürzlich im flugzeug gesehen und im grossen und ganzen muss ich sagen naja... |
Eins muss man dem Film zugestehen: er ist mit Effekten vollgeladen. Spoiler zum Lesen Text markieren
Ausserdem nehme ich Denzel Wash. die Racheengelrolle nicht ganz ab. Umso mehr hat mich die bis zu diesem Film für mich unbekannte Dakota Fanning überrascht. Sie spielt einfach umwerfend und deshalb bekommt der Film einen extra Stern von mir. |
hat mir sehr gefallen. denzel find ich klasse! der film ist sau gut, die cast fnd ich überaus attraktiv. ein wenig kürzere einführungsstory und am schluss noch ne prise mehr explizites geballer wäre gut gewesen. ein super film, gerade auch optisch sehr beeindruckend! |
Der Film war toll. War mega überrascht und wollte, dass der Film gar nicht mehr aufhören würde! Super gemacht. |
War schon ein bisschen schockiert, als ich gehört habe: Revenge is a dish best served cold. Was ist denn da los? Wurde da etwa Kill Bill 2 kopiert? Ja mei.... Ich fand die "Untertitel" so genial gemacht... immer an der richtigen Stelle, manchmal hervorgehoben... super... |
Zitat Operateur (2004-11-04 10:45:25)
Oder Star Trek VI? |
Zitat ma (2004-11-04 10:54:34)
dort etwa auch schon? |
jo isn klingonisches sprichwort... aber kommt des ned schon im teil II vor, der olle Khan lässt das doch vom stapel? naja is scho lang her... |
Kann gut sein, bin nicht soooo Start Trek-kundig. Dachte nur das würde zum Shakespeer-General Chang passen :-) Man on Fire finde ich von seiner Ausgangslage her etwas fragwürdig, werde ihn mir aber wohl trotzdem ansehen müssen. Tomy Scott hat ja noch nie wirklich ins Klo gegriffen... |
Ich hatte, wie rm, in der ersten Hälfte relativ viel spass und wurde gut unterhalten. Auch die diversen Gimmicks waren durchaus interessant und gut gemacht. Nach der Pause ging es dann los mit dem Gefolter und Getöte. Ich habe ja nichts gegen einen Rachefilm. Kill Bill und The Punisher oder auch Schwarzeneggers Commando, zeigten Rache wie sie meiner Meinung nach darzustellen ist: Völlig übertrieben. so hatte ich bei diesen Filmen absolut kein Mitleid, denn es gibt nur gut und böse und viel Ass-kicking! Die figur in Man no Fire treibt es für mich jedoch eindeutig zu weit. Dass Rächen beinhaltet schreckliche Folter und dies alles auch noch "im Namen des Herren". Ich weiss es ist nur ein Film, aber ich finde diese Haltung sehr gefährlich für "instabile" Zuschauer. Man on Fire hat mich an die Bilder aus dem irakischen Gefängnis erinnert und schon sauer aufgestossen. |
Altes Thema, aber seit "Ein Mann sieht Rot" die beste Verfilmung des Rache-Stoffes. [Editiert von 'Hellseeker' am 08 Okt 2004 18:59:26] |
+ denzel! und nochmal denzel!! - der schluss |
Die Regie war mir ein wenig zu "hip" und dass er auch noch Lisa Gerrard einsetzen musste (der grosse Bruder-Einfluss) war auch nervig. Walken stiehlt alle szenen, in denen er vorkommt, richtig! Doch eben... wie gesagt finde ich den Film eher fragwürdig. |
Positiv: Negativ: Der Film schafft es nie, einem so richtig zu packen. Zwar hat es die eine oder andere spannende Szene, aber alles scheint schlussendlich so einfach zu lösen zu sein. Mr. Superman Denzel schafft das schon. Auch scheint es "nur" ein kleines, penetrantes Mädel zu brauchen, um aus einem abgehalfterten Säufer einen Superbodyguard zu machen. nö, hat mich nicht vom Stuhl gehauen, der Film... Allerdings wird man nach Sichtung des Materials wohl das Wort "Arschbombe" mit anderem Hintergrund aussprechen... |
Billig, der Film.... |
Das Finale fand ich das Beste am ganzen Film ... |
ist ein remake eines frz.films von elie chouraqui(das original war genauso |
Einer der besten, wenn nicht sogar der beste Film, den ich dieses Jahr im Kino gesehen habe. Ich liebe den Stil von Tony Scott. Die schnelle Kamera und die Untertitel waren der Oberhammer! Die Besetzung finde ich auch sehr gut gewählt. Die Story ist für einen Rachefilm sehr ausführlich und Scott nimmt sich genug Zeit um die Charaktere aufzubauen. Der Rachefeldzug in der zweiten Hälfte ist ein reines Vergnügen! (Für den Zuschauer Fazit: Unbegingt anschauen! Die DVD wird von mir auf jeden Fall gekauft! |
Meiner Meinung nach eine ziemliche Enttäuschung. Die Geschichte mit den Entführungen und Erpresssungen ist an sich tragisch und sollte nachdenklich stimmen, aber nicht, wenn sie auf diese an den Haaren herbeigezogene Art aufgebaut wird. Wie aus dem zuerst seelisch tief erschütterten und angeschlagenen Creasy ein (mit-)fühlender Mensch und danach fast unsterblicher, eiskalter Killer wird, finde ich lächerlich. Dazu noch dieses Gequatsche über Religiosität... brrrr. Im übrigen schafft es wohl nur Christopher Walken, Sympathie zu wecken, mit seiner freundlichen und einfühlsamen Art. Der ganze Rest der Crew liess mich kalt. Denzel Washington erinnerte mich stark an "Training Day", das kleine Mädel nervt mit der Zeit bloss noch (schlimm, dass die bald noch in anderen Filmen herumturnen darf), J-Lo's Marc Anthony spielt wie eine Wurst - hmmm doch, die Mexikaner können neben Walken noch am ehesten überzeugen. Meiner Meinung nach kein Film zum zweimal schauen - selbst das erste Mal muss nicht sein. |
Die erste Hälfte des Films ist darauf ausgelegt immer wieder Spannungen zu erzeugen. Man denkt immer: jetzt passiert dann gleich etwas schlimmes. |
Zitat gollum (2004-11-27 09:02:27)
haha...wie wahr!!!!sogar eine pfeife... |
wenn ich so sehe was für misst hier geschrieben wird. was für streber. |
He Dado, Du kleiner Kader-Fan, |
sagt ich doch STREBER. |
Ich kann an diesem wort leider überhaupt nichts negatives erkennen! |
Zitat Dado (2004-10-04 18:24:07)
was willst du eigentlich sagen oder was meinst du? |
Zitat Dado (2004-10-02 22:24:17)
und sag noch was du unter "mis |
ACHTUNG: Finger weg von der Medaria DVD! Wer den Film im Kino gesehen hat wird sich bestimmt noch an die Untertitel erinnern, die während der Spanisch gesprochenen Szenen auf eine geniale Weise eingefügt wurden. Nicht bloss eingefügt, diese UTs wurden zu einem Teil des Bildes und trugen auch einen kleinen Teil dazu bei, das ich dieses Meisterwerk von Tony Scott mit der Höchstnote auszeichne. Jetzt kommt doch tatsächlich das kleine Dreckslabel Medaria daher und löscht diese UTs und ersetzt sie durch kleine, gelbe UTs an unteren Bildrand. Nach dem Erleiden eines mittleren Wutanfalls habe ich meine DVD genommen und sie gleich bei Ebay reingesetzt. |
Sehr gutes Movie! Gut fand ich das Denzel Washington mal nicht der ultimative Supermann ist, sondern ein Mensch mit Problemen. Dadurch ist der Film auch einiges ruhiger als das es die Story verspricht. Interessant, wie sich die Beziehung zwischen Bodyguard und der ollen Dakota aufbaut. Die ganze Beziehung steht anschliesend im krassen Gegensatz zur blutigen Vergeltung. In der Vielzahl an Movies zum Thema Selbstjustiz stich Man on Fire klar hervor. Das liegt vorallem am tollen Aufbau der Geschichte, an den tollen Impressionen von Mexico City und an der hervoragenden Schauspielertruppe. |
Nee. Nee, das kanns nicht sein. Verstehe diese positiven Bewertungen hier nicht. Der Film fängt super an, wenn auch zum Teil langatmig, nach der Hälfte wird man aber im Fünfminutentakt immer wie enttäuschter. Nicht wegen der Folterszenen, eher weil man's Denzel nicht abkaufen kann. Ein einziger Typ — schwarz! — spaziert in M. City rum und killt einen Boss nach dem anderen. Seis mit Panzerfaust oder mit Schrotflinte in einer riesigen Disco... Für Super-Creasy kein Problem. Und weshalb die Bösen Spoiler zum Lesen Text markieren
kann ich auch nicht nachvollziehen. |
Jedem das Seine... aber ich find's toll :) Ich habe selten einen Action-Film gesehen, der die Aktivität der Tränendrüsen so ankurbeln konnte ;) Spoiler zum Lesen Text markieren
Klar, hier werden aussergewöhnliche Foltermethoden gezeigt. Der Rachefeldzug ist nicht gerade realistisch... aber dafür ist und bleibt es ein Action-Film mit einer richtig guten Story und einem noch viel besseren Ende ! Ich war zumindest absolut begeistert ! Spoiler zum Lesen Text markieren
[Editiert von LoveMassacre am 2007-03-31 22:47:02] |
Ein ganz grosser Plus-Punkt im Film ist Denzel Washington. Der seine Rolle perfekt spielt. Sonst ist Man on Fire spannend, unterhaltsam und actionreich mit coolen Bildern. Was mich eher am Film gestört hat, war die Filmlänge, 2 1/2 Stunden sind definitiv zu viel. Leider ging mir auch noch die kleine Fanning auf die Nerven.
|
story packend, etwas langgezogen und nervige kamera am anfang. |

