Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Open Water
Open Water oder: Let's swim out of this puke! Open Water ist als Film so simpel gestrickt, wie seine Grundidee: Hai beisst Mensch. Von einer vierköpfigen Crew, davon war einer der Bootskapitän, in der Freizeit gedreht, (Also ganz im Sinne von OutNow.CH), ist es eher ein Film von Tauchern, die filmen als einer von Filmemachern, die was vom Tauchen verstehen. Es gibt keine grossartigen Haibilder wie im IMAX, sondern die Expemplare hier verhalten sich getreu ihrem weissen Grossvater aus den 70ern, den man auch fast nie richtig zu sehen bekam. Es geht Drehbuchautor und Regisseur Chris Kentis und seiner Ehefrau der Produzentin Laura Lau in ihrem auf wahren Begebenheiten basierenden Film auch eher um die Urangst des Menschen, als dem Publikum den Raubfisch als Lebewesen näher zu bringen. Deshalb führen sie uns die beiden Hauptdarsteller in ferienidyllischen Videobildern als sympathische und gutaussehende Durchschnittsamis vor. Bald wachsen sie einem ans Herz und man fühlt dann leichter mit, wenn das Trivialwissen über Haifische, das sich im Kopf des Mannes nach hunderten Stunden Konsum des Discovery Channels angesammelt hat, plötzlich als unerwartet hilfreich erweist. Schlussendlich geht es aber zu und her wie beim Blair Witch Project vor ein paar Jahren. Der Hype ist wieder einmal ein bisschen grösser als die tatsächlichen Schockmomente im Film. Schön werden alle Phasen einer solchen Extremsituation durchlebt, was unter anderem zum besten Zitat des Films führt: "Let's swim out of this puke!". Das ist zwar kurzweilig, aber nicht unbedingt nervenaufreibend. Das Ende, das übrigens nach mageren 79 Minuten erreicht wird, ist dann nur noch makaber. Aber eins zeigt der Film sehr gut: Aller Idylle zum Trotz ist die Natur auch im Ferienparadies stärker als der Mensch. Das geht manchmal bei zubetonierten Küsten und lustigen Schirmchen im Cocktail vergessen. Dass der Tourismusindustrie mit Open Water trotz dieses Untertons kein allzu grosser Schaden beigefügt wird, haben die Macher bewusst vermieden, zu erwähnen, wohin Susan und Daniel in die Ferien gehen. |
Zu diesem Thema wurden insgesamt 22 Beiträge geschrieben.
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bin mir noch nicht sicher, ob ich mir das antun werde. verflucht ... ist wohl wirklich einer der urängste der menschheit. hab jedenfalls als kleiner junge dauernd albträume gehabt. open water und irgendwas im dunklen tief auf mich wartet. na ja, 79 minuten sind schon genug ... mehr wär wohl nicht gut für mein wohlbefinden. |
hui.. was fürn film. Spoiler zum Lesen Text markieren
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Dieser Film hat mich wirklich gelangweilt. Konnte mich nie fesseln. |
Im Trailer wird der Film als "Blair Witch Project" auf dem Wasser angepriesen. Ich kann mir keine schlimmere Beschimpfung für einen Film vorstellen goodspeed |
hier spricht wieder jeder von spannung pur, das hats bei the village auch geheissen |
Spannung pur?....leider gab es davon reichlich wenig. Zugegeben, das ganze ist wirklich absolut tragisch und brutal. Was mich jedoch noch am meisten nervte, war das der Film es tatsächlich fertigbebracht hat die Zuschauer in den Tragischsten Momenten zum lachen zu bringen!?!!? Mein Fazit: Unötig, langweilig, schlechte Story. Der bis jetzt schlechteste Film des Jahres! |
+ SCHÖNE GESCHICHTE |
es geht doch nicht darum diesen film mit "the village" oder gar mit actionfilmen zu vergleichen. das ganze ist doch auf ein minimum reduziert und zwar wie beklemmend das leben sein kann. der film mag zwar ab und zu langweilig wirken, doch nicht zu wissen was im nächsten moment passiert lässt immer ein rest an spannung da. in den schlüsselszenen sehr feinfühlig inszeniert und mit sensibler musikalischer untermalung. die lacher im film sehe ich eher als selbstironie der misslichen lage. der vergleich mit blair witch project darf meiner meinung nach gemacht werden. kameraführung und bild ist im dokustil, die spannung resp. das mulmige gefühl ist ähnlich. klaro, thematik ist anders aber darauf war ja der vergleich auch nicht angesetzt. 79 minuten film gehen voll in ordnung obwohl man ja überrascht wird und einem mit offenen fragen aus dem kino gehen lässt. sehr beeindruckender und tragischer film ohne hollywood-schnick-schnack. |
was man mit 130.000$ budget alles machen kann... sehr lobenswert, wenn ich bedenke, dass so manche special effect-szenen aus schlechteren filmen ein vielfaches gekostet haben. dieser film hatte keine special effects und ist trotzdem ein sehenswerter und sehr beklemmender film mit einem, naja, ende, bei dem man nachdenken muss wie man selber gehandelt hätte. [Editiert von 'floschn' am 10 Okt 2004 00:25:29] |
Nönö, solchen Filmen kann ich beim besten Willen nichts abgewinnen... |
Na, na, pv... Subtiler Psychohorror ist hier durchaus vorhanden und die "idyllischen" Bilder wurden als Kontrast gut eingesetzt, wie ich finde... Aber eben, ich bin halt einer, der das Blairwitch-Project super findet... |
Zitat ma (2004-11-12 09:13:41)
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NIE WIEDER SCHIFF-FAHREN!!!! Spoiler zum Lesen Text markieren
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Naja, hab ihn jetzt auch gesehen... "Furchteinflössend", "mit der Grundangst des Menschen spielend" oder "zum Fingernägelknabbern spannend" wurde der Film angepriesen. *ehm*, dem war IMO überhaupt nicht so.... Netter Start mit der lustigen Mücke im Schlafzimmer und den alltäglichen "Ich-hab-jetzt-keine-Lust"-Stimmungen der weiblichen Spezies. Der Strand ist schön, die Bootstouris plaudernd und die Unterwasserwelt sowieso. Dann werden die zwei vergessen..... Was dann folgt, hätte ich mir so vorgestellt, dass ich beim Anblick einer Qualle schreiend davonrenne und wenn ich einen Hai sehe, sofort Schweissnass wäre. Stattdessen gibts Diskussionen über irgendwelche ehelichen Probleme, Krämpfe und Liebesschwüre. Die Quallen kommen und... sind nach 1 Minute wieder weg. Die Haie kommen... und sind nach 1 Minute wieder weg (okay, sie kommen dann nochmals, aber bis dahin ists ja so *gäähn*) Erst die letzten (sagen wir ca.) 10 Minuten vermögen zu fesseln. Als der Hai anfängt zu knabbern und es nach 24 Stunden im Wasser so langsam zu Ende geht. Erst dann wird der Film ein bisschen interessant. Vorher regiert gnadenlose Langeweile und je länger je mehr Desinteresse. Und wenn man sich vorstellt, dass man 80 Minuten praktisch nur 2 Personen im Bild hat und man trotzdem keine "Beziehung" zu ihnen aufbauen kann (sprich, sie waren mir sowas von egal), dann ist das für einen Film ein ganz schlechtes Zeichen.... Blair Witch lässt grüssen. Zwar ist "open water" nicht so grandios übel wie die wäldliche Hexenjagd, aber ich fands trotzdem extrem langweilig.... |
So, gerade auf DVD angeschaut UND: ich weiss nicht. Der Schluss: Spoiler zum Lesen Text markieren
Ach ja, eine Frage noch: Spoiler zum Lesen Text markieren
Fragen über Fragen... |
Ich habe keine Sekunde mit den Beiden mitgelitten. Zu unglaubwürdig war mir das Ganze - eigentlich müssten sie ja vor Durst fast austrocknen, aber richtig gelitten haben sie nie. Ebenfalls wundere ich mich wie man genau nachvollziehen will was dort auf dem Wasser passiert ist. Für mich ein schwacher Film ohne fesselnden Szenen und die hohen Wertungen kann ich nicht nachvollziehen. Ein "endlich mal kein Hollywood Film, also 6 Sterne" kann ich nur mit einem Kopfschütteln quittieren. |
Open Water erzählt eine simple Story von zwei Menschen die im Meer verschollen sind und von dem Boot vergessen worden sind. Ein Paar, das aus dem hektischen Alltag fliehen will, um etwas ruhige Tage zu haben, doch es kommt anderst. Ein Setup, das wirklich potential hat, ein guter Film zu werden doch leider, leider haben sie es verbockt. Nach einem kurzen Intro und einigen durchaus schönen tauchaufnahmen, dümpeln die beiden bereits im Wasser und dann setzt langeweile ein, die bis zu einem viel zu raschen Schluss, den man nicht mal wirklich mitbekommt, anhält. Low Budget ist der Film, wie schon Saw zu seiner Zeit, der aber trotz des kleinen Budgets viel mehr aus dem Szenario herausholte wie Open Water. Wo er vorallem abfällt ist die grottenschlechte Kameraführung, falsch fokussiert, keine Übersicht und schlichtweg chaotisch. Ich habe in meinen Filmproduktionen die bessere Kameraführung, und dort hatte ich 0 Franken Budget. Wie auch immer, 77 Minuten Qual, Langeweile pur und Hauptdarsteller die schon nach kurzer Zeit egal werden. Meine Empfehlung, Finger Weg von diesem Teil und sieht euch lieber 10 vor 10 an, ist wesentlich interessanter. |
wer nach diesem film noch lust hat, zu tauchen, ist entweder dumm oder adrenalinjunkie ;) beklemmende sache, der film hat was, und ich fand das ende gelungen, es passt zu der grundstimmung des filmes, und dass das ganze auf wahren begebenheiten basiert (nachzulesen hier: http://www.cdnn.info/news/article/a040723.html), macht den film überhaupt erst geniessbar und gruselig. leider kann der film aber nicht vollends überzeugen, da das ganze ziemlich abrupt ein ende nimmt und doch mehr erzählt werden könnte. |
Den Film fand ich auch nicht schlecht. Die Idee ist auf jeden Fall sehr originell. Im Vergleich zu Blair Witch sicher besser aus meiner Sicht. |
Gäääääääähn war schon länger her, dass ich während eines Filmes einschlafe. Die ganze Geschichte ist einfach pure langeweile. Keine Wendungen, keine Spannung, keine Unterhaltung. Zudem sind die Darsteller schwach und spielen dementsprechend sehr unglaubwürdig was das ganze auf 0 Sterne bringt. |
Stinklangweiliger Film, der sich keinen Deut um die wirklichen Fakten hinter der Geschichte schert. Auch diverse Logiklöcher gibts zu bewundern. Das einzige, was einigermassen stimmig gemacht wurde, waren die Bilder, die einen wirklich seekrank machen können. |

