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Beitrag Home On The Range

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Home On The Range oder: Milchbuffet auf wilden Reisen im Westen


Um eins mal vorneweg zu nehmen. Der Film ist das Letzte! Und zwar das letzte handgemachte Trickfilmvergnügen aus den Disneystudios, dass wir wohl im Kino sehen werden. Die Studios wurden geschlossen, die Zeichner entlassen und man setzt künftig auf die Karte Computeranimation. Ob das nach der Trennung von Pixar eine lohnende Angelegenheit wird, muss sich erst noch zeigen. Auf alle Fälle soll nichts mehr handgemachtes, klassisches aus den Studios kommen. *grummel*

Und wenn man schon eine Tradition beendet, die Jahrzehnte lang Kinder- und Erwachsenenaugen befeuchtet haben, Generationen zum träumen, zum lachen oder zum schwärmen gebracht haben, dann hofft man natürlich auf den absoluten Oberhammer. Nur leider schafft es Disney dieses Mal nicht, aus zwar witzigen Charakteren und lustigen Figuren, eine Geschichte zu basteln, die auch 100% überzeugen kann.

Home on the Range ist Fast-Food-Spass, der das ganze Kinopublikum zum lachen bringen konnte, dem aber schlussendlich die Klasse, die Rasse und der Witz fehlt, um es mit The Emperors New Groove oder Lilo + Stitch aufnehmen zu können. Zwar ist die Geschichte zugegebenermassen recht abgedreht und man hört (glücklicherweise) hauptsächlich Tiere reden und dumme Sprüche reissen, allerdings sind die Momente, in denen es hauptsächlich Action auf der Leinwand zu sehen gibt, recht kindlich gehalten und werden wohl die älteren Zuschauer kaum von den Kinositzen reissen.

Man sieht zwar, dass Disney deutlich vom klassischen Herz-Schmerz-Sing-Sang-Sung wegkommen wollte, allerdings geht's auch in diesem Fall hier nicht ohne Gesinge. Allerdings beschränkt es sich auf ein paar schöne Hintergrundlieder und wenn mal ein Tier "live" singt, dann gibt's auch gleichzeitig was zum lachen. Von dem her also alles paletti. Was halt einfach fehlte, war der Witz. Diesen bekommt man zwar in Art von derben Sprüchen der Kühe, Hasen, Pferde und Ochsen teilweise zu hören, aber man bekommt den Eindruck, dass auf einen "bösen" Spruch als Ausgleich grad wieder fünf kindgerechte folgen müssen.

Fazit: Trotz allem Wenn und Aber, ist Home of the Range ein schöner Disneyfilm, der vor allem in den Startminuten seine Stärken hat und in dem es mehr als eine Figur zum heimlichen Liebling des Filmes schafft. Sei es Buck, das Cowboyross oder die kleinen Hühnchen, die so richtig schön schräg daherkommen. Und auch wenn dieser Abschlussfilm sein durchaus vorhandenes, humoristisches Potenzial nicht recht ausschöpfen konnte, wird ein jeder Fan der Mäuse von der recht einfachen Geschichte sicherlich bezaubert sein.

Dieses Review stützt sich auf die Visionierung der Deutsch synchronisierten Fassung, welche (zu meiner Überraschung) für einmal als richtig gelungen eingestuft werden kann. Ich denke, in der originalen Fassung wird man den Film noch höher bewerten.

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muri's Wertung: 4.5 Sterne

Naja, obwohl ich den Film auf englisch anschauen konnte, hat er mich nicht wirklich überzeugt! Aber trotz der ziemlich lahmen Story, hat der Film seine Momente. Toll, sind auch die Stimmen der Figuren, u.a Cuba Gooding Jr., Steve Buscemi oder Judy Dench....

Es ist sehr Schade, dass Disney ihre Zeichentrickabteilung schliesst, da diese ja nicht mehr dem heutigen Zeitgeist entspechen soll. Aber dass nun dieser Film den Abschluss für eine wirklich grossartige Ära bilden soll, ist wirklich traurig. Man hätte sich wirklich gewünscht, dass Disney sich mit einem Pauckenschlag verabschiedet.

Vinner's Wertung: 4.0 Sterne

Einer der schwächsten Disney-Filme. Fand ich nicht sehr spannend oder unterhaltsam, nur einfache Durchschnittskost.

Wenn man solche Filme auftischt, muss man sich über den Misserfolg auch nicht wundern.

ps. Auf der US-DVD gibt es im Vorfeld noch einen Trailer für einen Mickey-Weihnachtsfilm. Alle Figuren sind in 3D-Animiert. Wenn das die Disney-Zukunft sein soll, sehe ich für das Unternehmen sehr, sehr schwarz... x(

sj's Wertung: 2.0 Sterne

Ich hab den Film in deutsch gesehen. Das Bester war gerade noch Hella von Sinnen.
Der Film ist nicht Kinowürdig. Ein direct on Video hätte gereicht. Sehr lieblos, flach, unwitzig und unmotiviert gezeichnet. Wohl hat die Animationsabteilung den blauen Brief schon während der Produktion erhalten, anders kann man sich das Resultat nicht erklären.

Schade

filmsüchtig's Wertung: 1.0 Sterne


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