Forum Movies - Reviews: DVDs & Blu-rays
Beitrag Brother Bear
Brother Bear oder: Elch-sein ist lustig Mit Atlantis und Treasure Planet gings mit den klassischen Trickfilmen von Disney an den Kassen Richtung Süden. Soll heissen, die beiden Werke spielten bei weitem nicht das ein, was man eigentlich von ihnen erwartet hatte. Dafür wurden die "kleinen" Filme wie Lilo und Stitch oder The Emperors new Groove zu Überraschungshits. Gleichzeitig zeigte sich, dass der Zuschauer viel lieber die neuen, computeranimierten Filme wie Finding Nemo anschauen ging, was zu der Tatsache führte, dass Disney aufgehört hat, klassische Trickfilme zu produzieren. Einer der letzten ist Brother Bear. Zwar in Amerika auch nicht gerade einer der Topfilme, konnte er immerhin in Europa einen guten Gewinn verbuchen und zeigte, dass es doch noch Leute gibt, die sich solche Tiergeschichten anschauen gehen. Vor allem wenn sie liebevoll gemacht sind und zu unterhalten wissen. Ein Vorteil war es natürlich auch, dass hier endlich wieder einmal Tiere die Hauptrolle spielen durften und man so ab den sprechenden Bären, Elchen, Eichhörnchen und Konsorten mal wieder richtig gut unterhalten wurde. Aber ist Brother Bear wirklich ein Klassiker seines Genres? Nein, das sicherlich nicht. Aber er ist herrlich herzig gezeichnet, die Musik von Phil Collins passt hervorragend, die Charaktere sind witzig und mit Rutt und Tuke (den beiden Elchen) hat man Sidekicks geschaffen, die den Film immer wieder mit ihren Kommentaren aufheitern und die zu den heimlichen Stars geworden sind. Die Geschichte an sich hat eine starke Message, wie es halt bei Disney-Filmen üblich ist. Manchen mag sie zu aufdringlich sein, mir hat sie gefallen. Fazit: Brother Bear ist Familienkino der obersten Klasse. Jedermann darf sich da mal vor den TV setzen und die Tiere für 80 Minuten sprechen lassen. Die Kleinen werden sich kringeln, wenn die beiden Haupt-Bären aneinander geraten, während sich die Grösseren ab den Elchen, der Musik und der herrlich gezeichneten Landschaften superb unterhalten können. Starker Film, den man einmal gesehen haben muss. Die DVD ist Disney-typisch vollgepackt mit Specials. Neben den üblichen Verdächtigen wie Trailers oder Musikvideos, können vor allem die Bloopers überzeugen. Da trifft man übrigens auf einen blauen, vierarmigen Verwandten, der eine Szene "stört". Dazu gibt es schöne Dokus über Bären, 2 Spiele (wobei das eine recht knifflig ist), einen Bericht über die Entstehung der Filmgeräusche und zuschaltbare Kommentare der beiden Elche. Was mich aber buchstäblich vom Sessel gehauen hat, sind die zusätzlichen Szenen. Da gibt es ein Eichhörnchen, das eigentlich im Film hätte vorkommen müssen, aber es doch nicht ganz schaffte. Jetzt ratet mal, wie das Viech heisst.... Ja, genau. Muri..... "Muri, the Squirrel". *LOL*! |
Ich habe den Film gsehen (natürlich ..) Meine absoluten top favoriten sind the beauty and the beast, wie auch lion king. Bärenbrüder.. finde ich einen wunderschönen Film! |
Zitat Saimirina (2004-09-10 12:38:16)
Tja, mit dem Handzeichnen ist ja jetzt Sense, denn home on the range ist ja der offiziell letzte seiner Art. |
Soll das bedeuten, dass Disney so quasi aufhört oder was?.. Warum denn das, wenn dem so sein sollte?.. kannst du mir das sagen?.. |
Zitat Saimirina (2004-09-10 17:07:03)
Wie muri sagt. Disney will aus dem Geschäft mit "Handgezeichneten" Trickfilmen aussteigen. Da der Vertrag mit Pixar ausläuft, hat Disney ein eigenes Computertrickstudio aufgebaut. Wenn es nach Disney geht werden von dort nur noch Computeranimierte Zeichentrickfilme kommen. bringt halt einfach mehr Geld. |
Ich liebe Disney Filme, obwohl die in letzter Zeit..naja egal |

