Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Walking Tall
Walking Tall oder: Aufräumen mit dem Rock The Rock kehrt auf die Leinwand zurück. Dieses Mal mit einem Remake des Originals von 1973. Ein verletzungsbedingter Ausfall im Football, ungeahnter Ruhm und Reichtum im Wrestling-Business und dann der Sprung auf die grosse Leinwand. Was in einer kleinen Rolle in The Mummy returns angefangen hat, setzt sich hier beeindruckend fort. Dwayne Johnson, so sein richtiger Name, verkörpert eine neue Generation von Actionhelden. Charmant, Charismatisch, mit einem lausbübischen Lächeln, den Schalk in den Augen, besserer Körperbau als Vin Diesel und mehr Haare als Bruce Willis. Was will man (oder Frau) mehr? Seine Erfolge in der Filmwelt sprechen für sich, auch wenn er bisher noch nicht den ganz grossen Kracher in seiner Filmographie vorzuzeigen hat. In Walking Tall regiert ein Mann die Leinwand. Niemand kommt auch nur annähernd an die Präsenz des oben erwähnten Felsens heran. Schauspielerisch wird hier niemand gefordert und trotzdem ist der Hauptdarsteller von der ersten Sekunde an sympathisch. Ihm wird man hier folgen. Was er sagt, gilt. Verprügelt er jemanden, hat es dieser sicher verdient. Der Film steigt und fällt mit The Rock. Leider ist die Hauptrolle schon ziemlich das einzige, was an diesem (zu) kurzen und bubi-einfach gestrickten Film so richtig überzeugen mag. Ein Mann kommt per Schiff an, sieht das seine Stadt zum Drogenparadies geworden ist, prügelt sich, überzeugt das Gericht anhand seiner erlittenen Verletzungen und wird sofort Sheriff. Auch seine ehemalige Freundin wird bei der dritten Begegnung schon wieder fröhlich in die Bettlaken gedrückt. Kein Schnickschnack, sondern gradlinige und schnörkellose Action. Fazit: Walking Tall ist Fast-Food-Kino in Reinkultur. Kein Blabla, kein grosses Drumherum, sondern ab die Post und hopp dä Bäse. Leider ist das Drehbuch sowas von schlecht, die Schauspieler übelst (ausser The Rock, der wirklich eine gute Figur macht) und die einzelnen Situationen so lächerlich, dass aus einem wohl ernst gemeinten Film (basiert ja auf einer wahren Begebenheit...) eine unfreiwillige Actionkomödie wurde, die man am nächsten Tag sofort wieder vergessen hat. Man darf dem sympathischen Samoaner für seine nächsten Rollen ein bessere Händchen gönnen. Denn dass er das Zeug zum Superstar hat, beweist er einmal mehr. Leider gehts mit solchen Filmen aber eher in Richtung Videothek. Die Bewertung von 3 Sternen setzt sich übrigens aus ein paar schönen Actionsequenzen, ein paar witzigen Szenen und einem riesigen Rock-Bonus zusammen. Hätte man hier einen anderen Hauptdarsteller gehabt, wäre das wohl ein Kandidat für den unnötigsten Film des Jahres geworden. |
Muri vergass zu erwähnen, dass The Rock zum ersten Mal knutscht auf der Leinwand. |
Zitat rm (2004-08-15 00:06:27)
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Zitat rm (2004-08-15 00:06:27)
Das glaube ich nicht, Tim. Konnte er nicht in "Scorpion King" eine der sexiesten Frauen abschlecken? Kelly Hu. Dachte, die hätten da auch mindestens eine Knutschszene... Hast aber in dem Sinn recht, als dass diese dann nicht so gross und ausführlich gewesen war... |
Zitat muri (2004-08-16 07:17:15)
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war knoxville wirklich inexistent? |
Zitat papp (2004-08-17 22:53:01)
Er blödelt sich durch den Film. Was anfangs noch lustig rüberkommt, verkommt dann zur ewig dauernden Nerverei... |
Meiner Meinung nach war das Knoxville's letzte Chance, nicht ganz in Vergessenheit zu geraten, das sich die ganze Jackass-Sache wirklich langsam ausgelutscht hat!!! Der Film selber ist eigentlich ganz unterhaltsam, ereicht aber nicht die geniale Action eines Welcome to the Jungle! Dafür hat es einfach zu wenig spektakuläre Action. Dieser Film ist für alle Prügelfans, denn es geht wirklich alle 5 Minuten voll auf die 12, inklusive der legendären Polizisten-Dachlatte!! Alles in allem, ein netter Film für einen angeheiterten Filmabend! |
Eine von mir verfasste "Film-Kritik" ist auf www.fime.ch nachzulesen. Wie Knoxville sich aus der Jackass Rolle spielen will habe ich mir auch überlegt. Da kommt er wohl nie drüber hinweg. Hätte er wie seine Kollegen ne neue MTV Show anstreben sollen :) |
Der Film schaffte es in Basel auf genau eine einzige, rekordverdächtige Woche Spielzeit.... |
ich mag the rock, auch wenn der film so seine schwächen hat. aber für einmal guggen und amüsieren is der gut. btw rockt ashley scott. das isn ganz feines mäuschen. (spielte z.b. den weiblichen liebes-mecher in a.i. oder noch was in der unterirdischen batman spin-off serie dies kurz mal gab.) ps: was die in basel gut finden, geht mir am allerwertesten vorbei ;) |
Geradlinig, hart, direkt, spannungsarm, kurz - ich glaube, diese Worte beschreiben den Film recht gut. Überraschungen sind hier ebenfalls keine zu erwarten. Die Geschichte baut sich gemächlich und brav auf, mit der Vorstellung sämtlicher mehr oder weniger wichtigen Personen und dem Handlungsort, und schon bald gibts die erste Äktschn-Szene zu begutachten. Diese sind durchaus sehenswert, während das restliche Geschehen zwischendurch schon etwas fragwürdig rüberkommt. Dennoch vergehen die 80 Minuten Film (von denen nochmals einige Minuten für den Abspann draufgehen) ziemlich rasant, wirkliche Langatmigkeiten habe ich keine festgestellt. Wie auch immer, mehr als ein "hmmja" liegt hier einfach nicht drin. Da kann The Rock noch so sehr seine Muskeln in die Kamera halten, kann Knoxville noch so sehr Grimassen schneiden, und kann Ashley Scott das tun, was sie am besten beherrscht: Gut aussehen ;) [Editiert von 'gollum' am 07 Feb 2005 09:19:32] |
frage mich für wie doof äkschnfilmproduzenten ihr zielpublikum eigentlich halten, da durchsiebt der ex-sheriff und seine bande das office mitsamt arrestzelle mit ner banalen pumpgun wie butter und in der nächsten szene reicht ein simpeles stoffsofa als deckung aus... |
jäjo was erwartet man von Walking Tall genau nix! und genau das bekommt man auch. Der Soldat kehrt in seine Heimatstadt zurück und erkennt, dass da etwas falsch gelaufen ist über die Jahre und einige Personen an der Macht sind die nicht sein sollten. So macht sich der Retter in der Not auf, da gehörig aufzuräumen. Das absolute no-Brain Kino hat eigentlich alle Zutaten die es braucht für ein Actino Spektakel: Muskulöser Überheld, nackte Haut, Prügeleien und einige Explosionen, also langweilig wird einem sicher nicht. Gefordert allerdings auch nicht. Das ganze ist so schnell verzehrt wie ein Menu beim McDonalds und auch genausoschnell wieder Vergessen. Einfach gestrickt, geradlinig steuert es auf das Happy-End zu und kann durchaus unterhalten. Fazit: Für ein Kinoabend unter Freunden, wo es auf Spass ankommt ist der sicher bestens geeignet, kein Meisterwerk aber solide Action. |
ausser THE ROCK waren alle amateure. |
Ich schliesse mich eigentlich der Meinung von Muri an, nur dessen Bewertung ist mindestens um den halben Stern zu tief. Denn dieser Film ist mehr als gut. Und der Unterhaltungswert ist sehr hoch! |

