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Beitrag Les Rivières pourpres 2 - Les anges de l'apocalypse

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Les Rivières pourpres 2 - Les anges de l'apocalypse oder: Ein Buch, die Welt zu knechten


Auch Engel können Böses wollen...

All jenen, die sich bei obiger Inhaltsangabe irritiert den Kopf gekratzt und die Stirn gerunzelt haben, sei versichert: Die Story ist kompliziert. Gleichzeitig kann aber auch angefügt werden: Wer die Geschichte nicht schnallt, muss sich deswegen keine Sorgen machen - der Inhalt ist zweitrangig und nicht weiter wichtig.

Was zählt in Les Rivières Pourpres 2 - Les anges de l'apocalypse sind schweisstreibende Verfolgungsjagden, Prügeleien, übel zugerichtete Leichen und dann und wann ein lockerer Spruch. Das ist überhaupt nicht negativ gemeint, im Gegenteil: Der Film ist düster, sehr spannend und die schwächer benervten unter den Zuschauenden kommen punkto Schreckmomente ordentlich auf ihre Kosten. Jean Reno (Léon, Tais-toi) ist als Komissar Niemans wenn nicht gerade tiefgründig so doch sehr abgeklärt und seine schöne tiefe Stimme ist ein echtes Lauscherlebnis. Benoît Magimel (La Fleur du Mal), als Heisssporn Reda mehr für die Actionszenen zuständig, macht seine Sache ebenfalls gut und Monsieur le Bösewicht Christopher Lee (The Lord of the Rings) kann auch in einem Kurzauftritt und ohne langen weissen Kleider sehr glaubhaft einen bösen Buben darstellen.

So weit, so gut. Aber selbst die spannendste Geschichte kann ohne Inhalt nicht überleben. Und die Geschichte, die Drehbuchautor Luc Besson (The Fifth Element) dem Zuschauer auftischt, ist inhaltlich nun einfach wirklich komisch und wird im Laufe des Films immer absurder. Da ist zunächst einmal diese obskure Jesus-Sekte, bei der alle gleich aussehen und gleich heissen wie die Apostel. Die Sektenjünger sind irgendwie in eine Geschichte verwickelt, die auf König Lothar II zurückgehen soll, und deshalb werden sie von den Mördermönchen gleich reihenweise eliminiert. Die Mördermönche ihrerseits - Gestalten, die aussehen wie Ringwraiths (aus Lord of the Rings) und kämpfen wie Neo und Trinity (aus Matrix) - dienen einem aristokratischen Grössenwahnsinnigen, der... - ja eben, was will er denn eigentlich, der böse Heimmerich?

Man muss es Regisseur Olivier Dahan (Déjà Mort) lassen: Auf der Grundlage dieser abstrusen Story hat er einen insgesamt sehr spannenden und atmosphärischen Film gedreht. Die Bilder sind stimmig, die Schauspieler passen. Hätte er doch nur noch etwas mehr Energie für das Ende aufgewendet - und von Luc Besson ein etwas seriöseres Skript verlangt. So schafft Les Rivières Pourpres 2 den Schritt vom spannenden aber gewöhlichen Actionmovie zum aussergewöhlichen Filmspektakel leider nicht. Quel dommage!

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rs' Wertung: 4 Sterne

ich kann der kritik von rs eigentlich nichts mehr hinzufügen. den jean reno mag ich halt, und damit eigentlich auch alle seine filme.

wie les rivières pourpres 1 ist auch der zweite teil düster spannend. leider hinkt wie bereits auch im 1 das ende schon sehr... die mystisch-spannende handlungsstücke machen dieses manko aber grösstenteils wett.

ich geh nun bisschen in dem buch weiterlesen... 8d

th's Wertung: 4.0 Sterne

Tolle Stimmung, doofe Handlung. Auch ich schliesse mich meinen Vorschreibern an. Etwas möchte ich noch in den Raum stellen!

Wäre die Geschichte OHNE die beiden Cops nicht genau gleich verlaufen?

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Schliesslich konnten sie keine Leben retten, nur den Jesus

ma's Wertung: 4.0 Sterne

was soll dieser ganze Scheiss. Haarsträubend schlecht.

umbro's Wertung: 0.0 Sterne

Der Film ist eigentlich nicht schlecht. Guter Storyansatz, hätte man aber einiges mehr daraus machen können. Die Figuren allerdings sind sehr gut gespielt. Jean reno ist einfach genial

Nur der Schluss ist eine Enttäuschung und der Witz am Schluss ist auch nicht besonders spassig.

Chemic's Wertung: 4.0 Sterne

Ich mag die Racheengel

Ein wirkilich toller Film
mit einer Interessanten Story
und tollen Schauspielern

Jack16's Wertung: 4.0 Sterne

Ich fand den Film sehr gut, von anfang an direkt in der Story drin und sehr gut gemacht

Toonia's Wertung: 5.0 Sterne

Während mir der erste Teil richtig gut gefallen hat, finde ich die Story im zweiten Teil so schwach, dass auch die guten Schauspielerischen Leistungen nicht helfen können.

Da fragt man sich schon wie man es schafft so ein Drehbuch zu schreiben. Da rennt Reda dem "Scream-ohne-Maske" 10 Minuten hinterher und denkt nicht daran einfach mal seine Waffe zu zücken und dem Ganzen ein Ende zu setzten.

Auch sonst schwächelt das Drehbuch: Wie hat Reda gewusst, dass eine Autobombe montiert ist? (Die Aussage "Man sagt ich sei ein guter Cop" zeigt wie unoriginell der Schreiber war). Weshalb hat man den Bunker nicht gleich gestürmt als diese Minigun auf Niemans geschossen hat? Weshalb sieht man den Mönch auf den Überwachungsmonitoren nicht und auf einmal stehen ein halbes Duzend dieser Kittelträger im Laden? Weshalb wird das Kloster von hundert Polizisten durchsucht und am Ende müssen die beiden "Filmhelden" alleine versuchen ein Happy End herbei zu steuern?

Und ma's Beitrag kann man auch nur unterstreichen ;)

Für mich ein sehr schwaches Drehbuch und daraus kann nun mal kein guter Film entstehen.

sj's Wertung: 2.0 Sterne

Les Rivières pourpres 2 ist so eine Sache. Der erste war sehr Logisch aufgebaut und steuerte auch systematisch und gut inszeniert auf ein Ziel zu. Obwohl die Schlusserklährung etwas weit hergeholt war, war es ein guter Krimi mit Substanz.

Das Sequel dazu hinkt an vielen Punkten dem ersten hinterher. Die ganze Story ist sehr gesucht. Ein Deutscher will mit Hilfe des grössten Schatzes der Christen wieder ein neues Europa erschaffen, und inszeniert dabei ein riesen Theater welches Jean Reno auflösen müssen.

Der Verlauf des Plots führt sie in unterirdische Bunker, Kloster und andere Lokationen, die allgemein recht düster gehalten sind aber die Atmosphäre noch etwas unterstützen und meistens mit entsprechenden Ausleuchtungen sehr eindrücklich und bedrohlich wirken. Die Schauspieler machen ihre Sache sehr solide und lassen zwischendurch noch einen Spruch fallen obwohl die Geschichtsprofessorin eher wie das Bunny des Filmes wirkt.

Was sonst noch vom Film zu berichten ist, ist nicht sehr erfreulich: Einerseits ist die Kameraführung zwischendurch recht unübersichtlich und mir kam es vor, als ob in gewissen Szenen auf pseudospeziell gemacht wurde. Immer wieder werden in normale Szenen Bilder hineingeschnitten, die nur entfernt mit der Szene zu tun haben. (Kann sehr gut wirken, wenn es richtig eingesetzt ist, hier ist es allerdings mehr stöhrend als helfend) Die Killermönche ihres Zeichens waren mir zu schnell. Wenn die für Stimmung sorgen sollten und die Düsteren Killerapostel sein sollten, dann wirken sie langsam viel besser. Wie die Nazgul von LotR. Unaufhaltsam und unerschütterlich. Diese jucken allerdings über Zäune Dächer und wie schon gesagt mehrere Minuten lang.

Naja wie auch immer. Sicher einen Blick wert, wenn er mal im TV ausgestrahlt wird. (vorsicht vor Zensur, hat ein paar recht gorige Szenen drin) Aber Ansonsten nicht sehr speziell. Les Rivières pourpres 1 bietet etwas ähnliches nur 10 Mal besser.

Schlechte Fortsetzung die weit hinter dem ersten zurüchbleibt.

db's Wertung: 2.0 Sterne

Leider ist im zweiten Teil der Schluss noch schlechter, ansonsten recht crazy.

scarface's Wertung: 4.0 Sterne

Der 1. Teil ist besser, nur schon wegen Vincent Cassel und der "Bergkaff-Atmosphäre".

Teil 2 ist aber auch nicht zu verachten. Vor allem Rene ist gut wie eh und je und optisch ist der Film echt eine Wucht. Schlecht ist die Story mit vielen unlogischen Sachen, die in so einem Thriller nix verloren haben.

Und wer der Böse ist weiss man auch schon recht schnell bzw. wer die Fäden in den Händen hält.

Gruss 123456

123456's Wertung: 4.0 Sterne

nun, was gibt es mehr zu sagen?
Die Story war echt, nunja wie soll ich sagen? Nicht wirklich durchdacht?! Naja aber wenn man mal von der Story absieht und diese als selbstverständlich betrachtet, so ist der Film ein spannend gemachter. Die Schauspieler, Jean Reno allesn voran liefern eine sehr gute Arbeit ab.
Minuspunkte gibt es von mir nur wegen der Story und weil diese in einem Film dann doch relativ wichtig ist auch gleich zwei. Daher nur
4 Sterne

UniversimAc's Wertung: 4.0 Sterne

sry doppelposting -.-

[Editiert von Ghost_Dog am 2006-09-24 22:23:15]

Ghost_Dog's Wertung: 2.0 Sterne

puh, wasne enttäuschung. ein punkt für die geilen verfolgungsszenen mit den mönchsgestalten, einer für die eigentlich spannende ausgangslange.

lee kommt leider gar nicht richtig zum zuge, echt schade und unausgegoren.
z.b.:

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um himmels willen: wenn schon das magische heilige superduper buch einfühhren, dann auch was von dem schinken zeigen, nicht nur ne millisekunde, und das ganze dann einfach das klo runterspülen! und: es scheint irgendwie keinen wirklich zu kümmern...

das ende ist mehr als schlecht. optisch ist der film aber top, angefangen mit den einstellungen bis hin zu den echt coolen mönchskutten in action. das alleine reicht aber eben nicht.

Ghost_Dog's Wertung: 2.0 Sterne

Jojo, auch der zweite Teil bieter kurzweilige Unterhaltung. Schade fand ich die Storykopie vom ersten Teil. Anstatt in einer Uni hat man einfach den Ort in die Kriche gewechselt. Sonst ist der Film einigermassen spannend und bietet neben Jean Reno auch Christopher Lee.

()=()'s Wertung: 4.0 Sterne


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