Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag The Runaway Jury
The Runaway Jury oder: Wieviel kostet ein Mensch.... Wenn eine Buchverfilmung von John Grisham ins Kino kommt, dreht sich der Film immer ums Gericht. Um Anwälte und Verhandlungen. Das war bei The Firm oder The Pelican Brief schon so. Oder bei A Time to Kill oder The Client. Allesamt literarische Erfolge und die meisten ebenfalls an den Kinokassen sehr erfolgreich. Nun kommt eine weitere Verfilmung ins Kino. Mit einem spannenden Trailer und einem Staraufgebot, dass sich sehen lassen kann. Und wenn man auf Gerichts-Thriller steht und mimische Grossmeister am Werk sehen will, dann ist man mit Runaway Jury bestens bedient. Spannend und verzwickt präsentiert sich die Geschichte und auch wenn man damit rechnen kann, wie es denn schlussendlich endet, so fragt man sich dennoch ein paar Mal "wie" denn das ganze nun so enden soll, wie man es erwartet. Der Weg ist das Ziel, sozusagen. Wenn man sich den Cast des Filmes ansieht, wird man vor Starpower fast vom Stuhl geschubst. Da hätten wir einmal die Grossmeister Gene Hackman (sehr fies, sehr gut. Er ist die ultimative Verkörperung des Bösewichts) und Dustin Hoffman (geht unter in seiner Rolle, hat keine Entfaltungsmöglichkeit). Dazu gestandene Personen wie John Cusack (macht sich gut, überzeugt) oder Rachel Weisz (hat Mühe, neben ihren Partnern zu bestehen). Dann kommen noch diverse Gesichter dazu, die man kennt, wie Bruce Davison (aus X-men), Bruce Mc Gill (aus Legally Blonde 2), Luis Guzman (aus Punch-Drunk Love) oder die Flashdance-erin Jennifer Beals. Alle diese Schauspieler geben ihren mehr oder weniger grossen Rollen die nötige Glaubwürdigkeit und sorgen dafür, dass Runaway Jury ein solider Thriller geworden ist, der zu packen vermag und für John Grisham wieder einen Hit an den Kinokassen garantieren wird. Fazit: Wie erwähnt hat man mit Runaway Jury einen Thriller geschaffen, der zu unterhalten und zu Gefallen weiss und den man ohne weiteres im Kino anschauen kann. Getragen von teils grossartigen Schauspielern und einer Story, die zwar schlussendlich so endet, wie man es erwartet hat, aber trotzdem den einen oder anderen Wendepunkt vorzuweisen hat. Gute, solide Unterhaltung, die den Besucher auf den nächsten Gerichtsbesuch einstimmen kann.... |
Endlich ist das Review online, dachte schon da kommt nichts mehr. Bin sehr gespannt auf den Film |
Die Story ist fesselnd, und die Schauspieler überzeugen bis aufs letzte Detail. Hut ab vor dem Casting. Zwar zweifelt man ab und zu wie einfach die Juroren beeinflusst werden und was für einfache Ziele diese sind. Die Makel sind oft zu schwerwiegend aufgezeigt und bieten sich immer viel zu einfach als gefundenes fresschen zum Manipulieren an. Obwohl man sich vorstellen kann wie der Film ausgeht ab und zu ist man sich dan jedoch doch nicht mehr so sicher. Interessant ist auch, dass nach dem Angriff auf die Tabakindustrie (The Insider) nun die Waffenlobby, sogar ein zweites Mal in kurzer Folge(Bowling for Columbine), dran glauben muss.
Fazit: Runaway Jury fesselt bis ans Ende! |
Bis jetzt konnte ich nie etwas aussetzen an einer John Grisham-Verfilmung. Ich freue mich auf diesen Film, und bin gespannt wie sich Rachel Weisz an der Seite dieser grossartigen Schauspielern machen wird. |
Meines Erachtens neben The Firm die beste Grisham-Verfilmung! John Cusack hat mir in seiner Rolle - gepaart mit Rachel Weisz - sehr zugesagt. Spoiler zum Lesen Text markieren
Die Thematik erinnert jedoch mächtig an Michael Moores Bowling for Columbine, der sich ebenfalls mit der Waffenlobby Amerikas auseinandersetzt. Ob aber die Tabak- oder die Waffenlobby im Gerichtssaal blossgestellt wird, ist im Grunde egal. Hauptsache, ein bisschen "Message" geht über das eigentliche Kinohappening hinaus. |
go fitch go. die falsche seite hat gewonnen, dieses gutmenschen getue und die klagewut, bei der man alle anderen am eigenen unheil verantwortlich macht, kommt auch in diesem film wieder gut zur geltung. der film ist nicht schlecht, stinkt aber im vergleich zum buch gewaltig ab... und warum nimmt man die waffenindustrie, und nicht wie im buch die tabakverarbeiter? ganz einfach, es ist ein noch polemischerer dialog möglich. unerträglich ist sowas. verbote einer elitären minderheit, die die moral gepachtet glaubt, sind gift für die freiheit. fitch kommt im film zu schelcht weg, gearde am schluss, es wird ja regelrecht kastriert... |

