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Beitrag Daybreak - Om jag vänder mig om
Daybreak - Om jag vänder mig om oder: lange Abende Regisseur Björn Runge zeigt uns in seinem neuesten Film Daybreak nicht eine, sondern gleich drei voneinander inhaltlich unabhängige Geschichten. Und doch, obwohl die Geschichten eigentlich nichts miteinander zu tun haben, hinterlassen sie zusammen einen beklemmenden und gleichzeitig befreienden Eindruck: In allen Erzählungen beginnt der Tag wie jeder andere im Leben der Hauptdarsteller, und doch geraten alle gegen Abend aus den gewohnten Bahnen aus. Da ist der Chirurg, dessen scheinbar makelloses Leben in Brüchen geht. Da ist der Maurer, der bei einem äusserst komischen Einsatz plötzlich ganz neue Lebenseindrücke erhält. Da ist aber auch die ältere, geschiedene Frau, die so nicht mehr weiterkann und darum die Gelegenheit packt, mit ihrem Ex-Mann abzurechnen... Alle drei Geschichten beschreiben das Zerstören eines zum Alltag gewordenen Lebens an einem einzigen Abend. Und doch, die tragischen Geschichten zeigen es alle - am Schluss obsiegt die Liebe über den Zwist, über die Depression und Niederlage. Daybreak ist einem rasanten Tempo gedreht, die Schauspieler kommen ehrlich und frisch daher. Einzelne Stellen wirken aber überspielt und leider zu laienhaft. Das schadet dem Film aber nur wenig, schlussendlich stimmt der heiter-melancholische Gesamteindruck. Sicherlich, Daybreak wird nicht jeder mögen. Liebhaber des skandinavischen Kinos kommen aber in jedem Fall auf ihre Kosten. |
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