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Beitrag Looney Tunes: Back in Action
Looney Tunes: Back in Action oder: Fo ein Unfinn! Joe Dante nannte diesen Film in der Entstehungsphase den "Anti-Space-Jam"-Film, weil er fand, dass jener völlig missratene Basketball-Zeichentrick-Mischmasch die Looney Tunes-Figuren grundfalsch wiedergegeben hat. Gut, diesem Umstand ist er in Looney Tunes - Back in Action zwar nun gerecht geworden. Doch wenn man kein absoluter Fan von Bugs Bunny, Roadrunner und Co. ist, wird man vom restlichen Getue in Looney Tunes - Back in Action kaum überzeugt sein, geschweige denn wirklich viel zu lachen haben. So sind es denn in erster Linie die menschlichen Charaktere, die ach gar grauslig agieren (Brendan Fraser hätte ganz sicher mehr auf dem Kasten als sich in halbgarenen Komödien oder mittelmässigen Abenteuergeschichten zu versuchen - und Timothy Dalton? Völlig depperte Gastrolle!), dann eine allzu kindische Story, die wohl mit dazu führte, dass der Film in unseren Kinos zumeist nur in der Synchro-Fassung gezeigt wurde um damit vor allem an Kids zu gelangen. Ich muss auch zugeben, dass ich selten einen Joe Dante-Film mit so wenig Biss und Zweideutigkeiten gesehen habe, Attribute, die man ansonsten mit Dante wohltuend in Verbindung bringen konnte. Sicher hat Looney Tunes - Back in Action seine paar vergnüglichen Momente, aber, wie eben beschrieben, sind diese fast durchwegs auf die Zeichentrickfiguren beschränkt (herrlich die kunterbunte Szenerie im Warner-Restaurant). Äusserst anmächelig ist auch die Musik von Langzeitkollaborateur Jerry Goldsmith, der für Dante 11 Filme vertonte. Oder der vollkommen überzogene Steve Martin, der ja selber schon Looney Tunes Charakter hat. Aber es bleibt halt ein mehr als zwiespältiges Filmvergnügen, bei dem ich nicht sicher bin, wer schliesslich unumwundene Freude daran haben wird: Dante-Fans? Kaum. Trickfilm-Fans? Hm... Bildmässig vermag die DVD zu gefallen. Ein bisschen weich vielleicht, aber sehr farbenprächtig und kontrastreich. Im Tonbereich überzeugt die ausgesprochen agile Dynamik, die die Unmengen von Klangeffekten toll rüberbringt. In Sachen Extras wir einem eigentlich fast mehr geboten, als man möchte. Klarer Leader ist der Roadrunner Kurzfilm "Whizzard of Ow". Die Deleted Scenes kann man sich beinahe schenken, grässlich daneben das einst geplante Ende! |
Der Kurzfilm ist klasse! War das erste, dass ich mir angeschaut hab. Auch sonst find ich's ganz informativ, was da auf der DVD geboten wird. Nicht alles technisch hochstehend, aber die Doku über den Green-Screen find ich doch recht interessant. ----------------- "You're a Coyote. Be While E.!" |
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Zitat pb (2004-04-05 13:18:18)
Ob's wohl an meinen "Taz"-Tshirts oder an den "Tweety"-Socken liegt? |
eher an den Coyote-Unterhosen |
Zitat pb (2004-04-05 13:32:34)
Die hast DU sicher noch nie an mir gesehen... So nah sind wir uns (noch) nicht gekommen... |
haHA, du unterschätzt mich, haHA! |
Zitat pb (2004-04-05 12:53:00)
Aber wie ist Jenna Elfman, pb? |
Zitat rm (2004-04-05 14:18:16)
Böser du
Jaja, das willste wissen, hä? |
Zitat pb (2004-04-05 14:28:57)
im gegensatz zum weiblichen tazmanischen Teufel, schmiert sie ab... Joan Cusack als "Mother" fand ich aber witzig... Auch wenn die ganze Szene dort eher erbärmlich war... Aber wenigstens war Marvin anwesend.... |
Ich muss zugeben, bei solchen Filmen interessiert mich die technische Umsetzung (Visual FX) eigentlich immer mehr als die Story. Trotzdem war ich eigentlich überrascht das man mit der Story leben konnte. Zwar ist sie kein Knüller aber unterhaltsam alleweil. Halt ein typisches Looney Tunes Abenteuer. Es war schön wie bis zum Schluss doch noch alle berühmten Charaktere aus der bekannten Zeichentricksendung zu sehen waren (Sogar der Frosch welcher "Hello my Baby!" singt *g*) Im Grossen und Ganzen hat der Film einen tollen Unterhaltungswert und mehr nicht. Aber mehr muss ja auch nicht sein, oder? Have a good Day |

