Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Secretary
Secretary oder: Sado-Maso am Arbeitsplatz Sadomasochismus kann nicht lustig sein, denken alle, die nicht dem Peitschen auf den Po verfallen sind. Lustvoll vielleicht, aber lustig? Steven Shainbergs Film Secretary ist beides. Lustig beim devoten Erbsenzählen, bei Lees nicht erfolgreichen Selbstversuchen und weil "Hat's weh getan?" eine ganz neue Bedeutung erlangt in Zusammenhang mit diesem Film. Die klassische Frage nach dem Ersten Mal mit ihrem Boyfriend, muss Lee seufzend verneinen. Lustvoller geht's mit dem Chef zu und her: Beim ersten Spanking, beim gemeinsamen Bad und in den viele Masturbationsfantasien, die Lee während des Filmes hat. Rotstifte werden nie mehr einfach nur Rotstifte sein und dass Texte korrigieren lustvoll sein kann, hab ich schon immer vermutet. Maggie Gyllenhaal kann man nach dieser Rolle nicht mehr als Geheimtipp abtun. Die Liste ihrer Werke wird immer länger und die Budgets grösser. Mit Clooney, Soderbergh, Jonze und Julia Roberts hat sie schon gearbeitet. Ihr Mut, den es für diese Rolle brauchte, hat sich ausgezahlt. James Spader hingegen, scheint bei den speziellen Sexfilmen kleben zu bleiben. Schon in Sex, Lies and Videotape und Crash hatte er die etwas andere Art von Sex praktiziert. Das überraschende bei seinem Mr. Grey ist, dass er nie furchteinflössend wird. Er ist genau so schüchtern wie Lee. Keiner kann diese Schüchternheit besser verkörpern als Spader. Lachen beim Sex ist immer gut. Deshalb ist Secretary einfach ein guter Sexfilm, meilenweit entfernt vom Schmuddel, der sich vor dem geistigen Auge breit macht, wenn man nur die Zusammenfassung der Handlung liest. Für Mann und Frau interessant und mit einer Originalität, für die er am Sundance Festival 2002 mit einem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet wurde. Warum es so lange dauerte, bis der Film es in die Schweizer Kinos geschafft hat, bleibt ein Rätsel. |
dieser film hat etwas. gute darsteller. aber vom spader hab ich nie wieder etwas gehört...
trotzdem, der film hat durchaus seinen reiz. z.b. die rotstifte. das ist wirklich gelungen. aber was will der film mitteilen? ist s/m nicht abartig sondern eine form der liebe, zuneigung? naja... irgednwie weiss mans nach dem film nicht recht. verniedlicht er dinge? oder will er nur unterhalten. schwebt etwas im luftleeren raum. |
So., 16.10.2005 - 23.30Uhr - ARD |
hmmm, wen glaubst du disqualifiziert diese aussage mehr? dich oder james spader ? |
tja guggst du hier: http://www.imdb.com/name/nm0000652/ seit secretary hat der gute fast nix mehr gemacht ausser "hochwertige" tv kost. |
vor einigen wochen lief "i witness" mit spader auf tps, ein sehr guter film,wenn du den mal findest--> unbedingt kaufen. |
Hab den Film heute gesehen. Jaaa, why not. Nichts weltbewegendes. Die Maggie ist halt immer schön anzusehen Aber mehr als 3 Sternchens kann ich beim besten Willen nicht geben. |
Habe letzthin den Film am Fernsehen gesehen. |
Zitat Ghost_Dog (2005-10-15 11:21:52)
naja >crash< war aussergewöhnlich gut und wenn ich jetzt so zurückdenke könnte man die beiden direkt vergleichen, wobei >crash< dann doch ein bisschen absurder und abgedrehter ist. wie auch immer, >secretary< ist imho ein gelungener film, wieso weiss ich jetzt nicht genau, aber definitiv habe ich mich niemals gelangweilt. |

