Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag The Passion of the Christ
The Passion of the Christ oder: ...so erlöse uns endlich! Ostern, die Zeit der monumentalen Bibelfilme. Anders als in früheren Jahren muss man diesmal aber seine Feiertage nicht unbedingt mit Ben Hur vor dem Fernseher verbringen. Mit Luther und The Passion of the Christ hat man gleich zwei Kinofilme zur Auswahl... Wer bei Mel Gibsons Werk Passion of the Christ eine harmlose Bibelverfilmung des Leben Jesu erwartet, der wird bereits in den ersten Filmminuten sein heiliges Wunder erleben. Müsste ich die Filmhandlung mit wenigen Adjektiven umschreiben, so kämen mir spontan nur drei in den Sinn: blutig, blutig, blutig. Der Film zeigt nur einen kleinen (wenngleich wohl für das Christentum einer der wichtigsten) Abschnitte des (Leidens)-Wegs Jesu. Gleich zu Beginn verrät Judas Jesus, welcher von Pharisäern nicht ohne Gewalt und Blutvergiessen schliesslich gefangen genommen wird. Der Anfang vom blutigen Ende. Was am Ende steht, sollte eigentlich nicht nur jeder Christ wissen: Jesus stirbt am Kreuz. Dazwischen liegen rund 100 äusserst brutale, blutige Minuten Leiden. Nicht nur Christus leidet, auch der Kinozuschauer hat irgendwann genug gesehen. Ist es beispielsweise wirklich von Nöten, mehr als fünfzehn Minuten lang die Auspeitschung zu verfilmen? Vielleicht. Denn das ist doch genau das, worauf viele gewartet haben. Ihre Vorstellungen der Bibel-Szenen bis ins kleinste Detail endlich auch visuell aufgetischt zu erhalten. So muss auch ich zugeben: ich hätte mir Jesus in etwa so vorgestellt, ebenso seine Leiden, die Mit-Menschen... Trotzdem kann ich nur wenig mit dem Film anfangen, aus verschiedenen Gründen. Einerseits bin ich nicht wirklich gläubig, auch wenn ich auf dem Papier ebenfalls zum Christentum gehöre. Dass Jesus dem einen Soldaten im Film sein abgefallenes Ohr wieder ... ähm... ranmacht, wirkt auf mich eher belustigend als wunderhaft. Andererseits wirft der Film ein äusserst schlechtes Bild auf die damalige jüdische Gemeinschaft. Auch wenn der Film keine rassistischen Tendenzen aufweist, viele streng gläubige Personen können nicht genügend abstrahieren. Ich hoffe, dass Passion of the Christ den Antisemitismus nicht (natürlich ungewollt) weiter schürt, doch irgendwie hab ich ein ungutes Gefühl. Doch ich wag sogar zu behaupten: Der Film ist schlecht. Blasphemie? Nein. Die Schauspieler, allen voran James Caviezel als Jesus, stimmen zwar optisch, aber ihre Leistungen sind schwach bis nicht vorhanden. Da werden viele künstliche Tränen vergossen und die Maskenbildner sind in Hochform, aber sonst... Doch auch der Regisseur hat nicht wirklich ein Meisterwerk abgedreht. Da das Thema kaum variierbar ist, könnte eigentlich jeder diesen Film gedreht haben. Gut, Herr Gibson, sie haben immerhin noch ein paar wenige - immer wieder beliebte - Flashbacks verwendet. Auch waren sie sich nicht zu schade, genügend künstliches Blut zu verwenden. Doch verfilmt man das Leben einer der grössten religiösen Personen wirklich am besten, in dem man möglichst viel Gewalt zeigt? Eine gewisse Originalität muss man dem Film dann aber doch zustehen. Denn gesprochen wird für einmal nicht Englisch, sondern durchgehend Aramäisch und Lateinisch. Es mag hart und für viele falsch tönen: ich war froh als Jesus endlich am Kreuz hing. Denn endlich, endlich wurde er UND ich erlöst - er vom Leiden, ich vom Film. |
Zu diesem Thema wurden insgesamt 152 Beiträge geschrieben.
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eieiei, da bin ich ja mal auf die Reaktionen gespannt! |
Hat der Film bei uns schon einen Starttermin?? Interessieren würde es mich schon, so als alter Splatterfan |
Zitat Filmo (2004-03-09 16:57:53)
Das ist doch ein Wort! |
Zitat Filmo (2004-03-09 16:57:53)
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Zitat th (2004-03-09 14:42:00)
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Jaja von dem Film hört man nicht viel gutes! @Filmo Sorry aber auch wenn der film mega deftig ist, hat der Film nichts mit Splatter zu tun! Hei irgendwo hab ich gelesen, das ne Frau (glaub ich) im Kino nen Herzimfarkt bekommen hat, als sie Jesus am Kreuz sah, und gestorben ist. PS: |
@Filmo Sorry aber auch wenn der film mega deftig ist, hat der Film nichts mit Splatter zu tun!
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Zitat Amon (2004-03-09 20:52:30)
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Ich habe den Film nicht gesehen, doch werde ich dies vermutlich tun. Die Kreuzigung Christi hat mich als Kind immer wieder schweissgebaded aufwachen lassen und auch 15 Jahre später (oder so) fasziniert mich die Darstellung des grenzenlosen Leids noch immer, auch wenn ich heute etwas Distanz zur ganzen Angelegenheit habe gewinnen können. Wie auch immer. Ich bin gespannt, wie diese Legende von Gibson umgesetzt worden ist, auch wenn mich seine persönliche Einstellung zur Thematik überhaupt nicht interessiert. |
Ich habe zum Christentum keinerlei Beziehung, dasselbe gilt für andere Religionen und Sekten. Die Entstehung und Entwicklung von Religionen zeigen immer Strukturen auf, die vereinfacht dazu dienen sollen, sich eine Gruppe Gläubiger anzuschaffen und diese zu Abhängigen zu machen. Allgemein dient der Glaube dazu, einem das Leben zuvereinfachen oder die Schuld auf andere abzuschieben, Menschen nehmen solche Abtretter nur allzugenre wahr. Zum Film
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@ indeed: @ indeed (nochmals) : @ mr. blonde: |
Zitat Warlord (2004-03-10 12:59:59)
Diese Aussage finde ich genau so extrem wie die "hardcore-Christen". Es soll doch jeder glauben dürfen sofern er damit niemandem Schaden zufügt. |
GLAUBE und RELIGION sind ja auch ganz verschiedene Worte, die man nicht verwechseln sollte. Glauben tut jeder Mensch.Wirklich jeder. |
Zitat Warlord (2004-03-10 12:59:59)
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stimmt, hat meines Erachtens auch keiner verwechselt. Allerdings spricht man vom Glaube(n) als Subjektiv mit direktem Bezug auf Religion.
ich möchte nicht auf dieses Thema eingehen, aber...urgh...ich kanns nicht... natürlich kann man den Religionen auch andere, wie du wohl meinst gute, Aspekte abgewinnen. Dennoch offenbart sich bei näherer Betrachtung eine gewisse Struktur (wie in der Matrix Ich würde mich nie einer Religion anschliessen, auf der eine solche Geschichte haftet. Religion baut auf einem ganz einfachen Prinzip auf, Hoffnungslosigkeit. Jeder der keine eigene Hoffnung mehr hat, geht zur Kirche, jeder der arm und verloren oder sonst was ist, geht zur Kirche und erhält einen Grund weiter zuleben. Gott als universelles Heilmittel für alles, denn er ist die Quelle, Anfang und Ende, Alpha und Omega, da kann man ja nichts richtigeres machen als ihm zufolgen, oder... Illusion! Ich geh mich abkühlen... [Editiert von 'Mr. Blonde' am 10 Mrz 2004 16:33:01] |
Das Christentum allein verbüsst viel mehr Opfer als der erste und zweite Weltkrieg zusammen!!! wäre es möglich dass du das zitat aus"les invasions barbares"hast? |
@Indeed man ich bin logisch nicht der Antichrist aber ein Antichrist soll heissen ich glaube nicht das Jesus Gottes sohn ist, weil Gott nicht eine Materia ist, Trotzdem glaube ich das es Jesus gab, ist fast klar! Ich bin für GOTT JA KIRCHE NEIN!!! Jeder darf glauben was er will, ausser es schadet dem anderen! Ich für meinen Teil bin wohl kein Atheist, wohl eher ein nihilist PS: Ich wär gern der Antichrist, euch Menschlein würde ich schon noch zeigen was Zerstörung und Tod ist (muahahaha ich bin so böse Lest bei gelegenheit mal die Bibel und zwar das letzte Kapitel die Offenbarung! Das ist noch n Scienfiktschen Kapitel voller Monster und zerstörung! |
@ amon: an alle(und ganz besonders sj): |
nein eigentlich nicht, aber irgendwo habe ich diesen Vergleich her, bloss weiss ich nicht mehr woher... scheint mir einfach ein Faktum zu sein, irgendwie eindrücklich... also die formulierung kam spontan und sollte kein zitat sein, sagen die das den in les invasions barbares genau so, oder meinst du einfach die Tatsache? würd mich wunder nehmen... @amon: was bist du jetzt?
guter Slogan, du solltest eine Parteigründen
olèolé olé olé OHLÉH... frage braucht den jede Hoffnung oder jeder Glaube einen Gott bzw. Fussabtretter, könnt ihr nicht einfach an euch selbst glauben? |
wichtig, aber nicht jeder darf TUN was er glaubt, denn der Zielkonflikt ist die Ursache für Krieg und dergleichen und unvermeindlich ist, dass jeder das tut woran er glaubt. Eine Zwickmühle unser Leben, denn man schadet sich oft selbst, wenn man nicht den anderen schädigt...und auch schadet man sich selbst und den anderen wenn man nichts macht... |
ich versteck mich hinter Gottheiten, die werden das schon richten oder es ist einfach alles Schicksal, kann man nichts machen... PUhh... LOL I'm a natural born killer... |
@Mr. Blone ich sagte am ehesten, weil mier fast alles egal ist! Nein ich glaube nicht an einen Matereria Gott wie die Christen, in der Bibel steht , dass Mose Gott von hinten gesehen hat, also muss er materia sein! Ich glaube an einen nicht dualen Zustand nach dem Tod! denn in der Bibel steht, dass die neue Stadt(Königreich) nach den Tausend jahren ruhe aus Gold sein soll! Ich möchte lieber in die Hölle denn der Teufel soll ja ne geile Frau sein (muahahahah Das wegen dem TUN ist logisch den wer ein Kind seinem Gott opfert den würde ich töten! So perverse gibts man! PS: hier auf der Erde bin ich für AUGE UM AUGE ZAHN UM ZAHN! |
@amon: du bisch en glattä! kannst die Bibel beinahe auswendig zitieren Mose hat Gottes Hintern gesehen?!?, ja dann prost Eklat..., der ist ja echt zu beneiden du findest gold scheisse? wie jetzt willst ne Platinstadt? kennst du das lied mit dem refrain: Hölle, Hölle, Hölle!!! egal
lol das hab ich zwar nicht direkt gemeint, aber interessant ist es trotzdem, gut das du den töten wirst
übrigens ich geh auch primär dahin wo die schöneren Frauen sind, dann macht mans sicher nicht verkehrt! |
Diese ganze Diskussion über Relegion und Glauben die hier geführt wird, ist doch überholt. Ganze Generationen reden und diskutieren so. P.S.:Wer den letzten Satz nicht versteht, nicht so schlimm...Ich weiss was ich sagen will, kann den Satz aber nicht richtig formulieren |
jepp es ist schon späääät (frühääää) gähn...schlaf ich eigentlich nie??? mit dem buddhismus hast du bestimmt recht, eine äusserst friedfertige Ideologie. dein letzter Satz ist absolut verständlich und zeigt doch einfach, dass man nicht zu buddah oder sonst wem beten muss, wenn man mit sich selbst oder einer gewissen sache den Zustand der Selbstzufriedenheit erlangt hat. Ich verstehe allerdings, wenn sich ein Mensch einer solchen Religion anschliesst, im Glauben ohne die niemals diese Tiefe Harmonie mit seiner Umwelt zu erlangen. Ein interessantes Thema ist diese Religionssache seit eh und je und ich bin immer wieder fasziniert von den Meinungen anderer. Besonders Extremismus, der sich in Politik und Glaube in seiner höchseten Form offenbart, ist ein schwer erfassbares Phänomen, denn wieso glaubt der Mensch an irgend etwas mit seiner ganzen Überzeugung, würde sogar dafür sterben? Ist es lediglich die Hoffnung und der Zweifel einem noch zum Glauben bindet? Hoffnung daran, dass man nicht nur ein zufälliges Produkt einer Evolutionskette ist und sein Körper eine biologische Maschine mit Verfallsdatum, der Zweifel am unwiederruflichen Ende allen definierten Seins (Tod) und wiederum die Hoffnung auf unendliches Leben in absoluter Harmonie von körperlosem Geist und Universum. Der Mensch leidet an Selbstüberschätzung, denkt er sei wichtigstes Teilchen im Universum (aus dem allmächtigen Gott eigen Leib geformte Kinder!), aber die Antwort scheint erschütternd und unakzeptabel: wir sind es sooo gähhhn genug vom Sinn des Lebens |
Zitat Amon (2004-03-10 17:54:20)
PS. Atheismus und Nihilismus bedingen sich (wechselseitig). |
kann man nun wieder aufs eigentliche thema zurückkommen, nämlich den film? wäre schade wenn dies hier wieder mal in eine schlammschlacht ausarten würde. danke. |
hier schlachtet doch niemand schlamm? @indeed:
egal, *offtopicmode* error... Mel Gibson hat sein Ziel bereits erreicht, alles plaudert munter über Religion und auch sein mageres Filmchen kommt nebenbei zur sprache... hmmm... sind wir so berrechenbar *offtopicmode* reloaded doch eine frage noch:
Auffallend komisch: Atheismus ist eine Ideologie, bei welcher man die Existenz eiens Gottes leugnet, irgend wie suspekt, wenn man bedenkt, dass man von der Tatsache ausgeht, dass es eine Gottheit gibt und ein Atheist ist dann einer der ihn leugnet, oder besser gesagt der Atheist ist der jenige, welcher sich seines fehlenden Glaubens rechtfertigen muss. Nihilismus ist übrigens eine Philosophie, dessen Anhänger fälschlicherweise oft als moralisch/ethisch morbid betrachtet werden. Sie verneinen alle Werte und Normen und erklären alles Bestehende für nichtig, ist doch eigentlich realistischer als einfach alles Besthende als Gottes Sandkasten zu betrachten...wie auch immer, ich bin zwar kein nihilist,a ber man sollte vorsichtiger sein mit diesem Begriff! als nihilist wär mir das ja eh alles schnurz P.S. den 100% Nihilisten kann es übrigens nie geben,, desshalb ist es ja auch eine Philosophie und keine Ideologie! |
Zitat Mr. Blonde (2004-03-11 15:23:01)
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bei uns habt ihrs zuerst erfahren: Passion of the Christ ab nächsten Donnerstag in den Schweizer Kinos! |
Opium fürs Volk. Der Film ist wohl eher für dumme menschen gedacht, die doch tatsächlich an den Mist glauben. Ich für meinen Teil werde mir dieses Machwerk aber ansehen, einerseits um mitreden zu können (bzw. zu wissen, um was es geht) und andererseits hat mich das ganze Gerede von Blut, Peitschen mit Widerhaken etc. sehr neugierig gemacht, denn entgegen meines Usernamens hier Und weil ich "gottseidank" nicht an Gott glaube (ist das ein Paradoxon??) kann ich mich ev. köstlich unterhalten und mich gut amüsieren dabei. [Editiert von 'knuddel' am 17 Mrz 2004 14:50:52] |
@knuddel Die Religion ist nicht am erwachenden Verstand gestorben, sondern am einschlafenden Gefühl. (Michael Rumpf) Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln.
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@papp nun, grundsätzlich lass ich ja jedem seine meinung, bei religion hab ich da aber so meine probleme. Immerhin warens ja nicht die Atheisten die Kreuzzüge geführt haben, missioniert haben im Stile von "glaub an Gott oder ich hacke dir die rübe ab", Atheisten warens wohl auch nicht die Frauen als Hexen verbrannt haben etc. im übrigen sind auch die Terroristen der Al Kaida religiös motiviert, Mr. Bush ebenso und von der Situation in Israel fang ich jetzt nicht an. Von daher behaupte ich guten GEwissens, dass religiöse Menschen irgendwo einen "Schaden" haben und keinen gesunden Menschenverstand besitzen |
@Knuddel wie ich schon mal gepostet habe, kann man das Töten Jesu als wichtige Person in der Geschichte, der Religion nicht als Splatter ansehen, denn das find ich krank! Übrigens: wer glaubt (egal an was) ist nicht dumm! |
ein atheist glaubt sehr wohl an etwas, bloss nicht an die göttliche existenz, doch dies hat wieder mal nichts mit dem thema zu tun... |
darf ich euch auch wieder an den extra für solche religionsfragen eingerichteten forum-beitrag erinnern: http://outnow.ch/forum/topic.asp?topic=2510 mich würden hier eher die ersten reaktionen derjenigen interessieren, die den film auch tatsächlich gesehen haben... |
... nach 1 1/4 Stunden hab' ich das Kino verlassen. Aber eigentlich mehr, weil ich die Jesus' Geschichte aus der Bibel bereits kenne, d.h. mir den weiteren und restlichen Verlauf dieser Hinrichtung mehr als gut vorstellen kann. Und weil Mr Mel Gibson das Leiden derart provoziert, dass ich es kaum mehr ausgehalten habe. Ob diese Betonung der Demütigung Christus gut oder schlecht ist... darüber will und kann ich mich nicht äussern. Vorerst vergeb' ich keine Sterne; zumal ich nur hälftig anwesend war. |
Es ist schwierig zu beschreiben was dieser Film in mir ausgelöst hat. Wenn dieses Werk keine nachhaltigen Folgen für unsere heruntergekommene westliche Gesellschaft hat, dann wehe unser! Auf alle Fälle ein Film der nicht nur oberflächliche Spuren hinterlässt sondern tief ins Herz trifft! |
So, jetzt ist es also soweit... Der brutale, einseitige, detaillierte und so Massen-verägernde Film kommt in die Kinos... Was soll ich sagen.... Mich hat's relativ kalt gelassen. Die Geschichte ist bekannt, die Folter und Kreuzigungsszenen heftig deftig und die Schauspieler (vor allem J.Caviezel) sehr überzeugend. Dennoch. Braucht es sowas? Ist es nötig, während Minuten die Auspeitschung zu zeigen? Ist es nötig, einen Körper so zerschunden zu zeigen, dass die Rippen deutlich sichtbar sind? Geht's nicht auch ohne solche Brutalitäten? Ob ich geschockt war? Nein, absolut nicht. Denn nach all den Berichten und Reportagen hatte ich mich eigentlich auf einen skandalösen Film gefreut, der nachher viel, viel zu diskutieren gibt. Tja, den hab ich nicht bekommen. Stattdessen einen One-man-show, eine Blutorgie und relativ wenig Symbolik. Was ich aber noch gut fand, war der "satan". Mehr solche feinen Figuren, die einem Gänsehaut entfachen... Tja, das wär's gewesen. Schlussendlich war auch ich froh, als das ganze vorbei war. Und speziell war's auch nicht.... |
Zitat difeind (2004-03-18 07:33:31)
[Editiert von 'rm' am 19 Mrz 2004 11:04:14] |
hello als erstes: ich bin zwar christ aber nicht all zu stark in der kirche ich habe den film am donnerstag gesehen und muss sagen, dass ich ihn VERURTEILEN tu ich nur die amerikanischen katholischen gruss red |
Zitat redseven (2004-03-19 16:59:37)
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Nun, nachdem ich mich zuvor mit viel Infos zugedeckt hatte, ging ich den Film schauen. Obwohl ich zuvor etwas zögerte... Nachdem Film muss ich sagen, er ist gar nicht schlecht, ich würde meinen, er ist gut, obwohl die Mehrheit den Film scheisse finden. Die Vorwürfe über die Brutalität sind nur zum Teil berechtigt. Schliesslich geht es hier ja um die Kreuzigung Jesu und die war ja wahrlich kein Kaffeekränzchen. Ich würde sogar behaupten, Mel Gibson hat uns noch einiges erspart. In Wirklichkeit war es doch noch brutaler... Was die Kritik an der Brutalität etwas berechtigt, ist, dass er gewisse Sequenzen in Zeitlupe zeigt. Sonst, muss ich ehrlich sagen, gibt es brutalere Filme. Ich wurde also von den Medien total verarscht...Der zweite grosse Kritikpunkt über den Antisemitismus kann ich leider nicht kommentieren, da ich von diesem Thema sehr wenig Kenntnis habe. Auch wenn die schauspielerischen Leistungen aufs Leiden eingeschränkt waren, liefern sie doch beachtliche Leistungen ab. Was mich etwas komisch stimmt, war, dass dieser Film mich nicht so berührt hat, wie ich es erwartet hatte. Vermutlich war ich so abgehärtet von den Vorinformationen, dass ich irgendwie die Geschichte nicht an mich heranliess... Fazit: Guter Film, der hauptsächlich das Leiden von Jesus zeigt. Spannend erzählt und noch recht kurzweilig, weil die Geschichte einem fesselt. Mel Gibson hat ein Werk geschaffen, welches die Welt nicht kalt lässt, und das ist auch gut so. |
Sanya,meine lieben! |
Hallo People Wenn man sich vom Film packen lässt und der Geschichte eingeht, bekommt man ein unvergesslicher Filmerlebnis der lange im Kopf bleibt. Mel Gibsons Film ist intensiv und ernst gemeint, das er in dieser extremen Gläubiger Sekte ist und das dort nur lateinisch und vielleicht aramäisch gesprochen wird, ist für mich ein weiterer Beweis dafür wie ernst er es mit diesem Film meint. |
ohne weiter gross auf den film selber eingehen zu wollen (meine argumente kennt ihr ja, siehe rating) muss ich doch noch das eine oder andere kommentieren:
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Zitat th (2004-03-21 20:31:32)
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Zitat rm (2004-03-22 09:40:38)
just plain sick! |
So, jetzt hab ich mir den Film auch angesehen und kann sicher etwas "fundierteres" sagen. Also ich fands eigentlich gar nicht mal so schlecht, auch als Nicht-Christ. Und von wegen Antisemitismus, davon seh ich da gar nix. Ich seh da bloss die Geschichte von dem Sandalentragenden Zimmermann, in welcher halt mal die Juden diejenigen waren, die ihn am Kreuz hängen sehen wollten. So hat mans mir wenigstens mal beigebracht, aber da ich eh nicht an das Zeugs glaube, ist es mir eh wurscht. Und den Antisemiten ists genausowurscht, weil die das so oder so glauben, ob mit oder ohne diesen Film. Wenns ein Trost ist, man könnte u.U. auch argumentieren die Italiener (als Nachfahren der Römer) sind die Jesusmörder, das gäbe vermutlich weniger Zündstoff Nichtsdestotrotz ein akzeptabler Film, da er a) naturgemäss ne gute, beliebte Story liefert und b) phasenweise durchaus auch ein "abgestumpftes" Gemüt wie meines anspricht, wenn auch nicht auf der religiösen Ebene. Aber auch Atheisten sind ja keine Unmenschen und ob das nun Gottes Sohn oder nur ein einfacher Sektenführer ist/war, so ist die Figur von Jesus doch sicher ein guter Mensch. Bemängeln tu ich aber sicher, dass der Film für ultrakonservative Christen gemacht wurde, ich als ungetaufter Ungläubiger der die Geschichte nur so ungefähr kennt, hatte mit dem Schluss nämlich so meine Liebe Mühe, weil ich ihn nämlich nicht ganz verstanden habe. Aber da ich sicher nicht zur anvisierten Zielgruppe gehöre, dürfte das aus Sicht Mel Gibsons ein vernachlässigbarer Faktor sein. Und was das Blut und die Gewalt betrifft, persönlich hab ich damit kein Problem, ich war schon fast etwas "enttäuscht" als Splattererprobter Zuseher, aber natürlich ist für Otto NOrmalseher das u.U. too much, insbesondere wenn man davon ausgeht, dass da auch "normale" Menschen sitzen und den Film ansehen. Ich nehme mal an, dass das damals schon ungefähr so abgelaufen ist und Kreuzigungen eine blutige Sache waren. Ich schätze Leute die das kritisieren ertragen einfach den Anblick nicht, die schauen wohl lieber ihre hübsch geschnitzen Kruzifixe an oder ölgemälde, wo das ganze etwas geschönt daherkommt und das Leiden nicht so visuell sichtbar ist. Unabhängig vom religiösen Faktor fand ichs eigentlich recht unterhaltsam, etwas Leid, etwas Blut, ein paar Bibelzitate und dazu ne positive Message so von wegen Liebe deinen. Intelligente Menschen benötigen zwar für diese Erkenntnis keinen Gott und auch keinen Messias geschweige denn eine bibel, aber das ist wenigstens noch einer der wenigen positiven Aspekte von Religion (wenn die Gläubigen sich nur daran halten würden, wäre mir Religion deutlich lieber) [Editiert von 'knuddel' am 24 Mrz 2004 09:01:07] |
Eigentlich würde mich der Film ja grausam ( (aber ich hab dem Film trotzdem "seine" 6 Sternchen gegeben... da ich mir vorstelle, dass Gibson das noch gut hingekriegt hat!!! |
@Merry du Depp wie kannst du einem Film STerne verteilen den du nicht mal gesehen hast! |
Zitat Merry (2004-03-24 15:32:30)
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@ th: Ja, eine detailgetreue Hinrichtung eines Menschen gibt es selten bis gar nie. Wie ich vorher gesehen habe, sind die verrückten Japaner glaub sehr gut darin... |
Also ich finde den Film gar nicht so brutal wie andere meinen. Sicherlich ist er schon sehr gewaltätig aufgemacht aber wer die Bibel auch nur ein bischen kennt, weiss dass es eben mal so war. Zum Filminhalt: PRO: CONTRA: Viele Menschen die den Film sehen wollen können schon ab dem Anfang nicht kappieren um was es wirklich geht wenn sie die Geschichte Jesu nicht kennen, da der Film ja erst ab der Verratsszene anfängt. Ich sage:"Mr. Gibson, ihnen ging es trotzdem mehr um die einnahmen als um ihren Glauben den sie -AngeblicH- gefunden haben. Ich habe mitbekommen dass der Film einige Fehler hat. Ich finde das kann jedem mal passieren aber nicht bei solch einem Film. Etwas kitchig aufgemacht finde ich die Szene nach der Kreuzigung mit dem Satan. So, trotz der Contras finde ich es gut wenn noch ein teil rauskommen würde der das was nach der auferstehung geschieht zeigt und vieleicht dann irgendwann die Vorgeschichte. Bis dann.
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Trauriger und ziemlich harter Film... Spannung ist zwar wenig vorhanden, wenn überhaupt, dafür aber fantastisch gespielt. |
Der Film verdient alleine wegen der Schauspielerischen Leistung eine hohe Wertung. Ob es ein übertrieben Gewaltätig ist? Ich kann nur sagen, beim Privat Ryan Film, hat auch niemand danach geschrien....... die Gewallt und das Blut wurde dort sogar hochgepriesen. Mich hat der Film nicht gerade unterhalten, aber interessant war er allemal. Darum fünf Sterne. Greetings |
Zitat azrael (2004-03-29 15:39:34)
Zitat azrael (2004-03-29 15:39:34)
ich persönlich erwarte von einem sehr guten film, dass ich unterhalten werde (wie auch immer das sein mag)... |
Hallo Leute Ich habe da mal eine Frage zu POTC. Wird PASSION OF THE CHRIST für die Schweiz zensiert oder einzelne "derbe" Szenen weggeschnitten? |
nein, läuft unzensuriert... |
Hmm.. irgendwie weiss man ja, dass der ned wirklich überzeugend ist. Aber interessieren tut er mich doch.. na ja.. mal schauen was sich so ergibt. |
Zitat Gh05tF4c3 (2004-03-29 20:30:23)
Wird an der Gewalt liegen, richtig ? Ansonsten würd's dich bei so einem Film kaum ins Kino ziehen (Bei mir war es auf jeden Fall so...) |
Zitat Reservoir Dog (2004-03-29 20:33:18)
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Naja, die Atmosphäre fand ich ziemlich schön, vorallem gegen das Ende... Er ist, wie ich finde, ziemlich hart. Schauspielerisch fand ich Caviezel wirklich super ! Spannend ist er leider nicht wirklich. Wenn wegen der Gewalt nicht so gross Rummel gemacht worden wäre, wäre ich kaum ins Kino gegangen... Ich fand ihn "nicht schlecht". |
Zitat Reservoir Dog (2004-03-29 20:38:54)
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Zitat Gh05tF4c3 (2004-03-29 20:49:22)
Mich hat die ausgegebene Kohle nicht gereut... |
So, endlich hab ich ihn auch gesehen und kann mitreden. Also ich würde mich so ziemlich zwischen die beiden extremen Meinungen, die hier zumeist im Forum vertreten sind stellen und "The Passion of the Christ" als mittelmässiger, nicht heruasragender Film mit vielen Schwächen und unfreiwilliger Komik bezeichnen. Ganz heruntermachen möchte ich ihn jedoch nicht, da mir Kamera, Musik und Caviezel sehr gefallen haben. |
q Dieser Film macht Atheisten nicht gläubig! /q |
Ich fand diesen Film nicht schlecht, aber aufregend fand ich ihn auch nicht. Ich würde ihn nicht ein zweites Mal schauen, für mich war er zu brutal, auch wenn diese Verfilmung sicherlich der Tatsache erspricht. |
An th
Im Sinne des maskenbilderischen leistungen, da sind wir uns einig und das mit den römer und auspeitschen auch...... aber was ist mit den Sprachen.... oder glaubst du, dass es einfach ist ein Film in arameisch und latein zu drehen?? Ok.... es kann ja auch sein, dass der Film erst spähter in diesen sprachen abgemischt wurde.
Muss den ein Film unterhalten damit er gut ist?? Es gibt Filme die zum diskutieren bewegen wollen oder schockieren wollen oder wiederum nur etwas aussagen wollen.... all das kann sich halt nicht immer mit "unterhaltung" verbinden. |
du hast natürlich recht, aber weder du noch ich wissen, ob die das aramäisch erstens korrekt aussprechen, zweitens wie schwer das zu lernen ist und drittens obs nicht doch nachvertont wurde. und was ich mit unterhalten meinte, hast du natürlich ein bisschen falsch verstanden. für mich ist unterhaltung nicht nur, wenn ich mich im kino 2h gut amüsiert, gelacht oder gezittert habe. vielmehr ist/war ein film für mich unterhaltend, wenn nach dem kinobesuch nicht das gefühl aufkommt, dass ich in der zeit 100 andere, bessere sachen hätte machen können. |
ok, ich glaube jetzt haben wir uns etwas besser verstanden Greetings |
@ th: Ich kann dich verstehen, wenn du nicht gut unterhalten wurdest, weil die meiste Zeit schleppt er ja das Kreuz durch die Stadt und jeder Darsteller hat immer die gleichen Emotionen. Jesus leidet, Maria weint, etc. Aber der Film ist eben auch eher eine Dokumentation als ein gewöhnlicher Unterhaltungsstreifen. |
Ehrlicherweise...hätte ich auch lieber weggeschaut...ging aber schlecht!! Ist der Film.....Brutal,Blutig...ja,zu beidem...ganz egal wie gewohnt man ist sicht blutige Filme reinzuziehen...wer diesen Film kalt lässt...sollte sich ernsthaft Gedanken machen....über sich selbst.... Ich finds einfach unglaublich traurig, dass wir soo viel brauchen, damit wenigstens ein Funke an uns hängen bleibt....!!!!??? |
Zitat sutherkiefer (2004-04-04 01:51:15)
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Zitat kaya (2004-04-09 22:38:53)
Erzähl' mal, ich hab's nicht begriffen... |
Zitat th (2004-04-09 22:49:23)
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Zitat Reservoir Dog (2004-04-09 23:01:38)
auch auf die Gefahr hin, dass Du mit meiner Antwort nichts anfangen kannst (mindestens im Moment)...es gibt Antworten die man "nicht" schwarz auf weiss erhält...die man aber "wie im Film" erwähnt, spürt und fühlt...Wahrheit???!!!! 1. Schau...wie "wir Menschen im allgemeinen Handeln" wir verurteilen das grosse unbekannte, was uns Angst macht, wir nicht kennen...oder aber eben gerade desswegen weil wir erkennen...und um unsere persönliche "Macht" fürchten (was übrigens lächerlich ist) langer Rede kurzer Sinn...ich könnte darüber einen stundenlangen "Monolog" halten...langweilig...stimmt.....das sind ja alles Gedanken, die ich mir in den letzten Jahre für mich selbst gemacht habe..und so eben auch zu Antworten gekommen bin...hinter denen ich stehen kann...wenn auch längst noch nicht alle....also meine eigene persönliche "kleine" Meinung halt... so das war's...viel bla,bla...ja vielleicht...aber wer weiss...der eine oder andere Kern steckt ja vielleicht doch drin...???!!! versuch einfach mal an all das zu denken was du bisher nicht gedacht hast...versuch mal eine neue Denkweise und Fühlweise...vielleicht kommst du dann auf das Ergebnis...keine Erfahrung kann bloss mitgeteilt werden....bringt nichts....sie soll eben "selbst erfahren" werden... mehr möchte ich dazu nicht sagen....versuch's mal...viel glück dabei!! |
Sorry, Kaya, aber diese Art des Ohnmachtsgefühl (bezüglich "Ich weiss einfach, dass wir in dieser Welt, so vieles zum besseren Verändern könnte...jeder erstmal in seinem nächsten Umfeld...usw.") ist Gegenstand der Vernunft und bedarf keiner Religion. Versuchs doch du mal ohne Religion. Oder so. Das man bei dem Sehen des Filmes etwas 'wahres' spürt will ich nicht dementieren, doch fühle ich dies auch bei Frank Capras Filmen oder 'E.T.'. [Editiert von 'Indeed' am 10 Apr 2004 10:48:12] |
danke für deine Antwort...wenn du's schlicht mit Menschlichkeit machen möchtest resp. bezeichnen möchtest....super...go for it...!!(Aber sag mal wo fängt Religion,wo Glaube wo Menschlickeit an und hört sie auf...ganz generell...kann und soll man das trennen???) |
Zitat kaya (2004-04-10 12:48:58)
Allerdings wollte ich aufzeigen, dass der Film gewisse Möglichkeiten hat (Sountrack, Schnitt etc.) dem Zuschauer ein Gefühl von Wahrheit und Unmittelbarkeit von Emotion zu geben. Dieses Gefühl resultiert also nicht unbedingt daraus, dass die Notwendigkeit zum Glaube 'wahr' ist, sondern vielmehr, dass Gibson und Co. ihr Handwerk verstehen. Wie auch immer. Man darf sich natürlich von diesen Filmen dennoch mitreissen lassen, auch wenn man weiss, dass sie gewisse Gefühle quasi 'vorprogramieren'. Und was bei dir dann der Christus-Film ist, ist bei mir dann tatsächlich 'E.T'. |
Yup, sorry Ich denke schon, dass das alles passiert ist... Bzw. ich GLAUBE ! [Editiert von 'Reservoir Dog' am 10 Apr 2004 15:06:07] |
Zitat Reservoir Dog (2004-04-10 14:31:56)
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Indeed...hab's auch nicht als Kritik aufgefasst...und ich glaube zu wissen was du sagen willst...hast ja auch absolut recht...aber wie gesagt...gewisse vorprogrammierte,provozierte Gefühle...können wirklich weiterhelfen und einiges Aufzeigen oder und mal wieder die Augen öffenen...und genau das finde ich hier sehr positiv!! so...werd mich hier somit ausklinken...mach's gut! |
naja, nicht wirklich überzeugen, hatt zwar ein paar ganz tolle szenen, aber insgesammt langweillig. |
dieser film ist eine zumutung für jede art von Zuschauern...obwohl, sadisten kommen voll auf ihre kosten |
Zitat d.leibundgut (2004-11-18 12:54:02)
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Mitreissend, bewegend, verstörend, das sind die Worte die mir als erstes zu "The Passion of the Christ" einfallen. Blutrünstig, gewaltgeil, sadistisch hingegen fallen mir zu diesem Film überhaupt nicht ein, ganz einfach weil er nichts davon ist! Mel Gibson zeigt uns nur wie Folter und Kreuzigung waren, in aller Grausamkeit. Natürlich ist das abstossend, natürlich ist das ekeleregend, aber das war es nun mal. Wieso ist ein Mensch der uns das mal zeigen will, uns vor Augen führen will wie sehr Jesus gelitten hat für die Sünden der Welt, was er für uns auf sich genommen hat, blutrünstig und sadistisch? Einfach nur weil er es zeigt? Ja darf man es denn nicht zeigen, oder was soll das ganze Geschrei? Ich finde man muss es zeigen, nur so kann man nachvollziehen was Jesus für ein Opfer gebracht hat. Bei diesen ganzen verharmlosten, romantisch verklärten Darstellungen der Kreuzigung die wir vorher zu sehen bekamen stellte sich bei mir nie ein Gefühl der Bedrückung oder des Mitleids ein. Zu weit entfehrnt war das ganze, nicht sichtbar die Qualen. In "The Passion of the Christ" hingegen sind sie es, überdeutlich, es schmerzt manchmal schon nur vom hinsehen, man leidet als Zuschauer mit. Ob ich so was geil finde? Sicher nicht. Schau ich mir den Film wegen der Gewalt an? Sicher nicht. Ich schau ihn mir an weil er mich bewegt und mitreisst, und weil ich ihn künstlerisch überaus ansprechend finde. Sicher mag es Leute geben denen fast einer abgeht wenn sie die Gewalt in dem Film sehen, aber dafür das es solch gewaltgeile Individuen gibt kann der Film nichts, und es lag ganz sicher nicht in Gibsons Absicht diese Leute anzusprechen. Ich finde "The Passion of the Christ" ist ein Meisterwerk von unglaublicher emotionaler Kraft der mich jedes mal wieder bis ins Innerste bewegt. Muss man an Gott oder Jesus glauben um den Film gut zu finden? Natürlich nicht, denn wenn das die Voraussetzung dafür wäre, dann dürfte man keinen Film mit einer fiktiven Story gut finden. |
Ein Film über die letzten Stunden von Jesus, wie aufregend! Selten habe ich einen Film gesehen, der mich so verärgerte wie dieser Streifen. Das fängt bereits bei der Geschichte an - okay, da kann Gibson wohl nicht viel dafür, die ist ja bereits im dicken Buch mit dem Kreuzli vorgegeben. Dennoch fragte ich mich immer wiede, wie Menschen heute noch diese Story glauben können. Wie auch immer, der Film selber ist auch alles andere als überzeugend. Selten habe ich in einem Film so unsympathischste Darstellungen gesehen. Allen voran der Jesus-Darsteller, der für mich mehr arrogant denn barmherzig und bescheiden klingt. Am meisten Verständnis hatte ich noch für den römischen Statthalter, der nicht mehr wusste, ob er Jesus verschonen oder bestrafen soll. Absolut nicht mein Fall. Aber ich denke, ich gehöre auch nicht zur richtigen Zielgruppe. |
Für Vampire ein echtes Appetithäpchen! Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist's eine Gotteskraft. Ich schätze, so ist es... |
The Passion Recut?! |
Wo bleibt eigentlich die zu Ostern angekündigte Special (oder Premium) Edition? Habe sie nirgends gesehen und Amazon hat den ET auf Dezember verschoben. Weiss jemand mehr? |
Zitat Zombiepolizist (2005-03-24 19:36:06)
Special-Edition? The passion of the Christ - Extended Edition (10 more nails) oder was? |
nope sie ist kürzer, 122 statt 127 und soll somit "Familientauglich" sein http://www.1a-dvdshop.ch/Default.asp?idlnk=1219760 (ist hier auf den 30.3 angekündigt) |
Zitat Skynet (2006-03-02 22:42:11)
The passion of the Christ - Redux The edition with the happy ending where Jesus and his merry men hunt down terrorists in arabia (even though their prophet arrives only in 500 years)...Tönt ja fast schon disney-mässig... [Editiert von Markus am 2007-04-07 13:00:18] |
Zitat papp (2006-03-03 01:21:26)
Dort können wir ja dann mit all den Kreuzrittern, Inquisitoren und sonstigen christlichen Massenmördern weiterdiskutieren.. |
Ich meinte eigentlich diese SE, die zum DVD Release der normalen DVD angekündigt war. Es handelt sich um die gleiche Fassung des Films auf einer Doppel-DVD mit Extras auf der zweiten Disc. Diese DVD wurde dann abermals verschoben und ist bis jetzt noch nicht erschienen. |
da hat der alte "judenhasser" mel n beeindruckendes stück zelluloid geschaffen. man kann viel von diesem film halten oer auch nicht, tatsache ist, dass er die menschen dazu gebracht hat, sich wieder mit elementaren fragen des glaubens zu beschäftigen... eindrücklicher film! ein paar künstlerische freiheiten hat er sich freilich gegönnt, was ich aber nicht weiter störend fand. |
Zitat Ghost_Dog (2007-04-07 10:56:51)
ach komm, das ist doch nur manipulatives machwerk. brutalität des voyeurismus willen. die elementaren fragen des glaubens haben sich wohl nur bei den ganz hartnäckigen christen gestellt, und denen die so tun als ob und mit falschen moralischen grundsätzen glänzen. siehe den erfolg des films in den USA, ausgeklügelt mit religiösen botschaften der beiteiligten (regisseur, schauspieler, komponist) geschickt in der pr maschinerie umschmückt. da schau ich mir lieber etwas wie king of kings an, das hat dann auch was märchenhaftes. und so passts. |
Heilandsack! Mel Gibson hat echt einen an der Waffel. Ein Stern für den Flashback, wo Jesus den Tisch in seiner heutigen Form "erfindet". Spätestens da wird klar, dass sich da einer "eifach öppis" aus der Bibel zusammenstiefelt. Einer der Experten in der ORF-Diskussion nach dem Film nannte es "Rasterfandung" nach den brutalsten Stellen. Erstaunt war ich, wieviel ich vom Latein verstanden hab, und dass so ein Film Millionen eingespielt hat. |
Zitat rm (2007-04-07 15:13:11)
Warum? Jesus war Zimmermann, was liegt da näher, als Jesus auch als den Menschen zu zeigen, den er auch sonst noch war. So weit her geholt ist Szene nicht. Ich gebe zu, kennt man die Geschichte von Jesus nicht, so kann man bereits schon zu Beginn des Films ratlos sein. Man weiss dann nämlich nicht, warum Jesus so sehr Angst hat, so sehr, dass er so stark schwitzt. In der Bibel steht sogar, dass er Blut geschwitzt hat, im Film sieht man das jedoch nicht so. Ein Kompliment an Gibson, er hat sich in weiten Strecken wirklich an die Bibel gehalten. Ein paar künstlerische Freiheiten mag man ihm verzeihen, denn sie verzerren die Grundaussage in keinster Weise. Die Flashbacks finde ich allesamt gelungen und zeigen auch andere Facetten von Jesus. Der Barmherzige, der weise Lehrer, den Zimmermann, der Gerechte. Gewünscht hätte ich mir aber einen Dreiteiler. Und zwar: Das Leben Jesu, Der Leidensweg Jesu, Die Auferstehung Jesu. Der erste Teil würde dann die vielen Unklarheiten im zweiten Teil (Passion Christi = Leidensweg Jesu) erklären. Vielleicht kommt Gibson ja noch mit den beiden anderen Teilen. |
Also ich war enttäuscht!!! Ich habe mich schon immer für die Kreuzigung von Jesus interessiert (ohne gläubig zu sein). Aber was hier der Film bietet war schon sehr provokativ. Die Handlung über die Kreuzigung war wirklich nur zweitrangig. Im Vordergrund stand die Gewalt. Mel "Brutalo" Gibson setzt nur auf Geschmacklosigkeit. Aber man kennt ja von ihm beinnahe nur die Gewalt (Braveheart und Apocalypto). Dank der Brutalität kann der Streifen kaum Spannung aufbauen, weil man schon am Anfang weiss wie der Film endet. Der Ablauf war immer der gleiche: Ein bisschen Reden, viel Schlagen, ein bisschen Reden, viel Schlagen. Wenn ich mir viel Gewalt anschauen will, schau ich mir lieber 100 Happy Tree Friends Folgen an. Da kann ich wenigstens lachen. Bei einem Mann der während zwei Stunden verhaut wird schlafe ich lieber ein. Als der Abspann lief habe ich gar nicht über den Film nachgedacht. Das ist mir noch nie passiert. Ich konnte erst nach einer Woche sagen, dass mir der Streifen nicht gepasst hat. Das ist doch ein Pluspunkt wert. Dazu fand ich es interessant, dass Passion of the Christ in einer Fremden Sprache gesprochen wurde. War mal etwas Neues. Des Weiteren haben mir die Kulissen gut gefallen. Fazit: Für manche Leute war der Film die Erleuchterung. Für mich war das im Endeffekt nur ein Film der umsonst zu hoch gehypt wurde. Und eigentlich nur im Bereich Gewalt ein Zeichen setzt. 2,5 [Editiert von ()=() am 2008-09-14 16:04:44] |
Fällt mir erst jetzt auf: Müsste der Film nicht 'Passion of Christ' heissen? Statt 'of the Christ'? |
Zitat Markus (2007-07-25 11:34:49)
nope, das ist schon korrekt so. "christ" oder "christus" ist nicht jesus' nachname, sondern kommt vom griechischen "christós", was soviel wie "gesalbter" bzw. "erlöser" bedeutet. stets zu diensten! [Editiert von gargamel am 2007-07-25 12:41:10] |
Zitat gargamel (2007-07-25 12:20:25)
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Zitat El Chupanebrey (2007-07-25 12:40:37)
bin einfach in einer zeit aufgewachsen, als der begriff "allgemeinbildung" noch nicht bedeutete, über paris hilton, die neuesten handygames oder die angesagtesten kleidermarken bescheid zu wissen... |
Zitat gargamel (2007-07-25 12:43:48)
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Zitat El Chupanebrey (2007-07-25 12:46:50)
ausnahmen bestätigen die regel... |
Zitat gargamel (2007-07-25 12:20:25)
Ta! |
Zitat gargamel (2007-07-25 12:49:03)
So, dann wär das geklärt. |
sehr unangenehm zu sehen. wenn wir mal vergessen, dass dieser verdammte Mel Gibson dahinter steckt, ein interesannter Film. |
allen entgegengesetzten kommentaren zum trotz tue auch ich meine meinung kund: der film hat mich berührt, erschüttert - buchstäblich die sprache verschlagen. ein film, der durch mark, bein und herz ging. bewerten tue ich "the passion" nicht, da er für mich ein film ohne beispiel ist, wenn auch sich viele daran stossen und empören. |
nun ja, ein folterfilm, den sich christen ankucken können, ohne nachher ein schlechtes gewissen haben zu müssen. wie war das noch mit "du sollst dir kein bildnis machen!"? |
Zitat gargamel (2007-10-30 18:19:04)
das bezieht sich auf die verehrung von götzenstatuen und nicht auf die vorstellung, wie Gott bzw. Jesus aussehen könnte. |
Zitat gargamel (2007-10-30 18:19:04)
hoppla, ein taffer kommentar |
Zitat mithrandir72 (2007-10-30 18:23:10)
mmmh... ist das nicht haarspalterei? nur weils damals noch keine filme gab, einfach mal annehmen, dass dieses gebot filme nicht betrifft? schliesslich hat jetzt jeder das gefühl, der gibson-movie sei so eine art doku über die letzten tage christi und somit ist er schon auch eine art götzenbild. [Editiert von gargamel am 2007-10-30 18:37:57] |
Zitat mithrandir72 (2007-10-30 18:25:26)
aber du musst zugeben, das man das so sehen kann: gegen folterfilme a la hostel zu felde ziehen (ich mag diesen dreck übrigens auch nicht) aber "the passion" mit wohligem gruseln kucken... (ich werfe das nicht dir vor, ist eher so eine allgemeine bemerkung) |
Zitat gargamel (2007-10-30 18:27:39)
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naja, dann schaue ich mir lieber Hostel an und habe noch ein gutes Szenario dabei als diese Folterorgie. Die ganze Story drumrum in ehren, aber was Gibson hier bietet ist wirklich nur eine sinnlose Schlachtplatte, die oben drauf noch stinklangweilig ist. |
Zitat gargamel (2007-10-30 18:30:48)
stimmt, da wird nicht immer sauber getrennt. wobei das ganze ausführlich zu disktieren könnte den forumrahmen sprengen... aber ehrlich gesagt hab ich auch das gegenteil erlebt: gewalt wird in jeder form geduldet, aber "the passion" wollte man verbieten. zudem habe ich den film alles andere als genossen: wollte einfach etwas von dem nachempfinden, worüber ich schon so oft gehört oder gelesen hatte. ...und übrigens: mit deiner art bin ich bis jetzt immer noch klargekommen [Editiert von mithrandir72 am 2007-10-30 19:42:00] |
Der richtige Name von Jesus Christus war Yeshua Ha-Nozri. Tönt irgendwie cooler |
Zitat scarface (2007-10-30 20:38:07)
definitiv |
Zitat gargamel (2007-10-30 18:19:04)
nun noch meine versierte meinung dazu. Das Gebot "Du sollst dir kein Bildnis machen" kommt aus dem alten Testament, d.h. bevor Jesus auf die Erde kam. Daher ist dieses Gebot nur auf Gott bezogen, nicht aber auf seinen menschgewordenen Sohn Jesus. Ist auch der Grund warum diverse Christen Mühe haben mit Filmen wie "Bruce Almighty", da dort eben Gott dargestellt wird und das durch dieses Gebot nicht erlaubt ist. |
Zitat siamolo (2007-10-31 13:22:44)
ich möchte hier ja keine theologische grundsatzdebatte starten (obwohl ich damit natürlich genau das tue bin ja nicht wirklich ein experte, aber wenn dem nicht so wäre, könnte man das christentum ja auch nicht als monotheistische religion bezeichnen. gandalf müsste uns da aber weiterhelfen können... [Editiert von gargamel am 2007-10-31 14:54:10] |
Gemeint ist m.E. bei diesem Gebot - besonders in Bezug auf den Jahrhunderte langen Aufenthalt in Ägypten - dass das Volk Israel kein Bildnis in Form einer Statue bzw. eines Götzen herstellen soll (dem widersetzte sich das Volk wenig später beim Goldenen Kalb). Dies wird dann noch viel verständlicher, wenn man sich bewusst wird dass zur damaligen Zeit der Götzenkult weit verbreitet war. |
Zitat gargamel (2007-10-31 14:07:51)
ja, es ist die selbe person. aber es sind verschiedene wesensarten. Der Heilige Geist ist der Geist, welchen die Christen in sich haben und Jesus ist die göttliche Person, die die Christen zum Vorbild nehmen. Zudem vertritt Jesus die Christen vor Gott, wenn Busse getan wird. Und die einzige menschliche Wesensart ist eben Jesus. Gott kann man sich nicht vorstellen weil nie irgendwo Gottes Aussehen beschrieben ist, genauso wie vom heiligen Geist auch keine äusserlichen Merkmale beschrieben sind. Von Gott sollte man sich kein Bild machen, weil unser Vorstellungsvermögen gar nicht dazu in der Lage ist. Wir könnten Gott nur in 3 Dimensionen (in höchster Stufe in Form eines Menschen) darstellen und das wird ihm nicht gerecht. Das mit den Götzen stimmt schon auch ein bisschen, da greift aber für mich viel mehr das Gebot "Du sollst keine anderen Götter haben neben mir". Und diese zwei Gebote sind niemals die gleichen. |
Zitat thatssno (2007-10-31 15:26:34)
Das stimmt, da geh ich mit dir voll einig - genau wie du sagst "wie Gott IST" (und nicht wie er aussieht). Das Bild von Gott im Menschen drin ist aber meines Erachtens viel mehr durch seine Wesenszüge und Charaktereigenschaften geprägt, nicht aber ein Bild wie er aussehen könnte. [Editiert von siamolo am 2007-10-31 15:59:10] [Editiert von siamolo am 2007-10-31 15:59:23] |
@ thatssno @ siamolo auch denke ich nicht, dass gott dieses gebot nur auf den goldenes-kalb-zwischenfall hin erlassen hat, und es nachher keine gültigkeit mehr haben soll. oder dass es nur für die zeit vor dem alten testament gilt (denn das würde nahelegen, dass gott seine einstellung geändert hätte, was nicht sein kann, da er/sie/es ausserhalb von zeit und raum existiert. ziemlich sicher wäre luther beim kirchen-leerräumen dazumals auch gegen filme vorgegangen, wenn es sie bereits gegeben hätte. ich habe das gefühl, dass ihr euch hier mit sophistereien an einem gebot vorbeizumogeln versucht, das euch nicht so ganz passt... |
Zitat siamolo (2007-10-31 15:58:06)
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stimmt schon was ihr da schreibt. schlussendlich werden sich nicht mal die gelehrten theologen in diesen fragen einig. @gargamel: nein, wir versuchen uns nicht irgendwo durchzumogeln. ich jedenfalls nicht... |
Zitat siamolo (2007-10-31 16:20:50)
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Zitat gargamel (2007-10-31 16:14:53)
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so, bin auch wieder da also thatssno und siamolo reden mir aus dem herz Zitat gargamel (2007-10-31 16:14:53)
gargamel, bist wieder mal ein ganz schlauer mit mogeln oder einem gebot umgehen hat das nichts zu tun. vielleicht ist es hilfreich zu wissen, in welchem umfeld das volk Gottes, welches die gebote damals erhielt, war; es war umgeben von völkern aus verschiedensten kulten, die götzenkult (anbetung verschiedenster götter) praktizierten. schon allein deshalb heisst es, dass Gott keine anderen götter neben sich duldet. die bildnisse beziehen sich - obwohl mir bewusst ist, dass es dabei keine definitive theologische einigung gibt - wie bereits erwähnt, auf angefertigte götzenstatuen (z.B. das goldene kalb). das mit den bildern und bildnissen ist halt eben so eine sache... solange die bilder dazu dienen, um z.b. eine bestimmmte situation oder ein bestimmter lebensabschnitt von Jesus darzustellen, hat dies nichts mit anbetung zu tun. es kann daraus eine anbetung entstehen, weil es dazu inspiriert hat; doch die anbetung richtet sich nicht an die bilder selbst. zugegeben, mit meiner these wage ich mich etwas auf die äste hinaus |
Halte den Film für spirituell ebenso gescheitert wie es andere Sektenpropagandafilme (Battlefield Earth, Last Samurai)sind. |
@thatssno/mithrandir/siamolo: so ist es natürlich einfach mit dem christ-sein, wenn sich jeder die bibel so auslegt, dass sie ihm möglichst nicht in die quere kommt... |
Zitat gargamel (2007-11-01 08:07:11)
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Zitat thatssno (2007-11-01 08:27:45)
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Zitat gargamel (2007-11-01 08:39:50)
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Zitat gargamel (2007-11-01 08:39:50)
nicht wenn man kein katholike ist. |
Zitat gargamel (2007-11-01 08:07:11)
christen sind freie menschen, die mit der bibel eine prima gebrauchsanweisung fürs leben zur verfügung haben. da gibt's bei einigen dingen eine gewisse freiheit der interpretation (innerhalb eines gewissen rahmens) - wo ich persönlich das ganze thema der bilder dazu zähle - und bei anderen ist die sache klar (z.b. "du sollst keine anderen götter neben mir haben") und abgesehen davon: christ-sein ist doch überhaupt nicht kompliziert |
So gestern mal angesehen, da das Teil im TV lief! "Story" ist dürftig, handwerklich aber hat Mel Gibson feinste Arbeit geleistet...da stimmt wirklich alles. In der Summe 3 Sterne! Aber Dude, das war ja das reinste Schlachtfest, not bad! Schön das man solche Filme frei im TV zeigen darf unter dem Deckmantel des leidenden Jesus! Also lieber Horrorfilmer, organisiert euch einen langhaarigen Schauspieler, bastelt ne nette bibelgerechte Story rund um die Personn und schon werden die gröbsten Splatterfilme ab 16 freigegben und laufen zur Prime Time im Free-TV! |
erst gestern gesehen??? |
Zitat pb (2008-03-25 07:15:10)
Jep hat mich bisher echt nicht scharf gemacht! |
gibt auch keinen grund dazu. da schaue ich mir echt lieber fir völlig verklärten alten schinken à la King of Kings etc. an. |
Ist halt Ostern! Da hast die Wahl der Qual zwischen den 10 Geboten, Last Temptation oder eben dem Gibson-Metzler. |
Zitat Chemic (2008-03-25 08:16:22)
der letzte kommt allerdings eher selten im fernsehen. The Greatest Story Ever Told wurde wie jedes jahr auch gezeigt (nicht ben hur, den so viele immer wieder als "osterfilm" bezeichnen... |
Boooooring... [Editiert von El Chupanebrey am 2009-01-04 17:23:18] |
Zitat El Chupanebrey (2008-03-26 10:44:55)
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Allein schon der Mut... Nagut, streichen wir ihn aus der Liste. Freuen wir uns auf den - von Family Guy prophezeiten - zweiten Teil (auf Youtube gibts das bloss ohne Ton |
Zitat El Chupanebrey (2008-03-26 13:14:37)
ja! wer lässt sich schon frewillig auspeitschen und kreuzigen |

