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Beitrag Alien³
Alien³ oder: Alien: Die Todgeburt Alien³ kann getrost als das Stiefkind der Alien-Serie bezeichnet werden. Vieles ging schief in den Pinewood Studios zu London. Vom unfertigen Script bei Drehbeginn bis zum missglückten Versuch H.R. Giger wieder in die Produktion einzubeziehen, hatte David Fincher mit viel Ungemach zu rechnen. Leider sieht man dies dem Film auch an. Dabei wollte man mit Alien³ die Serie nur zu einem würdigen Abschluss bringen, und Ripley in den wohlverdienten Ruhestand entlassen. David Fincher, der vor der Anstellung von seinem Ruhm als Werbefilm- und Videoclipregisseur profitierte, wäre sicher der richtige Mann dafür gewesen. Stolz auf seinen Debutfilm ist auch er nicht. Fincher hat aber trotz allem Spuren hinterlassen können. Sein Talent für visuell Interessantes und Unappetitliches, das ihm später bei Fight Club und vor allem Se7en hoch angerechnet wurde, blitzte auch bei Alien³ schon auf. So scheint die Kamera wie am Boden festgeklebt und die Schauspieler taten gut daran, sich jeden Morgen die Nasenhaare zu entfernen. Alien³ ist auch der blutigste Part des Vierteilers. Auf die Idee, alle Schauspieler mit Glatzen und tätowierten Strichcodes am Hinterkopf auftreten zu lassen, muss man zuerst einmal kommen. Weniger gut ist aber die Geschichte herausgekommen. Auf dem Planeten der Y-Chromosomen-Träger hat das feministische Moment der Serie nichts mehr zu suchen. Die Schwerverbrecher wachsen einem nicht wirklich ans Herz und mit ihren Glatzen und englischen Akzenten lassen sie sich nur schwer auseinander halten. Sogar Ripley, der Star der Alien-Filme, wirkt in dieser grauen und rauhen Umgebung unsympathisch. Da hilft weder das Reaktivieren ihres Sexlebens, noch das Zoomen auf ihr blutunterlaufenes Auge um Mitleid zu wecken, auch wenn man einwenden muss, dass die Maskenbildner wirklich realistische Arbeit geleistet haben. Der andere Star der Serie, das Alien, ist diesmal wenig gruselig. Es bewegt sich so schell wie nie und rennt neuerdings auch an den Decken entlang. Der Zuschauer hat Spass an der subjektiven Alien-Perspektive der Kamera. Nur wurde dabei vergessen, dass das Alien aus dieser Sichtweise nicht betrachtet werden kann. Vielleicht ist es auch besser so. Denn die Special Effects sehen in Alien³ einfach billig aus. Es ist müssig sich zu überlegen, was man mit der Digitaltechnik hätte anstellen können, womit Steven Spielberg ein Jahr später die Dinosaurier zum Leben erweckte. Es bleibt ein schaler Nachgeschmack beim Schauen von Alien³ - auch 10 Jahre nach der Erstveröffentlichung. Die Story ist hanebüchen und wird auch mit der hinzugefügten halben Stunde auf der Alien Quadrilogy Disk nicht viel klarer. Was man dem Film aber zu gute halten kann ist, dass er dank seiner nicht Endgültigkeit Sigourney Weaver dazu bewegte, in Alien: Resurrection nochmals als Ripley aufzutreten. Und wir wissen, dass die Schweiz auch im 22. Jahrhundert noch führend ist auf dem Gebiet der Spritzenherstellung. Auch hier bietet die im deutschen Sprachraum in diesen Dingen führende Website www.schnittberichte.com einen genauen Vergleich der Kinofassung zu dem mit neuen Szenen verlängerten Special Edition. |
Ich mochte den Film nicht. Hab ihn aber als "Ausrutscher" abgestempelt. Nicht wissend, dass mit Teil 4 nochmals sowas auf mich zukommen würde... |
Gute Grundstimmung, stellenweise etwas langwelig UND.... Hicks hat mir gefehlt... |
ein ziemliches gebastle, schade dass man Fincher nicht freie hand liess. die grundidee ist sicher nicht schlecht. |
Zitat rm (2004-02-13 00:23:00)
Naja... in den gefängnissen dieser zeit ist das eben üblich Zitat rm (2004-02-13 00:23:00)
??? |
Zitat Warlord (2004-02-21 19:09:43)
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Cool, noch jemand dem Hicks gefehlt hat ;-) |
Kam letzlich auf ZDF; die Geschichte, die spezielle Konstellation ist an sich spannend und lehnt sich an dem herrlichen, schwermuetig gleitenden ersten Teil, diese klaustrophobische Einsamkeit aufm komischen Planeten weit weg von der ach so feinen Zivilisation. Aber die Umsetzung schwach, es wurde mehr Wert auch Style, als auf Inhalt gelegt. Schade, durch ein immerfort gutwilliges Vorhaben schlussendlich doch Zeit und Energie verschwendet, sag ich mal. |
tja, wenn man etwas über die teils unglaublichen hintergründe des films weiss, dann ist das was herausgekommen ist, noch recht annehmbar... |
Mmh, Fincher ist Regisseur mit Auftrag und die Bastelcrux mit senlilen Geheimratseckenmelonen unschoen, welcher eine mitleidsvolle Filmbewertung aber eher weniger rechtfertigt. Der Film zahelt, und der ist schwach, schade. |
klar, das hat mit der filmbewertung nichts zu tun, da sind wir uns einig. aber es ist interessant oft diese filmpolitischen und menschlichen details mizubekommen, die solche projekte fast kastrieren. |
Tja, it's a Team Thing.. Anders da der schrullenhafte Kubrick, meisterlich als gutmuetiger aber bestimmter Diktator stets fordernd ueber jede Gestalt |
Alien 3 oder Scheisse hoch 3 Kurz zum voraus, als ich den Streifen nach dem genialen Aliens gesehen habe, war ich nicht nur grauenhaft Enttäuscht sondern auch einfach wütend. Aliens war genial. Super Charaktere, super Action und auch ein guter Schluss. Ein Film/Serie zum lieben, dachte ich, also ging ich mit gleichen Enthusiasmus an den dritten Teil heran und wollte nach den ersten Paar Minuten am liebsten gleich wieder abschalten. Ohne einen ersichtlichen Grund haben die Produzenten beschlossen, Camerons geniale Vorarbeit kurzerhand zu Streichen und mit Alien 3 einfach einen frischen Start zu machen. Newt, Hicks und Bishop wurden Komplett aus der Story gestrichen und nur noch Ripley bleibt als Anker in der Serie. Nach einem Defekt im Raumschiff wird das Evakuationspod ausgelöst und sie landet als einzige Frau in einem Männergefängnis. Dort wird sie gefunden und dort soll sie warten bis sie von der Kompanie abgeholt wird. Blöderweise setzt sich wieder ein Alien frei und beginnt unter den Gefangenen zu wüten. Diese Spielen ihre Rollen zwar gut, sind aber bald egal und man wartet nur darauf, bis der nächste vom Alien zerfetzt wird. Ripley muss den Kampf wieder aufnehmen und trotz schlechter News über ihren Zustand versuchen das Alien aufzuhalten. Die Sets und der allgemeine Look knüpft an die vorhergehenden an. Dreckig, alt, düster. Man merkt es hat wieder eine Geldspritze gegeben und die Sets sind viel Detaillierter und düsterer als in den bisherigen Aliens, und wirken überzeugend. Ebenso hebt er auch das Alien in ein neues Level und jetzt kann es noch an den Wänden herumhuschen. Was zwar ein nettes gimmik ist, aber trotzdem bleibt es Technisch so am Anschlag, dass es nur beschränkt überzeugt. Sigourney Weaver spielt ihre Rolle routiniert wie eh und jeh und kann hier sogar mit Glatze durchs Bild hüpfen. Obwohl sie in ihrer Rolle überzeugt kann sie den Film nicht retten. Das Pseudoreligiöse Getue der Gefangenen bleibt so aufgesetzt und trotz dem Einbezug von Lanze Heriskon als importierten Bishop, bleibt der Film der Tiefpunkt der Serie, der alle gute Vorarbeit von Cameron zerstört hat und aus einer Saga mit gigantischem Potential zu einem routinierten gewurstle degeneriert hat, die um jede Entwicklung beraubt wurde. Dies wurde vor allem offensichtlich als sie den vierten Teil noch nachreichten und das ganze definitiv zu einer unmotivierten Schleimorgie wurde. Die Erweiterte Version versucht aus den Resten ein neuer Film zusammenzupeppen, das Resultat ist aber doppelt so viel Geschnurre, und den Thrill, der in Aliens noch vorhanden war, geht komplett verloren. What ever you do, don't watch this movie. |
na wo sind sie denn newt und hicks??? aber du hast den film schon von beginn an gesehen? |
schon aber wollte die ursache nicht gleich hierhin schreiben, es gibt immer noch personen die ihn noch nicht gesehen haben. Das ist auch der hauptgrund warum ich den Film so abgrundtief hasse, denn das Trio hätte sicher noch viel mehr aus dem Film gemacht als nur Ripley alleine, und da wäre das würdige Ende wohl auch etwas einfacher gewesen. |
einfach nur verdammte kake!das so was produziert werden durfte!alienkake |
Zitat crazy chic (2006-01-24 17:59:31)
ah, eine sehr fundierte und geistreiche wertung/begründung... kommt wohl ned an das meisterwerk "2 fast 2 furious" ran, was? |
total schlecht gespielt finde ich .voll unüberzeugend. |
Ich wusste ja schon im Vorfeld, dass der dritte Teil nicht mit den Vorgänger mithalten wird. Dadurch konnte er mit tiefen Erwartungen bei mir die souveränen vier Sterne holen. Also ich finde das der dritte Streich in den Bereichen Action, Spannnung und Intensivität immer noch mit den ersten beiden gleichschritt halten kann. Der Film kann meiner Meinung nach immer noch gut Unterhalten. Leider fand ich den Anfang zu überstürzt. Spoiler zum Lesen Text markieren
Auch eher als Negativpunkt zu bewerten war, dass man die Charakteren nicht gut unterscheiden konnte. Ich hatte damit teilweise riesenprobleme. Nunja mir hat diese Alien Trilogie allgemein sehr gut gefallen. Die Geschichte ist nun abgeschlossen. Mal schauen was im überflüssigen vierten Teil geschieht. |

