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Beitrag überschätzte und beste regisseure momentan

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Was glaubt ihr welche Regisseure zur Zeit die besten sind. Welche sind total überschätzt, oder gibt es sogar welche die den Erfolg schon lange verdient hätten?

Hier meine Favoriten:

die besten:

Lasse Halström
Pedro Amodovar
Cameron Crowe
Park Chan-Wook
Zahng Yimou
Martin Scorsese
David Lynch
Hans Christian-Schmidt ( ein deutschsprachiger muss schon sein )
P.T.Anderson


die überschätzten:

quentin tarantino
die coens
die wachowskis
sophia coppola

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Zitat weakerthan (2004-02-11 13:21:14)

sophia coppola

na ja, nach nur einem kinofilm, ist diese einordnung ein bisschen vorschnell... ;)

Quentin Tarantino ist sicherlich nicht jedermanns Sache, aber ihn als überschätzten Regisseur zu bezeichnen, finde ich nicht gerechtfertigt.
Er hat schliesslich einen ganz eigenen, skurrilen Stil Filme zu machen, der so viele Menschen fasziniert oder amüsiert. In sofern hat er sein Ziel erreicht. Und nach nur vier Filmen Kultstatus zu erreichen, ist sicherlich ein Zeichen für sein Talent.

wegen sophia coppola: also sie hat ja schon zwei filme inszeniert. lost in translation und the virgin suicides. beide wirklich gut. aber der hype um sie ist nicht ganz gerechtfertigt. so gut lost in translation auch ist, ein jahrhundertfilm liegt hier dann doch nicht vor. und vor allem die inszenierung ist eher solide und sie muss noch viel mehr zeigen, um dem hype um ihre person gerecht zu werden.

und wegen quentin tarantion und seinem kultstatus: das mag ja alles sein. allerdings wiederholt sich der gute mann in jedem film und zehrt von seiner in reservoir dogs angewendeten idee einen film unchronologisch und episodenhaft zu erzählen noch immer. er macht leider nie was neues und zitiert sich in einer tour selber. noch dazu besitzt er nicht die fähigkeit emotionale geschehnisse zu inszenieren. ich lass mich aber auch gern vom gegenteil überzeugen. aber ich weiss noch immer nicht, wen ihr für überschätzt oder genial haltet.

Zitat weakerthan (2004-02-11 14:47:01)

wegen sophia coppola: also sie hat ja schon zwei filme inszeniert. lost in translation und the virgin suicides. beide wirklich gut. aber der hype um sie ist nicht ganz gerechtfertigt. so gut lost in translation auch ist, ein jahrhundertfilm liegt hier dann doch nicht vor. und vor allem die inszenierung ist eher solide und sie muss noch viel mehr zeigen, um dem hype um ihre person gerecht zu werden.

für den hype kann sie aber nichts!

Gut ist:

Peter Jackson
Quentin Tarantino
Alex de la iglesia
Kevon Smith (Silent Bob)

und wegen quentin tarantion und seinem kultstatus: das mag ja alles sein. allerdings wiederholt sich der gute mann in jedem film und zehrt von seiner in reservoir dogs angewendeten idee einen film unchronologisch und episodenhaft zu erzählen noch immer. er macht leider nie was neues und zitiert sich in einer tour selber. noch dazu besitzt er nicht die fähigkeit emotionale geschehnisse zu inszenieren. ich lass mich aber auch gern vom gegenteil überzeugen. aber ich weiss noch immer nicht, wen ihr für überschätzt oder genial haltet.

Also das mit dem unchronologisch ist ja genau das was ihn speziell macht!
Ausser bei der From dask till dawn trilogy!
Und ich denke er bringt emotionen gut rüber denke an Kill bill es ist so berechtig zu töten!

PS: wie mach ich beim Zitat die Person obenhin???

Also einen den ich gar nicht kann ist
Michael Bay.
Aber irgendwie kommt er immer ans Geld für seine sauteuren knallorgien.

Oh je. Wieder einmal ein Thread in dem völlig Unkundige über Dinge herziehen können, die sie nicht verstehen.

Wie meinst du das jetzt?

@amon: ich denke er meint qualifizierte meinungsäusserungen wie diese:

Zitat Amon (2004-02-11 18:05:38)

Also das mit dem unchronologisch ist ja genau das was ihn speziell macht!
Ausser bei der From dask till dawn trilogy!
Und ich denke er bringt emotionen gut rüber denke an Kill bill es ist so berechtig zu töten!

...und nichts für ungut, aber damit hat er recht...

hat er wirklich irgendwie. denn from dusk till dawn hat bekanntermassen robert rodrigez inszeniert, während tarantino das drehbuch geschrieben hat.
aber warten wir mal ab, wie kundig indeed wirklich ist.

Zitat weakerthan (2004-02-12 10:11:10)

hat er wirklich irgendwie. denn from dusk till dawn hat bekanntermassen robert rodrigez inszeniert, während tarantino das drehbuch geschrieben hat.
aber warten wir mal ab, wie kundig indeed wirklich ist.


Die Tatsache, dass ich in einen Thread schreibe, den ich selber vielleicht etwas unglucklich finde spricht ja nicht gerade für meine Intelligenz. Deshalb muss ich nichts mehr beweisen.

Im Ernst: Es ist furchtbar einfach von Regisseuren wie Tarantino zu behaupten, dass sie überschätzt werden. Doch was heisst das für ihn? Sein Fehler kann das ja nicht sein (zumal er tatsächlich grossartige Filme macht). Also ist es der Fehler von Leuten, die Regisseure überbewerten. Doch wer ist das? Die Produktionsfirma, die ihm mehr Mittel zur Verfügung stellt als anderen? Die Kritiker? Die Fand? Oder ist es doch so, dass du sagen willst, dass Tarantino sein Lob nicht verdient?

Im Endeffekt soll es im Bezug auf die Arbeit eines Regisseurs doch keine Rolle spielen, wie er von verschiedenen Leuten eingeschätzt wird.
Und wenn man doch die Leistung eines Regisseurs mit dem Anklang vergleichen will, den er damit in der Öffentlichkeit findet, so müsste man erst deffinieren, was die Leistung eines Regisseurs denn genau auszeichnet, und in welcher Form er überschätzt wird.

Man kann im Bezug auf die von dir genannten auf jeden Fall sagen, dass die Wachowskis nach Matrix 2 und 3 sicher nicht mehr hoch eingeschätzt werden. Ich kann deshalb auch nicht verstehen, wieso sie überschätzt sein sollten.

Tarantinos Filme waren zwar nicht "unerfolgreich", doch das heisst ja noch lange nicht, dass er ein guter Regisseur ist. Ich denke Tarantino ist auch kein bisschen Innovativ, sagt er doch selbst, er habe die Ideen für seine Filme überall ein bisschen zusammengeklaut. Tarantinos Filme ähneln sich halt alle extrem, hat man einen gesehen, so kennt man alle.

also:

P.T. Anderson
Cameron Crowe
Clint Eastwood
Sofia Copolla
Michael Moore
Faith Akin

überschätze fallen mir net ein...

[Editiert von 'JoAnn' am 22 Jun 2004 19:51:58]

Tarantinos Filme ähneln sich halt alle extrem, hat man einen gesehen, so kennt man alle.

Was!!!! Gott, man kennt nicht mal Kill Bill Vol.2, wenn man Kill Bill Vol. 1 gesehen hat. Ganz zu schweigen vom Vergleich Kill Bill Vol.2 zu z.B Reservoir Dogs. Natürlich hat Tarantino seinen Style, der er jeden seiner Filme aufdrückt, aber gleich zu Behaupten, das seine arbeiten berechenbar sind, finde ich übertrieben. Und das er "Zusammenklaut" finde ich auch nicht. Ganz im Gegenteil, ich glaub eher das sich sehr viele Regisseure bei Tarantino bedienen.

Also diese Behauptung kann ich absolut nicht nachvollziehen.

Zitat Warlord (2004-02-12 15:53:11)

Ich denke Tarantino ist auch kein bisschen Innovativ, sagt er doch selbst, er habe die Ideen für seine Filme überall ein bisschen zusammengeklaut. Tarantinos Filme ähneln sich halt alle extrem, hat man einen gesehen, so kennt man alle.


Innovation und Zitierfreude schliessen sich nicht aus! Im Gegenteil. Auch finde ich, dass Tarantinos Filme ziemlich verschieden sind. Bleibt zu vermuten, was dein Nickname schon nahelegt, nämlich dass du - - - aber so etwas gehört ja nun eben nicht mehr in dieses Forum.

Sprich dich aus!!!!

Die Besten:


Peter Jackson Erfolge: Der Herr der Ringe-Triologie

Steven Spielberg Erfolge: Der Soldat James Ryan, E.T., Der weisse Hai, Indiana Jones-Triologie

James Cameron Erfolge: Titanic, The Terminator (1), Terminator 2: Tag der Abrechnung

Ridley Scoot Erfolge: Alien (1), Gladiator, Blade Runner

Quentin Tarantino Erfolge: Kill Bill 1+2, Reservoir Dogs, Pulp Fiction, Jackie Brown

Überschätzte fällt mir keiner ein.....

hier noch welche:

Steven Spielberg(schindlers liste, minority report, e.t. , ETC...)
Stanley Kubrick(alle filme)

Ich persönlich mag momentan

Pedro Almodovàr
Luc Besson
Edward Norton
Guy Ritchie
Sam Mendes
Jim Jarmusch

was hat edward norton denn schon alles gedreht?? Ich kenne nur Glauben ist alles! (aber der ist unterhaltsam;))

[Editiert von 'JoAnn' am 22 Jun 2004 21:12:55]

und war noch nicht mal über durchschnitt;)besson ist ein blender
aber sonst O.K.
das beste was von spielberg (nur ihm)kam war duel,den rest hat er immer irgendwo geklaut

[Editiert von 'papp' am 22 Jun 2004 22:48:32]

Zitat papp (2004-06-22 22:45:13)

das beste was von spielberg (nur ihm)kam war duel,den rest hat er immer irgendwo geklaut

das ist eine gewagte behauptung, die man aber doch auch mit einigen beispielen belegen sollte, wenn man sie aufstellt...

denke minimum 5 davon hier gepostet zu haben.....dann bemüh mal die suchfunktion...werner. von....

werner von???

was? du hast in diesem therad 5 spielbergfilme gepostet und dazu notiert, wo sie geklaut wurden? sorry, hab' nicht einen solchen post gesehen.

aber da ja ausser duell alle geklaut sind, kannst du mir ja mal sagen, wer e.t. vor e.t gedreht hat? jaws vor jaws? close encounter?

im forum:)
seit jaws,ist ein tic von mir, pass ich nur noch auf was er alles so klaut

Zitat papp (2004-06-22 23:48:15)

im forum:)
seit jaws,ist ein tic von mir, pass ich nur noch auf was er alles so klaut

du setzt also behauptungen in die welt, und die begründungen dafür kann man sich selber im forum (warum nicht gleich "im internet") zusammensuchen?

du sagst "jaws": also, was ist das "original"
und alles nach "jaws": was sind die "originale" von "close encounter", "e.t.", "1941"?

und sag' jetzt nicht, dass ich mir die antworten selber zusammensuchen soll...

nun sei mal nicht so faul.......hättest du bei von braun ein bischen
gesucht wäre dir aufgefallen dass(fast) alle ns-offiziere in der partei waren:)

[Editiert von 'papp' am 23 Jun 2004 09:42:00]

Zitat papp (2004-06-23 09:41:12)

nun sei mal nicht so faul.......hättest du bei von braun ein bischen
gesucht wäre dir aufgefallen dass(fast) alle ns-offiziere in der partei waren:)

[Editiert von 'papp' am 23 Jun 2004 09:42:00]

ns-offiziere müssen natürlich in der partei sein, sonst wären sie ja keine ns-offiziere... oder meinst du wehrmachts-offiziere?

von braun (übrigens wernher, nicht werner) war ab 1940 auch ss-mitglied und stieg bis zum sturmbannführer (= major) auf... ss, du weisst schon: totenkopf-kommandos, elite des reiches, kz und so... dölfis ganz übler klub.

langsam finde ich diskussionen mit dir etwas anstrengend und langweilig. statt auf argumente zu reagieren beginnst du von irgendetwas anderem bzw. von irgendeinem detail zu labbern... beenden wir das (gilt auch für den fahrenheit thread).

[Editiert von 'gargamel' am 23 Jun 2004 10:17:28]

Ich bekenne mich hier auch noch offen zum Spielberg-Fan. Ich halte 'Jaws', 'Close Encounters' und 'E.T.' für sehr innovative Filme, denn auch wenn sich Spielberg diverser Konventionen bedient, so ist er wohl der erste, der die Genres so spielend kreuzt.
Ist zum Beispiel 'Jurassic Park' ein Actionfilm oder eine Liebesgeschichte? Ein Horrorfilm oder ein Andventure-Movie? etc. etc. etc.

Theoretisch müsste man auch sagen, dass man Verfilmungen von historischen Ereignissen eigentlich auch als geklaut ansehen muss. Ist für mich persönlich nicht der Fall.

Die allerbeste Leistung Spielbergs seh ich ganz klar in Schindler's Liste.

Jaja, der Spielberg hat auch schon ziemlich alle Genres durchprobiert. IMHO aber alle Filme sehr gelungen.

... bis auf Hook und The Lost World

Zitat ma (2004-06-23 12:33:39)

... bis auf Hook und The Lost World


wobei "lost world" geradezu ein meisterwerk ist, wenn man sich "jurassic park 3" ankuckt. ok, er war da nur noch ausführender produzent, aber trotzdem...

übrigens ist für 2005 "jurassic park 4" geplant... und die gerüchte sagen, dass spielberg eventuell wieder selber regie führen wird.

Zitat JoAnn (2004-06-22 19:50:00)

hier noch welche:

Steven Spielberg(schindlers liste, minority report, e.t. , ETC...)
Stanley Kubrick(alle filme)


Oh, ganz vergessen Stanley Kubrick ist auch ein Super Regiesseur!! Erfolge: Full Metal Jacket, 2001: Odysee im Weltraum, Spartacus

Zitat bond (2004-06-23 14:04:54)
Zitat JoAnn (2004-06-22 19:50:00)

hier noch welche:

Steven Spielberg(schindlers liste, minority report, e.t. , ETC...)
Stanley Kubrick(alle filme)


Oh, ganz vergessen Stanley Kubrick ist auch ein Super Regiesseur!! Erfolge: Full Metal Jacket, 2001: Odysee im Weltraum, Spartacus

sicher ist er ein super regisseur, aber spartacus? ich will jetzt ja nicht sagen, dass dieser film besonders schlecht sei, aber man kann ihn wirklich nicht als kubrick-film zählen, da kubrick ja bloss als regisseur "angestellt" war, es war ja kein wirklichses projekt von ihm.

Bei Stanley Kubrick fällt mir sofort Dr. Strangelove ein, die wohl genialste Parodie auf den Kalten Krieg.

Überschätzt sind definitiv:

- Robert Rodriguez (seine Film sind zwar gut und ansehbar, hecheln aber deutlich Tarantino hinterher)
- John Woo (seine alten Film waren zwar gut (dennoch keine Action-Meisterwerke), seine hollywoodschen Filme sind dafür für die Katz)
- Roland Emmerich (unterhaltsames Popcorn-Kino, mehr nicht)

Meisterhaft sind derzeit:

- Park Chan-wook ("JSA" ist gut, "Sympathy for Mr. Vengeance" ist genial, "Oldboy" ist der absolute Kracher ... dieser Mann wird noch so einiges machen)
- Ryuhei Kitamura (der hat irgendwie einen ganz genialen Stil ... da kommt auch noch viel Gutes)
- Gaspar Noé (der Regisseur, der Kunstkino einfach kann)
- Peter Jackson (das ist der Typ, der "Braindead" und die "HdR"-Trilogie gemacht hat ... schon fast unglaublich)
- Shynia Tsukamoto (DER Kunstfilmer aus Japan)
- David Lynch (jeder Film ein Meisterwerk)
- Takashi Miike (DER Allround- und Low-Bugdet-Regisseur aus Japan)
- George Lucas (alt und neu, beides ist klasse)

Zu meinen Faves gehören auch noch (die Regisseure, die nicht mehr ganz so aktuell sind):

- Dario Argento (in den 70er und 80er hat der die optisch beeindruckensten Horrorfilme gemacht)
- Chang Cheh (DER Martial-Arts- und Swordsplay-Regisseur der Shaw-Brother-Studios)
- Sergio Leone (genial)
- George A. Romero (der Schöpfer der ultimativen Zombie-Saga)
- Alejandro Jodorowsky (der Typ mit den ganzen LSD-Filmchen)

[Editiert von 'Hellseeker' am 23 Jun 2004 20:19:19]

Zitat Hellseeker (2004-06-23 20:17:49)

Überschätzt sind definitiv:

- Robert Rodriguez (seine Film sind zwar gut und ansehbar, hecheln aber deutlich Tarantino hinterher)
- John Woo (seine alten Film waren zwar gut (dennoch keine Action-Meisterwerke), seine hollywoodschen Filme sind dafür für die Katz)
- Roland Emmerich (unterhaltsames Popcorn-Kino, mehr nicht)

Meisterhaft sind derzeit:

- Park Chan-wook ("JSA" ist gut, "Sympathy for Mr. Vengeance" ist genial, "Oldboy" ist der absolute Kracher ... dieser Mann wird noch so einiges machen)
- Ryuhei Kitamura (der hat irgendwie einen ganz genialen Stil ... da kommt auch noch viel Gutes)
- Gaspar Noé (der Regisseur, der Kunstkino einfach kann)
- Peter Jackson (das ist der Typ, der "Braindead" und die "HdR"-Trilogie gemacht hat ... schon fast unglaublich)
- Shynia Tsukamoto (DER Kunstfilmer aus Japan)
- David Lynch (jeder Film ein Meisterwerk)
- Takashi Miike (DER Allround- und Low-Bugdet-Regisseur aus Japan)
- George Lucas (alt und neu, beides ist klasse)

Zu meinen Faves gehören auch noch (die Regisseure, die nicht mehr ganz so aktuell sind):

- Dario Argento (in den 70er und 80er hat der die optisch beeindruckensten Horrorfilme gemacht)
- Chang Cheh (DER Martial-Arts- und Swordsplay-Regisseur der Shaw-Brother-Studios)
- Sergio Leone (genial)
- George A. Romero (der Schöpfer der ultimativen Zombie-Saga)
- Alejandro Jodorowsky (der Typ mit den ganzen LSD-Filmchen)

[Editiert von 'Hellseeker' am 23 Jun 2004 20:19:19]

Takeshi bei deinen Favs vergessen, oder gehört er nicht zu deinen Favs ?

Steven Spielberg
Mike Nichols
Mike Newell
Steven Soderbergh

Zitat 7hUnD4b1Rd (2004-06-23 12:32:11)

Theoretisch müsste man auch sagen, dass man Verfilmungen von historischen Ereignissen eigentlich auch als geklaut ansehen muss.


Wieso müsste man das theoretisch sagen?

Zitat 7hUnD4b1Rd (2004-06-23 18:38:39)

Bei Stanley Kubrick fällt mir sofort Dr. Strangelove ein, die wohl genialste Parodie auf den Kalten Krieg.

Ist der so gut?? ich hab ihn noch nicht gesehen, aber wenns kubrick ist kann der ja eigentlich nur genial sein;)

Was herrscht hier eigentlich für eine Kubrick-Ehrfurcht?

Zitat Indeed (2004-06-24 01:03:52)

Was herrscht hier eigentlich für eine Kubrick-Ehrfurcht?

verdientermassen!

einem regiesseur, der filme wie "the killing", "paths of glory", "lolita", "dr. strangelove", "2001", "clockwork orange" und "barry lyndon" in seinem palmarès führt, darf wohl schon ein gewisser respekt entgegengebracht werden. normalerweise reicht's zwei filme in dieser klasse zu drehen, um zum meisterregiesseur ernannt zu werden. kubrick produzierte sie gleich am laufmeter.

da verzeiht man auch altersschwachsinn wie "eyes wide shot" mit mr. i-just-got-one-face tom curse.

hast du nen augenschuss?

Zitat papp (2004-06-24 09:05:28)

hast du nen augenschuss?

vielen dank papp, für einen weiteren erhellenden kommentar.

was du genau meinst und deine argumente finde ich irgendwo im forum, und muss ich mir selber suchen, richtig?

ok, ok, hab's gesehen... "eyes wide shut"... macht den film nicht besser...

kann sein dass es nicht der grosse wurf ist doch die zeremonie mit
anschliessender orgie hat mir,neben frau kidman, echt gut gefallen .

Zitat gargamel (2004-06-24 08:27:04)
Zitat Indeed (2004-06-24 01:03:52)

Was herrscht hier eigentlich für eine Kubrick-Ehrfurcht?

verdientermassen!

einem regiesseur, der filme wie "the killing", "paths of glory", "lolita", "dr. strangelove", "2001", "clockwork orange" und "barry lyndon" in seinem palmarès führt, darf wohl schon ein gewisser respekt entgegengebracht werden. normalerweise reicht's zwei filme in dieser klasse zu drehen, um zum meisterregiesseur ernannt zu werden. kubrick produzierte sie gleich am laufmeter.


Ich habe nicht Kubrick kritisiert, sondern mich gewundert, dass man hier seine Filme so mag, die ja alles andere als einfach gestrickt sind. Vor mir aus darf man Filme einfach so mögen (über die man sich keine Gedanken gemacht hat). Allerdings kann mir hier wohl abgesehen von abstrakten Begriffen wie "Genialität" und "visueller Kraft" nicht jeder Kubrick-Huldiger eine Begründung liefern, was zum Beispiel an 'A Clockwork Orange' oder 'Full Metal Jacket' so bewundernswert ist.

PS. Eyes Wide Shut ist eine extrem intelligente Umsetzung des Romans. Ich habe den zeitlichen und lokalen Transfer einer Geschichte kaum je als so glaubwürdig empfungen.

ja. ich habe schnitzlers traumnovelle gelesen nachdem ich Eyes Wide Shut gesehen hatte und bin auch der meinung, dass es eine sehr sehr gute verfilmung ist.
Kubrick hat ja wirklich sehr vieles genauso gefilmt wie im buch. die einzigen zwei grossen unterschiede sind, dass der film in der gegenwart spielt und auch nicht in wien, sondern in new york.
das macht aber, wie schon erwähnt, der geschichte gar nichts aus...

fand halt die novelle schon sehr uninteressant...

im film war's dann noch extremer. das schicksal dieses yuppie-pärchens und dessen problemchen ging mir ja sowas von am arsch vorbei... wenn's um sexuelle obsessionen gehen soll, dann kuckt man doch besser "lolita", das ist doch schon ein ganz anderes kaliber (aber nabokov ist auch der viel interessantere schriftsteller als schnitzler).

klar, alles wunderschön gefilmt (ist ja trotz allem kubrick) aber das ist's dann auch schon. wunderbare verpackung, öder inhalt.

zudem... ist... der... film... sowas... von... langsam... und... alle... figuren... sprechen... in... einem... tempo... dass... man... sie... ohrfeigen... möchte...

(von der nullnummer in der hauptrolle fang' ich schon gar nicht an...)

[Editiert von 'gargamel' am 24 Jun 2004 13:00:16]

nun ja kubrick ist ja dafür bekannt, dass er mit worten in seinen filmen spart...(In Odyssey wird erst nach 27 minuten das erste wort gesprochen und gerade deswegen ist dieser film so genial...)

Lolita ist natürlich auch klasse, wobei man finde ich lolita und ews nicht miteinander vergleichen kann... in ews gehts ja nicht nur um sexuelle obsessionen...

Zitat JoAnn (2004-06-24 13:03:56)

in ews gehts ja nicht nur um sexuelle obsessionen...

ach ja? um was denn noch?

mich hat der film an bergmans szenen einer ehe erinnert
das schnitzler-buch war pflichtlekture in der schule und habs deshalb nie angerührt es ging nicht nur um obsessionen sondern mehr um manipulation

Zitat papp (2004-06-24 14:49:37)

mich hat der film an bergmans szenen einer ehe erinnert
das schnitzler-buch war pflichtlekture in der schule und habs deshalb nie angerührt es ging nicht nur um obsessionen sondern mehr um manipulation

es geht vor allem um die pseudowissenschaften und esoteriksparten "psychoanalyse" und "tiefenpsychologie" und den anverwandten aberglauben "traumanalyse"... und die führen ja schlussendlich alles zurück auf sexuelle obsessionen/traumata/perversionen etc. etc.

[Editiert von 'gargamel' am 24 Jun 2004 16:09:24]

@Reservoir Dog ... Nur wegen einem Film, den ich wirklich hammermässig finde, (nämlich "Zatoichi") gehört ein Regisseur noch nicht zu meinen Favoriten. "Brother", "Sonatine" und Co. finde ich zwar auch sehr gut, aber irgendwie reicht das nicht.

Zitat JoAnn (2004-06-24 12:52:27)

ja. ich habe schnitzlers traumnovelle gelesen nachdem ich Eyes Wide Shut gesehen hatte und bin auch der meinung, dass es eine sehr sehr gute verfilmung ist.
Kubrick hat ja wirklich sehr vieles genauso gefilmt wie im buch. die einzigen zwei grossen unterschiede sind, dass der film in der gegenwart spielt und auch nicht in wien, sondern in new york.
das macht aber, wie schon erwähnt, der geschichte gar nichts aus...

ausserdem sind die dialoge an manchen stellen fast identisch mit der von schitzlers traumnovelle

btw. ich finde das "eyes.wide.shut" ein toller film ist ... irgendwie erinnterte mich der stil aber beim guggn an david lynch ...

für... leute... die... auch... sonst... etwas... langsam... sind... ist... das... tempo... natürlich... sehr... angenehm... }:)

man kann die szene wo cruise sich ins schloss einschleicht durchaus mit der von mc lachlan in blue velvet vergleichen.......

es geht vor allem um die pseudowissenschaften und esoteriksparten "psychoanalyse" und "tiefenpsychologie" und den anverwandten aberglauben "traumanalyse"... und die führen ja schlussendlich alles zurück auf sexuelle obsessionen/traumata/perversionen etc. etc.
danke siggi:)

Zitat gargamel (2004-06-24 16:22:22)

für... leute... die... auch... sonst... etwas... langsam... sind... ist... das... tempo... natürlich... sehr... angenehm... }:)


Es gibt auch Menschen, die sich in Tempo und Narration eines Filmen "hineingeben" und diesen dann nachher immernoch verurteilen können, was im Fall von EWS aber kaum geschieht, weil der Film in sich sehr stimmig ist und den für Anderes offenen Zuschauer trägt. Unter anderem auch durch den grosssartigen Soundtrack.

Zitat Indeed (2004-06-24 17:04:52)

... Unter anderem auch durch den grosssartigen Soundtrack.

stimmt, ganz vergessen! der katastrophale soundtrack! mit dieser eintönigen pianoklimperei! üble sorte!

war das" geklimpere"nicht von chostakovich?

Zitat papp (2004-06-24 17:16:41)
Zitat gargamel (2004-06-24 17:08:02)
Zitat Indeed (2004-06-24 17:04:52)

... Unter anderem auch durch den grosssartigen Soundtrack.

stimmt, ganz vergessen! der katastrophale soundtrack! mit dieser eintönigen pianoklimperei! üble sorte!


war das" geklimpere"nicht von chostakovich?


Von Schostakowitsch war der Walzer aus dem selben Film. Das berühmte 'Geklimper' enstammt der Feder von Ligeti. Ligetis Musik hat es mir sehr angetan. Auch sehr gut in Szene gesetzt hat Kubrick diese in der Eröffnungssequenz, sowie der 'Geburtssequenz' von 2001.

Wenn jemand sich allerdings nicht auf die Musik dieses Films einlassen kann oder mag, fällt damit tatsächlich der ganze Film, denn eben dieses Walzer-Thema bestimmt auch die narative Struktur des Films.

http://www.rondomagazin.de/klassik/cddesmonats/013.htm
http://www.klassik-heute.de/texte/ligeti_gyoergy_127.html

[Editiert von 'papp' am 25 Jun 2004 02:14:44]

Zitat papp (2004-06-25 02:11:56)

http://www.rondomagazin.de/klassik/cddesmonats/013.htm
http://www.klassik-heute.de/texte/ligeti_gyoergy_127.html

[Editiert von 'papp' am 25 Jun 2004 02:14:44]


Soweit ich das beurteilen kann (ich habe nicht viel Ahnung von moderner Musik) entspricht der zweite Teil des Ligeti-Projects der Art von Stücken, die Kubrick verwendet. Ich habe bisher die ersten beiden Teile der Werkschau (veröffentlicht sind bisher vier Teile. Es scheint aber noch mehr zu kommen).

nach allem was ich so gehört habe(cousin ist manager des opl)sind
ligeti-konzerte äusserst schwierig,ne gratwanderung zwischen kunst und
katastrophe.

Zitat gargamel (2004-06-24 12:54:35)

fand halt die novelle schon sehr uninteressant...

im film war's dann noch extremer. das schicksal dieses yuppie-pärchens und dessen problemchen ging mir ja sowas von am arsch vorbei... wenn's um sexuelle obsessionen gehen soll, dann kuckt man doch besser "lolita", das ist doch schon ein ganz anderes kaliber (aber nabokov ist auch der viel interessantere schriftsteller als schnitzler).

klar, alles wunderschön gefilmt (ist ja trotz allem kubrick) aber das ist's dann auch schon. wunderbare verpackung, öder inhalt.

zudem... ist... der... film... sowas... von... langsam... und... alle... figuren... sprechen... in... einem... tempo... dass... man... sie... ohrfeigen... möchte...

(von der nullnummer in der hauptrolle fang' ich schon gar nicht an...)

[Editiert von 'gargamel' am 24 Jun 2004 13:00:16]


hmmm komisch wenn du meinst eyes.wide.shut is langsam dann is 2001 wohl auch langsam überhaupt die bücher angefangen von 2001/2010/3001 bis zu 2061

Zitat OCRANA (2004-06-25 12:38:10)

hmmm komisch wenn du meinst eyes.wide.shut is langsam dann is 2001 wohl auch langsam überhaupt die bücher angefangen von 2001/2010/3001 bis zu 2061


Naja. In den Büchern mag sowas schon angelegt sein, doch wählt Kubrick ja filmspezifische Mittel zu "Verlangsamung" (Musik, Schnitt etc.).
Ich finde Eyes Wide Shut perfekt. Derweil habe ich bei 2001 zwar jede Vorführung (bisher vier) als sehr eigen in Erinnerung, doch ist der Film für mich eher eine "Erfahrung" (ich klinge wie ein verblödeter Hippie) als ein Film, den ich mag.

[Editiert von 'Indeed' am 25 Jun 2004 13:03:40]

Zitat papp (2004-06-25 10:15:55)

nach allem was ich so gehört habe(cousin ist manager des opl)sind
ligeti-konzerte äusserst schwierig,ne gratwanderung zwischen kunst und
katastrophe.


Naja. So klingt die Musik ja auch. Wenn man sowas hört setzt man sich dieser Kunst/Katastrophe ja auch ziemlich aus (also den plötzlichen Disharmonien und Lautstärkewechseln, die schon fast physisch weh tun). Aber sowas suche ich ab und zu.

ich hab' nicht prinzipiell etwas gegen langsame filme, im gegenteil (diese ganze videoclipmässige schneiderei geht mir viel mehr auf den senkel), hab' auch nichts dagegen, wenn sich jemand zeit lässt beim erzählen einer geschichte, und ich mag 2001.

was mir nicht passt ist diese aufgesetzte, sirupig-klebrige trägheit von "eyes wide shut", in der dann auch noch alle figuren sprechen, als hätten sie eine überdosis valium intus... und (und das ist natürlich geschmackssache, das geb' ich zu) ich kann wirklich dem schicksal dieses pärchens absolut kein interesse entgegenbringen, diese pseudoproblemchen eines neureichen yuppie-pärchens lassen mich sowas von kalt...

und das die besten momente von mr. curse dann stattfinden, wenn er unter einer maske steckt, ist zwar nicht verwunderlich, macht den film aber auch nicht unbedingt besser.

für mich wirklich der mit abstand schwächste kubrick.

[Editiert von 'gargamel' am 25 Jun 2004 14:42:06]

ich finde Eyes Wide Shut auch perfekt. Meiner meinung nach mit 2001 und Wege zum Ruhm der beste Kubnrick film...
ausserdem tolle schauspielrische leistungen von allen Beteiligten.

Ich weiss, dass ich mir mit dieser Aussage nicht viele Freunde machen werde, aber meiner Meinung nach gehört ein gewisser Quentin Tarantino zu dem überschätzen Regisseuren.

Ich finde Pulp Fiction sehr gut und die anderen gefallen mir auch ausser Kill Bill Vol. 2.

Aber seine Filme sind einfach immer das gleiche und als Regisseur ist er nichts besonderes. Wohl eher als Drehbuchautor.

Jeder andere könnte, wenn er die Vorlage hätte, Tarantino's Filme ebenso gut abdrehen wie dieser selbst.

Zitat NOFX (2004-06-27 17:59:41)

Jeder andere könnte, wenn er die Vorlage hätte, Tarantino's Filme ebenso gut abdrehen wie dieser selbst.


Wie kommst du zu seiner Aussage.

Nach dem Desaster von Natural Born Killers bin ich auf jeden Fall anderer Meinung.

das musst du präziser ausdrücken. Ich verstehe nicht was du meinst.

Indeed meint wohl, wenn Tarantino anstatt Stone "NBK" verfilmt hätte, wäre der Film besser als er jetzt ist.

Bei "NBK" ist das Drehbuch zwar von Tarantino, aber Regie hat Oliver Stone geführt.


PS: Ich finde aber "NBK" trotzdem ziemlich gut.

da kann ich mich deiner Meinung nach nur anschliessen. Ich finde NBK ebenfalls gut und ich denke nicht, dass Tarantino mehr daraus gemacht hätte. Denn es liegt zu einem grossen Teil am Drehbuch und nicht an der Regie, wie gut ein Film ist oder wie schlecht.

[Editiert von 'NOFX' am 27 Jun 2004 19:33:02]

Ähm, ich habe nicht geschrieben, dass Tarantino den Film besser gemacht hätte. Ich habe nur geschrieben, dass Indeed das wohl meint.

Ich denke, wenn Tarantino "NBK" verfilmt hätte, wäre es ein ganz anderer Film geworden. Dieser wäre mit Sicherheit aber auch nicht schlecht.

Ausserdem kann man auch aus einem schlechten Drehbuch einen ansehbaren Film machen. So zum Beispiel "Terminator 3: Rebellion der Maschinen" - blöde Story, Logiklöcher, aber dennoch sehr unterhaltsam.

Ich habe auch nicht gemeint, dass du geschrieben hast, dass Tarantino den Film besser gemacht hätte.

Zu T3: Der Unterhaltungswert kommt wohl eher durch die Explosionen, Prügeleien usw. als durch den Regisseur. Es ist nun mal so, dass Actionfilme meisten einen gewissen Unterhaltungswert besitzen, auch wenn die Drehbücher noch so beschissen und unlogisch sind.

S.W.A.T. zum Beispiel ist ein absoluter Kackefilm. Aber ist er langweilig? Nein, denn es ist ein Actionfilm und bei aller Banalität eben doch unterhaltsam.

wieso ist der unterhaltungswert bei viel action höher?
ist er es ,in diesem sinne, nicht auch bei vielen goreszenen ,bei vielen
hardcoreszenen oder bei anderen individuellen vorlieben?

Ich sage nicht, dass Actionfilme die unterhaltsamsten sind. Ganz im Gegenteil. Aber wenn ein Thriller langweilig ist, ist die Sache gelaufen. Ist eine Komödie nicht lustig, die Sache ist gelaufen. Actionfilme können doof sein und müssen keine Ansprüche erfüllen und trotzdem, sie unterhalten halt deswegen, weil immer etwas läuft.

Zitat Hellseeker (2004-06-27 19:14:20)

Indeed meint wohl, wenn Tarantino anstatt Stone "NBK" verfilmt hätte, wäre der Film besser als er jetzt ist.


Indeed meint, dass man das Drehbuch besser unverfilmt gelassen hätte und attestiert NOFX im Rahmen einer bösartigen Provokation einen schlechten Geschmack.

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NOFX ist leicht zu provozieren aber diesmal lässt er es aus zurückzuschlagen.;)

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Zitat NOFX (2004-06-28 08:28:47)

NOFX ist leicht zu provozieren aber diesmal lässt er es aus zurückzuschlagen.;)


Indeed findet das gut und relativiert seine Provokation.

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Umleitung von der Transformers 2-Diskussion: Wie steht das nun mit den Besten und Schlechtesten Regisseuren? Sind die folgenden Herren wirklich so übel?

michi bay, roland emmerich, george lucas, joel schumacher, paul w.s. anderson, renny harlin, McG, jan de bont, bret ratner, uwe boll?

Gibt's noch üblere? Oder sind die in Wahrheit ganz toll? Wieviel Anspruch braucht ein guter Action-Film? Und wie stehts mit Frauen auf dem Action-Regiestuhl?
Discuss away!

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Zitat gargamel (2010-06-16 10:01:01)

michi bay, roland emmerich, george lucas, joel schumacher, paul w.s. anderson, renny harlin, McG, jan de bont, bret ratner...


Und unter welchen Kriterien kommst du zu solch einer, aus meiner Sicht doch ziemlich blödsinnigen, Auflistung?

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Zitat Chemic (2010-06-19 14:25:10)

aus meiner Sicht doch ziemlich blödsinnigen

care to elaborate..?

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Zitat gargamel (2010-06-21 08:55:34)
Zitat Chemic (2010-06-19 14:25:10)

aus meiner Sicht doch ziemlich blödsinnigen

care to elaborate..?


Und das sagt mir was?

Dass die Liste gar nicht so blödsinnig ist?

Zitat pb (2010-06-22 10:44:47)

Dass die Liste gar nicht so blödsinnig ist?


Aus dem ursprünglichen Kontext herausgerissen finde ich eine Liste mit Lucas und Anderson/McG doch blödsinnig, aber deswegen ja auch meine Frage.....

Wenn ich Episode I - III sehe, dann...:D! wenn ich an THX 1138 und A New Hope denke, dann sicher nicht... ;)
Nein, im Ernst, ich würde Lucas kaum in diese Liste nehmen.

Totalaspirant für die Nr. 1 ist aber sicher Uwe Boll. X(

chemic wollte eine liste von regisseuren, die lieber auf materialschlachten als auf storytelling setzen... wenn wir mal die letzten 10 jahre als beurteilungsbasis nehmen, so gehört der mr. lucas da eindeutig mit rein.

Darf ich für Chris Nolan stimmen ?

Ich hoffe jetzt mal unter der kategorie beste regisseure? ;)

Ja, ich dachte eher an die besten.

Zitat Chemic (2010-06-19 14:25:10)

[
michi bay, roland emmerich, george lucas, joel schumacher, paul w.s. anderson, renny harlin, McG, jan de bont, bret ratner...


The Rock, stargate, A New Hope, Lost Boys, Event Horizon, The Long Kiss Good Night und Speed gehören alle zu meinen Lieblingsfilme aus der Jugend. Rush Hour, Red Dragon, Family Man und X-Men 3 sind nicht tragisch, also stimme ich hier nur beiMcG zu..

[Editiert von ma am 2010-07-15 15:10:07]

hm, also ein Film reicht nicht... Stargate von Emmerich, wirklich gelungen, dann schwupps nur noch abwärtsgang.
renny harlin... welch ein rätsel. ein routinierter: Die Hard 2, einer mit einem guten Drehbuch, long kiss goodnight... sonst? aber ich würde ihn nicht mal als überschätzt bezeichnen. das hat er gar nicht erreicht...

[Editiert von pb am 2010-07-18 11:55:11]

die besten:

quentin tarantino
david fincher
christopher nolan

auch gut:

die coens
zack snyder

Roel Reiné. Der Mann der Regie bei Death Race 2 führte hat sowas von versagt!!!
Man muss verstehen das die Erwartung nach dem ersten Teil hoch waren und zudem war die Arbeit von Paul W. S. Anderson einfach phänomenal. Schnitt, Kameraführung und überhaupt der ganze Ablauf des ersten Teils ist absolute Profiarbeit. Die des zweiten Teils ist wirklich lächerlich. Der ganze Schwung der nötig ist um so ein gnadenloses Rennen zu inszenieren fehlt an allen Enden.
Jaja, Kristallklare Slowmotion und so aber das reicht doch nicht.v
Falls es doch noch einen dritten Teil geben sollte, empfehle ich als Regisseur Len Wiseman der bei Stirb Langsam 4.0 eine absolute Leistung abgeliefert hat.

Gute und überschätze Regisseure gibt es momentan ziemlich viele. Mich würde es mal interessieren wen ihr so als den "Newcomer" seht?
Aus meiner Sicht gibt es da sicherlich einen Namen: Duncan Jones

Jason Eisener, top!


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