Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Mona Lisa Smile
Mona Lisa Smile oder: (k)ein Lächeln für die Ewigkeit? Es ist mal wieder soweit. Für manche Filme bin ich einfach nicht die richtige Person. Klassiche Kriegsfilme mag ich überhaupt nicht, ebensowenig Historiendramen. Und... Mona Lisa Smile. Kurz zusammengefasst würd ich ihn am Liebsten so beschreiben: Von Frauen, mit Frauen, für Frauen. Doch das ist leider ein bisschen falsch, Drehbuchschreiber (Lawrence Konner & Mark Rosenthal) sind ebenso Männer wie es Regisseur Mike Newell wohl einer ist. Darum: Von Männer, mit Frauen, für Frauen. Mann - ich - fühlt sich da leider ausgegrenzt und irgendwie ausgeschlossen. Das tönt jetzt schlimmer als es vielleicht ist. Es ist nur so, dass die eigentliche Moral des Filmes für mich als einer, der in der heutigen Zeit lebt, leider keine Bedeutung mehr hat. Die heutigen Frauen sind mehr oder weniger den Männern gleichgestellt (auch wenn einige - ob Mann oder Frau - das nicht immer ganz so sehen, das wär aber eine andere Geschichte bzw ein anderer Film). Der Film handelt jedoch zu früheren Zeiten, an einer amerikanischen Eliteuni für Mädchen - und damit weit weg vom hier und jetzt und mir. Die schauspielerischen Leistungen sind alle passabel. Julia Roberts spielt mal wieder "ihre" Rolle der Befreierin, bringt aber nicht die gleiche Überzeugungskraft mit wie in Erin Brokovich. Julia Stiles (Save the last Dance), Kirsten Dunst (Spider-Man) und Maggie Gyllenhaal (Adaptation) nimmt man die verwöhnten, aber trotzdem traditionsbewussten Studentinnen ab. Dominic West (Chicago) in der Rolle des verführerischen Italienischlehrer überzeugte mich nicht recht, aber eben... der Film ist nicht für mich gedacht. Und bevor ich jetzt noch weiter auf der Linie "aber der Film ist nicht für mich" weiterfahre, wende ich mich kurz der eigentlichen Geschichte zu, welche leider bis ins letzte kleine Detail voraussehbar ist - und damit quälend langweilig wird. Schön, dass wenigstens im Film den jungen Mädchen die Welt bisschen näher gebracht wird, uns Zuschauer hat man dabei aber vergessen. So mag der Film auch nicht dem oft und gerne gemachten Vergleich zu Dead Poet's Society standhalten und vermag leider nur ein (Be)lächeln produzieren. Da ich mich nicht zum Zielpublikum zähle, hab ich beinahe ein schlechtes Gewissen ob meiner Kritik. Umso mehr hoff ich, dass die Leserinnen mich eines Besseren belehren werden... |
Freue mich auf den Film. So long... Gh05tF4c3 edit: 2nd edit: [Editiert von 'Gh05tF4c3' am 25 Jan 2004 18:03:37] |
Isch freu mich janz groooss auf jen Film |
Zitat Gh05tF4c3 (2004-01-22 10:10:10)
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"Mona Lisa Smile" ist ein Film von Frauen, über Frauen, für Frauen. Keine Frage. Dieses Mal sind Männer Mangelware, werden als Love-interest gebraucht, sind aber für die Geschichte höchst unwichtig. Überhaupt krankt es dem Film an einer spannenden Story und Entwicklungen, die den Zuschauer überzeugen. Gespielt sind die Rollen optimal. Ob's aber für Julia Roberts für einen Oscar reicht, sei hier bezweifelt. Darauf abgesehen hat sie's auf jeden Fall. An ihrer Seite sticht vor allem Kirsten Dunst als traditionelle Schülerin hervor, die merken muss, dass das "Geschwätz" dieser kalifornischen Lehrerin mehr Wahrheit beinhaltet, als sie sich wünscht. Die weiteren Figuren sind mehr oder weniger nebensächlich. Denn wenn man die Namen einmal kennt, findet man heraus, dass der Stoff eigentlich viel mehr, viel tragödischer und viel spannender hätte verfilmt werden können. So ist aus "Mona Lisa Smile" ein Schauspielkino geworden, bei dem die Story nicht zu packen vermag. |
Mein Damen *räusper* und *räusperräusper* Herren, nach Lektüre ihrer Ratings resp. Kommentare muss und darf ich mich Ihnen anschliessen: Mona Lisa Smile ist die weniger geglückte Umsetzung einer an und für sich interessanten Geschichte. Keine Frage, der Cast listet hervorragende und unverwechselbare SchauspielerInnen auf. Trotzdem, trotz ihrer soliden Leistung bewegt sich der Film in Bereichen der Gähnattacken, wirkt zu einseitig und zu "gewollt". Ein Vergleich mit Dead Poet's Society hinkt bereits im Ansatz: Während Robin Williams als Tutor und "Mensch" Leben in die Story bringt, holt Julia Roberts in ihrer Rolle keine wirklich spannenden emotionalen Momente hervor... was durchaus möglich gewesen wäre. So oberflächlich und elitär, so moralisierend und unterdrückend wie die damalige (teilweise noch heutige?) Gesellschaft gewesen ist, so einseitig und langweilig ist das Movie Mona Lisa Smile. |
aus dem 20min von heute: Julia Roberts hat Klage am Hals In ihrem aktuellen Film «Mona Lisa Smile» spielt Hollywood-Liebling Julia Roberts (36) eine überzeugte Feministin. Doch nun hat die Schauspielerin eine Diskriminierungsklage am Hals. Vier Jazzmusikerinnen beschuldigen Roberts' Produktionsfirma Red Om Films, dass sie für ihr Mitwirken im Film weniger Gage als ihre männlichen Kollegen erhalten hätten. |
als mann fühlte ich mich total fehl am platz im kino, da das wirklich ein frauen-film ist. und irgendwie dachte ich immer, dass es einfach nur eine kopie von "der club der toten dichter" ist. die letzte szene bestätigte mir diesen gedanken nur. schöner film, aber eben "women only" |
Hmmm, Männer, was ist mit euch los? Ist doch ein schöner Film... |
Ich werd den auf jeden Fall schauen gehen... |
Wieso dieser Film nur für weibliche Personen toll sein soll, weiss ich ehrlich gesagt wirklich nicht. Wobei jedes mal meine Augen strahlten, wo Kirsten Dunst im Bild stand. Sie gehört nun endgültig zu meinen Lieblingsschauspielerinnen (neben Uma Thurman). Ich empfehle den Film jedem, der mal wieder in den Kinos unter den viele Frauen sitzen, und sich im Kino wiedermal entspannen will. Aber zum Heulen kam's dann bei mir doch nicht... Allerdings bei meiner Schwester [Editiert von 'Reservoir Dog' am 28 Jan 2004 22:38:10] |
nichts von alldem trifft es ins schwarze: so eine vorführung ist bestenfalls ein verlust von zeit & geld... |
Ich habe mich auf den Film gefreut. Leider war der Film nicht das was ich mir vorgestellt habe. Bis zur Pause war er langweilig und in die Länge gezogen. Nach der Pause kam etwas Spannung rein, jedoch lange nicht ausreichend. Der Film ist mit keinem anderen zu vergleichen. Schlecht würde ich ihn aber auch nicht bezeichnen. Einfach durchschnittlich |
Zitat Roxygroove (2004-02-11 09:31:46)
Ein guter Film muss also spannend sein ? Na super... |
Für Dich muss anscheinend ein guter Film nur schöne oder blonde Frauen haben, damit Du ihn gut findest?
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Ich fand den Film gut! Liegt daran, dass ich voll auf Julia Roberts stehe! Ach ja und das mit Julias diskrimierung ist völliger Scheiss wer glaubt denn dass? Über Julia wird so viel Mist geschrieben! Und, Julia hat ja eh schon einen Oscar. Wahrscheinlich bekommt sie Ihn für Ihren nächsten film Closer! |
Kein Film, der mich zu Tränen rührt (was wohl aber die Absicht war?!). Trotzdem nett. Ein Mal. Nich mehr. Na gut, vielleicht zwei. |
der wohl schlechtester film aller zeiten, zumindest was man von julia roberts eigentlich nicht erwartet, so grandiose schauspieler in einem film und der ist dann eine totale schande, die ganze story, alles, einfach komplett alles ist vollkommen ungut |
Zitat leon scott kennedy (2004-06-20 18:07:40)
Hei übertreibs mal nicht!!!!! |
roger;ehrlich(pfadfinderehrenwort mit gespreitzten fingern |
Ich hab nur gesagt er solls mal nicht übertreiben! Es gibt ja wohl schlechtere Filme als Mona Lisa Smile!! Oder etwa nicht? Ich fand den Film gar nicht so schlecht!!! [Editiert von 'rogerthecat' am 23 Jun 2004 15:21:12] |
Zitat muri (2004-01-23 07:17:15)
Zitat frunzi
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Für mich war der Film eher so ein Mischmasch: Einerseites so'ne Lehrerin, die alles verändern will, dann kommt da eine Schülerin, die sich in den Cousin einer anderen verliebt, eine Schülerin die heiratet und sich am Ende wieder scheiden lässt, eine Schülerin, die eine fantastische Karriere starten könnte und doch heiratet, die Liebesaffäre der Lehrerin, etc. Es soll wohl für jeden etwas dabei sein und jeder darf sich seine Liebes- oder Emanzipationsgeschichte selbst aussuchen. Die Szenen werden nur so dahingeknallt und auf einzelne Dinge reduziert, nicht mal das Ja-Wort bei der Hochzeit war dabei. Abgesehen davon war die schauspielerische Leistung, die Kameraführung, etc. nicht schlecht. |
ein typischer mädchenfilm. bleit sicherlich nicht lange in erinnerung. man sieht denn auch viele hübsche junge und weniger junge mädels, die ihren weg zu gehen versuchen. die musik zum film ist eins a, aber die story ist vorhersehbar und ereignisarm, zudem ist die thematik alles andere als zeitgemäss... ich gehöre sicherlich nicht zum eigentlichen zielpublikum dieses films |

