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Mani Matter - Warum syt dir so truurig?


Wer kennt sie schon nicht, die zeitlosen Lieder von Mani Matter? Friedrich Kappeler hat dem Berner nun ein filmisches Denkmal gesetzt. Die Intervies mit Familie und Freunden alleine wären genug interessant gewesen, um eine spannende Dokumentation zusammenzustellen. Doch der Regisseur hat sich wohl gedacht, dass ein Mani Matter Film ohne Mani Matter Songs unmöglich gewesen wäre und fügt so Video-Clip ähnliche Passagen zwischen den Interviews ein.

Diese sind es, die das Tempo des Filmes immer wieder bremsen. Zwar ist es schön, die wunderbaren Lieder wiederzuhören, doch die Bilder dazu sind manchmal gar unoriginell und nicht sehr aussagekräftig. Auch hat man das Gefühl, dass der Film nach einer Stunde definitiv schwächer wird. Das Wichtigste wurde zu diesem Zeitpunkt bereits gesagt und es fühlt sich beinahe so an, als ob Regisseur Kappeler unbedingt einen Kinofilm und nicht eine Dokumentation fürs Fernsehen machen wollte und darum die Standartlänge einhalten wollte. Für mich jedoch war der Film in etwa 25 Minuten zu lange.

Sobald es um den schrecklichen Unfall geht, wird ein wenig überdramatisiert und auf die Tränendrüse gedrückt, doch das kann man ja auch verzeihen. Fazit ist, dass mit dieser DVD ein schönes Andenken an einen unserer grossen Künstler herausgekommen ist, das ich vor allem der Music-Star Generation ans Herz lege. Vielleicht erkennen sie hier, was gutes Songwriting bedeutet. Also: Einmal anschauen ist Pflicht, ein weiteres Mal ist freiwillig und nicht nötig, denn hier wird nur an der Oberfläche eines besonderen Menschen und seinem Werk gekratzt.

Ganz ohne grossartzige Special Features kommt leider die DVD daher (ausser man zählt den Trailer und eineige Bilder und Texte als grossartig), dazu mit durchschnittlicher Fernsehbildqualität und ohne Dolby Digital 5.1 Tonspur... Schade!

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ma's Wertung: 4 Sterne

Mani Matter ist das Beste, was Bern je hervor gebracht hat. Seine Musik hat mich in der Primarschule zum Lachen gebracht, als Matterrock durch die Pubertät begleitet und als Erwachsener bin ich immer noch von ihr fasziniert. (Und nicht zuletzt dank Sidi Abdel Assar vo El Hama kann ich noch heute, die harmonische Moll-Tonleiter von den beiden anderen unterscheiden. ;))

Der Film lässt oft Matters Musik für sich sprechen. Die interviewten Angehörige und Freunde aus der Kunst und Jurisprudenz reden Banales aber auch äusserst Interessantes. Franz Hohler, Stephan Eicher, Ehefrau und Kinder liefern die besten Passagen. Aufregend die Archivaufnahmen mit Emil, Dimitri und anderen Komikern, von denen ich noch nie gehört habe, aber von denen ich nach diesem Film gerne mehr mehr wissen möchte und die Super 8 Aufnahmen aus dem Privatarchiv. Ist aber, wie ma schon sagt, irgendwie ein bisschen zu lang geraten. Vor allem die Schauspieler, die aus dem Buch lasen, und die Literaturkritikerin hätt's nicht zwingend gebraucht.

Für einen schnauztragenden Beamten, war Matter aber gäng schone glatte Giel.

Ich bell in Zona, Du bellst in Zona, er bellt in Zona...

rm's Wertung: 4.0 Sterne

he sag mal, das beste was Bern jemals hervorgebracht hat? ich als fast Berner muss dem entschieden entgegentreten. Gut, Polo zieht alles wieder runter ^

pb's Wertung: 4.0 Sterne

Kam gestern abend ja im TV... Und wer hat's verpasst? (und dafür Tomb Raider 2 geschaut...) *nerv*

muri's Wertung: 4.0 Sterne

Ein schönes Porträt des Berner Rechtskonsulenten und Liedermacher Mani Matter. Ein netter Dokumentarfilm über einen guten Schweizer Musiker. Teilweise etwas dick aufgetragen, doch die Musik entschädigt einen für das Überflüssige.

El Chupanebrey's Wertung: 4.0 Sterne


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Mani Matter - Warum syt dir so truurig? (2002)
Bewertung: 4.3 (20 Bewertungen)
4.3 Sterne » BewertenMani Matter - Warum syt dir so truurig? (2002)4.3333320

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