Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Something's Gotta Give
Something's Gotta Give oder: Liebe, Alter, Pfannkuchen Er taucht erneut in der Rolle eines Unikums des männlichen Geschlechts auf der Kinoleinwand auf, um uns mit zwei Stunden bester Unterhaltung zu vergnügen: Jack Nicholson. Kein Gangsterfilm, kein Horrormovie - dafür 100% echtes Viagra-Samba. Mit Something's Gotta Give übernimmt der Starschauspieler - ähnlich wie bei As Good As It Gets - die Darstellung eines bestimmten, nicht alltäglichen Typ Mannes im fortgeschrittenen Alter, der - gspässig lustig - mit seiner Denkweise und Lebensphilosophie die Frauen in vielerlei Hinsicht und mancher Weise um den Verstand bringt. Eine einzigartige Performance nach gewohnt köstlich-genialer Nicholson-Manier. ... nur das mit dem nackten Fudi bereitet mir noch etwas Kopfzerbrechen: gedoubelt oder nicht? Wo käme ich hin, wenn ich die grandiose Verkörperin der Autorin "Erica" nicht ebenso mit Lorbeeren für ihre Darstellungskraft schmücken würde?! Diane Keaton verleiht der zweiten Hauptfigur eine derart charmante, aufgestellte und jugendlich-frische Art, dass man sich nur wünschen kann, in den eigenen 50ern ebenso viel Elan und Lebensfreude, Spontaneität und liebenswürdige Offenheit zu besitzen. Keaton und Nicholson harmonisieren perfekt - sei es zusammen als Paar der etwas älteren Garde (mit Hochachtung geschrieben!) oder wie bereits gesagt, einzeln in ihren Rollen. Die Rolle des 36jährigen Arztes hingegen, lässt das Potenzial Keanu Reeves' meiner Ansicht nach zu unausgeschöpft. Hätte man nicht mehr aus dem jungen Schwärmer herausholen können, müssen und dürfen? Nun, wahrscheinlich liegt's an der Bezeichnung "Nebenrolle", dass Reeves fad und deshalb uninteressant via Filmrolle auf Leinwand zum Zuschauer rüberkommt. Zu gute kommt diesem leicht oberflächlichen Typus, dass er weder den restlichen Cast noch den Storyverlauf stört, verdrängt oder hindert. Zu Letzterem dies: auch Something's Gotta Give trumpft nicht mit DER einmaligen Story auf; viele Teile resp. Fragmente sind aus bereits bestehenden Movies "entlehnt" oder halt einfach nicht nigelnagelneu. Die Gefahr, dass das gesamte Projekt in die Langeweile abrutscht, wurde sodann dadurch verhindert, dass man den Film aus einem exzellenten Cast, viel Humor (ja, z.T. Slapstick) und einem angenehm erfrischenden Tempo zu einem putzmunteren Cocktail mixte. Ein für mich durch und durch gelungenes Filmwerk. Sehenswert^3 und garantierter Spass für zwei Stunden Kinoevent. Nicholson und Keaton sind köstlich... genauso hab' ich mich amüsiert! PS: Regie führte übrigens Nancy Meyers... What Women Want *pling!* |
Zu diesem Thema wurden insgesamt 21 Beiträge geschrieben.
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Nachdem in den USA schon div. Trailer im TV liefen und ich nun auch hier die Trailers gesehen habe, steht fest: Da geht's rein! Und auch wenn mich Nicholson in jüngster Zeit ("about Schmidt" und "Anger Management") nicht überzeugt hat, so lassen doch die Ausschnitte auf lustiges, witziges Kino schliessen... Ich freu mi druff! |
Ich denke mal, wird eine spannende Liebeskomödie werden mit unterhaltsamen Gags. Jedoch fand ich "Anger Management" ganz gut. So viel ich gelesen habe, sollte der erst am 12.2. in den schweizer Kinos laufen. Abwarten und Tee trinken. |
Jack Nicholson in höchstform würde ich mal sagen. Ich habe mir gerade erst "About Schmidt" auf DVD angeguckt und bin nach wie vor von seiner schauspielerischen Leistung überzeugt. Natürlich werde ich diesen Film auf keinen Fall verpassen Greets! |
ein grandioser Jack!!
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Ein Staraufgebot, dass sich sehen lassen kann. Eine Regisseurin, die schon mit "What women want" überraschen konnte. Die ultimative, romantische Komödie? Nach Ansicht des Material muss ich leider verneinen.... Zwar fängt die Geschichte lustig an und hat in Jack Nicholson einen Darsteller, der anfänglich überzeugt und die Show schmeisst. Sobald seine Figur allerdings seiner Stärke beraubt wird und einen Herzinfarkt hat, wechselt der Film von lustig auf romantisch, brav und niedlich. Das tut der Story und der Unterhaltung nicht gerade gut und man entdeckt sich je länger je mehr auf den Schluss wartend und sich genüsslich dem Popcorn widmend. Soll heissen, der Anfangsschwung wird rüde gebremst und danach plätschert der Film herzig, unspektakulär und zielsicher auf's Happy-End hind. Natürlich macht es Freude den grossen Namen wie Jack Nicholson oder Diane Keaton zuzuschauen. Und ebenso natürlich hat es den einen oder anderen Schmunzler drin. Aber so richtig warm wurde ich selten mit dem Film. Zu geradlinig, zu harmlos und zuviel "blabla". Schade. Fazit: |
Bravo Seit "As Good As It Gets" nicht mehr so eine hochstehende Lebenskomödie gesehen. Leider ist er aber nicht perfekt. Einige Dinge haben mich gestört. Der Film hat nach der Pause eine Loch von fast 30 min. In der Pause habe ich mir noch gedacht das wird die beste Lebenskomödie ever, aber der Einbruch nach der Pause ist ziemlich gross. Ich würde mal sagen 30min kürzer und das Problem wäre gelöst. Ich finde das Überlänge Problem ist inzwischen eines der grössten in Hollywood. Das zweite Manko des Filmes ist in meinen Augen "Keanu Reeves". Mag sein dass ich Ihn in zu vielen Action Filmen gesehen habe aber er passt überhaupt nicht in die Rolle des Arztes. Und brillieren tut er leider auch nicht gerade. Es hätte locker auch jemand weniger bekanntes gereicht. Wären diesen beiden Punkte noch anders hätte er bei mir wohl glatt das Maximum erreicht. So reicht es aber allemal noch für fünf Sterne. Unterhalten habe ich micht zumindest köstlich! have fun |
Sehr gut. Werde dieses Weekend den Film im Kino schauen gehen. |
Sodele.. komme grad aus dem Kino. Super Film, empfehlenswert, 5/6 Sterne! edit: Ich fand die Szene gut, als er sie zum ersten mal nackt gesehen hat, durch das Wohnzimmer lief und sagte, dass er nun durchs Haus läuft. [Editiert von 'Gh05tF4c3' am 15 Feb 2004 00:08:34] |
Ich habe wahrscheinlich seit langem nicht mehr so laut und lang gelacht - ja, ich glaube, ich hatte sogar einen 5-minütigen Lachkrampf! Dass Jack einfach toll sein würde, habe ich mir ja im Prinzip schon gedacht, aber Diane Keaton hat mich wirklich positiv überrascht, ich fand sie einfach grandios in diesem Film; besonders in der Szene, als sie ununterbrochen heult, als gäbe es kein Morgen mehr - ja, ich glaube, in eben dieser Szene hatte ich den Lachkrampf! Aber abgesehen von den vielen lustigen Momenten, sit es auch ein sehr romantischer Film, der allerdings nie in den Kitsch abgleitet - einfach genial! [Editiert von 'The One' am 19 Feb 2004 17:10:31] |
mir hat jack nicholson 2 stunden schlafe geraubt ... hatte echt zu kämpfen ... war nix für mich ... |
Ich mag das Genre nicht so sehr. Ich fands aber noch amüsant, einigermassen gute Unterhaltung. Oberpeinlich fand ich das 5 Minuten lange Geheul. Das war nur lächerlich, richtig peinlich. |
jo, das stimmt wirklich ... vorallem wars noch echt schlecht gespielt ...
eigentlich fand ihc den film richtig "kitschig" ... wie gesagt, is nix für mich ... |
wollte eigentlich gestern mit ein paar lustigen leuten scary movie 3 schauen, der war aber ausverkauft. also führte uns die spontaneität in "something's gotta give" |
hab den film gestern abend gesehen.ohne untertitel hätte ich bei dem lauten dauergelache wahrscheinlich einen teil der story nicht mitgekriegt.die 1te stunde ist super,dann gleitet das ganze in |
Der Titel ist ja wohl nicht der Beste... Aber der Film hat mich positiv überrascht! Diane Keaten ist WUNDERBAR Jack Nicolson ist auch sehr sympathisch! Nicht verpassen! Lachgarantie! |
Witzig |
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ZU KITSCHIG!!! |
Absolut unterhaltend und gut gespielt! |
Gut gespielt war der Film allemal, mit Ausnahme vielleicht von Keanu Reeves, der ziemlich blass wirkte. Jack Nicholson zeigt auch bei Something's Gotta Give eine gute Leistung, doch leider wird der Film über die ganze Länge den Schauspielern nicht gerecht. Er ist etwas langatmig und alles ist sehr klischiert dargestellt. Dann gibt es auch Running Gags, die funktionieren (Nicholson im Spital), und solche, die nicht funktionieren (Diane Keatons pausenloses Weinen). |

