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Beitrag Final Destination 2

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Final Destination 2 oder: Hat's im Titel ein Oximoron, ist der Film der blanke Hohn


In einer Zeit, in der auf der Leinwand Jason schon gegen Freddy antreten muss, um dem Slasherfilm die letzte Ehre zu erweisen, erfrischt das Grundkonzept von Final Destination. Wenn Gevatter Tod sich höchstpersönlich aufmachen muss, um Teenager zu meucheln, ist das durchaus unterhaltsam. Denn gegen diesen Bösewicht hat niemand eine Chance und man muss sich auch keine Gedanken machen, wer sich hinter der Maske verstecken könnte. Der erste Teil der Franchise funktionierte denn auch prächtig. Im Thriller Final Destination stimmte die Chemie zwischen den Schauspielern. Ihren Charakteren wurde Zeit gegeben sich mit der Unausweichlichkeit des Todes und der Vergänglichkeit an sich auseinanderzusetzen. Gespickt mit äusserst effektvollen, weil unerwarteten Todesszenen wurde der Film ein ansehnlicher Erfolg. Die Fortsetzung liess denn auch nicht lange auf sich warten... Final Destination 2 überzeugt nun aber so wenig wie der Titel des Films selber. Wenn die Bestimmung so final war, wie kann es dann eine zweite davon geben?

Die Macher liessen den Film vom Testpublikum verhunzen. Auf der DVD zum ersten Teil gibt es eine entlarvende Dokumentation zum Thema, die aufdeckt, wie das Business bei der New Line Filmproduktion funktioniert. Eine ganze Liebesgeschichte mit Schwangerschaft und allem drum und dran wurde dem Testpublikum zuliebe einem finalen Schockeffekt geopfert. Die Meinung kalifornischer Teenies, aus denen sich gemäss der Herren und Damen bei New Line ein Publikum zu rekrutieren hat, nahm nun beim zweiten Teil vollends überhand. Die Macher sind sich bewusst, dass die Kids einfach Leuten beim Sterben zusehen wollten. So werden brutal lächerliche Todesszenen aneinandergereiht und man geht dabei so subtil vor wie beim Productplacement für Apple iMacs während des Films. Aus dem Thriller wurde ein Splatterfilm. Die Plausibilität bleibt dabei auf der Strecke. Ein verzweifelter Versuch, die Geschichte mit dem Plot des ersten Teils in Zusammenhang zu bringen, scheitert.

FD2, wie der Film von Fans genannt wird, spielt nur mit den blutrünstigen Erwartungen und schafft es auch, diese zu befriedigen. Die Leute sterben auf unwahrscheinlich blutige Weise. Zu weit gehen wollte man dann doch nicht. Einer der Todgeweihten war in einer ursprünglichen Drehbuchfassung erst sieben Jahre alt. Dies wäre dann aber schon der Grausamkeit zuviel gewesen...

Für solch ein Machwerk reicht ein profilierter Second Unit Director und Stunt Koordinator wie David R. Ellis hinter der Kamera. Die Second Unit wird jeweils aufgeboten, wenn es technisch Anspruchsvolles abzudrehen gibt, wobei die Stars nicht unbedingt auf dem Set sein müssen. Ellis hat seine Hände im Spiel beim Drehen der Highwayszene in Matrix Reloaded und dem Quidditch Match im ersten Harry Potter. Bei Final Destination 2 durfte er zum ersten Mal ganz alleine ran. Mehr als einen Film, der Pubertierenden als Mutprobe dienen kann, hat er dabei nicht zustande gebracht. Der Horror nimmt aber dabei kein Ende - Final Destination 3 ist schon in Planung.

An der Bildqualität gibts nichts zu kritisieren. Die Dolby Digital 5.1 Tonspur lässt sich sogar als Demomaterial fürs Heimkino verwenden. Dem Audio-Gaudi bei der Massenkarambolage zu Beginn des Films steht nichts im Wege. Viele direktionale Effekte und einen Bass, der den von den Bildern schon strapazierten Magen noch weiter peinigt. Hervorragend!

Um sich den Spass nicht zu verderben, schaut man sich die DVD Extras besser nach dem Film an. Mit Sicherheit kann behauptet werden, dass die gelöschten Szenen den Film auch nicht gerettet hätten. Neben den Trailern zu beiden Final Destination - Teilen gibt es zwei Musikvideos, die nichts mit den Filmen zu tun haben und eine Fact-Track, der Triviales zum Film auf dem Bildschirm einblendet. Regisseur David R. Ellis, Produzent Craig Perry und die Drehbuchautoren Eric Bress und J. Mackye Gruber liefern einen Audiokommentar ab. Die Herren sind wahre Kindsköpfe und erfrischend ehrlich bei der Beurteilung ihres Werks. Die 18-minütige Doku über Nahtod-Erfahrungen "Cheating Death - Ins Jenseits und wieder zurück" scheint ein bisschen fehl am Platz. Die Damen der "International Association for Near-Death Studies" (IANDS) sind höchstwahrscheinlich auch für den gemeinen Horrorfan ein bisschen zu creepy. Dieser wird sich hingegen über den "Terrormeter", freuen. Drei Horrorfilmfans werden von der Neurofeedback Spezialistin Dr. Victoria Ibric an ein Arsenal von Computern angeschlossen, währendem sie sich den Film anschauen. Die Resultate sind verblüffend.

Das absolute Bijoux der DVD ist aber mit Sicherheit "Bits and Peaces - Bringing Death to life", eine halbstündige Doku über alle Splattereffekte in Final Destination 2. Man staunt wie ausgefeilt die Technik ist, Gummipuppen und Digitaleffekte zu verschmelzen. Und bei den Recherchearbeiten wird auch nicht vor Schweineinnereien zurückgeschreckt. Das grosse Manko findet sich zu Beginn der Doku bei der Einführung in die Geschichte des Splatter. Es fehlten die Rechte, Filmausschnitte zu zeigen. Die Duschszene aus Psycho wird nachgestellt oder ein eigenes Logo zu Jurassic Park wird muss kreiert werden. Man wird so den interessanten Ausführungen des Fimhistorikers David del Valle, dem Kritiker Drew McWeeny und dem "Godfather of Gore" Herschell Gordon Lewis nicht gerecht. Die Dokumentation ist trotzdem ein Muss für alle Splatterfans. Ein interessantes Menu rundet die reiche Ausstattung ab.

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rm's Wertung: 2 Sterne

Selten hat mir ein Film so viele Schrecken eingejagt, über die ich nachher lachen konnte.

Es geht eigentlich nicht darum, wer denn am Schluss überlebt. Sondern eher, wie kriegt man Todesfälle auf die Leinwand, die den vorherigen jeweils noch überbieten, ohne eine FSK von 18 Jahren zu erhalten.

Ich hab mich köstlich amüsiert und finde den Teil besser als den ersten.

muri's Wertung: 5.0 Sterne

Ich finde die Szene mit dem AIRBAG ganz witzig... ihr wisst schon was ich meine... :d

Der Film hat mir kein bisschen Angst eingejagt! Für mich ist er eher fast sowas wie eine horrorkomödie.

7hUnD4b1Rd's Wertung: 4.0 Sterne

Ich finde die Extras Genial. In einem Beitrag werden ja alle zusatz-Infos, welche man im Film sieht, aufgedeckt...

Ein genialer Film

Operateur's Wertung: Noch nicht bewertet

Wieder einmal ein Sequel, dass sich in die Reihe einreiht, welche unnötig waren.

Wiederum beginnt das ganze mit einer Vision und einer Katastrophe. Ein grosser Autobahncrash, der die Einen vermust, die Anderen abfackelt und noch ein Paar weitere umbringt. Diesmal ist es wie es sich gehört eine weibliche Hauptrolle welche dann auch verhindert was ein Grüppchen überlebt. Wiederum gibt es einige Polizisten welche die Story einfach nicht glauben und wieder einmal gibt es eine eher bekannte aber auch sehr unterhaltsame konstellation der Charakter.

Der Ganze Film überzeugte mich irgendwie nicht. Das ganze spielt am Tag, an völlig normalen Situationen und versucht die etwas konstruiertere Geschichte zusammenzureimen. Ein Gruselfeeling kommt nie auf, und ist eher ein Roadmovie als etwas anderes.

Was allerdings mich sehr begeistert hat, sind die verschiedenen Todessequenzen. Grossartig eingeleitet und beinahe liebevoll Choreographiert und sehr blutig. Leider muss ich auch sagen, die reinste Lachnummer. Selten habe ich so berechnend gelacht wie in diesem. Jetzt muss doch. Siehst du. Vorallem die Grillpartyszene war ja der Hammer.

Summa sumarium. Ein Horrorfilm der seine Genre nicht wirklich verdient, aber sehr unterhaltsam ist. Als komödie unter Freunden perfekt geeignet.

Wie auch immer frühliches Sterben. }:)

db's Wertung: 3.0 Sterne

Top Teil 1 um einiges, da Teil 2 das gleiche Prinzip beinhaltet, aber von der Machart, der Kreativität und der Dramatik ûm einiges besser da steht. Der Autobahncrash ist ja wohl der absolute Hammer, zudem zeigt der Film das Airbags nicht wirklich leben retten und was ein Gasgrill anrichten kann ist auch nicht gerade ohne! Im Endeffekt die besseren Schauspieler, ohne nervende Bengel, dazu die besseren Effekte und einfach mehr Dramatik!

Chemic's Wertung: 5.0 Sterne

Also mich haben die Zicken im Film mehr aufgeregt als der etwas übertrieben gespielte stiffler verschnitt im ersten. Und wie ich schon gesagt hatte, die Grillszene war ja wirklich der abgröler am schluss... }:)

db's Wertung: 3.0 Sterne


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