Forum Movies - Reviews: Kino

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Timeline oder: Show me your sword, dude!


Wiedermal hat eine Verfilmung eines Romans von Michael Crichton den Weg in's Kino gefunden. Dieses Mal geht's um Zeitreise und die Frage, wie sich Damen und Herren aus dem 21. Jahrhundert wohl in der Vergangenheit bewähren können. Sozusagen von Discman, HotDogs und Internet zu Rittern, Schwertern und Burgfräuleins in Not. Und wiedereinmal frage ich mich, ob es denn wirklich nötig gewesen war, dieses Buch zu verfilmen. Denn das Endprodukt überzeugt nur wenig.

Da gibt es zwar einen interessanten Anfang, wo man sieht, wie gefährlich solche Zeitreisen eigentlich sind und was mit dem Körper passieren kann, wenn man ein bisschen zuviel gereist ist. Auch die nachfolgenden Momente, wo die archäologische Gruppe vorgestellt wird, sind okay und stimmen einen auf den Film ein. Und als die grosse Reise dann losgeht, hat man's sich im Kinosessel bequem gemacht und erwartet die grosse Action.

Was dann allerdings kommt, ist ein Paradebeispiel, wie man ein dickes Buch in einen vergleichsweise kurzen Film pressen kann. Zwar sind die Schlachtszenen absolut sehenswert und man zittert mit den Protagonisten mit, wenn sie wiedermal knapp den Häschern entkommen. Aber so richtig packen vermag der Film nicht. Zuviele unspektakuläre Momente, zu wenig Tiefgang und zuviel Paul Walker. Er ist praktisch die einzige Person, die etwas näher beleuchtet wird. Dabei hätte es diverse andere Charaktere gehabt, die interessanter gewesen wären und wo es mehr rauszuholen gehabt hätte. Nur als Beispiel sei hier der abtrünnige Zeitreisende erwähnt, der sich mit dem Wissen der Zukunft eine neue Existenz in der Vergangenheit aufgebaut hat und so etwas wie der Bösewicht des Filmes ist. Er wird leider viel zu kurz erwähnt und zu schnell abgehandelt. Ebenso wie der aus „Matrix" bekannte Lambert Wilson, der hier mal in seiner Landessprache (Französisch) kommunizieren darf.

Schauspielerisch zwar solide, hat Timeline in Sachen Tiefe und Persönlichkeit grosse Mängel. Und auch wenn man sich nur auf die Action beschränkt, kann man sagen, dass man das alles irgendwo schon mal gesehen hat. Dazu kommen unsägliche Lovestories, die zwar romantisch scheinen, aber den Verlauf der Geschichte verlangsamen und irgendwie eher ärgerlich, denn angenehm sind. Dennoch ist der Film sicherlich einen Besuch wert und auch wenn's nur darum geht, herauszufinden, ob denn die eigenen Vorstellungen nach dem Lesen des Buches nun befriedigt werden. Das werden sie zwar schlussendlich nicht, aber wer auf Ritter, Schwerter und Männer in Röcken steht, der kann sich das Teil sicherlich reinziehen.

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muri's Wertung: 3 Sterne

Der schwächste Film, den ich seit langem gesehen habe.
Ich habe das Buch nicht gelesen, habe mir aber sagen lassen, dass es komplexer und interessanter als seine Verfilmung sei.

Furchtbare Charaktere, schlechte Schauspieler (besonders furchtbar: Paul Walker und Frances O'Connor), langweilige und stupide Dialoge machen diesen Film zu einem der schlimmsten, den ich seit langem gesehen habe - vielleicht, weil ich wirklich mehr erwartet hatte von diesem Thema.
Dieser Film ist eigentlich ein (durchschnittlicher) Ritterfilm - mit der Idee der Zeitmaschine wurde nicht viel angefangen und die wenigen Szenen, die in der Gegenwart spielen, während die Hauptcharaktere in der Vergangenheit sind, hätte man lieber weglassen sollen...
Ausserdem tauchen viele Denkfehler auf, die bei Filmen mit Zeitmaschinen öfters vorkommen (Beispiel: Die Truppe hat sechs Stunden Zeit in der Vergangenheit, warum aber warten die Leute in der Gegenwart ebenfalls sechs Stunden um sie wieder zurückzuholen, sie könnten sie doch eigentlich schon nach einer Sekunde wieder zurückholen, schliesslich sind ja schon 600 Jahre vergangen - ahh die Frage erübrigt sich: dann hätte der Film ja noch weniger mit Zeitreisen zu tun, da man nicht zwischendurch Szenen aus der Gegenwart zeigen könnte, und wäre somit nur noch Ritterfilm ;)..)

Die einzigen Szenen, die mir gefallen haben, waren die wenigen zwischen Claire und Marek - da stimmte die Chemie und die Schauspieler schienen auch sympathisch.
Deshalb und wegen der optisch befriedigenden Endschlacht zwei statt null Sterne.

Ich kann diesen Film nicht weiterempfehlen.

[Editiert von 'The One' am 13 Mrz 2004 03:48:25]

The One's Wertung: 2.0 Sterne

Timeline oder: wie veräpple ich das Publikum

Habe mich schon lange nicht mehr so geärgert. :!

Die Geschichte ist inkonsequent und versucht überall möglich etwas Action in die Story zu bringen. Auch wenn dies an der Glaubwürdigkeit der Geschichte zweifeln lässt.
Ist das Buch auch so schlecht geschrieben?

Ein paar Eindrücke:

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  • Reise mit feuchter Überraschung
    Der Apfel, mit dem sie die Zeitreisse entdecken, landet immer im Wald.
    Aber nein, unsere Hauptdarsteller landen im reissenden Fluss. Wieso? Bringt eine Actionszene mehr, oder!
    Dies kann auch ein kleiner Dialog nicht mehr retten.
  • Flucht aus dem Dachkämmerchen
    Es wird die Dame durchgesendet, weil sonst keiner durch das Loch passen würde. Vielleicht täusche ich mich, aber da hätte man einen Elefanten durchstossen können.
  • Bezug der Burg und die Belagerung der Franzosen
    Eine Ausenaufnahem aus der Sicht des Klosters zeigt es: Die Burg ist auf auf einem relativ hohen Berg.
    Nichtsdestotrotz sind die Engländer extrem schnell oben angekommen.
    Aber es kommt noch besser. Die Franzosen sind ein paar Einstellungen später ebenfalls oben. Mit sämtlichen Katapulten, Steinen und was sonst noch zu einer Belagerung gehört. War da ein Helikopter im Einsatz? Oder versucht man da einem glaubhaft zu machen, dass die ihre Katapulte und weiteren Güter innert wenigen Minuten auf diesen Berg gestossen hatten?
  • Die sportlichen Mönche
    Sie werden gebeten den Lord der Franzosen ins Kloster zu holen.
    In windeseile rennen diese den Berg hinauf um diesen zu benachrichtigen.
    Ja früher war man noch sportlich...
  • Der geheime Tunnel in die Burg
    Wir wissen ja wie hoch der Berg ist. Umso erstaunlicher, dass die Franzosen mit ihrer Rüstung diesen Schacht im Rohbaustil hinaufklettern. Auch hier wieder in windeseile.
  • Newton und die Gesetze der Schwerkraft
    Obwohl der englische Lord in einem Dialog feststellt, dass eine Explosion des Munitionslagers alle töten würde geschiet dies nicht.
    Nein, es wird sogar der Geheimtunnel geöffnet. Sollte hier nicht eher Schutt und Geröll hinunterfallen als eine Öffnung entstehen?
  • Zeitreise und die Komplexität dahinter
    Wir errinern uns, zu Beginn des Films wird die Geschichte von La Roque erzählt. Die Franzosen nahmen die Burg in nur einer Nacht ein. Grund: Ihre Lady wurde von den Engländern ermordet.
    Im weiteren entdecken wir einen Sarg mit einem Mann und seiner Frau.

    Zurück in der Vergangenheit rettet unserer noble Schotte die Lady und wird der Mann mit einem Ohr.
    Wir schliessen daraus: Er und die Französin sind im oben genannten Sarg.

    Aber nun die Frage:
    Wie können in der Zukunft beide Geschichten zur selben Zeit bestehen??
    Entweder man kennt die Geschichte mit der toten Lady, oder man findet einen Sarg mit ihr und ihrem Lover. Beides ist nicht möglich!


Und es gäbe noch viel mehr.

Absolut schwacher Film!
Schade ums Geld. x(

bug's Wertung: 2.0 Sterne

Die Idee an und für sich ist nicht schlecht, die Umsetzung dann aber eher etwas "schwach auf der Brust". Wobei es mich nicht wirklich überrascht, weil ein Film mit Paul Walker kann einfach kein "Meisterwerk" sein.

Was Logikfehler bei Zeitreisen-Filmen betrifft, so kann man darüber hinwegesehen, weil das eigentlich immer so ist und bei einem Film dieser Art eh keine Rolle spielt, solange es unterhält. Das tut er ja phasenweise durchaus.

Eher ein Film fürs Heimkino an einem verregneten Sonntagnachmittag...nicht grottenschlecht, aber eben, auch kein wirklich guter Film, sprich 08/15.

Knuddel's Wertung: 3.0 Sterne

Der Film ist für mich nach the butterfly effect der Film des Jahres 2004. Grossartige Story, grandiose Umsetzung - einfach perfekt. Die Kritikpunkte meiner Vorredner kann ich überhaupt nicht nachvollziehen., da sie stellenweise einfach falsch sind. Wahrscheinlich sitzen einige Leute mit Stift und Zettel und schauen sich den Film nur an um Fehler zu finden, anstatt ihn einfach zu geniessen.

Fazit: ich habe mich lange nicht mehr so gut unterhalten gefühlt und war noch Stunden später völlig gepackt von diesem Meisterwerk.

Wenn ich jetzt noch wüsste, wie ich eine Bewertung abgeben kann, würde ich ihm die volle Punktzahl geben.

blactron's Wertung: 6.0 Sterne

müsstest einfach rechts unten auf die sternli klicken!

naja, um fehler geht es weniger als um eine haarsträubende umsetzung, langweilige darsteller und lächerliche kampfszenen.

pb's Wertung: 1.0 Sterne

Wahrscheinlich sitzen einige Leute mit Stift und Zettel und schauen sich den Film nur an um Fehler zu finden, anstatt ihn einfach zu geniessen.

Bei diesem Film brauchte ich mir keine Notizen zu machen, oder sonst lange nach Fehler suchen. Die lagen so auf der Hand und wurden einem auf dem silbernen Tablet präsentiert.

Ich kann mir gut vorstellen, dass es für einen Action Fan ein gut bis sehr guter Film ist.

Für mich als kritischer betrachter braucht es halt etwas mehr als "nur" gute Stunts und grosse Explosionen.

Es gibt selten Filme, bei denen man nichts aussetzen kann, deswegen habe ich auch noch nie die Höchstwertung vergeben. Diese behalte ich mir für den Film aller Filme! So Gott will. :)

bug's Wertung: 2.0 Sterne

Was Logikfehler bei Zeitreisen-Filmen betrifft, so kann man darüber hinwegesehen, weil das eigentlich immer so ist

Ich finde 12 Monkeys ein sehr guter Film. Auch im Bezug auf Zeitreisen scheint er mir extrem konsequent und logisch.

[Editiert von 'bug' am 11 Jan 2005 18:44:29]

bug's Wertung: 2.0 Sterne

Also so schlecht war die ganze Sache nun wirklich nicht. Sicher gibts spannendere Filme, aber wenn man sich auf Timeline einlässt, dann ist er echt gut. Nun, aber vielleicht muss man dazu auch ein wenig Crichton-Fan sein (Sein neues Buch "State of fear" ist übrigens der Oberhammer") um das Tolle daran verstehen zu können. Jedenfalls war ich sehr überrascht von Paul Walker, der anscheinend doch zu mehr fähig ist als in einer Protzkiste durch die Gegend zu rasen.

kat's Wertung: 4.0 Sterne

Nun ja, es gab schon bessere Buchverfilmungen, doch man muss sehen: Es ist ein typisches B-Picture! Und für ein B-Picture ist es (zwar nicht gut), aber doch nicht sooooooo schlecht, nicht?

El Chupanebrey's Wertung: 3.0 Sterne

ein b-picture? sicher nicht! grosses budget, richard donner als regisseur, crichton...! alles andere als ein b-picture!

pb's Wertung: 1.0 Sterne

Auch ich fand den Film nicht sehr bombastisch. Er sorgte bei mir für eine gute Unterhaltung, da ich ihn noch nie gesehen hatte. Mehr aber auch nicht. Da fand ich die Idee von TIME MACHINE viel besser!

Und die Logikfehler die «bug» im Spoiler meldet sind aus meiner Sicht doch gerechtfertigt. Man hätte wirklich mehr auf die "Zeitreisen" achten sollen, statt alles in einen Historienfilm zu verwandeln. Das schafft vielleicht eine Actionszene mehr, aber hat nichts mehr mit dem eigentlichen Film zu zun.

Wo Richard Donner drauf steht ist nicht automatisch Richard Donner drin!
Der Logikfehler mit dem Grab ist aber schon sehr daneben. Das kann ja gar nicht gehen, wenn er im Grab ist mit dem getrennten Ohr (wie kann er dann in der Zukunft leben?).

Alles in allem ein Film für den TV oder DVD, aber nicht fürs Kino. Da schau ich lieber King Arthur oder Breaveheart.

PS
Die Schauspielereische Leistung von Paul Walker fand ich persönlich jetzt nicht mal so daneber. Mir gingen mehr die Weiber hier auf die Nerven, ständig am jammern und rumschreien.

Ah ja, ich finde auch schade, dass man nicht mehr erfährt vom geheimnisvollen Insider, der seine neue Existenz in der Vergangenheit aufbaut.
Die Gegenwart hätte man viel dramatischer und besser realisieren können, statt immer nur diese Intrigen, Vertuschungen etc. Ist immer in jedem Film so, gibt immer einen der was dagegen hat.

Ach ja, und wieso zum Teufel ist am Schluss der Bösewicht aus der Gegenwart auf einmal am selben Ort wie die 3 Helden und nicht auch im Wasser wie am Anfang bzw. im Wald wie es angeblich wäre??

Was ich aber gut finde, ist ansich der Schluss, dass die Helden zurückkommen in die Gegenwart und somit ein Happy End aufweist, etwas rasch, aber ok.

Ansonsten sag ich nur, les Français sont genial! merci les gas! 8d^

[Editiert von Fabi7 am 2008-01-12 00:49:20]

Fabi7's Wertung: 3.0 Sterne


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