Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag The Dreamers
The Dreamers oder: Dream dreams of revolution The Dreamers soll laut Pressetext (freihändisch übersetzt) eine Geschichte der Selbst-Entdeckung sein, während die drei Studenten sich gegenseitig testen, um zu sehen, wie weit jeder einzelne von ihnen gehen wird. So, so. Gut, dann mal rausgerückt, was ich über den Film denke. Betrachtet man gewisse Szenen alleine, d.h. ohne im Kontext des Gesamtwerkes zu stehen, findet man vielleicht doch recht Gefallen an den künstlerischen Einstellungen, Ideen und speziellen Remake-Sequenzen. Cinéasten und sonstige Kenner der richtig alten Movies von anno dazumal werden Freude am Hobby der Hauptcharaktere haben! Marlene Dietrich und Greta Garbo tauchen ab und an auf und die drei Gesellen spielen gerne das eine oder andere Szenchen aus einem der Urfilme nach. Schön! Hat mir gefallen, dieser Bezug zur Cinéphilie. Daneben darf das Kinopublikum miterleben (*hüstel*), wie sich die französischen (siamesischen) Zwillinge und der prüde Amerikaner kennenlernen und sich gegenseitig auf die erotische Art erforschen. Manchmal treiben's [sic!] die Studenten jedoch etwas zu weit. Soviel neugierige Geilheit und Selbsterfahrung in allen möglichen Positionen ist mir dann doch etwas zuviel. Weniger ist manchmal mehr. The Dreamers ist bestimmt nichts für erzkatholische, traditionsverliebte und der Prüderie verbürgten Menschen, und schon gar nichts für unreife Teenies (*schamerfülltes Gekicher würde die Reihen erfüllen*). Die Schauspieler leisten eine in jeder Hinsicht sehr gute Arbeit; zumal Nacktszenen bestimmt nicht jedermanns Sache sind und sich gewisse Handlungen - wie bereits oben gesagt - an der Grenze zum Pornografischen befinden. Durch das künstlerische Moment des Films jedoch, kann von einem plumpen Sexfilm nicht die Rede sein - in keiner Weise! Es geht hier schliesslich um Kino-Kunst!! Der Soundtrack kommt ganz im Stil der 68er daher. Das Intro sodann besticht durch den grausligen Song, der irgendwie nicht so recht Vorfreude aufkommen lassen will. Nun gut - die Bilder resp. Kameraeinstellungen machen diesen Fehlgriff wieder wett. Fazit: Alles in allem ein Film für die etwas reifere Generation; eine, die hinter die Liebeleien und im Trio sehr direkt angegangenen und aufgedeckten Intimitäten sehen wollen, können, mögen. Kein Pin-Up - eher ein Aktfoto eines upcoming Artist. |
Zu diesem Thema wurden insgesamt 22 Beiträge geschrieben.
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Träume sind Schäume? |
Zitat nd (2003-10-29 22:32:00)
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Zitat lebowski (2004-01-08 11:24:38)
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Habe die Kinokarten für die Vorpremiere gewonnen gehabt, anders gehe ich nämlich seit 5 Jahren eh nicht mehr ins Kino. Wir waren da und wären irgendwann am liebsten nur noch gegangen, irgendwann den Zeitpunkt konnte man nicht so genau feststellen, ödet der Film nämlich nur noch an. |
Zitat Xani (2004-01-14 10:46:17)
Ich bin schockiert |
ma, was meinst Du zum Film. Ich wollte am MO rein, bin aber dann doch in Lost in Translation gegangen. Also, Deine Meinung zu The Dreamers? |
Verstehe überhaupt gar nicht, wie man den Film nicht gut finden kann. |
Zitat pb (2004-01-21 20:07:54)
Mein Gefühl zu The Dreamers würde ich als "gemischt" bezeichnen. Regiemässig und visuell, natürlich bei so einem Altmeister, ist der Film natürlich Kino pur und wunderbar anzuschauen. Die Dialoge sind toll und die cinephilen anspielungen ebenso. Doch leider sind die Hauptfiguren nicht gerade sympatisch und der Film hört absolut plötzlich auf. Ansehen lohnt sich auf jeden Fall, doch ein Gefühl, dass da etwas mehr daraus gemacht hätte werden ^können (spezifisch beim Drehbuch) lässt nach dem Kinobesuch nicht los... |
Ich fand The Dreamers schlicht genial. Die Kameraführung, die Aufnahmen, wunderschön. Die Kamera liebte besonders die Hauptdarstellerin. Äusserst raffiniert fand ich die Einblendungen der Filme, dessen Sequenzen sich in der Realität dann wiederholten. |
Nun überwiegen ja endlich die positiven Stimmen. Das Review ist okay. Abgesehen von dem Verkennen des brilianten Soundtracks. Nicht das übliche 60ies-Gemölke (Going to SF etc.), sondern die wirklichen Hämmer: Hendrix, Janis Joplin, Dylan, die Doors. Wunderbar. |
Ich habe es endlich geschafft, einige Leute zu finden, die sich mit mir diesen Film ansehen wollten. Zum Glück! Dieser Film war wohl einer der Besseren, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Nur was mir sehr zu denken gab, war das Date. Die Beiden gingen so schön ins Kino, dort (also im Film im Kino) zeigt der Schauspieler, dass dieser Film doch etwas besonderes sei, weil er "breiter" als die bisherige Filme sei. "The Dreamers" selber war aber nicht so "breit", wie der Film im Film. (versteht man überhaupt was ich meine?) Was mich auch noch sehr überrascht hat, ist die Tatsache, dass dieser Film im Capitol lief. (Anm.: Das Capitol in Luzern gehört zu "Egger-Gruppe", welche eigentlich hauptsächlich Mainstream-Filme zeigt. "Solche" Filme laufen normalerweise eher im Pix, Limelight und Co.) Und ebenfalls überraschte mich die Anzahl der Besucher. So um die 40-50 dürften es schon gewesen sein. |
Zitat RogerM (2004-02-10 01:11:28)
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Zitat Indeed (2004-02-10 17:18:58)
Also Matthew und Isabelle haben doch ein Date und gehen ins Kino. Und weil sie ein Date haben, setzen sie sich nach hinten. Beim Film, den sie sehen, erzählt doch der Schauspieler auf der Leinwand noch etwas (um was es geht im Film). Zudem sagt er, dass dieser Film in einem speziellen Format gedreht wurde, welches breiter ist als früher (Cine irgendetwas). Der Film füllte die ganze Leinwand des Kinos aus, indem Matthew und Isabelle sind. Bei uns im Capitol war "The Dreamers" aber weniger breit als der Film, den Matthew und Isabelle sahen. Also der Film, den Matthew und Isabelle schauen rühmt sich, in einem speziellen Format gedreht worden zu sein. Ein Format, bei dem links und rechts mehr zu sehen ist. "The Dreamers" selber jedoch, wurde in einem anderen Format, bei dem man links und rechts nicht soviel sieht, gedreht. Verstanden? ;-) |
interessante beobachtung... |
Zitat RogerM (2004-02-10 19:28:15)
Der Film im Film spielt mit der Mass-Änderung Ende der 50er (wenn es mir recht ist). Damals galt es ein Privileg des Kinos gegenüber dem aufkommenden Fernsehen zu schaffen, nämlich die "Verbreiterung" des Bildes. |
Das soll sehr wahrscheinlich keine Aussage rüberbringen, aber mir ist es einfach aufgefallen ;-) |
also die 3 kiddies bei doktorspielen und saufen und kiffen waren doch nur anödend,war nett gefilmt mehr nicht... |
* na, die Schauspieler zeigen hier doch eine tolle Leistung, Eva Green, Michael Pitt (der ja aus einer schmierigen Soap bekannt ist) etc. sind echte Alternativen zu Leo Di C. und anderen "Talenten" * herausragend gefilmt, grosses Lob, das sieht man nicht oft * nachdem die Hauptcharaktere sauber herausgearbeitet worden sind, kommt der Film trotzdem am Schluss nicht zu einer schlüssigen Aussage, da bleibt ein schaler Nachgeschmack * der tolle Körper von Miss Green in Ehren, aber ich wusste bald nicht mehr genau, aus welchem Grund ich mir den Film anschaute, hier wäre etwas weniger (aber nur ein ganz kleines bisschen) mehr gewesen * gelungener Film, auch wenn ein paar Fragen bleiben, die geklärt hätten werden müssen (eiei Regie, da wurde m.E. geschlampt) |
Was ist denn jetzt am Ende eigentlich passiert? sind die Zwillinge tot, lebdendig, verletzt? oder soll das Ende nur aussagen, dass die gegen ihre eigentlichen Ideale doch mit Gewalt gehandelt haben und sich einfach nicht voneinander lösen können? O.o |
Ich hatte mir den Film eigentlich nur wegen Michael Pitt angeschaut, weil er einer meiner absoluten Lieblingsschauspieler ist, und ich fand den Film sehr gut. Am besten haben mir die erotischen Szenen gefallen, da war Michael so heiss in den Nacktszenen |
mich überzeugt der film in sachen visueller umsetzung - dennoch ein funken botschaft hätte dem ganzen nicht geschade ... zu offen für meinen geschmack dennoch: absolut sehenswert |

